
| Artikel-Nr.: 5060084909991 |
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Feindberührung - Vertrauen festigen und Verbindung ausbauen! Heike Bachelier (Regisseur) | Format: DVD Die DDR, vor
30 Jahren. Ein Student stellt zu viele Fragen, wird exmatrikuliert und in die
Produktion geschickt. Auf der Suche nach intellektueller Beschäftigung sucht er
die Evangelische Studentengemeinde (ESG) in Magdeburg auf. Dort äußert er
öffentlich seine Meinung. Ein anderer junger Mann glaubt an den sozialistischen
Weg und begibt sich zur ESG, um dort kritisch eingestellte Jugendliche vom
Sozialismus zu überzeugen. Er wird von der Staatssicherheit angeworben und
berichtet als IM “Hans Kramer” über einen besonders aufmüpfigen jungen Mann.
Das Ministerium für Staatssicherheit beordert “Hans Kramer”, sich näher mit dem
“Feind” anzufreunden. Mit fatalen Folgen.
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| Artikel-Nr.: 9783426275757 |
22,99 €
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Peter Wulkau war ein Student mit eigenem Kopf, als er ins Visier der
Stasi gerät. 38 Freunde, Bekannte und Kollegen haben über ihn berichtet.
Er konnte über mehr als ein Jahrzehnt hinweg keinen Schritt machen,
ohne dass das nebensächlichste Detail über ihn notiert wurde – ob er
ordentlich gekleidet war, wen er traf und wann er ein Glas Bier trank.
Die gesammelten Berichte, Briefe, Gesprächsnotizen und Verhörprotokolle
umfassen knapp 18 000 Seiten und schildern auf eindringliche Weise, wie
das Leben im Schatten der Stasi wirklich war. Die Banalität des Bösen
steigt aus jedem Satz der Akten auf: Die Protokolle der erschreckend
bereitwilligen Zuträger lassen ihr perfides, aber auch bisweilen
ungeschicktes Vorgehen erkennen. Die Konsequenzen für Peter Wulkau waren
existenziell: Die Zerstörung des Lebensentwurfs und eine jahrelange
Haftstrafe.
Heike Bachelier arbeitet als Regisseurin und Autorin in Deutschland und Großbritannien. Sie produzierte Dokumentarfilme für ZDF, WDR und arte. 2010 realisierte sie den Dokumentarfilm Feindberührung, der die Begegnung Peter Wulkaus mit einem ehemaligen Freund zeigt, der der Stasi gegenüber ausführlich über ihn berichtete. Peter Wulkau, geboren 1947 in Magdeburg, musste sein Philosophiestudium aus politischen Gründen abbrechen. Er arbeitete als Chemiefacharbeiter und Kellner und schrieb nebenbei einen politisch-satirischen Roman, der nie erschien. Dennoch wurde er verhaftet und zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Nach der Amnestie übersiedelte Wulkau nach West-Berlin. Dort lebt er auch heute; er ist Publizist und als Dozent in der politischen Erwachsenenbildung tätig. |
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