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Friedliche Revolution und Deutsche Einheit

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Dicke Luft: Zwischen Ruß und Revolte

Artikel-Nr.: 978-3-374-04271-5

Michael Beleites

Dicke Luft: Zwischen Ruß und Revolte - Die unabhängige Umweltbewegung in der DDR

Schriftenreihe des Sächsischen Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Band 16

Dicke Luft in Bitterfeld, Schaum auf der Elbe, Tagebaukrater in der Lausitz, radioaktive Wismut-Halden: Weite Teile Sachsens waren einst in der DDR ökologisches Krisengebiet. Junge Menschen begannen deshalb über Zukunftsfragen öffentlich zu diskutieren. Das war Ende der siebziger Jahre. Es entstand eine alternative Szene, die spektakuläre Aktionen erdachte, Untergrundschriften druckte und erste Demonstrationen organisierte. Viele Mitstreiter wurden deshalb von der Stasi verfolgt und dadurch politisiert. Die unabhängige Umweltbewegung entwickelte sich so zu einem wichtigen Teil der Opposition und zu einer Säule der Demokratiebewegung im Herbst ’89.

9,90 € *

Die Wende ging schief: oder warum Biografie mehr als nur eine rein persönliche Angelegenheit ist

Artikel-Nr.: 9783865990952

Die Wende ging schief ist nicht nur der authentische Zwischenbericht von einem engagierten und spannungsvollen Künstlerleben (der Autor verließ mit seiner Familie nach einem kulturpolitisch begründeten Ausreiseantrag und jahrelangen Schikanen 1988 die DDR), ist nicht nur eine ernüchternde Diagnose deutscher Gegenwart, sondern formuliert eine Vision, die auf totalitär beeinflusste Mentalitäten und Zustände antwortet.
Wie schon in seinem ersten Buch »INTEGRALE MODERNE - Vision und Philosophie der Zukunft« (2006) reflektiert Wallmann auch in seinem neuen Buch Grundfragen von Kunst, Kultur, Demokratie, »Ökolonomie« und Ethik. Angesichts sich erneut anbahnender Katastrophen der Moderne (oder auch nur z.B. angesichts von Hartz4 sowie eines neue Überwachungsterrors) zieht er nun aber die Schlussfolgerung, dass es an der Zeit ist, in Deutschland jene Selbstverständnisdebatte zu beginnen, die sowohl nach dem Ende des Nationalsozialismus als auch nach dem Ende des Realsozialismus ausblieb.

H. Johannes Wallmann, geb. 1952 in Leipzig, Kompositionsstudium in Weimar, Meisterschüler für Komposition an der AdK Berlin, 1975-1986 Initiator und künstlerischer Leiter der »gruppe neue musik weimar«; Kammer- und Orchestermusik, Realisierung umfangreicher INTEGRAL-ARTProjekte, Landschaftsklang- Kompositionen, musikalische Kombinationsspiele, Klangkunst; intensive kompositorische sowie kultur- und kunstphilosophische Arbeit für eine neue Einheit von Mensch und Natur.

19,90 € *

Die Zentrale des Umbruchs von 1989/90: Meinungen über den Runden Tisch der DDR

Artikel-Nr.: 9783899981513

Was tun, wenn eine Diktatur zusammenbricht? Wie verhindert man Chaos und Blutvergießen? Während des Herbstes 1989, als die DDR implodierte, mussten diese Fragen beantwortet werden.

Aber: Wer ist zuständig? Die alte Macht oder neue unerfahrene Parteien? Die Lösung: Ein Runder Tisch. An ihm wurden zusammen die wichtigsten Weichen gestellt: Neuwahlen, Auflösung der Staatssicherheit, eine neue Verfassung. Ein Land ordnete sich neu. 20 Jahre danach analysiert dieses Buch die Arbeit des Zentralen Runden Tisches der DDR. Was hat er erreicht?

