| Artikel-Nr.: 9783374028498 |
9,80 €
Preis inkl. MwSt. |
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Leipzig 1968 Unser Protest gegen die Kirchensprengung und seine Folgen
Stefan Welzk Buchvorstellung am 2.12.2011(Freitag) um 19.00 Uhr mit dem sächischen Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Lutz Rathenow und dem Autor Stefan Welzk. Drei Wochen nach Sprengung der Leipziger Universitätskirche 1968
entrollt sich in der Kongresshalle Leipzig vor Ministern und Westmedien
ein Transparent mit dem Umriss der Kirche und den Worten »WIR FORDERN
WIEDERAUFBAU!«.
Stefan Welzk, Dr. phil., Jahrgang 1942, studierte Physik in Leipzig. 1968 floh er in den Westen und war u. a. Forschungsstipendiat der Max-Planck-Gesellschaft bei Carl-Friedrich von Weizsäcker und des British Council in London. Welzk wurde in Philosophie und Wirtschaftswissenschaft promoviert. Er ist als Sachbuchautor und Journalist bekannt und schreibt für Rundfunk und Zeitschriften.
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| Artikel-Nr.: 9783374030118 |
13,80 €
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Im Mai 2011 verstarb Ludwig Mehlhorn nach schwerer Krankheit. Der Dissident und Mittler zwischen den Kulturen hinterließ zahlreiche Schriften. Der vorliegende Band versammelt Texte von und über Ludwig Mehlhorn. Sie geben Einblick in sein Engagement in der Evangelischen Studentengemeinde Freiberg und bei Aktion Sühnezeichen, erzählen von seinen Kontakten zur polnischen Opposition und sein Wirken als Mitbegründer von Demokratie Jetzt . Mehlhorn, der in kirchennahen Gruppen arbeitete, der Lesungen in seiner Wohnung abhielt, selbst oppositionelle Schriften verfasste oder aus Polen in die DDR schmuggelte und übersetzte, stand im Fokus der Staatssicherheit. Sein Engagement als Christ führte ihn in die Opposition gegen Diktatur und für eine Zivilgesellschaft. Die europäische Verständigung zwischen Ost und West galt ihm als wichtige Gegenwartsaufgabe. Neben den Texten Mehlhorns zeichnen verschiedene Autoren, Wegbegleiter und Freunde den Lebensweg des Bürgerrechtlers nach. Mit Texten von Stephan Bickhardt, Kathrin Bickhardt-Schulz, Marianne Birthler, Ilko-Sascha Kowalczuk, Gerd Poppe, Ulrike Poppe, Tom Sello, und Reinhard Weißhuhn
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| Artikel-Nr.: 9783374022311 |
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Die Schwarzenberg-Utopie. Geschichte und Legende im 'Niemandsland' von Lenore Lobeck Schwarzenberg, eine Provinzstadt im westlichen Erzgebirge, war der Verwaltungssitz des gleichnamigen Landkreises, der im Mai/ Juni 1945 für kurze Zeit aus bis heute ungeklärten Gründen nicht von den alliierten Truppen besetzt wurde. Das Geschehen in diesem sog. Niemandsland, war Ursprung verschiedener geschichtlicher Darstellungen und Quelle für Utopien und Legenden. Im Jahr 1984 erschien Stefan Heyms Roman Schwarzenberg. Die daraus entstandene Legende von der Freien Republik Schwarzenberg suggerierte das Vorhandensein eines politisch-gesellschaftlichen Idealzustandes, dem durch den Einzug der sowjetischen Besatzungsmacht im Juni 1945 ein Ende bereitet worden sei. Die Diskrepanz zwischen Utopie, Legende und der in Schwarzenberg erlebten Wirklichkeit warf die Frage nach dem tatsächlichen Geschehen im Mai 1945 auf. Die Autorin nahm erstmals tiefgründige Recherchen in verschiedenen Archiven und eine Auswertung des gesichteten Aktenmaterials vor. Ihre Forschungsergebnisse dokumentieren bi sher unveröffentlichte politische Zusammenhänge und Tatsachen, die die Legende ad absurdum führen. |
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| Artikel-Nr.: 9783374023394 |
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Nichts prägte die DDR mehr als ihre Grenzen. Eine entsprechend große Bedeutung hatte die Erlaubnis zum Reisen. Für Dienstreisen in das »nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet« gab es ein strenges Auswahlverfahren, das den Kreis derer festlegte, die überhaupt einen Reiseantrag stellen durften: Die »Reisekader« waren eine privilegierte Minderheit, die sich durch eine besondere politische Loyalität zum SED-Staat auszeichnete. Gleichwohl war das »Reisekadersystem« ein Instrument, das zur Kontrolle und Disziplinierung der gesamten wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Elite in der DDR beitrug und den Kreis der Begünstigten in Abhängigkeitsverhältnisse brachte. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Funktionsweise des Reisekadersystems. Am Beispiel der TU Dresden und des VEB Carl-Zeiss-Jena werden Auswahl und Schulung der Reisekader, die Rolle der Stasi und das Berichtswesen analysiert, sowie die Bedeutung innerhalb der Universitäten und Betriebe und deren Wahrnehmung im Westen untersucht. |
