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Friedliche Revolution und Deutsche Einheit

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Geteilte Ansichten

Artikel-Nr.: 978-3-7641-7037-0

Julia Balogh / Birgit Murke

Geteilte Ansichten

Jugendliche stellen Fragen zur deutschen Einheit

"Heute weiß nur noch jeder fünfte Schüler, wer Erich Honecker war, sie meinten, er sein ein Bandleader gewesen", erzählt Rainer Eppelmann den jungen Leuten, die ihn interviewen. Er ist einer von 17 Zeitzeugen, vorwiegend aus der DDR, von Oppositionellen, Autoren, Politikern, Künstlern und Sportlern, die von jungen Reportern der "Literatur Initiative Berlin" nach ihren Kindheits- und Jugenderinnerungen in der DDR, nach ihren Eindrücken beim Mauerfall und ihren heutigen Erfahrungen im wiedervereinigten Deutschland befragt wurden.

9,95 € *

Deutsche Gerechtigkeit

Artikel-Nr.: 978-3-88680-819-9

Roman Grafe

Deutsche Gerechtigkeit

Prozesse gegen DDR-Grenzschützen und ihre Befehlsgeber

„Mord bleibt Mord – auch wenn er befohlen wird!“  Mit diesem Satz hatte der Berliner Senat in den sechziger Jahren gegen die Todesschüsse an der Mauer protestiert. Doch nach der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 endeten die meisten Prozesse gegen DDR-Grenzschützen mit Bewährungsstrafen oder Freisprüchen.

24,90 € *

Dritte Generation Ost - Wer wir sind, was wir wollen

Artikel-Nr.: 978-3-86153-685-7

Michael Hacker

Dritte Generation Ost

Wer wir sind, was wir wollen

Über 2,4 Millionen Kinder aus dem Osten und Jugendliche erlebten die "Wende" von 1989. In der Zone geboren, aber in der vereinten Bundesrepublik erwachsen geworden, haben sie ganz andere Erfahrungen gemacht als ihre Eltern aus der mittleren und ihre Großeltern aus der Aufbaugeneration. Ihr Zuhause, ihre Kindergärten und Schulen gibt es nur noch als Erinnerungen. Viele haben ihre Heimat für Ausbildung, Arbeit und Liebe verlassen. Aus den Umbruchserfahrungen haben sich ganz eigene Perspektiven auf Ostdeutschland, Deutschland und Europa ergeben. 33 Autoren berichten davon. Sie fordern zur Diskussion auf und stellen Fragen an die Elterngeneration, die Altersgenossen und die Westdeutschen. Dabei werden zahlreiche Ideen entwickelt, und es wird deutlich: Die dritte Generation Ostdeutschland will verhärtete Fronten aufbrechen und die gemeinsame Zukunft Deutschlands mitgestalten.

Die Herausgeber: Die Initiative »3te Generation Ostdeutschland« gründete sich 2010 und wird durch ein neunköpfiges Team aus Ost- und Westdeutschen der Jahrgänge 1975 bis 1985 koordiniert; 2011 organisierte die Gruppe eine große Konferenz in Berlin, eröffnete ein Büro in der Hauptstadt und ging mit der Website www.dritte-generation-ost.de online; gefördert wird das Projekt durch die Stiftung Aufarbeitung.

18,00 € *

Der eigene Aufbruch

Artikel-Nr.: 978-3-86583-999-2

Susan Baumgartl

Der eigene Aufbruch

Kollektive Erinnerungsbilder Leipziger Bürger zum Herbst 1989

Die Erinnerung an die revolutionären Herbst­ereignisse des Jahres 1989 befindet sich aktuell in einem spannungsreichen Übergang von erfah­rungsgeschichtlicher Deutung in institutionell verankerte historische Lesarten. Öffentliche Gedenkformen wie das Lichtfest Leipzig und das in Berlin und Leipzig geplante Freiheits- und Einheitsdenkmal inszenieren die systemstürzenden Vorgänge als zivilgesellschaftliche wie nationale Erfolgsgeschichte. ‚Das Volk‘ spielt dabei eine zentrale Rolle – es ist zugleich historischer Akteur und Adressat erinnerungspolitischer Botschaften. Wie wird das Umbruchs­geschehen im Rückblick für die damals ebenso wie heute unterschiedlich betroffenen Zeitgenossen kollektiv anschlussfähig? Auf welche Erinnerungs­inhalte verständigen sie sich aus ihren alltags­spezifischen Erfahrungen heraus?

