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Friedliche Revolution und Deutsche Einheit

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Der eigene Aufbruch

Artikel-Nr.: 978-3-86583-999-2

Susan Baumgartl

Der eigene Aufbruch

Kollektive Erinnerungsbilder Leipziger Bürger zum Herbst 1989

Die Erinnerung an die revolutionären Herbst­ereignisse des Jahres 1989 befindet sich aktuell in einem spannungsreichen Übergang von erfah­rungsgeschichtlicher Deutung in institutionell verankerte historische Lesarten. Öffentliche Gedenkformen wie das Lichtfest Leipzig und das in Berlin und Leipzig geplante Freiheits- und Einheitsdenkmal inszenieren die systemstürzenden Vorgänge als zivilgesellschaftliche wie nationale Erfolgsgeschichte. ‚Das Volk‘ spielt dabei eine zentrale Rolle – es ist zugleich historischer Akteur und Adressat erinnerungspolitischer Botschaften. Wie wird das Umbruchs­geschehen im Rückblick für die damals ebenso wie heute unterschiedlich betroffenen Zeitgenossen kollektiv anschlussfähig? Auf welche Erinnerungs­inhalte verständigen sie sich aus ihren alltags­spezifischen Erfahrungen heraus?

21,50 € *

Das wunderbare Jahr der Anarchie. Von der Kraft des zivilen Ungehorsams 1989/90

Artikel-Nr.: 9783861533337

 


Christoph Links, Sybille Nitsche und Antje Taffelt

"Das wunderbare Jahr der Anarchie - Von der Kraft des zivilen Ungehorsams 1989/90"


Es war zwar verboten, aber wir haben es trotzdem gemacht! Unter diesem Motto ist in Ostdeutschland zwischen Herbst 1989 und Herbst 1990 Geschichte geschrieben worden. Den erstarrten Verhältnissen in der DDR war nur beizukommen, wenn man sich über alte Regeln hinwegsetzte und das Neue mutig wagte. So wurden kurzerhand Bürgermeister und Betriebsleiter entmachtet, Kasernen und Gefängnisse belagert, Geheimdienstzentralen besetzt und Redakteursräte organisiert, Bürgerbewegungen und neue Parteien gegründet. Plötzlich spürten viele ihre Kraft und starteten in die spannendste Zeit ihres Lebens. Dutzende dieser Erinnerungen sind im vorliegenden Buch zusammengetragen worden, die das überraschende Ausmaß an Phantasie und kreativem Potential jener Zeit verdeutlichen, aber auch die Absurdität und Komik mancher Situation belegen.

 

Die Autoren Christoph Links, Antje Taffelt und Sybille Nitsche füllen eine Lücke: Sie sind ein Jahr lang durch die Ex-DDR gereist und haben vor Ort Abenteuergeschichten aus jenen Chaos-Tagen 1989/90 gesammelt - eine ebenso spannende wie rührende und naive Lektüre.

Ulrich Schwarz, Spiegel special (Bücher 2004), September 2004


Es finden sich 40 aufregende Geschichten aus dem letzten, dem wohl besten Jahr der DDR, die von der ungebrochenen Gestaltungsfreude ihrer Menschen berichten, die eben nicht mehr gelebt werden wollten von einem administrierenden, bevormundenden Staatssozialismus.
Stefan Bollinger, Neues Deutschland, 6.10.04 (Messebeilage)

Es ist ein großes Verdienst des Buches zu zeigen, wie der mutige Geist nicht nur in den Großstädten, sondern auch auf dem Lande dazu beigetragen hat, die Diktatur zu stürzen. Um so rätselhafter und erschütternder ist es, daß diese Tat im gesamten deutschen Geschichtsbewußtsein kaum einen Platz hat, so, als hätte es sie nie gegeben. Ein wenig möge das Buch dazu beitragen, daß sich das ändert.


