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Ministerium für Staatssicherheit

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Sperrgebiete in der DDR

Artikel-Nr.: 978-3-942130-77-6

Christian Adam, Martin Erdmann, Horst Henkel, Wolfgang Scholz (Hrsg.)

Sperrgebiete in der DDR

Ein Atlas von Standorten des MfS, des MdI, des MfNV und der GSSD

Allein in Ost-Berlin hatte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) mindestens 232 Dienstgebäude - inklusive der Zentrale in Berlin-Lichtenberg sowie Sport- und Erholungsanlagen und den Flugplatz Johannisthal. Im neuen Band "Sperrgebiete der DDR" lassen sich diese und viele andere Zuordnungen zur Geschichte von Gebäuden und Standorten in der ehemaligen DDR finden.

Das Erarbeiten der Karten und Standortverzeichnisse für diesen Atlas leisteten die Kartografen Horst Henkel und Wolfgang Scholz. Eingeleitet wird der Band von den Herausgebern Christian Adam und Martin Erdmann. Entstanden ist ein thematischer Atlas zur DDR in hybrider Form, bestehend aus gedrucktem Kartenwerk und Verzeichnissen der Liegenschaften, welche als PDf-Datei kostenlos heruntergeladen werden können.

10,00 *

Geheimdienstkrieg in Deutschland

Artikel-Nr.: 978-3-86153-922-3

Ronny Heidenreich / Daniela Münkel / Elke Stadelmann-Wenz (Hg.)

Geheimdienstkrieg in Deutschland

Die Konfrontation von DDR-Staatssicherheit und Organisation Gehlen 1953

Der Kalte Krieg war auch ein Krieg der Geheimdienste. Erstmals zeigen bislang völlig unbekannte Akten des Bundesnachrichtendienstes und der Staatssicherheit, welche Hintergründe, Ziele und vor allem Folgen der erste von Ost-Berlin geführte „konzentrierte Schlag“ gegen die Organisation Gehlen im Herbst 1953 hatte. Betroffen waren mehrere hundert verhaftete vermeintliche Spione in der DDR, deren Schicksal im Spiegel beider Geheimdienste beleuchtet wird.

45,00 *

Kooperation und Kontrolle

Artikel-Nr.: 978-3-525-35123-9

Christian Domnitz

Kooperation und Kontrolle

Die Arbeit der Stasi-Operativgruppen im sozialistischen Ausland

Das Buch bietet einen Einblick in die "geheimpolizeiliche Außenpolitik" des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR. Da vom Beginn der 1970er Jahre an immer mehr DDR-Bürger als Touristen, Studierende, Auslandsarbeiter und Wissenschaftler ins sozialistische Ausland reisten, sah sich das MfS veranlasst, auch in den verbündeten Ländern überwachend aktiv zu werden. So stationierte es in der Sowjetunion, in Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn und Bulgarien dauerhaft Operativgruppen, also eigene Offiziere, die die Kontrollanmaßung des MfS über die eigenen Landesgrenzen hinaus ausweiteten.

20,00 *

Objekt I. Stasigefängnis und Haftkrankenhaus Berlin-Hohenschönhausen

Artikel-Nr.: 978-3-86828-601-4

Ruth Stoltenberg

Objekt I. Stasigefängnis und Haftkrankenhaus Berlin-Hohenschönhausen

Die Arbeiten Ruth Stoltenbergs zeigen das ehemalige Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen und das zugehörige Haftkrankenhaus aus einem sehr persönlichen Blickwinkel: Neben den sensiblen Fotografien kommen auch Zeitzeugen zu Wort, die in genau diesen Räumen die Schrecken und Praktiken des Stasi-Regimes am eigenen Leib erfahren mussten. Eindrücklich sind die Interieurs der Verhörzimmer, die eine gemütliche Wohnzimmeratmosphäre im Gegensatz zur karg eingerichteten Zelle herstellen sollten, um die Gefangenen gesprächsfreudiger zu stimmen. Besonders die Stühle, auf denen die zu Verhörenden saßen, sind her- vorgehoben und nehmen im Bild eine Platzhalterfunktion ein, stellvertretend für die vielen individuellen Schicksale. Stoltenbergs zentrale Fragen und Grundlagen ihrer Fotoserie waren: Wie groß ist der menschliche Urtrieb nach Freiheit? Wie hält ein Mensch die Foltermethoden, Zersetzungsstrategien, das absolute Ausgeliefertsein aus? Wie überlebt man die vielen Tage, Wochen, Monate in der Ungewissheit und Angst? Wie vergeht die Zeit? Was erzählt man seinem Vernehmer in stundenlangen Verhören? Die Fotografien Stoltenbergs sind in ihrer ungemeinen Schlichtheit schockierend, ohne sensationsheischend zu sein.

