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Ausreise, Flucht, Vertreibung & Versöhnung

Ausreise, Flucht, Vertreibung & Versöhnung



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Nahaufnahme - Fotografierter Alltag in West-Berliner Flüchtlingslagern
Bestell-Nr.: 978-3-86153-621-5
12,90 €

Preis inkl. MwSt.

 

Fotografierter Alltag in West-Berliner Flüchtlingslagern

Rund vier Millionen Menschen verließen zwischen 1949 und 1990 die DDR. Für fast alle fing der Westen in einem Aufnahmelager an. Für etwa 1,4 Millionen waren es das Notaufnahmelager in Marienfelde oder andere West-Berliner Unterkünfte.

Die Flüchtlinge wurden von der Evangelischen Flüchtlingsseelsorge betreut, die zur Dokumentation und publizistischen Unterstützung ihrer Tätigkeit Aufnahmen von professionellen Fotografen anfertigen ließ. Die etwa 2000 Bilder des Archivs spiegeln den Alltag der Lager auf vielfältige Weise wider und vermitteln zugleich einen Eindruck vom Blick der westdeutschen Gesellschaft auf die Neuankömmlinge.

Der vorliegende Band erzählt Geschichte und Geschichten des Aufnahmeprozesses unmittelbar aus diesen Bildern heraus.

Knapp gehaltene Bildtexte dienen der Orientierung, ein kurzer Essay führt jeweils in die Bilderstrecken ein. Behandelt werden nicht nur die ersten Schritte in das neue Leben, die anfänglich sehr beengten Wohnverhältnisse und die Suche nach einer Arbeit, sondern auch die propagandistischen Instrumentalisierungen der Flüchtlinge.


 

Osthippie. Eine Jugend in Deutschland von Angelika Feustel
Bestell-Nr.: 978-3-86268-333-8
18,00 €

Preis inkl. MwSt.

Im August 1968 besetzt die Rote Armee die Tschechoslowakei, den Einmarsch erlebt die 12-jährige Angelika hautnah in einer Kleinstadt in Thüringen mit. Sie wächst in einer linientreuen Familie auf, mit der Zeit merkt sie aber, dass sie in dieser spießigen sozialistischen Enge nicht leben kann. Sie plant sehr viel später, als sie keinen anderen Ausweg sieht, ihre Flucht. Dazu kommt es jedoch nicht, sie wird verhaftet. Als politischer Häftling verbüßt sie eine 18-monatige Haftstrafe im berüchtigten Frauenzuchthaus Hoheneck. Danach wird sie entgegen allen Hoffnungen zurück in die DDR entlassen. Nach hartem Kampf kann sie vier Jahre später ausreisen. Endlich ist sie frei!

Fluchthelfer: Die Gruppe um Wolfgang Fuchs
Bestell-Nr.: 9783863680015
19,80 €

Preis inkl. MwSt.

57 Menschen flüchteten im Jahr 1964 durch einen Tunnel in der Bernauer Straße in den Westen. »Tokio!« das war die Parole für die Freiheit. Unter dem Namen »Tunnel 57« ist das spektakulärste Vorhaben der Fluchthelfergruppe um den Jenenser Wolfgang Fuchs in die Geschichte eingegangen. Klaus-M. von Keussler und Peter Schulenburg sind damals 23 Jahre alt und beide Mitglieder der Gruppe. Nach der Vorlesung an der Freien Universität fahren sie zum Tunnelgraben. Woher das Geld nehmen für Werkzeug, Schippen, Kabel, Birnen, Essen? Wie gelangen die Abstützbalken in den Keller? Schießen die Grenzposten, wenn etwas schief geht? Brauchen wir Waffen? Wie erkennt man Spitzel? Klaus und Peter sind keine Profis. Sie wollen Menschen helfen, die von Deutschland nach Deutschland wollten. Ein Buch, dass die leidenschaftlichen Empfindungen junger Männer nach dem Bau der Mauer eindrucksvoll skizziert, die dramatischen Tunnel-Fluchtaktionen und die Stimmung auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges.

