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Opposition & Diktatur

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Bärbel Bohley - Englisches Tagebuch 1988 von Bärbel Bohley
Bestell-Nr.: 9783861631439
14,00 €

Preis inkl. MwSt.

Historisches Buch des Jahres 2011 des Magazins DAMALS

 

Bärbel Bohley - Englisches Tagebuch 1988  

 

PAMPHLETE NR. 25
Aus dem Nachlaß herausgegeben von Irena Kukutz
Mit einem Nachbericht von Klaus Wolfram
Die Leitgedanken, die die Gründung des Neuen Forum im September 1989 vorbereiten, spiegeln sich in Überlegungen wider, die Bärbel Bohley 1988 ihrem Tagebuch anvertraute.

Im Februar 1988 wurden einige DDR-Oppositionelle aus der Haft in die Bundesrepublik abgeschoben, die das so nicht geplant hatten. Bärbel Bohley konnte allerdings sechs Monate später, im August 1988 in die DDR zurückkehren. Dies war ein singulärer Fall, den sie noch in der Haft ertrotzt und danach während ihres Aufenthalts im Westen mit allen politischen Mitteln verteidigt hatte. Da sie selbst bis zuletzt im Zweifel war, ob ihr die Rückkehr gestattet werden würde, führte sie in diesen Monaten, vor allem in England, ein Tagebuch, in dem sie jeden ihrer Schritte, viele Begegnungen, die Reaktionen prominenter und nichtprominenter Kontakte auf ihr Anliegen sowie ihre politischen Schlußfolgerungen festhielt. 

Es waren die Umstände jener Abschiebung und die sechs Monate im Westen, durch die Bärbel Bohley zu der Konzeption jener Bürgerbewegung NEUES FORUM kam, die für den Herbst 1989 so entscheidend wurde.


Die Gründung des Neuen Forum im September 1989 hatte sie entlang zweier Leitgedanken vorbereitet: unterm Kirchendach sei es zu eng geworden und die oppositionelle Szene der DDR inzwischen zu kleinkariert. Diese Grundsatzentscheidungen spiegeln sich in den Überlegungen wider, die sie 1988 ihrem Tagebuch anvertraute.


 

Ein Text, den gegenwärtige und künftige Geschichtsschreiber lesen sollten!

 

Osthippie. Eine Jugend in Deutschland von Angelika Feustel
Bestell-Nr.: 978-3-86268-333-8
18,00 €

Preis inkl. MwSt.

Im August 1968 besetzt die Rote Armee die Tschechoslowakei, den Einmarsch erlebt die 12-jährige Angelika hautnah in einer Kleinstadt in Thüringen mit. Sie wächst in einer linientreuen Familie auf, mit der Zeit merkt sie aber, dass sie in dieser spießigen sozialistischen Enge nicht leben kann. Sie plant sehr viel später, als sie keinen anderen Ausweg sieht, ihre Flucht. Dazu kommt es jedoch nicht, sie wird verhaftet. Als politischer Häftling verbüßt sie eine 18-monatige Haftstrafe im berüchtigten Frauenzuchthaus Hoheneck. Danach wird sie entgegen allen Hoffnungen zurück in die DDR entlassen. Nach hartem Kampf kann sie vier Jahre später ausreisen. Endlich ist sie frei!

Unter Hammer und Zirkel: Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ/DDR
Bestell-Nr.: 9783631605233
48,00 €

Preis inkl. MwSt.

Der Forschungsverbund SED-Staat veranstaltete am 20. und 21. Mai 2010 an der Freien Universität Berlin die Tagung „Repression, Opposition und Widerstand an den Hochschulen der SBZ/DDR“.

Dieser Band enthält die Konferenzbeiträge. Er bietet eine Zusammenschau von Einzelinitiativen, Forschungsprojekten und Zeitzeugenerinnerungen.