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| Artikel-Nr.: 978-3-374-03010-1 |
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Das Kaßberg-Gefängnis und seine Geschichte Schriftenreihe des Sächsischen Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, von Nancy Aris und Clemens Heitmann Der Sammelband bietet erstmals eine Überblicksdarstellung zum ehemaligen Haftort auf dem Chemnitzer Kaßberg. Die damalige Stasi-Untersuchungshaftanstalt Karl-Marx-Stadt spielte DDR-weit eine Sonderrolle. Hier saßen all jene Häftlinge ein, die über den Häftlingsfreikauf in die Bundesrepublik verschoben wurden – insgesamt über 32.000 Menschen. Die Beiträge nähern sich dem Thema aus verschiedenen Perspektiven. Der historische Überblick beschreibt den Haftort, seine Rolle im Gefängnissystem der DDR und den Häftlingsfreikauf. Biographische Skizzen ehemaliger Häftlinge geben die Sicht der Betroffenen wieder. Der Ausblick behandelt die Zukunft des Ortes, seinen Platz im städtischen Gedächtnis, seinen Bezug zu anderen Gedenkorten und eine mögliche Nutzung als Gedenkstätte. Mit Beiträgen von Jan Philipp Wölbern, Ludwig Rehlinger, Stefan Apelius, Silke Klewin und Siegfried Reiprich u.a. |
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| Artikel-Nr.: 9783374028023 |
14,80 €
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"Aufrecht im Gegenwind - Kinder von 89ern erinnern“ (Herausgegeben von Sebastian Pflugbeil) Eine Generation nach der Friedlichen Revolution ist es Zeit, die Kinder der 89er die Ereignisse aus ihrem ganz persönlichen Blickwinkel schildern zu lassen. Einen neuartigen und unabhängigen Zugang zu den Ereignissen um die Friedliche Revolution bietet die Befragung von Menschen, die damals Schulkinder oder Jugendliche waren. Für die 1989 politisch aktiven Eltern war oft gerade der Druck der DDR-Obrigkeit auf die Kinder ein wesentliches Motiv, auf die Straße zu gehen. Gleichzeitig führten die Aktivitäten der Eltern zu einem beträchtlichen Risiko für ihre Kinder. Wie sind sie mit dem politischen Druck in der Schule umgegangen, haben sie verstanden, weshalb ihre Eltern sich dem Staat entzogen und im Herbst 89 an die Öffentlichkeit gingen? Wie erlebten sie den Umbruch, die Treffen der Bürgerrechtler in ihren Wohnungen, die Vorbereitungen von Demonstrationen? Was haben sie von den Aktivitäten der Stasi mitbekommen? Die 25 sehr individuellen Porträts eröffnen eine überraschend neue Perspektive auf die Wendezeit und ihre Vorgeschichte. |
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| Artikel-Nr.: 9783374025060 |
9,80 €
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von Martin Jankowski Am 9. Oktober 1989 entging die DDR nur knapp einem Bürgerkrieg: Obwohl mit Waffengewalt gedroht wurde, gingen nach dem Friedensgebet in der Leipziger Nikolaikirche 70 000 Menschen auf die Straße. Das SED-Regime musste nachgeben: Der 9. Oktober 1989 öffnete den Weg zur Friedlichen Revolution und läutete das Ende der DDR ein. Dieser Tag schuf die Voraussetzungen für ein geeintes Deutschland. Viel ist über jenen 9. Oktober seither spekuliert worden, eine angemessene Bewertung seiner Bedeutung für die deutsche Demokratie steht jedoch noch aus. Martin Jankowski trägt den heutigen Wissensstand über das historische Datum zusammen und widerlegt mit Augenzeugenberichten und Archivdokumenten manches Fehlurteil. Das Buch erklärt, warum dieser Tag zum Wendepunkt der deutschen Geschichte wurde. Es ist zugleich ein Essay über die Genese der Friedlichen Revolution, über die Voraussetzungen der deutschen Wiedervereinigung und auch über die heutige Identität der Deutschen. |
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