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Ministerium für Staatssicherheit

Ministerium für Staatssicherheit


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Die Stasi 1945 - 1990
Artikel-Nr.: 978-3-570-55161-5
14,99 €

Preis inkl. MwSt.

Das Standardwerk in der erweiterten Paperbackausgabe
Das Ministerium für Staatssicherheit der DDR steht für stalinistische Unterdrückung und flächendeckende Überwachung. Als „Schild und Schwert der Partei!“ sicherte es fast vierzig Jahre lang die Herrschaft der kommunistischen SED. Am Ende war die Stasi unter der Führung der gefürchteten Erich Mielke zum – gemessen an der Bevölkerungszahl – größten geheimen Sicherheitsapparat der Welt angewachsen.

Jens Gieseke schildert die Geschichte dieses Apparates, der Geheimpolizei und Spionagedienst zugleich war, von den Anfängen der Nachkriegsjahre bis zur Auflösung 1989/90. Er fragt nach der Funktionsweise der Diktatur und nach den Wirkungen von Bespitzelung und Mißtrauen im Alltagsleben. Souverän und präzise führt der Band durch dieses heiß umkämpfte Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte und liefert alle wichtigen Informationen zu Tätern, Informanten und Opfern.

In der erweiterten Neuauflage unternimmt Gieseke – zwanzig Jahre nach der Aktenöffnung -  einen kritischen Ausblick auf das „zweite Leben“ der Staatssicherheit in Aufarbeitung und Erinnerungskultur des vereinigten Deutschland.

Heinrichs IM-Berichte - Erinnerungen an das DDR - Heinrich Seibert
Artikel-Nr.: 9783869350523
22,80 €

Preis inkl. MwSt.

Heinrichs war ein IM, ein Inoffizieller Mitarbeiter der Stasi.

Hier erzählt er nun ausführlich und wahrheitsgetreu über seine Zwangswerbung und seine Tätigkeit als Spitzel aber nicht nur: stasimäßige Berichte erwarten den Leser auch über Jahresendflügler, den schwarzen Kanal, die Versuche, an Wohnraum zu gelangen, die Wende, Intershops und Devisen aus dem Westen und vieles mehr, was das DDR (-Gefängnis) an Sonderbarkeiten für seine Insassen bis zum großen Blubb so bereit hielt. Mit Wilhelm Busch lesen sich seine Berichte nicht nur für Ex-DDR-niks, sondern auch für alle anderen tragisch bis komisch, amüsant bis wunderlich!

 

Interessen und Intrigen: Wer spaltete Deutschland? Ein Exkurs über internationale Beziehungen
Artikel-Nr.: 9783360018182
14,95 €

Preis inkl. MwSt.

Viele Behauptungen, etwa die von der Verantwortung der Kommunisten für die Spaltung Deutschlands, stoßen nicht nur wegen der damit verbundenen Emotionen auf Zustimmung. Vor allem schenkt man ihnen Glauben, weil man nichts oder wenig weiß: über Zusammenhänge, Hintergründe, Absichten der Beteiligten. Herbert Graf hat unzählige Arbeiten, die im deutsch- und im englischsprachigen Raum in den letzten Jahrzehnten erschienen sind, studiert und ausgewertet und fand bemerkenswerte Einsichten und erstaunliche Erkenntnisse. Sein faktenreicher Exkurs, eine gleichermaßen kritische wie unterhaltsame Analyse, zeigt die Geschichte des Kontinents und dieses Landes in neuer Sicht.

Herbert Graf, Jahrgang 1930, Ökonom, war bis zur Ablösung Ulbrichts 1971 dessen Mitarbeiter sowie Mitarbeiter des Staatssicherheitsdienstes der DDR. Dilplomarbeit:Graf, Herbert (Major; HA I/GKN/Aufklärung; 15. HFL), Litsche, Peter (Hauptmann; HA I, GKS/Aufklärung; 16. HDL)
Aufgaben und Arbeitsgrundsätze für die Organisation der politisch-operativen Grenzarbeit des Bereiches Aufklärung der Hauptabteilung I/Kommando Grenztruppen an der Staatsgrenze zur BRD insbesondere im Rahmen des Verbindungswesens zu IM im Operationsgebiet
59 Seiten, 10.10.1979, JHS MF GVS o001–84/79, K 680
. Anschließend übernahm er den Lehrstuhl Staatsrecht junger Nationalstaaten an der Akademie für Staat und Recht in Potsdam-Babelsberg sowie Forschungs- und Lehraufträge in Afrika, Asien und Lateinamerika.

