
| Bestell-Nr.: 978-3-86153-638-3 |
39,90 €
Preis inkl. MwSt. |
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Rüdiger Wenzke Ab nach Schwedt! Die Geschichte des DDR-Militärstrafvollzugs »Ab nach Schwedt!« war eine Drohung, die Angst und Schrecken unter den Soldaten der Nationalen Volksarmee (NVA) auslöste. Der Name der kleinen Stadt an der Oder wurde ab 1968 zum Synonym für das einzige Militärgefängnis der DDR. 1982 entstand daraus die berüchtigte Disziplinareinheit der NVA. Erstmals liegt nun eine Arbeit vor, die die Geschichte des »Armeeknastes« anhand neuester Forschungsergebnisse wissenschaftlich darstellt. Der Autor beschreibt die Organisation des militärischen Strafvollzugs und gibt einen Einblick in den Alltag der Gefangenen. Ein umfangreicher Dokumentenanhang und ein Bildteil komplettieren die Studie.
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| Bestell-Nr.: 4140014676917 |
19,80 €
Preis inkl. MwSt. |
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1975 erster Ausreiseantrag abgegeben. Nach Bespitzlungen 1976 verhaftet und zu 20 Monaten Zuchthaus verurteilt. Musste dort viele Monate in Arrest und Einzelhaft verbringen. Nach Verweigerung der Zwangsarbeit erfolgten immer wieder Bestrafungen. Es handelt sich um meine Geschichte die ich - Jürgen Brand - in der DDR-Diktatur erlebt habe. Weil ich damals als einer von ganz wenigen Häftlingen auch in der Haft Widerstand gegen das System leistete unterscheidet sich meine Geschichte von anderen DDR-Opfern die im Gefängnis saßen. Nach der Abgabe meines Ausreiseantrags 1975 im Amt in Magdeburg in der DDR begann die Zersetzung und Bespitzelung meiner Person. Eigentlich wollte ich nur Ausreisen und das jahrelange warten und die ganzen Strafen wollte ich nicht haben. Stasiverhöre war ich ausgesetzt und ich wurde oft mit Gefängnis bedroht. Bekannte und Freunde waren bereit für den Geheimdienst „Stasi“ gegen mich zu arbeiten indem sie mich bespitzelten und aushorchten. 1976 wurde ich verhaftet und nachdem ich einige Monate in Unter- suchungshaft war, bekam ich 20 Monate Zuchthaus. Ich sollte mit meinen 23 Jahren noch warten und sei dem Staat DDR Verpflichtet. Aber wenn ich mal nach den Westen reisen will sollte ich bis zur Rente warten sagten die Behörden. Da waren die bei mir aber an den Falschen geraten denn ich kuschte nicht. Das ich bald insgesamt 4 Jahre Unschuldig im Zuchthaus sitzen muss wusste ich da noch nicht. Die 30 Monate Einzelhaft sollten die Hölle werden und der Staat ging mit Gegnern erbarmungslos um. Weil ich beim Amt für Ausreise geäußert hatte für diesen Staat DDR nicht mehr zu arbeiten um denen keinen Nutzen mehr zu bringen, war ich als Staatsfeind abgestempelt. In der Haft verweigerte ich weiterhin die Arbeit und ich lehnte den Polituntericht sowie den Zwang zur Körperertüchtigung ab. Ich wurde daraufhin laufend in Arrest und Einzelhaft gesperrt und mir wurde Verboten zu schreiben und auch Post bekam ich nicht mehr ausgehändigt. Wochen und Monate wurde mir ausreichende Nahrung entzogen. Totale Isolation von anderen Gefangenen hatte ich. |
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| Bestell-Nr.: 9783939832287 |
18,00 €
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Tiere in Menschengestalt - Die Anatomie eines Mythos Militärstrafvollzug Schwedt Ein Bericht mit Illustrationen von Paul Brauhnert Schwedt, DDR, Bezirk Frankfurt/Oder. 11.1.1983 Mächtig knirscht der Schnee unter den Schaftstiefeln der Militärpolizisten, als sie den 19-jährigen Axis Mundi über das 15 Hektar große Gelände des einzigen Militärgefängnisses der Deutschen Demokratischen Republik führen. Vorbei an hölzernen Baracken und Arrestzellen, umgeben von meterhohen Zäunen und einschüchternden Wachtürmen, führt man den Verurteilten in eine ungewisse Zukunft Er trifft auf genau das, was man ihm über dieses sagenhafte, schreckliche Militärgefängnis Schwedt erzählt hatte. Schwedt, der große Mythos. Ein Wort voll Angst und Schrecken. Schwedt, das Militärgefängnis. Schwedt: Das sind der Militärstrafvollzug, der Strafarrest und die Disziplinareinheit 2. Wer dorthin sollte oder dahin musste, der hatte in der DDR keine guten Karten. Allein die Nennung des Namens der Stadt konnte zu einem Schauer führen. Viele hätten sich