
| Artikel-Nr.: Horch & Guck HEFT 53, 01/2006 Die DDR und der Osten |
4,50 €
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HEFT 53, 01/2006 Die DDR und der Osten Auch einem Jubiläum versuchen wir im Rahmen des Hauptthemas gerecht zu werden; es bietet sich dafür geradezu an: Neben der erwähnten Arbeit Marion Brandts führt ein Aufsatz Stefan Wolles zurück in die kurze Tauwetterperiode der mittfünfziger Jahre, die ihren markantesten Ausdruck in Chrustschows Geheimrede auf dem 20. Parteitag der KPdSU im Jahre 1956 fand. Basil Kerski Die Beziehungen zwischen der DDR und Polen Stefan Wolle Die SED im Krisenjahr 1956 Marion Brandt Wir glaubten ernstlich an einen sozialistischen Frühling Fritz Mierau "Roman der Seele, Roman der Geschichte"? ... . . . . .
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| Artikel-Nr.: 9783899981513 |
24,00 €
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Was tun, wenn eine Diktatur zusammenbricht? Wie verhindert man Chaos und Blutvergießen? Während des Herbstes 1989, als die DDR implodierte, mussten diese Fragen beantwortet werden. Aber: Wer ist zuständig? Die alte Macht oder neue unerfahrene Parteien? Die Lösung: Ein Runder Tisch. An ihm wurden zusammen die wichtigsten Weichen gestellt: Neuwahlen, Auflösung der Staatssicherheit, eine neue Verfassung. Ein Land ordnete sich neu. 20 Jahre danach analysiert dieses Buch die Arbeit des Zentralen Runden Tisches der DDR. Was hat er erreicht? Welche Rolle spielte er wirklich im Herbst und Winter 1989/90? Wer waren die Akteure? Sieben Zeitzeugen ließen sich vom Autor befragen. Hans Modrow, Lothar de Maizère, Rolf Henrich, Gregor Gysi, Fred Ebeling, Carlo Jordan und Markus Meckel reflektieren ihre damalige Arbeit und geben Auskunft über jene Schicksalsmonate der Deutschen Geschichte. |
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| Artikel-Nr.: 978-3-86732-076-4 |
26,90 €
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Lesung zum Welttag des Buches am 23. April 2012 um 19.00 Uhr. Eintritt frei.
Reisen war für DDR-Bürger auch in Richtung der sozialistischen Bruderländer staatlich reglementiert. Doch Reisen war in der DDR ein heikles Thema. Der Westen war sowieso tabu, aber auch Richtung Osten gab es vielerlei Einschränkungen. Nicht einmal in die Sowjetunion, den vielbeschworenen Retter und großen Bruder, durfte man ohne offizielle Erlaubnis und den Geleitschutz einer Reisegruppe besuchen. Doch gerade das Verbotene lockte. Unangepasste junge Leute unternahmen mit Hilfe eines Transitvisums, das nur für drei Tage galt, wochenlange riskante Expeditionen in ein Riesenreich, das elf Zeitzonen umfasste und gigantische Landschaften versprach. Wer sich derart illegal und unerkannt durch Freundesland bewegte, konnte alle Absurditäten des sowjetischen Alltags und der Bürokratie kennenlernen, die kein normaler Tourist mitbekam. Zugleich kam die deutsch-sowjetische Freundschaft in den unvermutetsten Situationen zum Tragen. Fast alle Reisenden erlebten eine schier unglaubliche Gastfreundschaft. Das Buch berichtet von jenen, die im Land bleiben wollten und dennoch die Ferne suchten. Von denen, die die Propaganda von der Völkerfreundschaft beim Wort nahmen und auf eigene Faust kreuz und quer durch die riesige Sowjetunion reisten – immer auf der Flucht vor dem KGB und der Miliz. In zahlreichen Zeitzeugeninterviews, ergänzt durch essayistische Betrachtungen, werden wahrhaft verwegene Reisen rekonstruiert, die bis in die entlegensten Winkel dieser Welt führten. Dorthin, wo manchmal nicht einmal mehr der Sozialismus regierte, sondern nur noch die Gesetze der Natur und des Überlebens herrschten. |
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Kaderschmiede Humboldt-Universität zu Berlin. Aufbegehren, Säuberungen und Militarisierung 1945-1989 |
24,90 €