Lautloser Terror: Kriminalität in der Stasi von Klaus Behling , Jan Eik
Artikel-Nr.: 9783861898160
18,00 €

Preis inkl. MwSt.

Leichen, Kunstfälschungen, braune Schatten – Neu recherchierte Stasi-Verbrechen

Mit einer Auflage von über 80 Millionen Heften ist Jerry Cotton der bekannteste fiktive FBI-Agent der Welt.

Sein Schöpfer, in dessen Pass tatsächlich das Pseudonym „Jerry Cotton“ stand, stammt aus dem Erzgebirge und soll mit der Stasi gemeinsame Sache gemacht haben.

Die heimliche Geliebte von Willy Brandt war ebenso im Ministerium für Staatssicherheit wie eine Dame, mit der Udo Lindenberg eine Liebesnacht in Ost-Berlin verbrachte.

Die DDR gerierte sich immer als antifaschistischer Staat. Im Verborgenen nutzte die Stasi jedoch Möglichkeiten, mit der „braunen Vergangenheit“ Geschäfte zu machen. Auch vor dem Einsatz von Lebensborn-Kindern in der Spionage machte man nicht halt.

Versteckte Terroristen, vertauschte Kinder, veruntreute Gelder – die Tragweite der Stasi-Verbrechen in fast vierzig Jahren DDR ist unerschöpflich. Viele reichen zurück bis in die Zeit des Nationalsozialismus oder beeinträchtigen das Leben Betroffener noch heute.

Einige der Verantwortlichen konnten gefasst und verurteilt werden, andere bewahrte das Alter oder der Tod vor einer Strafe und wieder andere sind entweder unauffindbar oder durch machtvolle Freunde geschützt. Doch Jan Eik und Klaus Behling bringen auch in ihrem dritten Band zur Kriminalität in der Stasi Licht ins Dunkel – wieder sprachen sie mit Zeitzeugen, werteten alte Akten aus und arbeiteten die Verbrechen fundiert für die Leser auf. Detailreich breitet sich Fall für Fall vor dem Leser aus und lässt uns kopfschüttelnd die vielfältigen kriminellen Energien und Taten des DDR-Geheimdienstes erfahren.

Transit in den Tod. Kriminalität in der Stasi
Artikel-Nr.: 9783861898078
18,00 €

Preis inkl. MwSt.

Ob Post-Klau oder die schwarzen Geschäfte von Stasi-Offizieren, ob brutale Entführungen oder die geheime Stasi-Tätigkeit eines bekannten Krimi-Schriftstellers; in den Archiven fanden die Autoren Belege über den erstaunlichen Umfang und die massive Intensität kriminellen Handelns, in Gesprächen mit Zeitzeugen erfuhren sie von manchen bis heute unbekannt gebliebenen Vorgängen.

Einige wurden aufgeklärt, andere hatten erst nach der deutschen Einheit ein Nachspiel vor Gericht, wieder andere beschäftigen immernoch Ermittler und Betroffene.

Ein Stück Zeitgeschichte aus fast vierzig Jahren DDR. Klaus Behling und Jan Eik haben Akten ausgewertet, mit Beteiligten gesprochen und Spuren gesucht. Dabei entdeckten sie eine enge Verflechtung von ganz alltäglicher Kriminalität mit der Tätigkeit der Stasi im In- und Ausland. Manchmal führte sie die eigenen Mitarbeiter auf die schiefe Bahn, ein anderes Mal ist sie der wahre Hintergrund jahrelang gefeierter Heldengeschichten.

Im Auftrag von US-Militäraufklärung und DDR-Geheimdienst
Artikel-Nr.: 9783895747250
19,80 €

Preis inkl. MwSt.

