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Jugend/ Torgau/Schulbücher/Adoption



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Weinen in der Dunkelheit: Das Schicksal eines Heimkindes in der DDR von Ursula Burkowski
Bestell-Nr.: 9783897736474
8,95 €

Preis inkl. MwSt.

Winter 1953 in Ost-Berlin. Die zweijährige Ursula und ihre Geschwister entgehen nur knapp dem Tod. Von ihrer Mutter verlassen, die sich in den Westen abgesetzt hat, werden die Kinder ausgehungert von ihrem Großvater gefunden. Ursula wird, getrennt von den Schwestern, in dem Kinderheim „Königsheide“ untergebracht, einer Vorzeige-Einrichtung der DDR, in der die Kinder zu mustergültigen „sozialistischen Persönlichkeiten“ entwickelt werden sollen. Für das Mädchen beginnen damit Jahre unvorstellbaren Leids …


Ursula Burkowski beschreibt ergreifend und schlicht ihre Zeit im Kinderheim. Sie erzählt von den ersten Erfahrungen als elternloses kleines Mädchen bis hin zu den alltäglichen Problemen einer heranwachsenden jungen Frau, die langsam beginnt innerlich aufzubegehren gegen die Unfreiheit, der sie ausgesetzt ist. Der Autorin gelingt es mit bewundernswerter Leichtigkeit, ihre Vergangenheit lebendig werden zu lassen und die Leser zu berühren.


 

 

Erziehung hinter Gittern: Schicksale in Heimen und Jugendwerkhöfen der DDR - Nicole Glocke
Bestell-Nr.: 9783898127820
16,90 €

Preis inkl. MwSt.

Erziehung hinter Gittern: Schicksale in Heimen und Jugendwerkhöfen der DDR  



 

Sie haben keine Lobby, kaum öffentliche Unterstützung. Sie wurden Opfer in der DDR und sind es heute, über Jahrzehnte traumatisiert, noch immer. Rund 300.000 Kinder und Jugendliche kamen über die Jahre in der DDR in Erziehungsheime. Zum Teil ohne Wissen der Eltern oder gegen deren Willen sollten sie, begleitet von massiven Übergriffen, in diesen Heimen "umerzogen" werden. Wer aufbegehrte, erlebte Gewalt. Wer rebellierte, wurde verlegt. Wer gegen die "Regeln" verstieß, kam in den Jugendwerkhof. Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau, der einzige dieser Art in der DDR, wurde von seinen Insassen als Hölle erlebt und hat sich angesichts der erfahrenen Misshandlungen tief in die Seelen junger Menschen eingebrannt. In diesem Buch berichten Betroffene zum Teil erstmals ausführlich über das Erlebte, und sie offenbaren geradezu schockierende Details. Dabei wird deutlich, dass das in Torgau praktizierte Regime keine Ausnahme, sondern Teil eines perfiden Systems war. Denn auch Erziehung hinter Gittern konnte nicht leisten, was eine ganze Gesellschaft nicht vermochte: Nonkonformität zuzulassen. Insofern ist dieses Buch ein Lehrbuch, ein Buch gegen das Vergessen. Mit einem Nachwort des Bürgerrechtlers Stephan Hilsberg.

 

 


 

 

Nicole Glocke: geboren 1969 in Bochum, Studium der Geschichte und Politikwissenschaft, 1997 Promotion, 1998-2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundestag, journalistische Arbeit, 2003 freie Mitarbeiterin bei einer deutschsprachigen Zeitschrift in Budapest; lebt in Berlin.

Entrissen - Der Tag, als die DDR mir meine Mutter nahm von Katrin Behr
Bestell-Nr.: 978-3-426-27566-5
16,99 €

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Entrissen - Der Tag, als die DDR mir meine Mutter nahm

Lesung am 7. September 2011 um 19.00 Uhr in der Buchhandlung89

 


Es ist ein kalter Morgen, als die Männer in den langen, dunklen Mänteln kommen und ihre Mutter abholen. Vier Jahre ist Katrin Behr damals alt. Ihr Bruder und sie werden in ein Heim gebracht und bald schon voneinander getrennt: Katrin wird von einer linientreuen Familie aufgenommen und schließlich zwangsadoptiert. Ihre Welt ist aus dem Lot. Noch viele Jahre wartet sie auf die Rückkehr ihrer Mama – vergebens. Erst als Erwachsene, nach dem Fall der Mauer, findet sie endlich eine Spur, die zu ihrer Mutter führt.


