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BND & Verfassungsschutz

Bundesnachrichtendienst/Verfassungsschutz


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Artikel-Nr.: 978-3-86153-922-3

Ronny Heidenreich / Daniela Münkel / Elke Stadelmann-Wenz (Hg.)

Geheimdienstkrieg in Deutschland

Die Konfrontation von DDR-Staatssicherheit und Organisation Gehlen 1953

Der Kalte Krieg war auch ein Krieg der Geheimdienste. Erstmals zeigen bislang völlig unbekannte Akten des Bundesnachrichtendienstes und der Staatssicherheit, welche Hintergründe, Ziele und vor allem Folgen der erste von Ost-Berlin geführte „konzentrierte Schlag“ gegen die Organisation Gehlen im Herbst 1953 hatte. Betroffen waren mehrere hundert verhaftete vermeintliche Spione in der DDR, deren Schicksal im Spiegel beider Geheimdienste beleuchtet wird.

45,00 *
Artikel-Nr.: 9783861898320

Vom SS-Oberführer zum Mitgestalter eines Nachkriegsnachrichtendienstes
Wilhelm Krichbaum war ein Schreibtischtäter per exellence. Als SS-Oberführer und Generalgrenzinspekteur leitet er im Zweiten Weltkrieg die Geheime Feldpolizei und bevollmächtigte damit auch die verschiedenen Gräueltaten, die von Feldpolizei-Gruppen in ganz Europa begangen wurden. Nach dem Krieg als unbelastet eingestuft, begann Krichbaum ehemalige NS-Größen für die Organisation Gehlen, der Vorläufer-Organisation des heutigen Bundesnachrichtendienstes zu rekrutieren.
Detailliert beschreibt Robert Winter das Leben eines Mannes, der verdeckt und im Hintergrund vom Feldpolizisten zum Geheimdienstagenten avancierte und so dank seiner Unauffälligkeit eine zweite Karriere mit dem Aufbau eines Netzwerks machte, das später als legendäres Agenten-Netz Gladio enttarnt werden sollte.
Die Besetzung bundesdeutscher Behörden mit vorbelasteten NS-Größen ist seit Jahren ein viel diskutiertes Thema. Vor allem Organisationen wie der Bundesnachrichtendienst stehen im Kreuzfeuer der Kritik. Robert Winter bietet dem interessierten Leser mit seiner Krichbaum-Chronik ein Fallbeispiel, wie ehemalige Täter vor allem in den 50er und 60er Jahren in Behörden wie dem BND Fuß fassen konnten.

Robert Winter (Jahrgang 1962) widmete sich Studien der Amerikanistik und Militärgeschichte und arbeitet als Journalist vor allem zum Thema NS-Geschichte.

16,90 *
Artikel-Nr.: 9783868542271
»Sollten diese Vermutungen stimmen wäre das Stoff für einen handfesten Skandal: Hat Verena Becker, die vermutlich am Buback Attentat beteiligt war, in jener Zeit für den Verfassungsschutz gearbeitet? Genau dies vermutet der Sozialwissenschaftler Wolfgang Kraushaar in seinem zur Buchmesse erscheinendem Buch. Kraushaar gilt als einer der renommiertesten RAF Forscher. Er hat nun eine starke Indizienkette zusammengetragen, die dies nahelegt. Seine These: die Aufklärung des Mordes an Generalbundesanwalt Siegfried Buback 1977 wurde systematisch behindert.« (titel thesen temperamente)

Hat Verena Becker, die verdächtigt wird, an der Ermordung von Genenaralbundesanwalt Buback beteiligt gewesen zu sein, bereits vor 1977 für den Verfassungsschutz gearbeitet?

Aus dem Mordfall Buback ist ein Justizfall Becker geworden, der mehr und mehr die Züge einer Geheimdienstaffäre angenommen hat. Die RAF-Frau, die verdächtigt wird, an der Ermordung des obersten Staatsanwalts der Republik beteiligt gewesen zu sein, soll für den Verfassungsschutz gearbeitet haben. Das klingt eher nach dem Plot für einen Politthriller als einem ungeklärten terroristischen Verbrechen. Sollte ein Geheimdienst, dem die Aufgabe obliegt, die Verfassung zu schützen, tatsächlich eine Frau in ihren Diensten geführt haben, die von dem Karlsruher Mordkomplott entweder informiert oder gar an ihm beteiligt gewesen ist? Die Entstehung derartiger Fantasiekonstrukte kann nur verhindert werden, wenn der Aufklärung eine Ernst zu nehmende Chance geboten wird.
Wolfgang Kraushaar hat die Beziehungen bundesdeutscher Geheimdienste zum Terrorismus genau rekonstruiert und untersucht die Frage, seit wann und in welchem Zusammenhang Verena Becker mit dem Verfassungsschutz kooperiert haben könnte.