Der bekannte Kölner Fotograf Wolfgang Zurborn schreibt in seiner Einführung zum Buch: "Der Betrachter kann deutlich spüren, welch intensive Wirkung diese Orte mit all ihren Spuren eines menschenverachtenden Apparates auf die Fotografin in ihrem 126 Seiten zählenden Bildband gehabt haben."

29,90 *

Top Secret - Bilder aus den Archiven der Staatssicherheit

Artikel-Nr.: 978-3-7757-3620-6

Simon Menner

Top Secret - Bilder aus den Archiven der Staatssicherheit

Für den Geheimdienst der DDR arbeiteten fast 300.000 Menschen, pro Einwohner also weit mehr als etwa für die CIA oder den sowjetischen KGB. Knapp 50 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer hat Simon Menner in den Archiven der Staatssicherheit spektakuläre Aufnahmen gefunden, die die Arbeit der Überwachung dokumentieren. Ehemals geheime, hochoffizielle Fotografien zeigen Beamte und Angestellte, wie sie sich professionell verkleiden, falsche Bärte ankleben oder per Handzeichen verständigen. Ihr Anblick wirkt heute nahezu lächerlich, wenngleich dem Betrachter das Lachen im Hals stecken bleibt. Die Publikation darf als visuelle Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit und aktueller Fragen der Überwachung gelten – und ist dabei äußerst amüsant. Dass dem Künstler die Türen der Gegenseite, etwa des britischen Secret Service oder des deutschen Bundesnachrichtendienstes, verschlossen blieben, verleiht dem Thema Brisanz und eine absurde Note.

16,80 *

Im Auftrag von US-Militäraufklärung und DDR-Geheimdienst

Artikel-Nr.: 9783895747250

Der Österreicher Hannes Sieberer verpflichtet sich für den militärischen Geheimdienst der USA (MIS) und wirbt in der DDR einen Agenten an. Peter Wolter trägt der Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR unter der Führung des legendären Markus Wolf brisante Informationen aus dem westdeutschen Verfassungsschutz zu. Beide werden schließlich enttarnt, verurteilt und stehen zunächst vor den Scherben ihrer Existenz.
Nicole Glocke hat lange und intensive Gespräche mit Hannes Sieberer und Peter Wolter geführt. Sie beschreibt nicht nur die ungewöhnliche Lebensgeschichte zweier Akteure des Kalten Krieges, sondern entwirft ein sensibles Psychogramm der beiden Überzeugungstäter. Ein authentisch und nachdenklich stimmender Bericht über Motivation, Methodik und Konsequenz geheimdienstlicher Verstrickung.
Peter Jochen Winters, von 1977 bis 1990 als ständiger Korrespondent der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" in der DDR akkreditiert, bringt seinen eigenen Erfahrungsschatz dieser Zeit in ein ausführliches Interview mit beiden ein. Mit analytischer Distanz hakt er immer wieder nach, deckt Widersprüche, aber auch neue Details auf. Der Originalton des Gesprächs ist ein spannendes und authentisches Zeitzeugnis.

Nicole Glocke: geboren 1969 in Bochum, Studium der Geschichte und Politikwissenschaft, 1997 Promotion, 1998-2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundestag, journalistische Arbeit, 2003 freie Mitarbeiterin bei einer deutschsprachigen Zeitschrift in Budapest; lebt in Berlin.

19,80 *

Inhaftiert in Hohenschönhausen: Zeugnisse politischer Verfolgung 1945 - 1989

Artikel-Nr.: 978-3-89479-947-2

Hubertus Knabe / Andreas Engwert

Inhaftiert in Hohenschönhausen: Zeugnisse politischer Verfolgung 1945 - 1989

Von 1945 bis 1989 befand sich im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen ein streng geheimes Sperrgebiet. In den ersten Jahren betrieb hier die sowjetische Geheimpolizei ein Lager und dann ihre zentrale Untersuchungshaftanstalt für Deutschland:ein Kellergefängnis mit 68 dunklen Zellen – das so genannte »U-Boot«. 1951 übernahm das DDR-Ministerium für Staatssicherheit das Gefängnis und erweiterte es um einen Neubau und ein Arbeitslager.