21,50 € *

Demokratie Jetzt

Artikel-Nr.: 978-3-374-04118-3

Gerhard Weigt

Demokratie Jetzt

Der schwierige Weg zur deutschen Einheit

Gerhard Weigt erzählt als Zeitzeuge die Geschichte der Bürgerbewegung »Demokratie Jetzt« sowie deren Vorgeschichte, die nicht ganz zufällig mit dem 13. August 1986, dem 25. Jahrestag des Mauerbaus, begann. Es werden Wachsen und Reifen von Opposition und Widerstand im System DDR anhand der Lebensgeschichten ihrer Akteure beschrieben. Von den Schwierig­keiten ihrer Selbstfindung und der Solidarität unter­einander ist die Rede, von der Suche nach Antworten auf existentielle gesellschaftliche Fragen und von ihrer zunehmenden Politisierung bis hin zum aktiven Widerstand während der Fried­lichen Revolution selbst. Thematisiert werden dabei die Beziehungen von „Demokratie Jetzt“ zu den evangelischen Kirchen. Sehr wichtig waren auch die Erfahrungen, die Einzelne im Rahmen der „Aktion Sühnezeichen“ mit dem polnischen Widerstand der siebziger und achtziger Jahre gemacht hatten, und die Bekanntschaft mit Aktivisten der Solidarność und der „Charta 77“.

29,90 € *

Mit Kerzen haben sie nicht gerechnet

Artikel-Nr.: 978-3-374-04135-0

Karl-Heinz Baum & Thomas Schiller (Hrsg.)

Mit Kerzen haben sie nicht gerechnet

Das Ende der DDR – von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit

Mit einem Vorwort von Manfred Stolpe und einem Nachwort von Roland Jahn

Die Führung der DDR hatte mit allem gerechnet – nur nicht damit, dass Kerzen und Gebete den deutschen Arbeiter- und Bauernstaat zu Fall bringen würden. 25 Jahre danach blicken Journalisten des Evangelischen Pressedienstes zurück. Sie zeichnen die entscheidenden Ereignisse der Jahre 1989 und 1990 nach. Ihre Reportagen spannen den Bogen über die dramatischen Monate: vom Kampf der Bürger gegen die Unterdrückung hin zur entscheidenden Leipziger Montagsdemonstration am 9. Oktober 1989 bis zum Fall der Berliner Mauer einen Monat später. Die weiteren Stationen auf dem Weg zur Einheit waren: der Sturm auf die Stasi-Zentralen, die Gründung von Parteien, die Wirtschafts- und Währungsunion und der Zwei-plus-vier-Vertrag, schließlich am 3. Oktober 1990 das Ende der DDR.

19,90 € *

Die Mauer muss weg - Das Kinderbuch zum Mauerfall

Artikel-Nr.: 978-3-9813593-6-7

Anke Pethig

Die Mauer muss weg - Das Kinderbuch zum Mauerfall

Illustrationen von Antje Amrhein

Am 09. November 1989 fiel in Deutschland die Mauer, die den Osten vom Westen des Landes trennte. Wie es zum Mauerbau kam und wie die Bürger der DDR es schafften, sie wieder einzureißen, ist Thema dieses Buches. Ein Stück deutscher Geschichte für Kinder verständlich erzählt.

Das Kinderbuch „Die Mauer muss weg“ bringt Kindern die Geschichte der DDR altersgerecht näher. Die Sprache des Inhalts wurde in Zusammenarbeit mit Lehrern/innen und Sozialpädagogen überprüft, ist leicht verständlich und eignet sich zum Vorlesen. Zahlreiche Illustrationen begleiten den Leser auf seiner Zeitreise durch die Jahre nach dem Ende des II. Weltkriegs bis zum Mauerfall 1989. Komplexe Begriffe werden am Rand durch abgesetzte Infoboxen weiter erklärt. Ein Internetangebot zum Buch, Arbeitsblätter und weiteren Empfehlungen zu Internetseiten und interessanten Filmen runden das Angebot ab.