Doch diese ist eine gebrochene Frau, viele Jahre in Haft haben sie gezeichnet. Und je mehr Katrin Behr sich mit ihrer eigenen Geschichte befasst, in Archive und auf Ämter geht, um Licht in die Vergangenheit zu bringen, desto mehr Schicksale begegnen ihr: Tausende von Kindern wurden in der DDR ihren Eltern weggenommen, weil diese politisch missliebig oder potenzielle Republikflüchtlinge waren. Und sie suchen noch heute nach ihren wahren Familien.

 

Waisenhausgasse 5: Prosa von Edgar Dutka
Bestell-Nr.: 9783992000425
21,90 €

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Breclav (Lundenburg) im Jahre 1948, einige Monate nach der kommunistischen Machtübernahme: Eine alleinerziehende Mutter wird in der südmährischen Kleinstadt an der österreichischen Grenze als Fluchthelferin zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Ihr siebenjähriger Sohn und seine ältere Schwester werden in ein staatliches Kinderheim eingewiesen. Dort erfahren sie später von der gelungenen Flucht der Mutter über den Eisernen Vorhang bis nach Australien. Der kleine Ben verbringt zwei Jahre im Heim, und dank seines unverwüstlichen Selbstvertrauens verlebt er dort trotz der widrigen Umstände und der im Hintergrund stets präsenten Trauer über den Verlust seines Zuhauses eine erstaunlich unbeschwerte Kindheit.

Die 26 tragikomischen Episoden, die sich zu einer meisterhaft komponierten Geschichte runden, beruhen auf Edgar Dutkas persönlichem Schicksal. Es gelingt ihm darin, voll Witz und mit sprachlicher Bravour ein ungewöhnliches Kinderschicksal fesselnd zu beschreiben und das von Krieg und dem politischen Umbruch bewirkte Chaos an der Wende der 1940er / 1950er Jahre authentisch einzufangen.

 

Über den Autor

Edgar Dutka zählt zu den führenden tschechischen Prosaautoren. Er wurde 1941 in Lundenburg geboren, arbeitet seit 1974 auch als Drehbuchautor, Regisseur und Dramaturg von Zeichentrickfilmen und lebt in Prag.

Der Autor sieht sich selbst als ein Kind des 20. Jahrhunderts, schicksalhaft mit dem mitteleuropäischen Raum verbunden. Geboren im Zweiten Weltkrieg, nahm der Krieg ihm den Vater, das kommunistische Regime auch die Mutter, die als Fluchthelferin ins Gefängnis musste. Dutka wuchs im Waisenhaus und bei Pflegeeltern auf.

 

"Du verbaust Dir die Zukunft!" Verfolgte Schüler - Ihre soziale, individuelle und wirtschaftliche Si
Bestell-Nr.: Abgelehnt
11,80 €

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Planer-Friedrich, Jens; Schabow, Esther:

"Du verbaust Dir die Zukunft!" Verfolgte Schüler - Ihre soziale, individuelle und wirtschaftliche Situation heute.


"Verfolgte Schüler - Ihre soziale, individuelle und wirtschaftliche Situation heute"

Das „Bürgerbüro - Verein zur Aufarbeitung von Folgeschäden der SED-Diktatur“ sucht:

Verfolgte Schüler

Für eine durch die „Stiftung Aufarbeitung“ unterstützte Untersuchung zur Situation von „Verfolgten Schülern“ heute suchen wir:

 

  • Männer und Frauen, die als „Verfolgte Schüler“ rehabilitiert sind.

 

 

  • Außerdem Betroffene, die einen Antrag auf Rehabilitierung als „Verfolgte Schüler“ gestellt haben, der abgelehnt wurde.

 

Die Studie soll sowohl zur Verbesserung der Rehabilitierungsmöglichkeiten verfolgter Schüler, als auch zur Novellierung des beruflichen Rehabilitierungsgesetzes im Hinblick auf eine bessere Berücksichtigung dieser Verfolgtengruppe beitragen.

 

 

 

Heimerziehung in Berlin - West 1954 - 1975, Ost 1945 - 1989. Annäherungen an ein verdrängtes Kapitel
Bestell-Nr.: 978-3-940213-68-6
9,80 €

Preis inkl. MwSt.

