Das feldgraue Erbe. Die Wehrmachtseinflüsse im Militär der SBZ/DDR: Die Wehrmachteinflüsse im Milit


Das feldgraue Erbe. Die Wehrmachtseinflüsse im Militär der SBZ/DDR: Die Wehrmachteinflüsse im Milit

Artikel-Nr.: 978-3-86153-421-1
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Das Buch schließt eine Lücke in der militärgeschichtlichen Forschung. Quellenmaterial sind Archivalien aus dem Bundesarchiv-Militärarchiv, vor allem solche aus der DDR-Militärbürokratie, ferner Stasi-Akten zu 335 ehemaligen Wehrmachtsoffizieren in der KVP/NVA, die vom MfS »politisch-operativ bearbeitet« wurden. Zudem konnte der Autor elf Interviews mit teils hochrangigen Zeitzeugen führen, die bei Ehemaligen aus den bewaffneten Organen der DDR noch immer Ausnahmen sind, weil sie sich »bürgerlichen« Historikern und Publizisten meist verweigerten. (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Daniel Niemetz ist mit seiner Dissertation ein wichtiges Werk gelungen, das erstmals mit akribischer Recherche und Dokumentation den Nachweis führt, dass das »feldgraue Erbe« nicht nur ein Problem für die Bundeswehr war, sondern auch in der Anfangszeit der NVA bis Ende 1959 öffentlich und lange Jahre danach noch latent virulent war. (Deutschland Archiv) Niemetz hat ein rundum gelungenes Buch vorgelegt, das nachweist, dass der von den Sowjets geforderte und streng angeleitete zügige Aufbau der militärischen Formationen der SBZ/DDR ohne das »feldgraue Erbe« nicht möglich gewesen wäre. (Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat) Kurzbeschreibung Das preußisch-deutsche Erscheinungsbild der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR sowie die Tatsache, dass ehemalige Offiziere und Generale der Deutschen Wehrmacht maßgeblich am Aufbau der Arbeiter- und Bauern-Armee beteiligt waren, prägen die Diskussionen um den »wahren Charakter« ostdeutscher Streitkräfte bis heute. Erstmals liegt nun eine Arbeit vor, die die Wehrmachteinflüsse im Militär der SBZ/DDR seit 1948/49 in umfassender Weise untersucht. Wie gingen die SED und die sowjetische Führungsmacht mit dem ungeliebten wie zugleich unverzichtbaren »Erbe« um? Auf der Grundlage weitgehend neu erschlossener Archivalien, darunter hunderter Akten des Ministeriums für Staatssicherheit sowie zahlreicher Interviews mit Zeitzeugen, liefert der Autor eine detaillierte Analyse des ostdeutschen Streitkräfteaufbaus. Band 13 der Reihe Militärgeschichte der DDR herausgegeben vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt, Potsdam.

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