Welche Rolle spielte er wirklich im Herbst und Winter 1989/90? Wer waren die Akteure? Sieben Zeitzeugen ließen sich vom Autor befragen. Hans Modrow, Lothar de Maizère, Rolf Henrich, Gregor Gysi, Fred Ebeling, Carlo Jordan und Markus Meckel reflektieren ihre damalige Arbeit und geben Auskunft über jene Schicksalsmonate der Deutschen Geschichte.

24,00 € *

Mut Haben heißt die Angst Uberwinden [Doppel-CD] von Bürgergespr.im Gwdhs.Leipzig

Artikel-Nr.: 4025796005127

Mut Haben heißt die Angst Uberwinden [Doppel-CD] von Bürgergespr.im Gwdhs.Leipzig (Künstler) Dialoge im Gewandhaus zu Leipzig 22.10. bis 17.11.1989
12,00 € *

Zonenkinder von Jana Hensel

Artikel-Nr.: 9783499235320

"Ich such die DDR / und keiner weiß, wo sie ist", schrammelten die Anarcho-Punks von "Feeling B", nachdem ein gewisser Hans Modrow das, wie es damals hieß, "marode" Staatswesen besenrein an Helmut Kohl übergeben hatte. Seit dem Fall der Mauer war kaum ein Jahr vergangen, und wer damals an der Schwelle von Kindheit und Erwachsensein stand, hatte es wirklich nicht leicht: In den Klassenräumen erinnerten nur mehr helle Flecken an die Bilder von Erich Honecker und Lenin, die Bravo ersetzte Trommel und ABC-Zeitung, die Kaufhalle wurde zum Supermarkt. "Die Dinge hießen einfach nicht mehr danach, was sie waren. Vielleicht waren sie auch nicht mehr dieselben." Im Sauseschritt der neuen Zeit, die schon manch Ältere ins Stolpern brachte, geriet die Kindheit der in den Siebzigern geborenen zu einem "Museum ohne Namen". Den Schlüssel dazu muss dann irgendwann jemand verlegt haben. Fortan hielt man sich besser fern: Betreten verboten!

Jana Hensel, 1989 gerade 13 Jahre alt, hat sich fast zehn Jahre später auf die Suche gemacht: Nach längst verschütteten Erinnerungen, nach einer verlorenen Zeit. Sie betritt damit vermintes Gelände, denn noch immer gilt: Wer die DDR anders denn als Unrechtsstaat mit Mauer, Stacheldraht und Stasi in den Blick nimmt, wird als Ignorant oder Ostalgiker gescholten und mit Missachtung nicht unter fünf Jahren bestraft. Doch anders als ihre Eltern oder die letzte "echte" DDR-Generation der heute 35- bis 40-Jährigen starteten die "zwittrigen Ostwestkinder" ohne moralischen Ballast ins Leben. Dank einer anderen "Gnade der späten Geburt" kann Hensel über Fahnenappell und Ferienlager ebenso unbefangen sprechen wie über den langen, steinigen Weg, den ihre Altersgenossen zu den feinen Unterschieden der westlichen Warenwelt, zu den Dresscodes und Floskeln des bundesdeutschen Alltags zurückgelegt haben. Gelebtes Leben geht weder in Anekdoten noch in Spiegel-Stories auf; es will erzählt werden. Genau das tut Hensel, gleichsam naiv, und doch genau, voller Witz und Selbstironie. Ihre Geschichten um Heimat, Erziehung, Liebe und Freundschaft geben jenen, die sich auf Dauer in einer fremden Welt einzurichten hatten, einen verdrängten Teil ihrer Biografie zurück -- weit entfernt von dumpfen "Es-war-doch-nicht-alles-schlecht"-Reflexen.