Diese zeichnen ein differenziertes Bild von der politischen Verfolgung an den Universitäten, Hoch- und Fachschulen der SBZ/DDR von der unmittelbaren Nachkriegszeit bis zum Ende der SED-Diktatur 1989 sowie von den folgenden Auseinandersetzungen über die Verstrickungen von Hochschulangehörigen in das sozialistische Überwachungs- und Kontrollsystem. Inhalt: Jochen Staadt: Einleitung – Thomas Ammer: Thesen zu Opposition und Widerstand an den Universitäten und Hochschulen der SBZ/DDR, 1945-1961 – Kurt Reinschke: Die Nachkriegsjahre an der Technischen Hochschule Dresden 1945-1947 – Günther Heydemann: Die gewaltsame Auflösung einer demokratischen Institution. Der Leipziger Studentenrat unter Wolfgang Natonek 1945-1948 – Wilhelm Knabe: Zivilcourage und Repression. Szenen aus dem Hochschulalltag in Tharandt und Ost-Berlin, 1946-1959 – Johannes Weberling: Widerstand, Zerschlagung, Agonie und Neuaufbau. Die christlich-demokratischen Hochschulgruppen in der SBZ/DDR – Matthias Lienert: Politische Justiz gegen Studenten der Technischen Hochschule Dresden nach 1946 – Sybille Gerstengarbe: Widerstand und politische Verfolgung an der Universität Halle 1945 bis 1961 – Angela Dolgner: „Fauler Abfall des Kurfürstendammes“. Repressalien an der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale) während der 1950er Jahre – Bertram Triebel: Hatte die Partei immer Recht? Die SED an der Bergakademie Freiberg. Ein Forschungsbericht – Benjamin Schröder: Gegen Hitler und Ulbricht.

Zweiter Kalter Krieg und Friedensbewegung: Der NATO-Doppelbeschluss in deutsch-deutscher und interna
Bestell-Nr.: 9783486704136
59,80 €

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Am 12. Dezember 1979 beschloss die NATO, ihr Arsenal nuklearer Mittelstreckenwaffen als Gegengewicht zu neuen sowjetischen SS-20-Raketen zu modernisieren, falls Rüstungskontrollverhandlungen mit der UdSSR erfolglos bleiben würden. Neben dem sowjetischen Einmarsch in Afghanistan markierte der NATO-Doppelbeschluss die Wende von der Entspannungsära hin zur verschärften Ost-West-Konfrontation. Im Westen mobilisierte die "Nachrüstung" gesellschaftlichen Protest unbekannten Ausmaßes mit Menschenketten, Sitzblockaden und Großdemonstrationen. Auch jenseits des "Eisernen Vorhangs" bewegte das Friedensthema zahllose Menschen. Die Studie analysiert diesen Wendepunkt des Kalten Krieges im deutsch-deutschen, europäischen und transatlantischen Kontext auf diplomatie- und gesellschaftsgeschichtlicher Ebene. Wie kam es zu der Entscheidung, die zunächst einen Klimasturz im Ost-West-Verhältnis nach sich zog? Welche langfristigen gesellschaftlichen Folgen hatte die Konfrontation zwischen politischem "Establishment" und Friedensbewegung? Wurde mit dem Doppelbeschluss sogar paradoxer Weise der Grundstein zur Überwindung des Kalten Krieges gelegt?

 

Über den Autor

Philipp Gassert, geboren 1965, ist Professor für die Geschichte des europäisch-atlantischen Kulturraumes der Universität Augsburg und war zuvor DAAD Associate Professor of History an der University of Pennsylvania und Stellvertretender Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Washington, D.C.


Tim Geiger, geboren 1972, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin bei der Edition "Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland".


Hermann Wentker, geboren 1959, Leiter der Abteilung Berlin des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Leipzig

 

Leipzig 1968 -  Unser Protest gegen die Kirchensprengung und seine Folgen
Bestell-Nr.: 9783374028498
9,80 €

Preis inkl. MwSt.

Leipzig 1968


Unser Protest gegen die Kirchensprengung und seine Folgen

Stefan Welzk


Buchvorstellung am 2.12.2011(Freitag) um 19.00 Uhr mit dem sächischen Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Lutz Rathenow und dem Autor Stefan Welzk.

Drei Wochen nach Sprengung der Leipziger Universitätskirche 1968 entrollt sich in der Kongresshalle Leipzig vor Ministern und Westmedien ein Transparent mit dem Umriss der Kirche und den Worten »WIR FORDERN WIEDERAUFBAU!«.

