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VP, NVA & Volksmarine


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Gesellschaft für Sport und Technik – Schule der Soldaten von morgen

Artikel-Nr.: 978-3-86933-226-0

Peter Joachim Lapp

Gesellschaft für Sport und Technik – Schule der Soldaten von morgen

Militärpolitische Studie einer DDR-Wehrorganisation

Zu DDR-Zeiten absolvierten mehr als vier Millionen männlicher Jugendlicher im Alter von sechzehn bis achtzehn Jahren innerhalb von zwei Jahren eine vormilitärische Grund- bzw. Laufbahnausbildung in der Gesellschaft für Sport und Technik (GST), mehrheitlich in Vorbereitung auf ihren künftigen Dienst als Mot-Schütze und Militärkraftfahrer in der Nationalen Volksarmee oder den DDR-Grenztruppen.

22,00 *

Zwangsarbeit im Chemiedreieck Strafgefangene und Bausoldaten in der Industrie der DDR

Artikel-Nr.: 978-3-86153-675-8

Justus Vesting

Zwangsarbeit im Chemiedreieck

Strafgefangene und Bausoldaten in der Industrie der DDR

Zwischen Dessau, Halle und Bitterfeld lag das als Chemiedreieck bekannte größte Industrieballungsgebiet der DDR. Infolge der schlechten Umwelt-, Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Region fehlte es zunehmend an Arbeitskräften. Selbst Lohnerhöhungen für Chemiefacharbeiter konnten das Problem nicht lösen, weshalb ab 1968 verstärkt Strafgefangene, Armeeangehörige und ab 1986 auch Bausoldaten eingesetzt wurden. Die zwangsverpflichteten Arbeitskräfte waren nicht selten hohen Konzentrationen gesundheitsschädigender Stoffe ausgesetzt, immer wieder drohten Brände, Havarien oder gar Explosionen. Justus Vesting arbeitet in seiner Studie heraus, dass diese Gefährdungen durch die Verantwortlichen bewusst in Kauf genommen wurden - mindestens zwei Todesfälle unter den politischen Gefangenen waren die Folge. Der Autor analysiert das System der Zwangsarbeit als ein Symptom der wirtschaftlichen Krise der DDR, was bewusst verschleiert werden sollte.

30,00 *

Die verbotene Halbinsel Wustrow - Flakschule - Militärbasis - Spionagevorposten

Artikel-Nr.: 978-3-86153-323-8

Auf der Halbinsel Wustrow, zwischen Rostock und Lübeck gelegen, errichteten die Nazis in den dreißiger Jahren die größte Flakartillerieschule des deutschen Reiches. Hitler, Göring und Mussolini ließen sich hier die neueste Technik für den geplanten Luftkrieg vorführen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges dienten die einstigen Kasernen und Offizierswohnungen Tausenden Flüchtlingen als Bleibe, bis die Rote Armee einzog und über vier Jahrzehnte eine Militärbasis betrieb, zu der auch ein Marinestützpunkt und ein Spionageposten der Funkaufklärung gehörten.

Das inzwischen an eine Investorengruppe verkaufte Areal, auf dem komfortable Ferienanlagen entstehen sollen, ist seit 1993 ungenutzt. Die verlassene Militärstadt und das angrenzende Naturschutzgebiet können bisher nur bei besonderen Führungen besichtigt werden.

Edelgard und Klaus Feiler haben die Historie des Geländes über Jahre in Archiven und Gesprächen mit Zeitzeugen erforscht. Sie stellen die bewegte Geschichte der verbotenen Halbinsel erstmalig vor und präsentieren dabei seltene Dokumente und einzigartige historische Fotos.

20,00 *

Bausoldatenkongress. Zivilcourage und Kompromiss, Bausoldaten in der DDR 1964-1990

Artikel-Nr.: 9783980492089

Die "Bausoldaten" waren in der DDR die einzige legale Möglichkeit der Waffendienstverweigerung. Sie wurden zu Bautätigkeiten eingesetzt, anfangs meist an militärischen Vorhaben, später auch für Zivilobjekte.

Die Verweigerung des Waffendienstes war ein Akt der Zivilcourage. Die Bausoldaten wurden von der Militär- und Staatsführung diskriminiert und als „feindlich-negativ" an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Die Robert-Havemann-Gesellschaft hat im September 2004 im Alten Rathaus in Potsdam einen Bausoldatenkongress durchgeführt.

Er diente dem wissenschaft­lichen Austausch, der Würdigung von Zivilcourage in der DDR und der Positions­bestimmung zum friedlichen Miteinander heute. Der Tagungsband dokumentiert die wichtigsten Vorträge, die Laudatio von Joachim Gauck, Berichte aus den Arbeitsgruppen und die Abschlusserklärung der Veranstaltung. Eine Teilnehmerliste und einige Fotos aus dem Kongressgeschehen runden den Band ab.

5,00 *

Militär und Staatssicherheit im Sicherheitskonzept der Warschauer-Pakt-Staaten

Artikel-Nr.: 9783861536109

Machterhaltung – das war aus Sicht der herrschenden Parteien in den Staaten des sowjetischen Imperiums Hauptziel des inneren und des äußeren Sicherheitsapparates. Beide Apparate waren daher eng miteinander verflochten und kooperierten sowohl für den Fall innerer Unruhen als auch für einen möglichen Krieg. Bis 1987 verfolgte die Sowjetunion im Warschauer Pakt ein Offensivkonzept mit einem »System der Landesverteidigung«, das mit beiden Komponenten des Staatsschutzes die Kriegführung sicherstellen sollte. In diesem Band rekonstruieren Militärhistoriker und Spezialisten für die Geschichte der Staatssicherheitsdienste aus Bulgarien, Deutschland, Rumänien, Serbien, Ungarn und den USA dieses Beziehungsgeflecht.

