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Friedliche Revolution und Deutsche Einheit

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Manfred »Ibrahim« Böhme. Das Prinzip Verrat

Artikel-Nr.: 978-3-86732-208-9

Christiane Baumann

Manfred »Ibrahim« Böhme

Das Prinzip Verrat

Das Buch beschreibt die wesentlichen Stationen im Leben des Manfred »Ibrahim« Böhme (1944–1999), der zum Ende der DDR für kurze Zeit Prominenz erlangte und in Ost und West als charismatisches Polittalent galt.

Der SPD-Spitzenkandidat zur Volkskammerwahl 1990 wurde damals nicht nur von den Medien als zukünftiger DDR-Regierungschef betrachtet. Dass Böhme eigentlich ein "politischer Heiratsschwindler" war, der sich vom einstigen Sympathisanten des Prager Frühlings zum gut getarnten und übereifrigen Stasi-Zuträger gewandelt hatte, belegen die hier präsentierten Dokumente und Berichte.

Der von Christiane Baumann rekonstruierte Lebenslauf widerlegt die unzähligen Fälschungen seiner Biographie, die Böhme selbst verbreitet hatte – und erzählt gleichzeitig aus dem ostdeutschen Kontext: von engagierten Menschen, kulturellen Milieus und alternativen Gruppierungen, zu denen er Kontakt hielt, um sie irgendwann zu verraten.

Eine extreme Lebensgeschichte, die von zeitlosen menschlichen Konflikten geprägt ist, vor allem aber von der geistigen Enge und Beschränktheit der Verhältnisse.

19,80 € *

Solidarnosc – eine persönliche Geschichte

Artikel-Nr.: 978-3-89971-980-2

von Anna Walentynowicz

Solidarnosc – eine persönliche Geschichte Herausgegeben und bearbeitet von Tytus Jaskulowski

Berichte und Studien

Anna Walentynowicz war eine der Oppositionellen in Polen.

Ihre Entlassung aus der Gdansker Werft am 14. August 1980 war Auslöser jener Streiks, die zur Gründung der Gewerkschaft Solidarnosc führten. Erstmals in die deutsche Sprache übersetzt und ediert, vermitteln Walentynowicz’ autobiographische Erinnerungen ein bisher unbekanntes Bild des volkspolnischen Alltags, der Opposition sowie des Kampfes der Solidarnosc um Demokratie und Menschenrechte.

19,90 € *

Winter im Sommer Frühling im Herbst: Erinnerungen von Joachim Gauck

Artikel-Nr.: 9783570551493

Der politische und sehr persönliche Rückblick eines friedlichen Revolutionärs

Eine Schlüsselfigur der jüngsten deutschen Geschichte erinnert sich: Joachim Gauck, engagierter Systemgegner in der friedlichen Revolution der DDR und herausragender Protagonist im Prozess der Wiedervereinigung als erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.

Joachim Gauck verlebte seine Kindheit in einem Dorf an der Ostseeküste. Später studierte er Theologie in Rostock und fand seinen Weg in die Kirche in Mecklenburg. Distanz zum DDR-System prägte seine Tätigkeit von Anfang an. Wie selbstverständlich wurde er Teil einer kritischen Bewegung und schließlich zu einer Symbolfigur im Umbruch von 1989. Nach dem Mauerfall übernahm Gauck politische Verantwortung, er wurde Abgeordneter im ersten freien Parlament der DDR und erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Der Kampf gegen das Vergessen und Verdrängen blieb als Redner und Kommentator sein großes Thema, auch als er nach zehn Jahren aus dem Amt ausschied. Zu seinem 70. Geburtstag hat Joachim Gauck seine Erinnerungen aufgeschrieben. Ihm ist ein gleichermaßen politisches wie emotional berührendes Buch gelungen, in dem er in klaren Bildern die traumatisierende Erfahrung der Unfreiheit und das beglückende Erlebnis der Freiheit nachzeichnet und den schwierigen Übergang von erzwungener Ohnmacht zu einem selbstbestimmten Leben beschreibt.

