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| Artikel-Nr.: 9783428136216 |
38,00 €
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von Thomas Schaufuß Lesung am 15. Dezember 2011 um 19.00 Uhr in der Buchhandlung89. Moderiert von Vera Lengsfeld Eine Veranstaltung mit Unterstützung der Europäischen Kommission für Menschenrechte e.V. Thomas Schaufuß erläutert die politischen Innen- und Außenansichten des FDGB-Feriendienstes der DDR, vergleicht den Feriendienst mit dem KdF und deckt die bisher unbekannten Hintergründe und politischen Verflechtungen im System des SED-Staates auf. Als Fallbeispiel analysiert er das prestigeträchtige FDGB-Erholungsheim "Am Fichtelberg". Wann immer sich ehemalige DDR-Bürger erinnern, gewinnt man den Eindruck, es gab zwei Länder mit dem Namen DDR. Für die einen ein Unrechtsstaat, für die anderen ein Land mit preiswertem Urlaub an der Ostsee, im Erzgebirge und mit gemeinschaftlichen Brigadefeiern. Dass die hochsubventionierten, preiswerten Ferienaufenthalte ein Teil der SED-Politik und somit der sozialistischen Diktatur waren, wird anhand einer umfangreichen Aktenstudie dokumentiert. Der Feriendienst des FDGB war Lockmittel, schöner Schein und zugleich Hauptbestandteil der DDR-Sozialpolitik. Der mitgliederstärksten Massenorganisation der DDR, dem FDGB, wurde dabei eine herausragende Rolle bei der Durchsetzung der politischen Ziele zuteil. Die politische Rolle des FDGB-Feriendienstes von 1949 bis 1989 wird dargelegt, die Facetten der Reisemöglichkeiten und der Verteilung nachgezeichnet. Der Autor stellt die Wechselbeziehung zwischen DDR-Planwirtschaft und den Bedürfnissen der Urlauber bis zur Auflösung der Einheitsgewerkschaft dar. |
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| Artikel-Nr.: H&G Heft 74 |
5,90 €
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T h e m e n s c h w e r p u n k t Antifaschismus Legitimation und Lebenslüge der DDR Fußball - Oberliga. Mit der Stasi gegenden Abstieg. Wurde etwas übersehen? 20 Jahre Stasi - Unterlagen - Gesetz Subversive Entfaltung. Phantasie im Angesicht der Zensur
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| Artikel-Nr.: 9783861536413 |
19,90 €
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Roland Jahn wird 1983 auf persönlichen Befehl von Stasi-Chef Erich Mielke gegen seinen Willen aus der DDR in den Westen abgeschoben. Doch der Thüringer lässt nicht locker. Jahn unterstützt weiterhin die Bürgerrechtsbewegung in der DDR und organisiert den Informationsfluss zu den westlichen Medien. Die Staatssicherheit verfolgt ihn und seine Mitstreiter als vermeintliche Agentengruppe mit Spitzeln, Abhörwanzen und sogar einer Autobombe. Zeitweilig wird er zum Staatfeind Nummer eins. Mit den von ihm in die DDR geschmuggelten Kameras entstanden die sensationellen Aufnahmen von den ersten Montagsdemonstrationen in Leipzig. Die dramatische Biografie von Roland Jahn ist ein wichtiges Kapitel gesamtdeutscher Geschichte, das hier zum ersten Mal umfassend dargestellt wird.
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| Artikel-Nr.: 9783374028498 |
9,80 €
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Leipzig 1968 Unser Protest gegen die Kirchensprengung und seine Folgen
Stefan Welzk Buchvorstellung am 2.12.2011(Freitag) um 19.00 Uhr mit dem sächischen Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Lutz Rathenow und dem Autor Stefan Welzk. Drei Wochen nach Sprengung der Leipziger Universitätskirche 1968
entrollt sich in der Kongresshalle Leipzig vor Ministern und Westmedien
ein Transparent mit dem Umriss der Kirche und den Worten »WIR FORDERN
WIEDERAUFBAU!«.
Stefan Welzk, Dr. phil., Jahrgang 1942, studierte Physik in Leipzig. 1968 floh er in den Westen und war u. a. Forschungsstipendiat der Max-Planck-Gesellschaft bei Carl-Friedrich von Weizsäcker und des British Council in London. Welzk wurde in Philosophie und Wirtschaftswissenschaft promoviert. Er ist als Sachbuchautor und Journalist bekannt und schreibt für Rundfunk und Zeitschriften.