Entstanden ist so das Porträt einer Generation zwischen allen Stühlen: Die "ersten Wessis aus Ostdeutschland", denen ihre wenigen DDR-Jahre im Rückblick immer märchenhafter scheinen, sind längst im Hier und Heute angekommen. "Teil einer Jugendbewegung" wollen sie nicht mehr sein -- das hatten sie schon. Dass die Zonenkinder -- Ballack und Schneider, Gold-Franzi und Ullrich-Jan lassen grüßen -- bislang hauptsächlich auf dem Feld der Leibesübungen zu medialem Ruhm gekommen sind, soll uns nicht wundern. Hier sind die berühmten deutschen Sekundärtugenden, Ausdauer und eiserne Selbstdisziplin, besonders gefragt, die in langen Jahren der Anpassung trainiert wurden. Doch Vorsicht! Die Generation Golf (Florian Illies) sollte sich nicht zu früh freuen: Auch wenn die Zonenkinder in der öffentlichen Wahrnehmung bislang merkwürdig profillos geblieben sind, könnten sie es sein, die die Geschicke des Landes in den nächsten Jahrzehnten entscheidend mitgestalten. --Niklas Feldtkamp -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


Jana Hensel war dreizehn, als die Mauer fiel. Von einem Tag auf den anderen war ihre Kindheit zu Ende. Timurtrupp, Milchgeldkassierer, Korbine Früchtchen oder die "Trommel": Die vertrauten Dinge des DDR-Alltags verschwanden gleichsam über Nacht - und ein Abenteuer begann. Plötzlich war überall Westen, die Grenze offen, die Geschichte auch. Von der Freiheit erwischt, machte sich eine ganze Generation daran, das veränderte Land neu zu erkunden: mal mutig und mal zögerlich, mal lustvoll und mal distanziert. Das Jahrzehnt nach der Wende war für sie voller überraschender Erfahrungen. Jana Hensel erzählt davon mit großer Eindringlichkeit und sprühender Lebendigkeit. Wir nehmen teil am faszinierend widersprüchlichen Lebensgefühl einer Generation, die Verwandlungen erlebte wie kaum eine zuvor...

6,95 € *

Die Nacht, in der die Mauer fiel: Schriftsteller erzählen vom 9. November 1989

Artikel-Nr.: 9783518460733

Der 9. November 1989 ging in die Geschichtsbücher ein: Die auf einer Pressekonferenz der DDR-Regierung irrtümlich verlesene Mitteilung, Reisen in den Westen seien ab sofort möglich, löste einen Sturm auf die Berliner Mauer aus, dem sich die Grenzsoldaten nicht widersetzen konnten. Nach 28 Jahren öffnete sich der Eiserne Vorhang. Wer die Nacht, in der die Mauer fiel, nicht verschlief, feierte auf den Straßen von Berlin.

Dreißig Autoren aus Ost und West lassen die historische Nacht Revue passieren. In persönlichen Texten, die eigens für dieses Buch geschrieben wur­den, erzählen sie, was sie erlebten, was sie fühlten und wie sie sich heute daran erinnern.

Mit Texten von u. a. Jürgen Becker, Marcel Beyer, Volker Braun, Adolf Endler, Durs Grünbein, Katja Lange-Müller, Emine Sevgi Özdamar, Katja Oskamp, Thomas Rosenlöcher, Hans Joachim Schädlich, Jochen Schmidt, Lutz Seiler, Antje Rávic Strubel, Uwe Tellkamp und Hans-Ulrich Treichel.

8,90 € *

Geteilte Ansichten

Artikel-Nr.: 978-3-7641-7037-0

Julia Balogh / Birgit Murke

Geteilte Ansichten

Jugendliche stellen Fragen zur deutschen Einheit

"Heute weiß nur noch jeder fünfte Schüler, wer Erich Honecker war, sie meinten, er sein ein Bandleader gewesen", erzählt Rainer Eppelmann den jungen Leuten, die ihn interviewen. Er ist einer von 17 Zeitzeugen, vorwiegend aus der DDR, von Oppositionellen, Autoren, Politikern, Künstlern und Sportlern, die von jungen Reportern der "Literatur Initiative Berlin" nach ihren Kindheits- und Jugenderinnerungen in der DDR, nach ihren Eindrücken beim Mauerfall und ihren heutigen Erfahrungen im wiedervereinigten Deutschland befragt wurden.