gewünscht, nie dort gelandet zu sein. Paul Brauhnert war unter den Opfern. Allerdings: Er hatte das Glück, bereits nach 3 Monaten dieser speziellen Haft in Schwedt entrinnen zu können. Dennoch musste er damals insgesamt zwei Jahre Haft absitzen. Wegen einer geplanten Flucht. Aber das ist wieder eine ganz eigene Geschichte. Brauhnert schildert uns in diesem Buch in aller Offenheit und Ehrlichkeit, was er als Axis Mundi in den drei Monaten Schwedt erlebte. Das Wissen über die wahren Vorgänge des DDR-Unrechts soll bekanntgemacht werden. Mehr als 40 Jahre nach der Einberufung jenes „Strafvollzugkommandos Schwedt/Oder“ (1968) wissen wir nicht viel über diese spezielle Militärhaftanstalt.
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| Bestell-Nr.: 978-3-86268-333-8 |
18,00 €
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Im August 1968 besetzt die Rote Armee die Tschechoslowakei, den Einmarsch erlebt die 12-jährige Angelika hautnah in einer Kleinstadt in Thüringen mit. Sie wächst in einer linientreuen Familie auf, mit der Zeit merkt sie aber, dass sie in dieser spießigen sozialistischen Enge nicht leben kann. Sie plant sehr viel später, als sie keinen anderen Ausweg sieht, ihre Flucht. Dazu kommt es jedoch nicht, sie wird verhaftet. Als politischer Häftling verbüßt sie eine 18-monatige Haftstrafe im berüchtigten Frauenzuchthaus Hoheneck. Danach wird sie entgegen allen Hoffnungen zurück in die DDR entlassen. Nach hartem Kampf kann sie vier Jahre später ausreisen. Endlich ist sie frei! |
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| Bestell-Nr.: 9783981197778 |
7,00 €
Preis inkl. MwSt. |
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Geraubte Kindheit Herausgegeben von Angelika Westphal und Ruth Keseberg-Alt
Erinnerungen von Kindern und Jugendlichen, die den Zweiten Weltkrieg in deutschen Zwangsarbeitslagern überlebt haben. Sie alle mussten unvorstellbares Leid und seelische Qualen überstehen. Angst war ihr ständiger Begleiter. Ein halber Liter dünne Suppe und ein Stückchen grob gemahlenes Brot – das war die Tagesration für einen erwachsenen Menschen, die er nicht selten noch mit einem Kind teilen musste. Krankheiten, Hunger, Misshandlungen ... Die Überlebenden kehrten geschunden in die Heimat zurück. Das Aufschreiben ihrer Erinnerungen hat den Menschen geholfen, das Erlebte zu verarbeiten und sich aus ihrer Sprachlosigkeit zu befreien. Ihr Buch ist 2000 in Russland erschienen. Drei Jahre später sind sie zu einem Besuch nach Berlin gekommen, weil sie das Gespräch zu einer anderen Generation von Deutschen gesucht haben. Daraus entstand der Wunsch, ihre Erinnerungen in deutscher Sprache zu veröffentlichen. Die Caritas-Konferenzen Deutschlands und die Herausgeberinnen haben ihnen diesen Wunsch erfüllt. |
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| Bestell-Nr.: 9783000318788 |
12,50 €
Preis inkl. MwSt. |
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313 Tage in NKWD Haft unter Anklage auf alliierte Spionage von Rosemarie Stundera Petzold 1946 – 1947 in Potsdam. Mit dieser Dokumentation möchte ich jetzt und auch nachfolgende Generationen über das politische Unrecht während der stalinistischen Ära aufklären. Ich will an die grausamen Geschehnisse, die vielen unschuldigen Menschen und auch mir angetan wurden, die ich 43 Jahre nicht ansprechen durfte, an die Verbrechen, die heute in unserem Land noch nicht einmal gebührend anerkannt werden, daran will ich erinnern, ermahnen und teilhaben lassen. Wir, die politischen Opfer des Stalinismus waren Exzessen eines Geheimdienstes ausgesetzt, der mit seinen inhumanen, illegitimen und barbarischen Prozedere in keiner Praktik sich von anderen Geheimdiensten unterschieden hat. Wer einmal in den Fängen des NKWD festgehalten, wurde physisch und psychisch gebrochen. |
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Neu Berlin-Moabit - Geschichten aus Europas größtem Kriminalgericht Histoires de Chambres – Criminelles |
9,90 €
Preis inkl. MwSt. |
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Berlin-Moabit
Herausgegeben von Roland Walter
Eine Sammlung von Artikeln,
die die Autoren als Gerichtsreporter in Berlin für ihre Zeitungen
geschrieben haben, dokumentiert den Alltag einer deutschen Großstadt.