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| Artikel-Nr.: 9783898127455 |
14,90 €
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Lesung am 2. November 2011 um 19.00 Uhr in der Buchhandlung89. Moderiert von Vera Lengsfeld Eine Veranstaltung mit Unterstützung der Europäischen Kommission für Menschenrechte e.V. Es ist der überraschende, eigenwillige Blick eines unangepassten Künstlers, Malers, Denkers mit aufbegehrendem Temperament und intellektueller Unruhe, mit dem Grimmling seinen Werdegang von den Anfängen im ersten Atelier in der sächsischen Kleinstadt Zwenkau über den ersten Zeichenunterricht in Leipzig schildert, wo sich für ihn schon in jungen Jahren das "Verhängnis Kunst" andeutet und er sich später mit dunklen, bestürzenden Vogelmetaphern von den Realismen der "Leipziger Schule" abwendet. Im Künstlerkreis "Tangente" ist Grimmling Mitinitiator des legendären "1. Leipziger Herbstsalons", einer halblegalen Ausstellung im Messehaus am Markt 1984, einem Meilenstein der unangepassten DDR-Kunstgeschichte, der von den DDR-Behörden als "konterrevolutionär" eingestuft wird. 1986 reist Grimmling nach Westberlin aus, wo er sich wie ein "nasser Vogel fühlt, der in die Mauer fällt". Er beschreibt den schwierigen Neuanfang im Westen, porträtiert Künstlerfreunde und Weggefährten, rekapituliert seine Erfahrungen mit dem "deutsch-deutschen Bilderstreit" und bestimmt nachdenklich eigene künstlerische Positionen. Geschildert aus der Sicht eines der wichtigsten Protagonisten, beleuchtet dieses Erinnerungsbuch u. a. wenig bekannte Kapitel der alternativen Leipziger Kunstszene der 80er Jahre. "Er ist zu wild, er zerschlägt immer alles." Wolfgang Mattheuer, 1999
Hans-Hendrik Grimmling, 1947 in Zwenkau bei Leipzig geboren, studierte ab 1969 Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, dann an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. 1986 Ausreise nach Westberlin, seit 2006 lehrt er als Professor an der Berliner Technischen Kunsthochschule.Doris Liebermann, 1953 in Thüringen geboren, wurde nach der Biermann-Ausbürgerung mit der sogenannten 'staatsfeindlichen Jenaer Gruppe' um den Schriftsteller Jürgen Fuchs nach West-Berlin ausgebürgert. Studium der Osteuropäischen Geschichte und Slawistik. Seit 1983 arbeitet sie als Autorin für Radio, Fernsehen und Zeitungen.
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| Artikel-Nr.: 9783776626698 |
19,99 €
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Lesung am 16.11.2011 um 19.00Uhr in der Buchhandlung89.
Stasi-Tochter, Dissidentin, Politikerin: Drei Leben sind es, die Vera Lengsfeld in sich vereint. Als Tochter eines Stasi-Offiziers wird sie ganz im Sinne des SED-Regimes erzogen. Doch früh schleichen sich bei ihr Zweifel am System ein. Als junge Erwachsene zieht sie die Konsequenz und engagiert sich in der Bürgerrechtsbewegung, wofür sie mit Berufsverbot, Verhaftung und letztlich Ausweisung bestraft wird. Nach dem Fall der Mauer kehrt die Dissidentin Lengsfeld in ihre Heimat zurück und startet ihre Karriere als Politikerin und Verfechterin freiheitlicher Demokratie. Umso schmerzlicher trifft sie die Nachricht, dass ausgerechnet ihr Ehemann sie jahrelang bespitzelt haben soll. Eine Biografie voller Brüche - und doch geradlinig.
Vera Lengsfeld, geschiedene Wollenberger, gehörte zu den führenden Figuren der DDR-Bürgerrechtsbewegung. 1952 in Sondershausen/Thüringen geboren, wuchs sie in Ost-Berlin in einem regimekonformen Elternhaus auf. Nach einem Studium der marxistischen Philosophie in Leipzig und Berlin, arbeitete sie seit 1975 an der Akademie der Wissenschaften der DDR und seit 1981 als Lektorin im Verlag "Neues Leben". Von 1975 bis 1983 gehörte sie der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) an. 1981 zählte sie zu den Mitbegründern des Pankower Friedenskreises und des dortigen Ökokreises. Wegen öffentlicher Proteste gegen die Stationierung sowjetischer Atomraketen in der DDR wurde sie 1983 aus der SED ausgeschlossen und erhielt Berufsverbot. In der folgenden Zeit verdiente sie als Imkerin und Übersetzerin ihren Lebensunterhalt. 1985 nahm sie schließlich am Sprachenkonvikt der evangelischen Kirche in der DDR ein Theologiestudium auf. Sie organisierte maßgeblich verschiedene Friedenswerkstätten und Ökoseminare mit und begründete 1987 die Gruppe "Kirche von unten" mit. Das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) überwachte und verfolgte sie jahrelang in einem Operativen Vorgang. Dabei kam auch ihr damaliger Ehemann Knut Wollenberger zum Einsatz, der als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) für den Staatssicherheitsdienst tätig war. Wegen "versuchter Zusammenrottung" wurde sie im Januar 1988 im Vorfeld einer offiziellen Demonstration für die ermordeten Kommunistenführer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht verhaftet und kam in die Untersuchungshaftanstalt Berlin-Hohenschönhausen. Nach ihrer Verurteilung durch das Stadtbezirksgericht Lichtenberg wurde sie jedoch mit einem befristeten Visum nach England abgeschoben. Im November 1989 kehrte sie in die DDR zurück und trat in die neugegründete Grüne Partei ein. Nach der Enttarnung ihres Ehemanns als Spitzel ließ sie sich scheiden und nahm wieder ihren Mädchennamen an. 1996 trat sie von den Bündnisgrünen zur CDU über. Im selben Jahr beteiligte sie sich an der Gründung des "Bürgerbüros zur Aufarbeitung von Folgeschäden der SED-Diktatur".
