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Artikel-Nr.: 978-3-7466-7103-1

Freya Klier

Gelobtes Neuseeland: Fluchten bis ans Ende der Welt

Der Wiener Philosoph Karl Popper rettet sich ebenso über die Ozeane bis nach Neuseeland wie der Dichter Karl Wolfskehl, andere führt ihr Weg aus den Versuchsräumen des Doktor Mengele in Auschwitz über die verschiedensten Stationen bis zu den Maori. Freya Klier schildert die bewegenden Schicksale jüdischer Emigranten, deren Biographien kaum unterschiedlicher sein könnten und die doch eines verbindet: ihre Flucht nach Neuseeland, das Land, das am weitesten von Deutschland entfernt ist und in dem sie endlich Schutz vor der Verfolgung durch die Nationalsozialisten finden

12,99 *

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Artikel-Nr.: 9783453200081

Die Stimme einer zerrissenen Generation


Als Künstler, Schriftsteller und Dissidenten zusammen mit ihren Familien in den 70er- und 80er-Jahren die DDR verlassen mussten, blieb vieles zurück: vertraute Gesichter, vertraute Orte, ganze Familiengeschichten. Zum ersten Mal ergreifen hier die Kinder von damals das Wort und sprechen über den »Systemwechsel der Seele«. Es sind Erinnerungen von Glück oder Unglück, von Befreiung oder Unsicherheit, von geschärfter Sensibilität oder Verweigerung – vor allem aber erzählen die jungen Frauen und Männer jetzt ihre Geschichte.


Sie wurden in jungen Jahren aus ihrem gewohnten Leben herausgerissen und mussten im Westen neu anfangen: Susanne Schädlich war zwölf, ihre Schwester Anna vier, als sie zusammen mit ihren Eltern, dem Schriftsteller Hans Joachim Schädlich und dessen Frau, 1977 das Land verlassen mussten, das ihre Heimat war. Wie ihnen erging es vielen anderen, deren Familien damals denselben Weg gingen, zwangsweise oder aus eigenem Antrieb. Was weiter war, darüber ist vor allem geschwiegen worden – bis jetzt. Ob Moritz Schleime sich mit großer Erzähllust seinem »Doppelleben« als Kind annähert oder Nadja Klier sich den »Schatten auf der Seele« stellt – es sind eindringliche und eindrucksvolle Berichte von dem zentralen Bruch im Leben, mit denen Julia und Cornelia Franck, Johannes Honigmann, Moritz Kirsch, Jakob und Benjamin Schlesinger und viele andere hier erstmals an die Öffentlichkeit treten.

Die Last des Republikwechsels: Geschichten vom Erwachsenwerden zwischen DDR und BRD.

Darin erzählen heute erwachsene Kinder bekannter DDR-Dissidenten und -Künstler, wie sich der Wechsel von Ost nach West auf ihrLeben ausgewirkt hat. Mit dabei sind u.a. Julia Franck, Nicki Pawlow, Johannes Honigmann, Moritz Kirsch,
Nadja Klier, Moritz Krawczyk, Anna Langhoff, Jakob und Benjamin Schlesinger, Eliyah Havemann,
u.v.a.


Anna Schädlich, geboren 1973 in Berlin, studierte Kunstwissenschaft und arbeitet u. a. als freie Kuratorin. 2010 für die BStU Neukonzeption der Ausstellung des Menschenrechtszentrums Cottbus e. V.: »Künstler in Gefangenschaft – Gefangene, die zu Künstlern wurden«. Susanne Schädlich, geboren 1965 in Jena, ist Schriftstellerin und Übersetzerin. 2009 veröffentlichte sie den Bestseller »Immer wieder Dezember – Der Westen, die Stasi, der Onkel und ich«. 2011 erschien ihr jüngstes Buch »Westwärts, so weit es nur geht«.

 

19,99 *
Artikel-Nr.: 9783000279997

Im Frühjahr 1976 erschießt ein Spezialkommando der Staatssicherheit den 32-jährigen Michael Gartenschläger bei dem Versuch, eine Selbstschuss-Anlage an der innerdeutschen Grenze abzubauen, um sie der Weltöffentlichkeit zu präsentieren. Wer war Michael Gartenschläger? Das Buch zeichnet seinen Lebensweg nach.

13,00 *
Artikel-Nr.: 9783942657020

 

Wie aus Jugendlichen Oppositionelle wurden

Von Freya Klier

Matthias Domaschk (* 12. Juni 1957 in Görlitz; † 12. April 1981 in ) war ein Vertreter der Bürgerrechtsbewegung der DDR und Stasiopfer.

Die Universitätsstadt Jena entwickelte sich in den siebziger Jahren zu einem Zentrum der Opposition gegen das SED-Regime. Besonders die Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 und die Ausbürgerung Wolf Biermanns 1976 mobilisierten viele junge Menschen, die sich in der Jungen Gemeinde oder in literarischen Kreisen engagierten.
Neben Jürgen Fuchs, Doris Liebermann und Roland Jahn zählte Matthias Domaschk zu den bekanntesten Repräsentanten der Jenaer „Szene“.

So reiste Domaschk u.a. nach Prag und Danzig, um Kontakte zur Charta 77 und zu Solidarnosc herzustellen.

Ein Spitzel der Staatssicherheit warf ihm vor, eine Terrorgruppe gründen sowie 1981 den SED-Parteitag stören zu wollen. Auf Befehl der Staatssicherheit wurde Domaschk am 10. April 1981 verhaftet und in die MfS-Untersuchungshaftanstalt nach Gera gebracht.

Dort verstarb er zwei Tage später auf ungeklärte Weise.

13,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-45106-843-0

Freya Klier

Wir letzten Kinder Ostpreußens

Zeugen einer vergessenen Generation

Sieben Kinder - sieben Schicksale. In ihrem bewegenden und aufwühlenden Buch zeichnet Freya Klier Flucht und Vertreibung von sieben Kindern aus Ostpreußen nach. Nach Jahrzehnten des Schweigens erhalten sie endlich die Gelegenheit, ihre Kindheitsgeschichte zu erzählen, beginnend mit dem Sommer 1944 bis hinein in unsere Gegenwart. Aus der Komposition der Stimmen erwächst ein so noch nie zu lesendes Panorama der letzten Kriegsmonate. Ein ergreifendes Zeugnis und Buch für eine ganze Generation - und deren Nachkommen!

16,00 *