5,00 € *

Die Friedliche Revolution in Leipzig

Artikel-Nr.: 978-3-86583-647-2

Die Friedliche Revolution in Leipzig Bilder, Dokumente und Objekte
Sven Sachenbacher (Hg.)

2 Halbbände, 816 Seiten

Am 9. Oktober 1989 wurde in Leipzig Geschichte geschrieben.

Mit dem Ruf »Wir sind das Volk!« demonstrierten mindestens 70000 Menschen, die sich trotz der massiven Drohungen des SED-Regimes nach dem Friedensgebet auf die Straße gewagt hatten, gewaltfrei auf dem Leipziger Ring. Die bereitstehenden 8000 bewaffneten Kräfte mussten sich angesichts der Massen zurückziehen. An diesem Abend entschied sich in Leipzig, ob die Revolution eine blutige oder eine friedliche werden würde.
Die Friedliche Revolution wurde in vielen Städten wie Berlin, Dresden oder Plauen von mutigen Bürgern getragen, die mit ihren Demonstrationen Demokratie und Freiheit forderten. Die Entscheidung fiel jedoch in Leipzig und fand ihre konsequente Fortsetzung im Fall der Mauer am 9. November 1989 in Berlin sowie der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990.
Diese zwei Bände beleuchten anhand originaler und zumeist bisher unveröffentlichter Bilder, Dokumente und Objekte detailliert die konkreten Aktionen des politischen Widerstandes in Leipzig vom Herbst 1988 bis zum Herbst 1990, vom demokratischen Aufbruch bis zur Deutschen Einheit. Die umfangreiche Dokumentation zeigt spannend, wie aus den oppositionellen Aktivitäten Einzelner eine Massenbewegung wurde und wie diese zum Zusammenbruch der SED-Diktatur führte.
Katalog zur Ausstellung "Leipzig auf dem Weg zur Friedlichen Revolution" im Museum in der "Runden Ecke", Leipzig.

39,90 € *

Friedliche Revolution 1989/90 -Das Wirken christlicher Basisgruppen

Artikel-Nr.: 9783939611561

Friedliche Revolution 1989/90

Das Wirken christlicher Basisgruppen: Ein Erfahrungsbericht aus dem ehemaligen Bezirk Suhl  

Bernd Winkelmann 


Winkelmann versteht es, in spannender Erzählweise ein anschauliches Bild von den revolutionären Vorgängen in der Stadt Suhl und ihrem Umfeld zu geben. Zugleich geht seine Darstellung über das Lokalgeschichtliche weit hinaus. Er zeigt, wie die Kirchen und Basisgruppen in der DDR die Impulse der weltweiten Ökumenischen Bewegung aufnahmen und schon in den achtziger Jahren die Weltprobleme angingen, die heute mit dem Begriff der Globalisierung umschrieben werden. Hier fanden die Gruppen ihr Rüstzeug, nicht nur gegen den Mauerstaat aufzustehen, sondern darüber hinaus in Ost und West eine grundlegende Wende in Politik, Wirtschaft und Lebensweise zu suchen und einzufordern. So gewinnt Winkelmanns Buch über das Historische hinaus exemplarische Bedeutung auch für heute. Wir stehen erneut vor der Aufgabe, die Einheit von Spiritualität und politischer Verantwortung in der krisenhaft geschüttelten Welt konkret Gestalt gewinnen zu lassen.

6,90 € *

Das wunderbare Jahr der Anarchie. Von der Kraft des zivilen Ungehorsams 1989/90

Artikel-Nr.: 9783861533337

 


Christoph Links, Sybille Nitsche und Antje Taffelt

"Das wunderbare Jahr der Anarchie - Von der Kraft des zivilen Ungehorsams 1989/90"


Es war zwar verboten, aber wir haben es trotzdem gemacht! Unter diesem Motto ist in Ostdeutschland zwischen Herbst 1989 und Herbst 1990 Geschichte geschrieben worden. Den erstarrten Verhältnissen in der DDR war nur beizukommen, wenn man sich über alte Regeln hinwegsetzte und das Neue mutig wagte. So wurden kurzerhand Bürgermeister und Betriebsleiter entmachtet, Kasernen und Gefängnisse belagert, Geheimdienstzentralen besetzt und Redakteursräte organisiert, Bürgerbewegungen und neue Parteien gegründet. Plötzlich spürten viele ihre Kraft und starteten in die spannendste Zeit ihres Lebens. Dutzende dieser Erinnerungen sind im vorliegenden Buch zusammengetragen worden, die das überraschende Ausmaß an Phantasie und kreativem Potential jener Zeit verdeutlichen, aber auch die Absurdität und Komik mancher Situation belegen.