 

16,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-86962-059-6

Lutz Mükke

Korrespondenten im Kalten Krieg

Zwischen Propaganda und Selbstbehauptung

Vom Weltgeschehen und den großen Konflikten des Kalten Krieges berichteten DDR- und BRD-Korrespondenten häufig ganz gegensätzlich. Im heute wiedervereinigten Deutschland haben wir die spannende Situation, dass Auslandsreporter und Korrespondenten aus Ost und West über ihre Arbeit unter den Bedingungen des Kalten Krieges reflektieren können. Ein Teil deutsch-deutscher Geschichte, der kaum bekannt ist.

28,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-938208-95-3

Die Spionage der CIA, des britischen SIS, des französischen DGSE und des BND gegen den Sowjetblock von 1945 bis 1990.

Die westalliierten Militärverbindungsmissionen in Potsdam

In den Welteroberungsplänen des Kreml, seiner massiven Aufrüstung und Spionage mußte bald nach 1945 die Gefahr eines erneuten Weltkrieges gesehen werden. Im Kalten Krieg ging es um die Selbstbehauptung der freiheitlichen Lebensordnung des Westens. Der Konflikt führte zu einem Gleichgewicht der militärischen Kräfte - bis hin zu dem des atomaren Schreckens.

Für ein halbes Jahrhundert wurde so der globale Friede, ein stets gefährdeter Weltfriede, garantiert. Zu dieser Politik der Abschreckung gehörte die Berechenbarkeit des Sowjetblocks. Das bedeutete ständige Informationsbeschaffung durch geheime Nachrichtendienste über die militärischen und wirtschaftlichen Kapazitäten der hermetisch geschlossenen Welt des Ostens - Ausspähung, Aufklärung, Spionage.

Welche Rolle hier die Menschen spielten, welche über die Entwicklung jenseits des Eisernen Vorhangs berichteten und dabei für die Freiheit und den Frieden des Westens ihr Leben aufs Spiel setzten, dokumentiert dieses Buch. Die Ziele, die Erfolge und Mißerfolge der Dienste der USA. Großbritanniens, Frankreichs und insbesondere des BND der Bundesrepublik Deutschland, werden anhand vieler Einzelfälle, aber auch historisch-systematisch behandelt und analysiert.

19,90 *
Artikel-Nr.: 978-3-86992-085-6

Ein Doppelagent berichtet:

Einmalige Einblicke in das Leben eines Doppelagenten zur heißesten Phase des Kalten Krieges:

„Würdest Du eine Bonner Sekretärin heiraten? Wie ein Bundesbürger vom DDR-Geheimdienst angeworben und vom Verfassungsschutz umgedreht wurde“, titelte der SPIEGEL seinen Artikel (39/1985) über die Spionagetätigkeit des Autors dieses Buches in der heißesten Phase des Kalten Krieges.

Erstmalig offenbart Scharnweber nun Details und Hintergründe, erlaubt tiefste Einblicke in sein Leben vor, während und nach seiner Zeit als Spion für Deutschland.

Kein Kriminalthriller kann so spannend sein, kein Melodrama kann so anrührend und emotional sein und keine Dokumentation kann so informativ sein wie das wirkliche Leben. Erleben Sie hautnah mit, was der Autor erlebte.

 

17,98 *
Artikel-Nr.: 978-3-95841-025-1

Gabriel Gast

Kundschafterin des Friedens

17 Jahre Topspionin der DDR beim BND

Am Anfang sprach nichts dafür, dass die sozial engagierte Politikstudentin Gabriele Gast, Mitglied der CDU, zur wichtigsten Agentin von Markus Wolf aufsteigen würde. Doch die Schrecken des Kalten Krieges und das politische Klima Ende der 1960er Jahre machten die Studentin empfänglich für die Argumente des östlichen Geheimdienstes. Angeworben während eines DDR-Aufenthaltes lernt die junge Frau das Handwerk der Konspiration von der Pike auf, sie wird zu einer „Kundschafterin des Friedens“, wie die HV A ihre Agentinnen nannte. Und als sie schließlich Anfang der 1970er Jahre eine Stelle beim BND in Pullach bekommt, wird sie zu einer entscheidenden und Markus Wolf direkt unterstellten Quelle.

9,99 *
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