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In unmittelbarer Nähe zu den Führungszentralen der DDR kam der Humboldt-Universität zu Berlin eine besondere politische Bedeutung zu. Das begann 1945 mit der Diskussion um die Frage, ob es sich um eine Wiedereröffnung oder Neugründung der Universität Unter den Linden handele, und endete im November 1989 mit der Konstituierung eines Studentenrates, der u.a. die Abschaffung der Marxismus/Leninismus-Ausbildung beschloß. Anhand von Dokumenten der SED und der Universität, MfS-Protokollen, Aussagen von Funktionären ehemaligen Studenten und Dozenten zeigt Carlo Jordan, wie Partei und Staat aktiv Einfluß nahmen bei Auswahl und Heranbildung des akademischen Nachwuchses für ihre hohen und mittleren Führungspositionen. Besonders bei markanten Ereignissen / bei der Entnazifizierung nach dem Krieg, dem 17. Juni 1953, den Folgen des Ungarnaufstandes 1956, dem Mauerbau, der 68er-Ereignisse, den Auswirkungen der KSZE-Akte 1975 oder der oppositionellen Bewegung in den 80er Jahren / kamen die u mfangreichen Disziplinierungsmaßnahmen, das Netz offizieller und inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit sowie die Kontrolle durch FDJ, GST, obligatorische Militärlager und Zivilverteidigung zum Tragen.
Carlo Jordan, Jahrgang 1951, Bauingenieur-Studium in Berlin, in den 70er und 80er Jahren Teilnahme an verschiedenen konspirativen Zirkeln und Organisation verbotener Veranstaltungen, 1976 Festnahme wegen einer Eingabe betreffend den Freitod des Pfarrers Brüsewitz, 1978 Fernstudium der Philosophie und Geschichte an der Humboldt-Universität, 1985/89 Dozent bei der evangelischen Kirche, 1986 Mitbegründer der Berliner Umweltbibliothek und u.a. 1989 der Grünen Partei, Mitinitiator der Gedenk- und Forschungsstätte für die Opfer des Stalinismus, 1994/95 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses für Bündnis 90/Die Grünen, 2000 Promotion mit der vorliegenden Arbeit. Heute ist er stellvertretender Vorsitzender der ASTAK Forschungs- und Gedenkstätte Berlin-Normannenstraße. Seit 2012 ist er Referent in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. |
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| Artikel-Nr.: 9783867891448 |
14,95 €
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Die Brandanschläge in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen haben sich als Horrorszenarien eines neuen Rassismus nach der Wende in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt. Umso bemerkenswerter ist es, dass in den zahllosen Wenderomanen weder die Opfer eine klare Stimme erhalten noch die Neonazis und Skinheads eine Rolle spielen. Zwanzig Jahre danach füllt »Kaltland« diese Leerstelle mit Erzählungen, autobiografischen Geschichten und Originaltönen prominenter Autoren und Künstler. Karsten Krampitz war Chefredakteur mehrerer Straßenzeitungen und veröffentlichte u.a. den Roman »Heimgehen«, für den er 2009 den Bachmann-Publikumspreis erhielt. Die Brandanschläge in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen haben sich als Horrorszenarien eines neuen Rassismus nach der Wende in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt. Umso bemerkenswerter ist es, dass in den zahllosen Wenderomanen weder die Opfer eine klare Stimme erhalten noch die Neonazis und Skinheads eine Rolle spielen. Zwanzig Jahre danach füllt »Kaltland« diese Leerstelle mit Erzählungen, autobiografischen Geschichten und Originaltönen prominenter Autoren und Künstler. Karsten Krampitz war Chefredakteur mehrerer Straßenzeitungen und veröffentlichte u. a. den Roman »Heimgehen«, für den er 2009 den Bachmann-Publikumspreis erhielt. Markus Liske veranstaltete die Lesereihe »Kapitalismus und Zuversicht«. Seine Erzählungen erschienen u. a. in dem Band »Weltmeister wie wir«. Manja Präkels war Lokalreporterin für die MAZ. Für ihre Erzählung »Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß« erhielt sie das Alfred-Döblin-Stipendium. Mit Beiträgen von Annett Gröschner, Jakob Hein, Emine Sevgi Özdamar, Martin Sonneborn, Matthias Vernaldi, Peter Wawerzinek, Michael Wildenhain, Roger Willemsen, Dr. Carlo Jordan und vielen anderen. |
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