Wolfgang Schuller, F.A.Z., 20.4.05


 


Es ist ein großes Verdienst des Buches zu zeigen, wie der mutige Geist nicht nur in den Großstädten, sondern auch auf dem Lande dazu beigetragen hat, die Diktatur zu stürzen. Um so rätselhafter und erschütternder ist es, daß diese Tat im gesamten deutschen Geschichtsbewußtsein kaum einen Platz hat, so, als hätte es sie nie gegeben. Ein wenig möge das Buch dazu beitragen, daß sich das ändert. (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Die Autoren Christoph Links, Antje Taffelt und Sybille Nitsche füllen eine Lücke: Sie sind ein Jahr lang durch die Ex-DDR gereist und haben vor Ort Abenteuergeschichten aus jenen Chaos-Tagen 1989/90 gesammelt - eine ebenso spannende wie rührende und naive Lektüre. (Spiegel special) Es finden sich 40 aufregende Geschichten aus dem letzten, dem wohl besten Jahr der DDR, die von der ungebrochenen Gestaltungsfreude ihrer Menschen berichten, die eben nicht mehr gelebt werden wollten von einem administrierenden, bevormundenden Staatssozialismus. (Neues Deutschland) Kurzbeschreibung Die Wende jährt sich in diesem Herbst zum 15. Mal und mit ihr die umstürzlerischen Aktionen unzähliger DDR-Bürger, beflügelt von der Hoffnung auf ein freieres und selbstbestimmtes Land.Mehr als vierzig authentische Geschichten erzählen vom Widerspruchsgeist und Aufbegehren ostdeutscher Frauen und Männer, von den unerschrockenen Konfrontationen mit der Macht in den Monaten zwischen Herbst 1989 und Herbst 1990. Mit unbeugsamem Willen setzte man die alten Gesetze de facto außer Kraft, und neue gab es noch nicht. Plötzlich war machbar, was lange undenkbar schien: Man entmachtete kurzerhand den Betriebsdirektor, verweigerte Befehle, gründete Gegengewerkschaften, besetzte Häuser, trat in Hungerstreik und jagte die Stasi davon. Was haben wir uns damals nicht alles getraut?! , fragen sich die Protagonisten rückblickend. Mit ihnen wird der Leser ebenso das Erstaunen über die Komik und die Absurdität mancher Situation teilen wie auch die Verblüffung über das überraschende Ausmaß an Phantasie und kreativem Potential, das in jenen Tagen hervortrat und das nicht vergessen werden.

 


16,90 € *

Demokratie Jetzt

Artikel-Nr.: 978-3-374-04118-3

Gerhard Weigt

Demokratie Jetzt

Der schwierige Weg zur deutschen Einheit

Gerhard Weigt erzählt als Zeitzeuge die Geschichte der Bürgerbewegung »Demokratie Jetzt« sowie deren Vorgeschichte, die nicht ganz zufällig mit dem 13. August 1986, dem 25. Jahrestag des Mauerbaus, begann. Es werden Wachsen und Reifen von Opposition und Widerstand im System DDR anhand der Lebensgeschichten ihrer Akteure beschrieben. Von den Schwierig­keiten ihrer Selbstfindung und der Solidarität unter­einander ist die Rede, von der Suche nach Antworten auf existentielle gesellschaftliche Fragen und von ihrer zunehmenden Politisierung bis hin zum aktiven Widerstand während der Fried­lichen Revolution selbst. Thematisiert werden dabei die Beziehungen von „Demokratie Jetzt“ zu den evangelischen Kirchen. Sehr wichtig waren auch die Erfahrungen, die Einzelne im Rahmen der „Aktion Sühnezeichen“ mit dem polnischen Widerstand der siebziger und achtziger Jahre gemacht hatten, und die Bekanntschaft mit Aktivisten der Solidarność und der „Charta 77“.

29,90 € *

Chronik des Mauerfalls

Artikel-Nr.: 9783861535416

Die dramatischen Ereignisse um den 9. November 1989

Der Fall der Mauer war von den DDR-Funktionären weder beabsichtigt noch vorhergesehen worden. Aus unkoordinierten Einzelaktionen entwickelte sich unter dem Druck der Massen eine Situation, die ihre eigene Dynamik bekam und schließlich zu vollendeten Tatsachen führte. Den Verantwortlichen wurde erst am nächsten Tag bewußt, was eigentlich geschehen war. Sie versuchten nun, die Kontrolle über die Grenze zurückzugewinnen und trafen Vorbereitungen für eine militärische Aktion - doch dafür war es schon zu spät. Wer aber hatte jene ominöse "Reiseregelung" erarbeitet und warum wurde sie von Schabowski vorzeitig bekanntgegeben? Welche Rolle spielte die Staatssicherheit dabei? Was wußten die sowjetischen Militärs davon?
Hans-Hermann Hertie hat sechs Jahre lang daran gearbeitet, die genauen Umstände der Maueröffnung minutiös zu rekonstruieren. Er analysierte die entsprechenden Unterlagen in den Archiven, sichtete die Veröffentlichungen der Medien und befragte nahezu 100 Zeitzeugen darunter die Entscheidungsträger jener historischen Nacht.
Herties Buch läßt nicht nur den 9. November in neuem Licht erscheinen, sondern gibt zugleich einen Überblick über die Gesamtgeschichte der Berliner Mauer.