Gangway e. V. (Hrsg.): Heimerziehung in Berlin - West 1954 - 1975, Ost 1945 - 1989.

Annäherungen an ein verdrängtes Kapitel Berliner Geschichte als Grundlage weiterer Aufarbeitung

Auf Beschluss des Abgeordnetenhauses und im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, die auch den Bereich Jugend und Familie umfasst, hat sich eine Autorengruppe an ein bislang unzureichend ausgeleuchtetes Kapitel Berliner Geschichte herangetastet: die Heimerziehung.

Der Beschluss des Abgeordnetenhauses zur Berliner Heimsituation der Nachkriegszeit vom 11.11.2010 trägt den programmatischen Titel „Aufklärung des Schicksals von ehemaligen Berliner Heimkindern, Fürsorgezöglingen, Schülerinnen und Schülern - Benennung einer Anlaufstelle für Opfer von Gewalt und Missbrauch". Ziel des jetzt erarbeiteten Berichtes ist eine erste Annäherung an das Thema, verbunden mit Hinweisen auf den weiteren Forschungsbedarf. Ausdrücklich will sich diese Dokumentation mit der geschichtlichen Entwicklung der Heimsituation in beiden Teilen der Stadt beschäftigen.

So unterschiedlich die gesellschaftliche Entwicklung der Jugendhilfe in Ost und West verlief, so findet sich doch Vergleichbares, was das erlittene Leid und Unrecht des Einzelnen im Alltag der Heimerziehung betrifft.

Vertraute Fremdheit - Adoptierte erzählen
Bestell-Nr.: 978-3-86153-642-0
14,90 €

Preis inkl. MwSt.

 

Eine Adoption prägt das ganze Leben. An erster Stelle das des Adoptierten. Frauen und Männer, zwischen Anfang zwanzig und Ende siebzig, sprechen darüber, was es heißt, dieses Schicksal zu teilen.
Dass ein Gefühl des Fremdseins, des Zurückgelassenseins und der Selbstunsicherheit zu ihrem Alltag gehört - ob sie wollen oder nicht.
Und dass die Suche nach ihrer Herkunft oft in einer großen Enttäuschung endet. Wie wird ein Mensch damit fertig, wenn die erhoffte Nähe zu den leiblichen Eltern einfach ausbleibt? Oder wenn der Wunsch nach einer Begegnung gar nicht erst erfüllt wird?
Eric Breitinger setzt dort ein, wo andere aufhören.
Er beleuchtet das, was vom Wiedersehen bleibt, macht deutlich, wie die frühe Trennung von der Mutter spätere Beziehungen beeinfl usst, und lässt immer wieder Experten zu Wort kommen. Ein wichtiges, ein bewegendes Buch, das vor allem eins will: Mut machen und Kraft schenken!

 

Kompaktwissen für Schülerinnen und Schüler. Die DDR: Geschichte und Strukturen
Bestell-Nr.: 9783150152331
5,40 €

Preis inkl. MwSt.

Kompaktwissen für Schülerinnen und Schüler. Die DDR: Geschichte und Strukturen  

Die DDR ist als fest umrissenes historisches Thema aus dem Unterricht an den Schulen nicht mehr wegzudenken. Der Band bietet in einem ersten Teil einen historischen Abriss der DDR-Geschichte von den Anfängen nach Kriegsende bis zum Zusammenbruch des SED-Regimes. In kompakten Übersichten sind Zahlen und Fakten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft zusammengestellt.

Der zweite Teil des Bandes versammelt Originaldokumente, die mit der Darstellung des ersten Teils eng verzahnt sind und sie eindrücklich illustrieren.

Der Jugendwerkhof Torgau: Band XI. Das Ende der Erziehung  von Andreas Gatzemann
Bestell-Nr.: 9783825819965
19,90 €

Preis inkl. MwSt.

Der Jugendwerkhof Torgau: Band XI. Das Ende der Erziehung  von Andreas Gatzemann

20 Jahre nach dem Fall der DDR stellt dieses Buch eines der beeindruckendsten Zeugnisse gewaltsamer Umerziehung in der pädagogischen Praxis der ehemaligen DDR dar.