9,95 € *

Deutsche Gerechtigkeit

Artikel-Nr.: 978-3-88680-819-9

Roman Grafe

Deutsche Gerechtigkeit

Prozesse gegen DDR-Grenzschützen und ihre Befehlsgeber

„Mord bleibt Mord – auch wenn er befohlen wird!“  Mit diesem Satz hatte der Berliner Senat in den sechziger Jahren gegen die Todesschüsse an der Mauer protestiert. Doch nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 endeten die meisten Prozesse gegen DDR-Grenzschützen mit Bewährungsstrafen oder Freisprüchen.

24,90 € *

Dritte Generation Ost - Wer wir sind, was wir wollen

Artikel-Nr.: 978-3-86153-685-7

Michael Hacker

Dritte Generation Ost

Wer wir sind, was wir wollen

Über 2,4 Millionen Kinder aus dem Osten und Jugendliche erlebten die "Wende" von 1989. In der Zone geboren, aber in der vereinten Bundesrepublik erwachsen geworden, haben sie ganz andere Erfahrungen gemacht als ihre Eltern aus der mittleren und ihre Großeltern aus der Aufbaugeneration. Ihr Zuhause, ihre Kindergärten und Schulen gibt es nur noch als Erinnerungen. Viele haben ihre Heimat für Ausbildung, Arbeit und Liebe verlassen. Aus den Umbruchserfahrungen haben sich ganz eigene Perspektiven auf Ostdeutschland, Deutschland und Europa ergeben. 33 Autoren berichten davon. Sie fordern zur Diskussion auf und stellen Fragen an die Elterngeneration, die Altersgenossen und die Westdeutschen. Dabei werden zahlreiche Ideen entwickelt, und es wird deutlich: Die dritte Generation Ostdeutschland will verhärtete Fronten aufbrechen und die gemeinsame Zukunft Deutschlands mitgestalten.

Die Herausgeber: Die Initiative »3te Generation Ostdeutschland« gründete sich 2010 und wird durch ein neunköpfiges Team aus Ost- und Westdeutschen der Jahrgänge 1975 bis 1985 koordiniert; 2011 organisierte die Gruppe eine große Konferenz in Berlin, eröffnete ein Büro in der Hauptstadt und ging mit der Website www.dritte-generation-ost.de online; gefördert wird das Projekt durch die Stiftung Aufarbeitung.

18,00 € *

Der eigene Aufbruch

Artikel-Nr.: 978-3-86583-999-2

Susan Baumgartl

Der eigene Aufbruch

Kollektive Erinnerungsbilder Leipziger Bürger zum Herbst 1989

Die Erinnerung an die revolutionären Herbst­ereignisse des Jahres 1989 befindet sich aktuell in einem spannungsreichen Übergang von erfah­rungsgeschichtlicher Deutung in institutionell verankerte historische Lesarten. Öffentliche Gedenkformen wie das Lichtfest Leipzig und das in Berlin und Leipzig geplante Freiheits- und Einheitsdenkmal inszenieren die systemstürzenden Vorgänge als zivilgesellschaftliche wie nationale Erfolgsgeschichte. ‚Das Volk‘ spielt dabei eine zentrale Rolle – es ist zugleich historischer Akteur und Adressat erinnerungspolitischer Botschaften. Wie wird das Umbruchs­geschehen im Rückblick für die damals ebenso wie heute unterschiedlich betroffenen Zeitgenossen kollektiv anschlussfähig? Auf welche Erinnerungs­inhalte verständigen sie sich aus ihren alltags­spezifischen Erfahrungen heraus?

21,50 € *
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