16,90 € *

Mein letzter Arbeitstag. Abgewickelt nach 89/90: Ostdeutsche Lebensläufe

Artikel-Nr.: 978-3-86789-836-2

Katrin Rohnstock

Mein letzter Arbeitstag. Abgewickelt nach 89/90: Ostdeutsche Lebensläufe

Ein Vierteljahrhundert ist vergangen, seit die DDR aufhörte zu existieren. Nun schauen Menschen, die zwischen 1990 und 1995 aus ihren Betrieben entlassen wurden oder dort das Licht (mit) ausknipsten, zurück. Sie erinnern sich: Wie war das damals? Was haben wir gewollt und erhofft? Wie war der Arbeitsalltag und was sollte sich verändern, als sich plötzlich, mit der ersten freien Volkskammerwahl am 18. März 1990, alle Verhältnisse umkehrten?

Was zu DDR-Zeiten undenkbar schien, wurde von heute auf morgen zur bitteren Realität: Die Abwicklung von Institutionen, Betrieben und Strukturen. Über den „letzten Arbeitstag“ erinnern sich die Protagonist/innen an die Kolleg/innen und die Chefs, an die Arbeitsbedingungen, ihre Aufgaben, ihren Alltag. Hat die Arbeit ihrem Leben einen Rhythmus und einen Sinn gegeben? Was war lästig oder beschwerlich, was bewirkte das Kollektiv oder der Betrieb, was beglückte oder animierte?

Die Erzähler/innen berichten von den Umbrüchen in ihren Betrieben und in ihrem Leben, von ihren Hoffnungen, Schmerzen, der Ratlosigkeit. Was sie an ihrer Arbeit wichtig fanden, was sie mochten und was nicht, worüber sie schimpften oder sich freuten, was sie bewegte und umtrieb, das erzählen die Protagonist/innen. Wie war es, als ab 1990 die Türen zufielen in Produktionshallen, Kulturhäusern, Büros? Die Erzählungen dokumentieren – aus der persönlichen Erfahrung heraus – einen der größten Umstrukturierungsprozesse in der deutschen Geschichte.

Die Geschichten um den „letzte Arbeitstag“ erzählen, wie die verschiedenen Betriebe und Institutionen abgewickelt, umgewandelt oder ganz zerstört wurden. Sie zeigen, wie die Menschen dies aus verschiedenen Positionen und Hierarchieebenen in unterschiedlichen Betrieben wahrnahmen: der Parteisekretär ebenso wie der Mann aus der Abteilung Inneres, der Kali- und der Kohlekumpel, die Sekretärin und der Ingenieur, der Produktionsleiter und der Generaldirektor, die Kindergärtnerin und die Werksausbilderin, der Gewerkschafter und der Poliklinikleiter.

14,99 € *

1989: Tagebuch der Friedlichen Revolution

Artikel-Nr.: 978-3-94043-115-8

Vera Lengsfeld

1989: Tagebuch der Friedlichen Revolution - 1. Januar bis 31. Dezember

Vor fünfundzwanzig Jahren veränderte sich die Welt. Zum Jahreswechsel 1989 ahnte niemand, was das neue Jahr an revolutionären Umwälzungen bringen würde. Die Kultur der Gewalt, die in der Französischen Revolution ihren Anfang nahm und in den Katastrophen 20. Jahrhunderts mündete, wurde überwunden. Die Friedliche Revolution hat den Grundstein für ein freies, einiges und demokratisches Europa gelegt. Diese entscheidende Tatsache ist leider keineswegs im öffentlichen Bewusstsein. Um das zu ändern und den Geschichtslegenden die Fakten entgegen zu halten, entstand dieses Tagebuch der Friedlichen Revolution.