 




Über den Autor

Ass. iur. Klaus-M. v. Keussler, Jahrgang 1939, war viele Jahre in der Internationalen Zusammenarbeit, unter anderem bei den Vereinten Nationen, tätig. Dr. Peter Schulenburg, Jahrgang 1939, arbeitete viele Jahre in der Rechtsabteilung eines Industrieunternehmens und ist heute als Anwalt in Berlin tätig.

65 Jahre - Zivildeportation und wilde Vertreibung der Deutschen aus der CSR 1945: Zeitzeugenberichte
Bestell-Nr.: 9783981241464
15,00 €

Preis inkl. MwSt.

8 Zeitzeugen berichten, wie sie nach schlimmsten Erlebnissen bei Deportation und Vertreibung am Ende und nach dem 2. Weltkrieg ihr Leben gemeistert, haben bzw. ihre Angehörigen es hingeben mussten.

In diesem Sammelband haben Hans Mirtes und Gerolf Fritsche die Berichte von acht Zeitzeugen herausgegeben, die – wie sie im Vorwort vermerken – alle erst diesseits des Jahres 2000 entstanden sind. Sie zeigen damit, wie klar und sogar lebhaft in den letzten Erlebnisgenerationen die Erinnerungen an die Zeit der Bedrängnis und der Lebensentscheidungen des Jahres 1945 noch vorhanden sind. Vor allem aber beweisen sie, daß selbst nach so langer Zeit noch gültige Aussagen zu sichern sind. Das ist aber offenbar nur möglich, weil man bei der Entstehung der Texte mit der nötigen Sorgfalt vorgegangen ist, um mögliche Irrtümer in der Erinnerung zu vermeiden. Die Berichte sind immer wieder mit Aufzeichnungen, Briefen und Dokumenten aus dem Besitz der Berichtenden abgeglichen. Am deutlichsten bringt dies die Aussage der Herta Planer aus Priesten bei Aussig zum Ausdruck. Sie stellt zum Abschluß ihres Berichtes fest: „Ich habe meine Erlebnisse noch nie so gut gewußt wie heute nach diesem Bericht.“ Das heißt aber auch, daß sich in dem Buch keine romanhaft ausgestalteten Schilderungen finden, sondern die Geschehnisse weitestgehend so abgelaufen sind, wie es die acht Berichtenden schildern.

Wege durch die Mauer: Fluchthilfe und Stasi zwischen Ost und West
Bestell-Nr.: 9783943112092
19,90 €

Preis inkl. MwSt.

Beim Bau der Mauer war Burkhart Veigel 23 Jahre alt, Medizin-Student an der FU Berlin, wissensdurstig und musikbegeistert. Dann wurde er zu einem der erfolgreichsten Fluchthelfer durch die Mauer in Berlin. Etwa 650 Menschen verhalf er zu einem Leben ohne Stasi-Spitzel und vorgegebene Denkschablonen. Mit Pässen brachte er täglich bis zu zehn Flüchtlinge in die Freiheit, trickste die Grenzkontrollen mit Doppelgängern aus, baute das Armaturenbrett eines Cadillac zum Versteck um, grub an einem Tunnel mit und setzte auch Alliierte bei seinen Fluchtaktionen ein. Die Spitzel und Häscher der Stasi bedrohten Burkhart Veigel immer wieder. Er entkam zwei Entführungsversuchen und besiegte die Stasi auf seine Weise: mit humanitärer Hilfe für die eingesperrten Menschen in der DDR. Burkhart Veigel hat für dieses Buch etwa 100 Flüchtlinge, Fluchthelfer und andere Beteiligte interviewt. Außerdem hat er die Stasi-Akten einiger hochkarätiger Spitzel erforscht. Entstanden ist ein eindringliches, authentisches Werk, das die Geschichte der Fluchthilfe minutiös aufarbeitet, das aber auch die Methoden der Stasi und ihrer Spitzel aufzeigt. Ein klares und gleichzeitig leidenschaftlich geschriebenes Buch voller Motivation für ein tatkräftiges und couragiertes Leben.