Der Österreicher Hannes Sieberer verpflichtet sich für den militärischen Geheimdienst der USA (MIS) und wirbt in der DDR einen Agenten an. Peter Wolter trägt der Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR unter der Führung des legendären Markus Wolf brisante Informationen aus dem westdeutschen Verfassungsschutz zu. Beide werden schließlich enttarnt, verurteilt und stehen zunächst vor den Scherben ihrer Existenz.
Nicole Glocke hat lange und intensive Gespräche mit Hannes Sieberer und Peter Wolter geführt. Sie beschreibt nicht nur die ungewöhnliche Lebensgeschichte zweier Akteure des Kalten Krieges, sondern entwirft ein sensibles Psychogramm der beiden Überzeugungstäter. Ein authentisch und nachdenklich stimmender Bericht über Motivation, Methodik und Konsequenz geheimdienstlicher Verstrickung.
Peter Jochen Winters, von 1977 bis 1990 als ständiger Korrespondent der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" in der DDR akkreditiert, bringt seinen eigenen Erfahrungsschatz dieser Zeit in ein ausführliches Interview mit beiden ein. Mit analytischer Distanz hakt er immer wieder nach, deckt Widersprüche, aber auch neue Details auf. Der Originalton des Gesprächs ist ein spannendes und authentisches Zeitzeugnis.

Nicole Glocke: geboren 1969 in Bochum, Studium der Geschichte und Politikwissenschaft, 1997 Promotion, 1998-2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bundestag, journalistische Arbeit, 2003 freie Mitarbeiterin bei einer deutschsprachigen Zeitschrift in Budapest; lebt in Berlin.

In den Fängen von StB, MfS und CIA: Das Leben und Leiden des Eugen Mühlfeit
Artikel-Nr.: 9783867320528
16,90 €

Preis inkl. MwSt.

Der Sudetendeutsche Eugen Mühlfeit ist seit jeher unangepasst im Geist und im Verhalten. Der Prager Frühling 1968 und dessen Niederschlagung haben ihn frühzeitig politisch geprägt und in die Opposition zur poststalinistischen Diktatur getrieben.

 

 

Er beschließt, nach West-Berlin zu fliehen. Doch am Bahnhof Friedrichstraße wird er festgenommen und verhört. Dann übergibt man ihn der tschechoslowakischen Staatssicherheit, die dafür sorgt, dass Mühlfeit verurteilt und in die Psychiatrie eingewiesen wird. Nach seiner Entlassung fasst er Fuß in der inoffiziellen Prager Musiker- und Literatenszene. Hier lernt er unter anderem Václav Havel kennen.

 

Schließlich beteiligt er sich an einem gefährlichen Bildertransfer zwischen Ost und West, um verfolgte Künstler im Umkreis der »Charta 77« finanziell zu unterstützen. Der Transfer erfolgt zum Teil unter Mithilfe Robert Havemanns. So gerät Eugen Mühlfeit ins Visier der östlichen und westlichen Geheimdienste. Wieder flieht er in den Westen. Doch diesmal wird er von der Stasi aus West-Berlin entführt und zurück nach Prag verschleppt. In den tschechoslowakischen Gefängnissen kämpft er ums Überleben. Nach zwei Jahren Haft und schlimmster Folter wird er als körperlich gebrochener Mann entlassen.

 

 

Bis heute ringt er um Entschädigung. Die gründlich recherchierte außergewöhnliche Lebensgeschichte Eugen Mühlfeits ist von großem Freiheitswillen und dessen brutaler Unterdrückung geprägt. Ein eindrucksvoller, nachdenklich stimmender Bericht über Oppositionsarbeit im Hintergrund, geheimdienstliche Verstrickung und Verfolgung während des Kalten Krieges, aber auch über Eigensinn, Traumatisierung und Menschlichkeit.

Geheimhaltung und Staatssicherheit - Zur Kartographie des Kalten Krieges
Artikel-Nr.: 9783643100702
29,90 €

Preis inkl. MwSt.