14,99 € *

Die längste Nacht, der größte Tag: Deutschland am 9. November 1989

Artikel-Nr.: 9783492053365

Die längste Nacht, der größte Tag: Deutschland am 9. November 1989 (Gebundene Ausgabe) von Kai Diekmann (Autor)
14,95 € *

Für ein freies Land mit freien Menschen: Opposition in Biographien und Fotos

Artikel-Nr.: 9783938857021

Für ein freies Land mit freien Menschen: Opposition in Biographien und Fotos


Der Aufbau der Diktatur in Ostdeutschland ab 1945 rief von Beginn an Widerstand hervor. Doch es dauerte über vierzig Jahre bis zur friedlichen Revolution 1989. Dieser lange Weg wird in 73 Lebensgeschichten bekannter und unbekannter Persönlichkeiten aus Opposition und Widerstand nachgezeichnet. Die Kombination der Biogramme mit über 400 Fotos verspricht dabei unterhaltsame Einblicke in individuelle und gesellschaftliche Entwicklungspfade.

25,00 € *

Gesichter der Friedlichen Revolution Fotografien von Dirk Vogel

Artikel-Nr.: 978-3-938857-10-6

Wer waren die Frauen und Männer, die sich für Frieden, Menschenrechte, Freiheit und Demokratie in der DDR eingesetzt haben und zu den Akteuren der Friedlichen Revolution zählten? Viele von ihnen sind heute einer breiten Öffentlichkeit unbekannt oder in Vergessenheit geraten.

Zwanzig Jahre nach der Revolution hat der Dortmunder Fotograf Dirk Vogel einige dieser Menschen porträtiert. Er fotografierte 63 Persönlichkeiten mit seiner Leica-Kleinbildkamera.

Die Porträts sind in einer Ausstellung der Robert-Havemann-Gesellschaft zu sehen. Im Januar 2011 erscheinen sie in dem Bildband »Gesichter der Friedlichen Revolution«.

In dem Buch werden die Fotos durch biografische Texte verschiedener Autoren und ein Essay von Claudia Rusch ergänzt.

Wer waren die Frauen und Männer, die 1989/90 zu den Akteuren der Friedlichen Revolution zählten? Vielevon ihnen sind bis heute unbekannt geblieben oder wieder in Vergessenheit geraten.

 

19,80 € *

Vom Mauerfall zur Wiedervereinigung: Meine Erinnerungen

Artikel-Nr.: 978-3-426-27655-6

Helmut Kohl

Vom Mauerfall zur Wiedervereinigung: Meine Erinnerungen

Die Erinnerungen Helmut Kohls an den deutschen Einigungsprozess sind eine spannende Zeitreise zurück in die Jahre 1989/90. Es wird deutlich, warum der Mauerfall in Berlin am 9. November 1989 nicht schon die Einheit Deutschlands bedeutete und dass das schmale Zeitfenster der Wiedervereinigung jederzeit hätte zufallen können. Die Schilderungen Helmut Kohls stehen dafür, dass es den unbedingten politischen Willen zur Einheit sowie die klare und zugleich vorsichtige politische Führung brauchte, damit die Deutschen am 3. Oktober 1990 die Wiedervereinigung feiern konnten.

Helmut Kohl zeigt die vielen Einzelaspekte jener Tage auf: Sie reichen von westeuropäischer Zögerlichkeit, innerparteilichen Intrigen und innerdeutscher Gegenwehr über die schwierigen Verhandlungen mit der DDR und der Sowjetunion, den unverzichtbaren engen Schulterschluss mit dem US-Präsidenten, den Wechselkurs zwischen D-Mark und DDR-Mark bis hin zu den existentiellen Fragen der vollen Souveränität und der Nato-Mitgliedschaft Gesamtdeutschlands. Es wird deutlich: Jeder Tag war ein politischer Balanceakt.

Dazu gehört auch die zentrale Bedeutung seines 10-Punkte-Plans vom November 1989, in dem Helmut Kohl die Einheit Deutschlands als Ziel klar benannte: damit gab der deutsche Bundeskanzler die Richtung vor und verhinderte, dass sich die Diskussion auf zweistaatliche Lösungen konzentrierte, wie es die Modrow’sche Vertragsgemeinschaft vorsah und es auch manchem in Deutschland und in Europa recht gewesen wäre.

Der Kanzler der Einheit, für den die deutsche Einheit und die europäische Einigung immer zwei Seiten derselben Medaille waren, erklärt, warum Vertrauen gerade in diesen Tagen so wichtig war. Zum Schluss formuliert der Ehrenbürger Europas den Auftrag an alle Deutschen, der sich aus der Einheit unseres Landes einmal mehr ergibt: Die Vollendung auch der europäischen Einigung als der zweiten Seite derselben Medaille.