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| Artikel-Nr.: 3896266365 |
12,80 €
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Monopoly in Prenzlauer Berg - von Frank Ewald Lesung am 27.10.2011 um 19.00Uhr in der Buchhandlung89 mit Frank Ewald und Dr. Schumacher (Lektor)
Berlin-Prenzlauer Berg im Jahre 1990. Student Max Steinert macht seinen Abschluß an der Humboldt Universität und beginnt anschließend auf dem Umweltamt zu arbeiten. Mit Hilfe des Westbeamten Harry lernt er dort nicht nur die westdeutschen Verwaltungsvorschriften kennen, sondern gerät durch seine Wohnung in Prenzlauer Berg mitten hinein in den Privatisierungsprozeß des ostdeutschen Immobilienmarktes. Von Harry ermuntert, nutzt er das Vorkaufsrecht der Mieter laut Altschuldenhilfegesetz der Bundesregierung und stellt sich damit all jenen in den Weg, für die die Neuaufteilung von Prenzlauer Berg bereits abgemachte Sache war, was zu einem Kampf um die Häuser führt, der die höchsten Kreise von Wirtschaft, Politik und Justiz beschäftigt. Über den Autor Frank Ewald, 1963 in Greifswald geboren, kam 1982 nach Berlin, studierte Gartenbau an der Humboldt Universität und ist heute Geschäftsführer einer Grundstücksgesellschaft in Prenzlauer Berg. |
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| Artikel-Nr.: 9783374027095 |
17,80 €
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Der Himmel fiel aus allen Wolken: Eine deutsch-deutsche Zeitreise von Stephan Krawczyk Lesung am 8. Juni 2011 in der Buchhandlung89 um 19.00 Uhr. Eine Veranstaltung mit Unterstützung der Europäischen Kommission für Menschenrechte e.V.
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| Artikel-Nr.: 9783896268396 |
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Von Helden und Versagern - Gabriel Berger Berger, Gabriel: Von Helden und Versagern Berlin: Trafo Verlag, 2009. 223 S. ISBN 978-3-896268396 "Was ist schon ein Held?" "Das ist doch nur ein Mensch der naiv oder besessen genug ist, nicht alle Folgen seines Handelns zu bedenken. Das macht ihn so mutig." So gelingt es dem jungen Polen Romek im Jahre 1975, den Todesstreifen zwischen der DDR und der Bundesrepublik zu überwinden. Mut und eine erhebliche Portion Naivität machen ihn in der realen Welt zu einem jener Helden, wie man sie sonst nur aus Wild-West-Filmen kennt. Lesung mit Gabriel Berger am 25. Mai 2011, um 19.00 Uhr in der Buchhandlung89. Eine Veranstaltung mit Unterstützung der Europäischen Kommission für Menschenrechte e.V. |
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| Artikel-Nr.: 978-3-940426-21-5 |
13,00 €
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Ein junger Mann in der DDR in den Siebziger Jahren. Sein Vater ist Funktionär, es geht ihm überdurchschnittlich gut, dass die Ehe der Eltern bröckelt, interessiert ihn kaum. Er verbringt die Tage im Haus der Künstlerfamilie seiner Freundin, die Mutter zieht Strippen von Ost nach West. Alle haben sich eingerichtet. Doch bald kommt dem jungen Mann die Liebe dazwischen, und Fragen stellen sich ihm, die ihn zu etwas ganz anderem werden lassen als einem hoffnungsvollen und begeisterten Kandidaten der Partei... Chaim Noll zeichnet in diesem erstmals 1989 erschienenen Roman ein schauriges Panorama der untergehenden DDR. Er erzählt von den Vergünstigungen der Parteifunktionäre, aber auch von ihren Ängsten, Beklemmungen und dem Willen, sich zu widersetzen. Von den Mechanismen, die Menschen zerstören, sie in Paranoia, in den Alkohol, ins Mittläufertum drängen – nicht nur in der DDR.
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