 

Über den Autor

Dr. Burkhart Veigel, Jahrgang 1938, Pfarrerssohn mit humanistischer Schulbildung, war als Student und junger Arzt Fluchthelfer von 1961 bis 1970. Danach wurde er Orthopäde, arbeitete 30 Jahre in eigener Praxis in Stuttgart, machte 20 Jahre Standes-Politik für die niedergelassenen Orthopäden, entwickelte Software für Ärzte und leitete 18 Jahre lang ein großes halbprofessionelles Orchester. 2007 zog es ihn wieder nach Berlin, um über die Geschichte von Flucht und Fluchthilfe zu forschen und zu schreiben. 2010 gab er bei Suhrkamp das Buch „Ich wollte keine Frage ausgelassen haben“ von und mit Uwe Johnson heraus. Seit 2010 ist Burkhart Veigel Mitglied des „Berliner Unterwelten e.V.“

 

Abschied von Danzig: Meine Vertreibung und Flucht 1945-1946 - Egon Buddatsch
Bestell-Nr.: 9783933336552
12,90 €

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Heubude bei Danzig in den letzten Kriegstagen: Der Verteidigungsring um die westpreußische Stadt und ihr Umland schließt sich immer enger. Der 13jährige Egon erwartet zusammen mit seiner Mutter, seiner Oma und seinem kleinen Bruder bangend den Einmarsch der russischen Truppen. Bei einem Beschuß des Wohnhauses wird die Mutter schwer verwundet. Egon begleitet sie mit den rückziehenden deutschen Truppen bis zur Weichselmündung. Am Ufer begreift er: Wenn er jetzt mit übersetzt, gibt es kein Zurück in seine Heimatstadt. Erstmals in seinem Leben steht er allein vor einer schwerwiegenden Entscheidung: Die Mutter oder das vertraute Zuhause? Lebendig und aufschlußreich für die Zeitgeschichte schildert Egon Buddatsch die dramatischen Monate Anfang 1945 bis zum Untergang Danzigs als deutsche Stadt. Detailliert beschreibt er den Alltag der letzten verbliebenen Deutschen nach Kriegsende in den Ruinen Danzigs, ihren Kampf ums Überleben und ihre erlittenen Demütigungen. Und er schildert seine vierwöchige Flucht im Sommer 1945 zu Fuß mit einem Handwagen durch das bereits entvölkerte pommersche Küstenland gen Westen. Egon Buddatschs Erinnerungen zeigen, welche Kraft und Kreativität im Überlebenswillen eines heranwachsenden Jungen stecken können.

 

Über den Autor

Egon Buddatsch, 1931 in Danzig geboren, wuchs im Ostseebad Heubude bei Danzig auf; Vertreibung 1945 und Flucht über Berlin und Schleswig-Holstein nach Düren im Rheinland; Studium der Germanistik, Anglistik und Philosophie an der Universität Köln; 1959 bis 1967 Gymnasiallehrer in Düren; 1967 Umzug nach Oberstdorf in Bayern, dort Studiendirektor bis zur Pensionierung 1988. Egon Buddatsch ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Er lebt in Oberstdorf.

Freikauf: Die Geschäfte der DDR mit politisch Verfolgten -  Ludwig A Rehlinger
Bestell-Nr.: 9783898128292
19,90 €

Preis inkl. MwSt.

