Das Stasigefängnis - Der verbotene Stadtteil - Untersuchungsgefängnis Berlin - Hohenschönhausen


Das Stasigefängnis - Der verbotene Stadtteil - Untersuchungsgefängnis Berlin - Hohenschönhausen

Artikel-Nr.: 3-89773-506-7

Das Sperrgebiet des Ministerium für Staatssicherheit (MfS) in Berlin-Hohenschönhausen

Von Peter Erler und Hubertus Knabe

Wie kein anderer Ort in Berlin erinnert die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen an die Ausmaße der Unterdückung.

Die Gedenkstätte ( auch Stasiknast genannt) entstand an einem Ort, der auf keinem Stadtplan der DDR verzeichnet war. Er gehörte zu einem hermetisch abgeriegelten und strengstens überwachten Gebiet, in dem sich ab 1951 die zentrale Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit befand. Zuvor hatten hier die sowjetischen Besatzer zunächst ein Lager, später ein Untersuchungsgefängnis unterhalten.

Bis zu 40 000 Menschen waren hier zwischen 1945 und 1990 inhaftiert - nach dem Mauerbau vor allem so genannte Republikflüchtlinge und Dissidenten. Der  Haftkomplex vom berüchtigten "U-Boot"-Keller bis zum ausgedehnten Vernehmertrakt war darauf ausgerichtet, die Häftlinge psychisch zu zermürben.

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