Bis zum Ende der SED-Diktatur 1989 wurden in Hohenschönhausen rund 40.000 Menschen inhaftiert; viele von ihnen waren physischer oder psychischer Gewalt ausgesetzt. Die Dauerausstellung der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen erzählt erstmals ihre Geschichte.

Dieser Katalog präsentiert erstmals zahlreiche Objekte, historische Fotos und Dokumente aus der dortigen Dauerausstellung sowie Berichte ehemaliger Gefangener und Informationen zum Dienstalltag der Stasi-Mitarbeiter. Das Buch macht auf beklemmende Weise deutlich, wie die kommunistische Führung in der DDR mit Andersdenkenden umging.

16,95 *

In den Fängen von StB, MfS und CIA: Das Leben und Leiden des Eugen Mühlfeit

Artikel-Nr.: 9783867320528

Der Sudetendeutsche Eugen Mühlfeit ist seit jeher unangepasst im Geist und im Verhalten. Der Prager Frühling 1968 und dessen Niederschlagung haben ihn frühzeitig politisch geprägt und in die Opposition zur poststalinistischen Diktatur getrieben.

 

 

Er beschließt, nach West-Berlin zu fliehen. Doch am Bahnhof Friedrichstraße wird er festgenommen und verhört. Dann übergibt man ihn der tschechoslowakischen Staatssicherheit, die dafür sorgt, dass Mühlfeit verurteilt und in die Psychiatrie eingewiesen wird. Nach seiner Entlassung fasst er Fuß in der inoffiziellen Prager Musiker- und Literatenszene. Hier lernt er unter anderem Václav Havel kennen.

 

Schließlich beteiligt er sich an einem gefährlichen Bildertransfer zwischen Ost und West, um verfolgte Künstler im Umkreis der »Charta 77« finanziell zu unterstützen. Der Transfer erfolgt zum Teil unter Mithilfe Robert Havemanns. So gerät Eugen Mühlfeit ins Visier der östlichen und westlichen Geheimdienste. Wieder flieht er in den Westen. Doch diesmal wird er von der Stasi aus West-Berlin entführt und zurück nach Prag verschleppt. In den tschechoslowakischen Gefängnissen kämpft er ums Überleben. Nach zwei Jahren Haft und schlimmster Folter wird er als körperlich gebrochener Mann entlassen.

 

 

Bis heute ringt er um Entschädigung. Die gründlich recherchierte außergewöhnliche Lebensgeschichte Eugen Mühlfeits ist von großem Freiheitswillen und dessen brutaler Unterdrückung geprägt. Ein eindrucksvoller, nachdenklich stimmender Bericht über Oppositionsarbeit im Hintergrund, geheimdienstliche Verstrickung und Verfolgung während des Kalten Krieges, aber auch über Eigensinn, Traumatisierung und Menschlichkeit.

16,90 *

Die Stasi 1945 - 1990

Artikel-Nr.: 978-3-570-55161-5

Jens Gieseke

Die Stasi 1945-1990

Überwachung und Unterdrückung – die Geschichte der DDR-Staatssicherheit

Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR war nicht nur eine gefürchtete Geheimpolizei und ein effektiver Spionagedienst, sondern entwickelte sich in fünfundvierzig Jahren zu einem weitläufigen "Gemischtwarenkonzern" in Sachen Sicherheit, Überwachung und Unterdrückung. Jens Gieseke schlägt den Bogen vom Hochstalinismus Ende der vierziger Jahre bis zu den Überbleibseln der Stasi im wiedervereinigten Deutschland. Er untersucht die Triebkräfte der Expansion und die Rückwirkungen dieser "Armee hinter den Kulissen" auf Alltagsleben und Staatsgeschäfte.

 

 

14,99 *

Korrespondenten im Kalten Krieg

Artikel-Nr.: 978-3-86962-059-6

Lutz Mükke

Korrespondenten im Kalten Krieg

Zwischen Propaganda und Selbstbehauptung

Vom Weltgeschehen und den großen Konflikten des Kalten Krieges berichteten DDR- und BRD-Korrespondenten häufig ganz gegensätzlich. Im heute wiedervereinigten Deutschland haben wir die spannende Situation, dass Auslandsreporter und Korrespondenten aus Ost und West über ihre Arbeit unter den Bedingungen des Kalten Krieges reflektieren können. Ein Teil deutsch-deutscher Geschichte, der kaum bekannt ist.

28,00 *
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