 

Die Autoren Christoph Links, Antje Taffelt und Sybille Nitsche füllen eine Lücke: Sie sind ein Jahr lang durch die Ex-DDR gereist und haben vor Ort Abenteuergeschichten aus jenen Chaos-Tagen 1989/90 gesammelt - eine ebenso spannende wie rührende und naive Lektüre.

Ulrich Schwarz, Spiegel special (Bücher 2004), September 2004


Es finden sich 40 aufregende Geschichten aus dem letzten, dem wohl besten Jahr der DDR, die von der ungebrochenen Gestaltungsfreude ihrer Menschen berichten, die eben nicht mehr gelebt werden wollten von einem administrierenden, bevormundenden Staatssozialismus.
Stefan Bollinger, Neues Deutschland, 6.10.04 (Messebeilage)

Es ist ein großes Verdienst des Buches zu zeigen, wie der mutige Geist nicht nur in den Großstädten, sondern auch auf dem Lande dazu beigetragen hat, die Diktatur zu stürzen. Um so rätselhafter und erschütternder ist es, daß diese Tat im gesamten deutschen Geschichtsbewußtsein kaum einen Platz hat, so, als hätte es sie nie gegeben. Ein wenig möge das Buch dazu beitragen, daß sich das ändert.


Wolfgang Schuller, F.A.Z., 20.4.05


 


Es ist ein großes Verdienst des Buches zu zeigen, wie der mutige Geist nicht nur in den Großstädten, sondern auch auf dem Lande dazu beigetragen hat, die Diktatur zu stürzen. Um so rätselhafter und erschütternder ist es, daß diese Tat im gesamten deutschen Geschichtsbewußtsein kaum einen Platz hat, so, als hätte es sie nie gegeben. Ein wenig möge das Buch dazu beitragen, daß sich das ändert. (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Die Autoren Christoph Links, Antje Taffelt und Sybille Nitsche füllen eine Lücke: Sie sind ein Jahr lang durch die Ex-DDR gereist und haben vor Ort Abenteuergeschichten aus jenen Chaos-Tagen 1989/90 gesammelt - eine ebenso spannende wie rührende und naive Lektüre. (Spiegel special) Es finden sich 40 aufregende Geschichten aus dem letzten, dem wohl besten Jahr der DDR, die von der ungebrochenen Gestaltungsfreude ihrer Menschen berichten, die eben nicht mehr gelebt werden wollten von einem administrierenden, bevormundenden Staatssozialismus. (Neues Deutschland) Kurzbeschreibung Die Wende jährt sich in diesem Herbst zum 15. Mal und mit ihr die umstürzlerischen Aktionen unzähliger DDR-Bürger, beflügelt von der Hoffnung auf ein freieres und selbstbestimmtes Land.Mehr als vierzig authentische Geschichten erzählen vom Widerspruchsgeist und Aufbegehren ostdeutscher Frauen und Männer, von den unerschrockenen Konfrontationen mit der Macht in den Monaten zwischen Herbst 1989 und Herbst 1990. Mit unbeugsamem Willen setzte man die alten Gesetze de facto außer Kraft, und neue gab es noch nicht. Plötzlich war machbar, was lange undenkbar schien: Man entmachtete kurzerhand den Betriebsdirektor, verweigerte Befehle, gründete Gegengewerkschaften, besetzte Häuser, trat in Hungerstreik und jagte die Stasi davon. Was haben wir uns damals nicht alles getraut?! , fragen sich die Protagonisten rückblickend. Mit ihnen wird der Leser ebenso das Erstaunen über die Komik und die Absurdität mancher Situation teilen wie auch die Verblüffung über das überraschende Ausmaß an Phantasie und kreativem Potential, das in jenen Tagen hervortrat und das nicht vergessen werden.

 


16,90 € *
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