Zwei der Akteure flüchten kurz darauf mit dem Faltboot übers Schwarze Meer. Erst 1970 gerät ein Beteiligter der Aktion durch Verrat ins Fadenkreuz der Stasi, die ein DDR-weites Netzwerk des Widerstandes vermutet. Es folgen mehrjährige Ermittlungen, neue Verhaftungen und Zuchthausstrafen von bis zu sechs Jahren. Der Maler des Transparentes bleibt bis zu seiner Flucht 1978 unentdeckt.


Stefan Welzk blickt auf die Protestaktion und ihre Geschichte zurück. Er erzählt von der Entstehung einer »subversiven« Subkultur unter Leipziger Studenten, von Idee und Ablauf dieser Aktion und vom Schicksal der Verhafteten und Geflüchteten. Er zeigt eindrücklich, welch unterschiedlichen Verlauf die Lebenswege in Ost und West genommen haben. Ernüchternd sind seine Erfahrungen im politischen Establishment der Nachwendezeit.



Stefan Welzk, Dr. phil., Jahrgang 1942, studierte Physik in Leipzig. 1968 floh er in den Westen und war u. a. Forschungsstipendiat der Max-Planck-Gesellschaft bei Carl-Friedrich von Weizsäcker und des British Council in London. Welzk wurde in Philosophie und Wirtschaftswissenschaft promoviert. Er ist als Sachbuchautor und Journalist bekannt und schreibt für Rundfunk und Zeitschriften.


 

Klaus Wolfram: Innenansichten der Revolution. Ein Bericht aus der DDR-Opposition 1975-1993
Bestell-Nr.: 978-3-86163-142-2
14,00 €

Preis inkl. MwSt.

„Diese Skizzen über den Gang meiner persönlichen Erfahrungen im Gebiet der politischen Opposition sollen nur zeigen, wo die Fragen anzusetzen sind, wenn man an Urteilen interessiert ist, die den beherrschten Klassen nützen können.“

1994 bis 1996 versuchte Klaus Wolfram für die Zeitschrift SKLAVEN eine Bilanz seiner Begegnungen und Beobachtungen zu ziehen, die er seit 1975 in den oppositionellen Gruppen der DDR und 1989 im großen Revolutionsherbst gemacht hatte. Die Bilanz konnte nur eine Zwischenbilanz sein, doch schon sie zwang den Autor zu der Einsicht, daß die demokratischen Energien in den Mehrheiten pulsierten während sie bei den meisten Oppositionellen nur in Worten oder gesellschaftsfremden Analogien lebendig waren.
Die 11 Aufsätze führten bis knapp an die Volkskammerwahl vom März 1990 heran, die sicherlich die Peripetie, aber noch nicht das Ende des revolutionären Zyklus bildete. Erst 1993 waren die politische Zersplitterung, die moralische Erschöpfung und die industrielle Zerstörung von eigener wie von fremder Hand so weit getrieben, daß der zähe Arbeitskampf der Kali-Bergleute von Bischofferode nur noch gefühlte Sympathie, nicht aber politische Solidarität auf sich zog. Mit dieser Niederlage setzten nun Arbeiter den Schlußpunkt unter einen Aufbruch, den eine Bevölkerung gemeinsam begonnen hatte.
Es gilt also, den Akteuren auch auf der absteigenden Linie ihres Handelns zu folgen, um das wirkliche Fundament der Gegenwart in den Blick zu bekommen. Weder die akademische noch die staatlich gestützte Aufarbeitungsindustrie scheinen dazu Wesentliches beitragen zu können. Inzwischen ist vielleicht alles gezählt, aber noch nichts begriffen.

„Wir reden hier nur so lange von der DDR-Opposition, um von ihrem politischen Ansatz aus (in Grundzügen) den sozialen Zusammenhang der mehrheitlichen Verhaltensweisen in der DDR empirisch genug rekonstruieren zu können. In diesem Sinn, mit dem Ziel, von den Wenigen aus die Vielen zu verstehen, vom Teil aus das Ganze sichtbar zu machen, ist es aber auch richtig, noch eine Weile von der Opposition und von der DDR zu sprechen.“ (Aus der Vorrede)


"Diese Skizzen über den Gang meiner persönlichen Erfahrungen im Gebiet der politischen Opposition sollen nur zeigen, wo die Fragen anzusetzen sind, wenn man an Urteilen interessiert ist, die den beherrschten Klassen nützen können."

