Der Auschwitz-Prozess - Bericht über die Strafsache Mulka u.a. vor dem Schwurgericht Frankfurt a.M.
Artikel-Nr.: 978-3-86393-049-3
Beschreibung
Im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und seinen 40 Nebenlagern verrichteten in der Zeit von Mai 1940 bis Januar 1945 circa 8000 SS-Männer und rund 200 SS-Aufseherinnen und "Nachrichtenhelferinnen" ihren "Frontdienst" für "Führer, Volk und Vaterland". Anfang 1942 wurde Auschwitz-Birkenau zum Todeslager ausgebaut, ab Frühjahr 1942 rollten Sonderzüge mit Juden aus ganz Europa nach Auschwitz. Jeder SS-Angehörige dort förderte mit seiner Tätigkeit die fabrikmäßige Vernichtung von Menschen.
Nach vierjähriger Vorbereitung konnte der erste Auschwitz-Prozess im Dezember 1963 in Frankfurt am Main eröffnet werden: 360 Zeugen wurden vernommen, darunter 211 Auschwitzüberlebende, die die Verbrechen bezeugten. Konfrontiert mit ihren Aussagen mussten sich die Bundesbürger mit der NS-Vergangenheit befassen.
Bernd Naumann (1922-1971) gehörte zur Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, in deren Auftrag er 20 Monate lang über den „Auschwitz-Prozess“ berichtete.
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