Der Menschenhandel, mit dem die DDR sich "gewinnbringend" von vorrangig politisch missliebigen Bürgern trennte, gehört zu den dunkelsten Kapiteln des ostdeutschen Staates, für den angeblich immer der Mensch im Mittelpunkt stand. Ab 1962 bis 1989 wurden durch die Bundesrepublik Deutschland 33.000 Menschen aus DDR-Gefängnissen freigekauft. Nachdem es zunächst nur um Einzelfälle ging, wobei die Bundesrepublik den Entscheidungen der DDR-Machthaber anfangs mit Warenlieferungen nachhalf . 20 Häftlinge und ebenso viele Kinder kamen Weihnachten 1962 zum Preis von drei Eisenbahnwaggons voll Kalidüngemittel frei , erkannte man auf Ostseite sehr schnell das ökonomische Potenzial. So spülte der Menschenhandel am Ende rund 3,5 Milliarden D-Mark in die stets klammen Kassen Ostberlins. Auf bundesdeutscher Seite war Ludwig A. Rehlinger von Anfang an involviert. 1963 stand er wie in einem schlechten Agentenfilm mit einem Koffer voller Bargeld an einem Berliner S-Bahnhof. DDR-Rechtsanwalt Wolfgang Vogel hatte einige Häftlinge persönlich in den Gefängnissen abgeholt und mit der S-Bahn über die Grenze nach West-Berlin gebracht. Im Gegenzug bestand er darauf, dass ihm das Geld, insgesamt 320.000 Mark, dort übergeben würde. In seinen 1993 zuletzt aufgelegten Erinnerungen schildert Rehlinger die Hintergründe und Abläufe dieser einzigartigen Geschäfte des "Arbeiter-und-Bauern-Staates", die eine unmittelbare Folge des Mauerbaus von 1961 waren.

 

 

Von 1962 bis 1989 wurden durch die Bundesrepublik Deutschland über 33.000 Menschen aus DDR-Gefängnissen freigekauft. Nachdem es zunächst nur um Einzelfälle ging, erkannte man auf Ostseite sehr schnell das ökonomische Potenzial. So spülte der Menschenhandel am Ende rund 3,5 Milliarden D-Mark in die stets klammen Kassen Ostberlins. Die Erinnerungen des damaligen westdeutschen Verhandlungspartners Ludwig A. Rehlinger sind bis heute ein einzigartiges Dokument für die »besonderen humanitären Bemühungen der Bundesregierung«. Sie zeigen exemplarisch wie die Bundesrepublik sich jahrzehntelang ihrer Verfassung gemäß für in Not geratende Deutsche einsetzte und wie die DDR dies für ihre eigenen Interessen ausnutzte.

 

Als die Heimat zur Fremde wurde ... Jürgen W. Schmidt
Bestell-Nr.: 9783895747601
28,00 €

Preis inkl. MwSt.

Rund 70% aller Westpreußen flohen nach polnischen Schätzungen vor der anrückenden Roten Armee, als die Kämpfe im Januar 1945 auf westpreußischen Boden übergriffen und bis zum Fall von Danzig im März 1945 auf beiden Seiten außerordentlich hart und verlustreich geführt wurden. Nicht selten wurden westpreußische Trecks noch in Pommern von der vorwärtsstürmenden Roten Armee eingeholt und mussten notgedrungen umkehren, während vielen anderen Flüchtlingen die Flucht, vorrangig nach Mecklenburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, oder auch per Schiff nach Dänemark gelang. Sie retteten damit zumindest ihr Leben und Teile ihrer beweglichen Habe, während Ungezählte auf der Flucht starben oder getötet wurden.

Wem die Flucht nicht gelang, aber auch den Westpreußen, die in der alten Heimat unter allen Umständen verbleiben wollten bzw. durch äußere Umstände an der Flucht gehindert wurden, fiel ein schweres Schicksal zu. Zu Zehntausenden wurden sie ohne Urteil in den verschiedensten polnischen und sowjetischen Arbeits- und Straflagern inhaftiert, der westpreußische Ortsname "Potulitz" erlangte hierbei traurige Berühmtheit, und mussten Zwangsarbeiten bei unwürdiger Behandlung und schlechter Ernährung verrichten. 1945/46 fanden im nunmehr polnisch gewordenen Westpreußen "wilde" und später auch "organisierte" Vertreibungen der restdeutschen Bevölkerung statt. Ihnen folgte ab Ende der 40er Jahre eine Jahrzehnte anhaltende Welle von sogenannten "Spätaussiedlern", welche sich mit der fortdauernden Diskriminierung als Deutsche und den für Deutsche wie Polen gleichermaßen schlechten sozialen Lebensbedingungen im kommunistischen Polen nicht abfinden wollten. Für alle diese Westpreußen wurde mit dem Jahr 1945 "die Heimat zur Fremde", welche ihnen ungeachtet allen erlittenen Kummers unvergesslich blieb und bleiben wird.