 

Verschworen Verraten Verfolgt - Unangepasstheit, Widerstand und Kollaboration in der Stalin-Ära Be
Bestell-Nr.: 9783940635280
19,90 €

Preis inkl. MwSt.

Verschworen. Verraten. Verfolgt.: Unangepasstheit, Widerstand und Kollaboration in der Stalin-Ära Berlin-Brandenburgs

 

Ein spannender Tatsachenbericht über schwer fassbare Schicksalswege einer Gruppe ostdeutscher Männer, die sich mit der stalinistischen Diktatur nicht abfinden wollten. Flucht, Verrat, Verhaftung, Militärgericht, Verschleppung in sowjetische Arbeitslager, Heimkehr und Neuanfang sind die Etappen des umfangreich recherchierten und mit überraschenden Bilddokumenten versehenen Reports.

 

Macht aus dem Staat Gurkensalat Eine andere Jugend. Weimar 1979-1989
Bestell-Nr.: 9783937989006
19,95 €

Preis inkl. MwSt.

Rebellisch, romantisch, schonungslos:

 

Das literarische Dokument einer unangepassten Jugend im untergehenden Sozialismus

Hrsg., bearb. und mit einem Vorwort versehen von Rüdiger Haufe.

Autoren: Ulrich Jadke, Holm Kirsten, Jörn Luther und Thomas Onißeit

»Je besser wir begreifen, wie die Diktatur in der DDR im Alltag funktioniert hat, desto besser können wir, hier und heute, Demokratie gestalten.«

Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen

 

»Wehr Dich«, »Schlag zurück« und »Macht aus dem Staat Gurkensalat« forderten die Graffiti, die im Vorfeld des Nationalfeiertags der DDR im Oktober 1983 an den verfallenden Fassaden der Klassikerstadt Weimar auftauchten. Vier der an der Aktion beteiligten Sprayer erzählen nun ihre Geschichte und entwerfen zugleich ein lebendiges Panorama des letzten Jahrzehnts der DDR. Inhaltli- che Parallelen zu literarischen Verarbeitungen des Coming of Age, die den Zeitraum der 1980er Jahre aus der Sicht der westdeutschen Provinz beschrei- ben, sind alles andere als zufällig. Schräge Partys und schrille Punk-Konzerte, chaotische Wohnge- meinschaften, subkulturelle Kunst-Happenings, die Tristesse des Alltags – das alles gab es im

Westen wie im Osten. Unter den Vorzeichen des sozialistischen Regimes gewann ein solches Leben jedoch eine sehr eigene Qualität. »Macht aus dem Staat Gurkensalat« ist das literarische Dokument einer unangepassten Jugend im untergehenden Sozialismus. In fünfzig inhaltlich korrespondieren- den Kurzgeschichten erzählen die Autoren von jugendlichem Aufbegehren, von den Skurrilitäten des Erwachsenwerdens, von früher existenzieller Erfahrung, vom Willen zur Individualität, von Gehen und Bleiben.

Aufrecht, wie es Menschen Art ist - Die Bürgerbewegung Neues Forum in Borna
Bestell-Nr.: aufrecht wie es menschen art ist die bürgerbewegung neues forum in borna
14,90 €

Preis inkl. MwSt.

Aufrecht, wie es Menschen Art ist - Die Bürgerbewegung Neues Forum in Borna

Eine dokumentarische Chronik

Schweres A4 Buch mit CD: Das NEUE FORUM in Borna 1989-1999 (2009)

Inhalt Film: Schwarzer Nebel von Alberto Herskovitz und Peter Torbjörnson/Mitschnitte 25.11. 1989/

Donumente



Zusammengestellt von Michael Wildt

Herrausgegeben von Hartmut Rüffert und Dietmar Matzke

Michael Gartenschläger - Kampf gegen Mauer und Stacheldraht von Freya Klier
Bestell-Nr.: 9783000279997
13,00 €

Preis inkl. MwSt.

Im Frühjahr 1976 erschießt ein Spezialkommando der Staatssicherheit den 32-jährigen Michael Gartenschläger bei dem Versuch, eine Selbstschuss-Anlage an der innerdeutschen Grenze abzubauen, um sie der Weltöffentlichkeit zu präsentieren. Wer war Michael Gartenschläger? Das Buch zeichnet seinen Lebensweg nach.

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