19,90 € *

Dicke Luft: Zwischen Ruß und Revolte

Artikel-Nr.: 978-3-374-04271-5

Michael Beleites

Dicke Luft: Zwischen Ruß und Revolte - Die unabhängige Umweltbewegung in der DDR

Schriftenreihe des Sächsischen Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Band 16

Dicke Luft in Bitterfeld, Schaum auf der Elbe, Tagebaukrater in der Lausitz, radioaktive Wismut-Halden: Weite Teile Sachsens waren einst in der DDR ökologisches Krisengebiet. Junge Menschen begannen deshalb über Zukunftsfragen öffentlich zu diskutieren. Das war Ende der siebziger Jahre. Es entstand eine alternative Szene, die spektakuläre Aktionen erdachte, Untergrundschriften druckte und erste Demonstrationen organisierte. Viele Mitstreiter wurden deshalb von der Stasi verfolgt und dadurch politisiert. Die unabhängige Umweltbewegung entwickelte sich so zu einem wichtigen Teil der Opposition und zu einer Säule der Demokratiebewegung im Herbst ’89.

9,90 € *

Die Wende ging schief: oder warum Biografie mehr als nur eine rein persönliche Angelegenheit ist

Artikel-Nr.: 9783865990952

Die Wende ging schief ist nicht nur der authentische Zwischenbericht von einem engagierten und spannungsvollen Künstlerleben (der Autor verließ mit seiner Familie nach einem kulturpolitisch begründeten Ausreiseantrag und jahrelangen Schikanen 1988 die DDR), ist nicht nur eine ernüchternde Diagnose deutscher Gegenwart, sondern formuliert eine Vision, die auf totalitär beeinflusste Mentalitäten und Zustände antwortet.
Wie schon in seinem ersten Buch »INTEGRALE MODERNE - Vision und Philosophie der Zukunft« (2006) reflektiert Wallmann auch in seinem neuen Buch Grundfragen von Kunst, Kultur, Demokratie, »Ökolonomie« und Ethik. Angesichts sich erneut anbahnender Katastrophen der Moderne (oder auch nur z.B. angesichts von Hartz4 sowie eines neue Überwachungsterrors) zieht er nun aber die Schlussfolgerung, dass es an der Zeit ist, in Deutschland jene Selbstverständnisdebatte zu beginnen, die sowohl nach dem Ende des Nationalsozialismus als auch nach dem Ende des Realsozialismus ausblieb.

H. Johannes Wallmann, geb. 1952 in Leipzig, Kompositionsstudium in Weimar, Meisterschüler für Komposition an der AdK Berlin, 1975-1986 Initiator und künstlerischer Leiter der »gruppe neue musik weimar«; Kammer- und Orchestermusik, Realisierung umfangreicher INTEGRAL-ARTProjekte, Landschaftsklang- Kompositionen, musikalische Kombinationsspiele, Klangkunst; intensive kompositorische sowie kultur- und kunstphilosophische Arbeit für eine neue Einheit von Mensch und Natur.

19,90 € *

Die Zentrale des Umbruchs von 1989/90: Meinungen über den Runden Tisch der DDR

Artikel-Nr.: 9783899981513

Was tun, wenn eine Diktatur zusammenbricht? Wie verhindert man Chaos und Blutvergießen? Während des Herbstes 1989, als die DDR implodierte, mussten diese Fragen beantwortet werden.

Aber: Wer ist zuständig? Die alte Macht oder neue unerfahrene Parteien? Die Lösung: Ein Runder Tisch. An ihm wurden zusammen die wichtigsten Weichen gestellt: Neuwahlen, Auflösung der Staatssicherheit, eine neue Verfassung. Ein Land ordnete sich neu. 20 Jahre danach analysiert dieses Buch die Arbeit des Zentralen Runden Tisches der DDR. Was hat er erreicht?

Welche Rolle spielte er wirklich im Herbst und Winter 1989/90? Wer waren die Akteure? Sieben Zeitzeugen ließen sich vom Autor befragen. Hans Modrow, Lothar de Maizère, Rolf Henrich, Gregor Gysi, Fred Ebeling, Carlo Jordan und Markus Meckel reflektieren ihre damalige Arbeit und geben Auskunft über jene Schicksalsmonate der Deutschen Geschichte.

24,00 € *

Mut Haben heißt die Angst Uberwinden [Doppel-CD] von Bürgergespr.im Gwdhs.Leipzig

Artikel-Nr.: 4025796005127

Mut Haben heißt die Angst Uberwinden [Doppel-CD] von Bürgergespr.im Gwdhs.Leipzig (Künstler) Dialoge im Gewandhaus zu Leipzig 22.10. bis 17.11.1989
12,00 € *
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