1964 bis 1989 wurden in dem einzigen Geschlossenen Jugendwerkhof in Torgau Tausende Jugendliche zu einem menschenverachtenden Umerziehungsprozess eingewiesen; streng überwacht vom Ministerium für Volksbildung und der Staatssicherheit. War es das Ende der Erziehung? Ehemalige Insassen berichten von Höllenqualen: "Als ich ankam, wurde das schwere Eisentor geöffnet.

Umgeben waren meterhohe Gefängnismauern, vergitterte Fenster, Stacheldraht auf den Mauern, Hunde bellten mich an, die an den Mauern lang liefen. Ohne große Gespräche kam ich drei Tage in die Einzelzelle..."

 

Andreas Gatzemann studierte Pädagogik und Ethik. 2008 promovierte er an der Universität Passau. Seine Vorlesungen führen ihn bis in die USA, wo auch der erste Band dieses Buches über den LIT-Verlag verlegt wird.

Tränen aus Eis oder Das gestohlene Leben  von Eva Siebenherz
Bestell-Nr.: 9783896266491
17,80 €

Preis inkl. MwSt.

Tränen aus Eis oder Das gestohlene Leben

 

Eva Siebenherz ist 1959 in Dresden geboren.

Von der Mutter als Ebenbild des Vaters abgelehnt, gerät sie als jugendliche Herumtreiberin mit dem Gesetz in Konflikt.

Sie heiratete früh, zwei Söhne wurden geboren. 1982 wurde Eva Siebenherz verhaftet, das Sorgerecht für ihre Kinder wurde ihr entzogen. Ein Sohn wurde vom Staat zur Adoption frei gegeben, der Zweite wurde dem leiblichen Vater übergeben. 1986 folgte die Ausreise nach Westdeutschland. Nach dem Fall der Berliner Mauer begann Eva Siebenherz mit der Suche nach ihren beiden Söhnen. Seit 1989 ist sie Frührentnerin, Spätfolgen durch die Haft.

 

Seit 1995 kämpft diese Frau für die Menschenrechte, einer auch heute noch bestehenden Randgruppe. Diese Randgruppe sind Kinder und Eltern, welche Opfer von Zwangsadoptionen in der ehemaligen DDR sind. Der Staat hat gerade bei diesen Menschen, sowie bei vielen anderen, die Menschenrechte auf das Verwerflichste verletzt, in dem man Eltern die Kinder nahm. Obwohl fast zwanzig Jahre seit dem Mauerfall vergangen sind, wird ein Großteil dieser Menschen bis heute nicht als politisches Opfer anerkannt. Die DDR hat sich mit menschenrechtsverletzenden Gesetzen dazu selbst autorisiert. Eva Siebenherz entdeckte die Schriftstellerei für sich. Um das Erlebte zu verarbeiten, schrieb sie die Autobiographie “Tränen aus Eis“. Mit diesem Buch möchte Eva Siebenherz anderen Betroffenen, die heute noch nach ihren Angehörigen suchen, aufgegeben haben und krank sind Mut machen. Mut dazu, ihr Leben in die Hand zu nehmen, es neu zu ordnen. Es lohnt sich, das Leben wird wieder lebenswert und es gibt vielleicht ein Happyend. Eva Siebenherz möchte mit ihrem Buch versuchen, die öffentliche Diskussion zu diesen Themen zu verstärken und die Politiker auffordern endlich den Betroffenen zu helfen. Andere Opfer von Gewalttaten bekommen seit Jahrzehnten Hilfe, wieso nicht die Betroffenen von Zwangsadoptionen!? Ein Teil des Erlöses vom Buchverkauf kommt den Suchenden des Suchpool DDR Bürger zugute. Die Suche nach Angehörigen wird zu einem Teil damit finanziert. von Günther H Preuße , Eva Siebenherz (Autor) Zwangsadoption in der DDR

1959 in Dresden geboren. Von der Mutter als Ebenbild des Vaters abgelehnt, gerät als jugendliche Herumtreiberin mit dem Gesetz in Konflikt. Frühe Heirat, 2 Söhne werden geboren. 1982 wird Eva Siebenherz in der DDR verhaftet, das Sorgerecht für ihre Kinder wird ihr entzogen, ein Sohn vom Staat zur Adoption freigegeben, der zweite dem leiblichen Vater übergeben. 1986 Ausreise nach Westdeutschland. Nach dem Fall der Berliner Mauer Beginn der Suche nach den beiden Söhnen und deren Vater.

Anzahl: 52 Seite 1 von 6