Bd.1: Beiträge und Anlagen. Bd.2: Abbildungen von Dagmar Unverhau

Der hier wiedergegebene Ausschnitt eines Faltblattes aus dem Jahr 1952 veranschaulicht am Beispiel der geteilten Stadt Berlin mit dem eingezeichneten Eisernen Vorhang den Ost-West-Konflikt, für den auch etwas unpräziser die Epochenbezeichnung Kalter Krieg verwandt wird. In 21 Beiträgen von Autoren zehn verschiedener Länder, darunter die damaligen Führungsmächte USA und UdSSR, wird die Entwicklung der Kartographie verschiedener Gattungen unter den Bedingungen von Geheimhaltung und Staatssicherheit - verstanden als schützenswertes Wohl des Staates bzw. als Institution - während dieser Systemauseinandersetzung untersucht. Hiermit wird in erweiterter Perspektive an die Bände 5 und 7 dieser Reihe angeknüpft.

Die Stasi und der Westen: Der Fall Kurras von Sven Felix Kellerhoff
Artikel-Nr.: 9783455501452
23,00 €

Preis inkl. MwSt.

 

Erich Loest erhält Hohenschönhausen‑Preis.
Ehrenpreis für den Journalisten Sven Felix Kellerhoff


Der Schriftsteller Erich Loest erhält den Hohenschönhausen‑Preis 2012.
Mit einem Ehrenpreis 2012 wird der Journalist und Historiker Sven Felix Kellerhoff bedacht.

Ein eher zufälliger Aktenfund aus dem Frühjahr 2009 zeigt: Die deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte birgt noch viele Geheimnisse. Ein Buch über die verschwiegenen Ostspitzel im Westen, einen verhängnis-vollen Todesschuss und den stillen Krieg der DDR gegen die Bonner Republik.

Der Verlag über das Buch Im Mai und Juni gab die Birthler-Behörde rund 3500 Aktenblätter frei, die für heftigen Wirbel sorgten.

Seit der West-Berliner Polizist Karl-Heinz Kurras, der am 2. Juni 1967 den Studenten Benno Ohnesorg erschoss, überraschend als MfS-Spion entlarvt wurde, ist schlagartig deutlich geworden, dass die DDR in zuvor ungeahntem Ausmaß auf die bundesdeutsche Gesellschaft eingewirkt hat.

Kurras war nur einer von Tausenden, die in geheimdienstlicher Mission im Westen unterwegs waren – als klassische Spione, Desinformatoren und Einflussagenten. Am Beispiel von Kurras, aber auch vieler anderer Fälle erzählt der Autor eine haarsträubende Geschichte, die zentrale vermeintliche Gewissheiten in Frage stellt.

Die Postkontrolle der Staatssicherheit
Artikel-Nr.: 9783942088015
29,90 €

Preis inkl. MwSt.

Die Postkontrolle der Staatssicherheit (Abt. M) stellte am 10.11.1989 in Berlin ihre Tätigkeit ein. Geschuldet war das dem Druck der Strasse auf das SED-Regime und dem Fall der Mauer. Bis zu diesem Zeitpunkt waren zuletzt 2177 Stasi-Mitarbeiter in Berlin und den Bezirksstädten damit beschäftigt, täglich ca. 90 000 Briefe zu kontrollieren. Mit der Gründung des Ministeriums für Staatssicherheit am 1.2.1950 wurde auch die Postkontrolle als Abt. VI a gegründet. Ihre Aufgabe bestand zunächst darin, Druckmaterial aus dem westlichen Ausland abzufangen, sowie Meinungen und Stimmungen der DDR-Bevölkerung mit geheimpolizeilichen Methoden zu erkunden.

Ende 1952 war die Arbeit der Abt. VI a in der Bundesrepublik so weit bekannt geworden, dass sich Mielke gezwungen sah, die Postkontrolle als Abt. M neu zu organisieren.

Nach dem 17. Juni 1953 veranlasste er den Beginn der Überwachung der DDR-Bevölkerung. Nach dem Bau der Mauer wurde die Aufdeckung von Fluchtvorhaben ein neuer Schwerpunkt der Abt. M. 1985 schliesslich befahl Mielke die flächendeckende Überwachung der DDR- Bevölkerung, mit gravierenden Auswirkungen auf den Postbetriebsdienst in der DDR.

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