19,99 € *

Vom Ostblock zur EU

Artikel-Nr.: 978-3-525-36960-9

Günther Heydemann, Karel Vodička (Hg.)

Vom Ostblock zur EU

Systemtransformationen 1990–2012 im Vergleich

Im vorliegenden Band analysieren und vergleichen Politikwissenschaftler und Zeithistoriker politische, ökonomische und gesellschaftliche Transformationsprozesse all jener ehemaligen Ostblockländer, die EU-Mitglieder wurden, einschließlich der ostdeutschen Bundesländer. Dieser komparative Ansatz hat sich als ausgesprochen ertragreich erwiesen. Für den postkommunistischen EU-Raum sind strukturelle Gemeinsamkeiten und analoge Entwicklungstrends kennzeichnend, die ihn sowohl von den etablierten Demokratien in der EU als auch von den übrigen Ländern des ehemaligen Ostblocks, die nicht EU-Mitglieder sind, markant unterscheiden. Aus den einzelnen Länderbeiträgen wie auch aus der vergleichenden Gesamtanalyse wird deutlich, welchen Konsolidierungsstand Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im postkommunistischen EU-Raum inzwischen erreicht haben, welche Defizite weiter bestehen und welche Entwicklungstrends zu erwarten sind.

64,99 € *

Die Montagsangst von Caritas Führer

Artikel-Nr.: 978-3-54861-093-1

Caritas Führer

Die Montagsangst

Ergreifend und genau in einer kunstvoll arrangierten Szenenfolge erzählt Caritas Führer von einer mächtigen Unterdrückungsmaschine und wie man sie, wenn auch nicht unbeschädigt, übersteht. Eine eindrucksvolle Erzählung, die in der Tradition deutscher Schulgeschichten, von Hesses -Unterm Rad- bis zu Anderschs -Vater eines Mörders-, steht. Über den Autor Caritas Führer, geboren 1957, lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Annaberg-Buchholz. Die freischaffende Schriftstellerin hat zunächst eine Ausbildung zur Porzellangestalterin in Meißen absolviert. In den 80er Jahren studierte sie am Johannes R. Becher-Institut für Literatur und war anschließend als Dozentin an der Kirchlich-theologischen Fachschule tätig.

9,99 € *

Treffpunkt '89

Artikel-Nr.: 978-3-86525-444-3

Marko Martin

Treffpunkt '89

Von der Gegenwart einer Epochenzäsur

„Wer das Jahr 1989 erlebt hat, hat nicht das moralische Recht, Pessimist zu sein“. David Warszawski

Schnurrt unsere Erinnerung an das Revolutionsjahr 1989 tatsächlich auf die bis zum Überdruss gezeigten Fernsehbilder zusammen? Für Marko Martin – Schriftsteller, Essayist und Reisender aus Passion – ist jenes Jahr ungleich mehr. Im Mai 1989 als Kriegsdienstverweigerer aus der DDR ausgereist, erinnert er nun ein Vierteljahrhundert später nicht etwa an das sattsam Bekannte, sondern an die Vorgeschichte der Umwälzung ebenso wie an ihre heutigen Spuren im Gesicht der Welt.

Sein Augenmerk liegt dabei auf den antitotalitären Vordenkern wie etwa Manès Sperber, Arthur Koestler, Vaclav Havel und Albert Camus. Wichtige intellektuelle Protagonisten lernte er noch persönlich kennen: Jürgen Fuchs, Reiner Kunze, Melvin Lasky, Ralph Giordano, Czeslaw Milosz, Tomas Venclova, André Glucksmann, Milo Dor oder Francois Fejtö, dazu emigrierte Dissidenten zwischen Toronto, Lissabon und Hongkong.

"1989" wird in dieser Sammlung von Essays, Reportagen und Porträts als bis heute fortwirkende Zeit-Zäsur sichtbar, die sich nicht allein auf den Berliner Mauerfall reduzieren lässt. Denn selbst über Mitteleuropa geht diese Jahrhundertgeschichte hinaus, erinnert jenes Jahr doch auch an die blutige Niederschlagung der Pekinger Studentenproteste und an das erste Aufbegehren der Zivilgesellschaft in Birma.

22,80 € *
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