Über das Schicksal dieser deutschen Flüchtlinge, der Vertriebenen und Spätaussiedler, der Lagerhäftlinge in polnischen und sowjetischen Lagern und derjenigen gebürtigen Westpreußen die heute noch als polnische Staatsbürger in der Republik Polen leben, berichten 35 Zeitzeugen aus Westpreußen in diesem Buch. Drei wissenschaftliche Aufsätze zum militärischen Ablauf der Kämpfe um Westpreußen 1945 (Dr. Jürgen W. Schmidt), zur sowjetischen und alliierten Sicht auf die Prozesse von Flucht und Vertreibung der Deutschen (PD Dr. Lutz Oberdörfer) und zur vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Politik der deutschen Vertriebenenorganisationen (Prof. Dr. Matthias Stickler), speziell des BdV, leiten das Buch ein und eine kommentierte Auswahlbiographie zum Thema "Flucht und Vertreibung" schließt es ab.

 

Nur eine Vision: Eine deutsch-deutsche Familiengeschichte - Regina Cäcilia Albrecht
Bestell-Nr.: 9783862375578
13,90 €

Preis inkl. MwSt.

Die Flucht aus der DDR in die Bundesrepublik gelang ihr in einem umgebauten Auto über das sozialistische Ausland. Doch was kommt nach der Flucht? Notaufnahmeverfahren, schwere Zeiten, ein schnelles Happy End? »Nur eine Vision« von Regina Cäcilia Albrecht ist die Fortsetzung ihres 2008 in der ARD als Dokumentation ausgestrahlten autobiografischen Romans »Nur 180 Meter«. Das Buch schildert in Form einer Erzählung die Jahre von 1971 bis zum Fall der Mauer 1989. Die Aufarbeitung dieser Familiengeschichte basiert auf dem Inhalt der Akten des Staats-sicherheitsdienstes der DDR. Die Autorin möchte die nachfolgenden Generationen besonders hautnah miterleben lassen, wie tief Unfreiheit und Willkür das alltägliche Leben zweier Familien in Ost und West beeinflusst haben.

 

Das System Unfreiheit. Ausbürgerung in der DDR - Freiheit in Westberlin
Bestell-Nr.: 978 3-940452-26-9
12,90 €

Preis inkl. MwSt.

Jo Strauss

Das System Unfreiheit.
Ausbürgerung in der DDR - Freiheit in Westberlin

DDR 1985: Ein Berliner Paar landet glücklich nach dem Bulgarienurlaub auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld. Eine gesonderte Personenkontrolle durch die Grenzpolizisten dämpft ihre Freude, die Heimat wieder erreicht zu haben. Die politische Geheimpolizei Stasi des "Arbeiter- und Bauernstaates" konfrontiert sie in den folgenden Tagen mit der Flucht ihres Sohnes nach Westdeutschland.

Und so geraten sie in einen Strudel von Ereignissen und Schikanen der Stasi, die beide einer Mittäterschaft bei der Flucht überführen sollen. Monatelange Verhöre und Psychoterror des Geheimdienstes lassen keinen weiteren Ausweg als die Ausreise nach West-Berlin. Das Ehepaar wird nach einigen Monaten kurzfristig zu ihrem Sohn in den Westen abgeschoben - verliert aber alles Eigentum in Ost-Berlin an das sozialistische Regime. Ihre Versuche, nach dem Verlust der Arbeitsstellen in der DDR noch einmal im Westen beruflich neu beginnen zu können, erfüllt sich nicht. Innerhalb weniger Jahre erfüllt sich ein dramatisches Schicksal um einen Neubeginn und um ein neues Familienglück.
Eine authentische OST-WEST-Geschichte, die hier ergreifend geschildert wird.

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