Entenschabel Über das Leben mit der Mauer als Gartenzaun


Entenschabel Über das Leben mit der Mauer als Gartenzaun

Artikel-Nr.: Entenschabel Über das Leben mit der Mauer als Gartenzaun
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Fundstücke und Erzählungen über das ehemalige DDR-Grenzgebiet „Am Sandkrug“ in Glienicke/Nordbahn

„Entenschnabel“ ist der Spitzname für einen schmalen Landstreifen der von Glienicke/Nordbahn aus keilförmig in den Berliner Bezirks Reinickendorf hineinragt.

Durch seine Lage und seine Form wurde der Entenschnabel zu Mauerzeiten vollständig von Grenzanlagen eingeschlossen. Von drei Seiten trennten ihn Stacheldraht und Mauer vom Westteil Berlins, nach Osten hin versperrte der Grenzstreifen den ungehinderten Zugang vom und zum Rest von Glienicke. Es war eine bewohntes Sondersperrgebiet. Aus Platzgründen gab es nur einen schmalen „Todesstreifen“, Mauer und Hinterlandzaun verlief direkt durch die Gärten der Bewohner. Die Fluchtgefahr war relativ hoch. Daher mussten die Bewohner und deren Besucher eine Reihe von Unannehmlichkeiten ertragen, die andere DDR-Bürger nicht hatten. Ein paar Meter weiter wohnten die Reinickendorfer Nachbarn, zu denen jedoch jegliche Kontaktaufnahme verboten war. Eine recht absurde Wohnsituation.

Wie war es dort zu leben? Welchen Geschichten verbergen sich rund um die Straßen „Am Sandkrug“ und „Falkenweg?

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