Berichtet wird über kleine, ernste und weniger ernste, größere und über
spektakuläre Begebenheiten in den Sälen des alt-ehrwürdigen
Kriminalgerichts Moabit, das im April 2006 seinen 100. Geburtstag
feierte. Ein Stück Zeitgeschichte vor und nach dem Fall der Mauer: die
mit Spannung erwarteten Auftritte ehemaliger Mitglieder der
DDR-Führungsriege, Erich Honecker, der einst gefürchtete Stasi-Minister
Erich Mielke, der langjährige Spionagechef Markus Wolf sowie der
ehemalige Verteidigungsminister Heinz Keßler als Angeklagte und Zeugen.
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Neu Verschworen Verraten Verfolgt - Unangepasstheit, Widerstand und Kollaboration in der Stalin-Ära Be |
19,90 €
Preis inkl. MwSt. |
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Verschworen. Verraten. Verfolgt.: Unangepasstheit, Widerstand und Kollaboration in der Stalin-Ära Berlin-Brandenburgs
Ein spannender Tatsachenbericht über schwer fassbare Schicksalswege einer Gruppe ostdeutscher Männer, die sich mit der stalinistischen Diktatur nicht abfinden wollten. Flucht, Verrat, Verhaftung, Militärgericht, Verschleppung in sowjetische Arbeitslager, Heimkehr und Neuanfang sind die Etappen des umfangreich recherchierten und mit überraschenden Bilddokumenten versehenen Reports.
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| Bestell-Nr.: 9783936592214 |
16,99 €
Preis inkl. MwSt. |
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Erzählen ist Erinnern, Band 99
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| Bestell-Nr.: 9783990032732 |
16,40 €
Preis inkl. MwSt. |
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Haftgrund: Verdunkelungsgefahr. Doch Ralf
Kern ist unschuldig. Im Gefängnis trifft er auf ein Sammelsurium von
Persönlichkeiten. Ihre gemeinsamen Erlebnisse und Gespräche hinter
Gittern sowie Ralfs Bemühung um Aufhebung des Haftbefehls stehen im
Mittelpunkt des autobiografischen Romans.
„Ein Untersuchungsgefängnis ist ein Spiegelbild der Gesellschaft. Überall in unserem täglichen Leben lauern unsichtbare Gefahren, nicht nur Verdunkelungsgefahr. Jeder Mensch kann unversehens unschuldig in einem Gefängnis landen.“ Haftgrund: Verdunkelungsgefahr. Doch Ralf Kern ist unschuldig. Im Gefängnis trifft er auf ein Sammelsurium von Persönlichkeiten. Ihre gemeinsamen Erlebnisse und Gespräche hinter Gittern sowie Ralfs Bemühung um Aufhebung des Haftbefehls stehen im Mittelpunkt des autobiografischen Romans. Im Mai 1987 verbringt der Ingenieur Ralf Kern einige Tage bei Freunden in der DDR. Wieder in der Bundesrepublik, wird er festgenommen. Ursache der Festnahme sind zwei Schließfachschlüssel. Ein Ermittlungsrichter eröffnet Ralf Kern einen Haftbefehl. An den Beschuldigungen erkennt er, dass er mit seinem Zwillingsbruder verwcchselt worden ist. Weil er den nicht belasten will, äußert er sich zur Sache nicht. Daraufhin wird er in ein Untersuchungsgefängnis gebracht. |
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