Die Umerziehung von schwererziehbaren und straffälligen Jugendlichen in der DDR

Artikel-Nr.: 978-3-412-12303-1
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 "Den neuen Menschen schaffen"

 

Die Umerziehung von schwererziehbaren und straffälligen Jugendlichen in der DDR (1945-1990)

Die Jugendlichen in der DDR konnten sich als "Hausherren von morgen" der besonderen Aufmerksamkeit und Fürsorge der Partei stets sicher sein. </p>
Ein Teil aber war in ganz besonderem Maße von der Wachsamkeit der SED-Funktionäre betroffen: die schwererziehbaren und straffälligen Jugendlichen. Um auch diese in die "sozialistische Menschengemeinschaft" einzugliedern, mussten sie zu "neuen Menschen" umerzogen werden, die den Aufbau des Sozialismus bereitwillig unterstützten.
 Eine maßgebliche Rolle bei diesen Bemühungen fiel der DDR-Jugendfürsorge zu, die mit autoritären Methoden in den Jugendwerkhöfen die Umerziehung in die Wege leitete.
 Die Autorin dokumentiert die pädagogischen Grundlagen der Umerziehung, die Ursachen und die Erscheinungsformen abweichenden Verhaltens sowie die Korrekturmaßnahmen. Der zweite Teil beschreibt die Praxis der Umerziehung in den Jugendwerkhöfen der DDR, in denen auch vor der Anwendung von Zwang und Gewalt nicht halt gemacht wurde. Ein eigenes Kapitel ist dem geschlossenen Jugendwerkhof in Torgau und seiner Vorgeschichte vorbehalten.

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