40,00 *

Sehnsuchtssonate: Liebesbriefe im Kalten Krieg

Artikel-Nr.: 978-3-74603-781-3

Stefan Wolter

Sehnsuchtssonate: Liebesbriefe im Kalten Krieg

Liebste Gisa! Am liebsten würde ich mit Dir allein in den Bergen rumklettern oder in Wäldern Versteck spielen oder auf dem Wasser rumtummeln, aber dort, wo man keine Mauern ziehen kann, die einem die Freiheit beschränken", ruft der 19-jährige Heinz seiner Freundin Gisela im Jahr 1950 zu. Doch es bleiben nur die Briefe – wochenlang, monatelang. „Es bricht manchmal so aus mir hervor, dass ich laufen möchte, bis ich bei Dir bin", fleht Gisela und setzt sich ans Klavier, um sich daran auszutoben. Und sie droht: „Wenn Du nächste Woche nicht kommst, spiele ich das Deutschlandlied!!!" Den Stacheldraht kann sie nicht bezwingen. Heinz gehört zu jenen, denen im entstehenden Arbeiter- und Bauernstaat eine glänzende Zukunft in Aussicht gestellt wurde. Doch aus sieben Monaten Vorbildung und Körperertüchtigung wird schließlich ein fremdbestimmtes Leben in den Reihen der Nationalen Volksarmee. 

19,80 *

GEDIENT - Ein NVA-Soldat erzählt

Artikel-Nr.: 978-3-946557-06-7

Thomas Frei

GEDIENT - Ein NVA-Soldat erzählt

Die Nationale Volksarmee bedeutete 18 Monate Wehrdienst für Millionen junge Männer der DDR Bestandteil ihrer Biographie. 18 Monate Freude und Leid, Lust und Frust, Bevormundung und Freiheit, Hoffnung und Verzweiflung, humorig und tieftraurig. Von dieser Zeit erzählt Thomas Frei in seinem Roman. Ohne Ostalgie, aber mit DDR-Vergangenheit, Witz und eine besondere Offenheit über den Dienst in der deutschen Armee, die ohne Krieg, aber mit vielen Krisen, auskam.

21,95 *

Grenzbrigade Küste

Artikel-Nr.: 978-3-86933-182-9

Peter Joachim Lapp

Grenzbrigade Küste

DDR-Grenzsicherung zur See

Bis zum 13. August 1961 spielte die see- und landseitige Grenzsicherung der DDR-Küste keine besondere Rolle, da die meisten „Republikflüchtigen“ den Weg über die bis dahin offenen Sektorengrenzen in Berlin wählten. Mit dem Bau der Mauer und der Verminung der innerdeutschen Grenze änderte sich das und an der 400 km langen „nassen Grenze“ der DDR setzte eine „Grenzverletzerbewegung“ ein. Tausende versuchten in den folgenden Jahren und Jahrzehnten bis 1989 über die Ostsee in den Westen zu gelangen. Die Partei- und Staatsführung von SED und DDR bemühte sich, diesem „Druck auf die Grenze“ durch den Einsatz ihrer Sicherheitskräfte zu begegnen. Dazu gehörte die „Grenzbrigade Küste“ (GBK), ein Verband, der seit Ende 1961 der Volksmarine (VM) operativ unterstellt war. Diese Truppe von rund 2.500 Berufs- und Zeitsoldaten sowie Wehrpflichtigen sah sich allerdings kaum mit ausreichenden Ressourcen ausgestattet, um ihre Aufgaben zu erfüllen, ihr Haushalt war auf Kante genäht.

22,80 *

TRAPO - das große Buch der Transportpolizei

Artikel-Nr.: 978-3-95841-045-9

Dieter Schulze

TRAPO - Das große Buch der Transportpolizei

Geschichten - Aufgaben - Uniformen

Die Transportpolizei, kurz Trapo genannt, sorgte zwischen 1945 und 1990 in Ostdeutschland für Ordnung und Sicherheit auf dem Gelände der Deutschen Reichsbahn. Sie überwachte und kontrollierte das Schienennetz, die Bahnanlagen und Bahnhöfe, fungierte als Transportbegleiter, sicherte den Transitverkehr ab. Was vielen nicht bekannt ist: Sie war in der Tat eine Polizei innerhalb der Polizei mit allen Gliederungen und Formationen. Erstmals gibt es eine fundierte, reich bebilderte Dokumentation über die Geschichte und Arbeit dieser besonderen, in der Historie einzigartigen Institution.

14,99 *

Stalins V-2

Artikel-Nr.: 978-3-86933-176-8

Matthias Uhl

Stalins V-2

Der Technologietransfer der deutschen Fernlenkwaffentechnik in die UdSSR und der Aufbau der sowjetischen Raketenindustrie 1945 bis 1959

Die Geschichte des Transfers der deutschen Fernlenkwaffentechnik in die UdSSR und des Aufbaus der sowjetischen Raketenindustrie gehört zu den spannendsten und faszinierendsten Kapiteln des Kalten Krieges. An der Schnittstelle von Politik, Militär, Wissenschaft und Technologie angesiedelt, bekam das Thema seine besondere Bedeutung durch den Ost-West-Konflikt nach 1945. Der Historiker Matthias Uhl untersuchte die Überführung der deutschen Raketentechnologie in das militärische Arsenal der UdSSR. Er rekonstruierte hierfür die technologischen, großtechnisch-industriellen, staatsorganisatorischen, militärischen und außenpolitischen Aspekte der Geschichte der sowjetischen Raketenentwicklung von 1945 bis 1959. Dadurch erschließen sich die Rationalitäten und Resultate des rüstungsindustriell-militärischen Handelns der UdSSR in diesem Bereich.

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