Fallschirmjäger der DDR: 30 Jahre Fallschirmdienst - Geschichte und Geschichten


Fallschirmjäger der DDR: 30 Jahre Fallschirmdienst - Geschichte und Geschichten

Artikel-Nr.: 978-3-942477-23-9
19,95

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Gerhard Leutert

Fallschirmjäger der NVA

fundierte Abhandlung mit 250 Fotos und Dokumenten

In diesem Buch wird umfänglich über die Fallschirmjäger der NVA berichtet zum Aufbau, zu der Entwicklung und zu den Zielen, Aufgaben und Leistungen der kleinsten Waffengattung der Landstreitkräfte. Das oft aufopferungsvolle Wirken der Fallschirmjäger der NVA wird in den Fokus dieser bebilderten Publikation gerückt. Der Autor, der als Fallschirmjäger die Anfangsentwicklung dieser Spezialeinheit durchlebt und besonders die Fallschirmentwicklung in der NVA im Weiteren mitgestaltet hat, erläutert die Vorgänge, Verhältnisse und Zusammenhänge. Von Nacht- und Wassersprüngen über Manöver wie "Waffenbrüderschaft 70" bis hin zu folgenschweren Unfällen lässt der Autor ein Stück NVA-Militärgeschichte aufleben.

"Im Zusammenhang mit dem 50. Gründungstag des Fallschirmjägerbataillons 5 (1. März 1962) erschienen die Erinnerungen von OSL a.D. Gerhard Leutert. Gerhard Leutert beschreibt in sehr sachlicher Form den schweren Beginn beim Aufbau des FJB und emotional das bittere Ende dieses Elite-Truppenteils der NVA-Landstreitkräfte. Er  beendete 1957 den 3-Jahreskurs an der Infanterie-Offiziersschule in Plauen. Nach zwei Jahren Dienst im MSR-2 (Stahnsdorf) wurde er, einer der besten jungen Offiziere in der 1. MSD, mit Wirkung vom 1. März 1960 zum Mot.-Schützenbataillon-5 in Prora-Insel Rügen versetzt. Das MSB-5 war eine bis dahin in der Truppe völlig unbekannte Einheit. Hier auf der Insel Rügen begann seine Ausbildung zum Fallschirmspringer und zum Offizier für Fallschirmdienst. Er gehört, wie Oberst a.D. Hubert Pardella, zu den „Männern der ersten Stunde“ des FJB der NVA.

Im Vergleich: die Fallschirmjägertruppe der Bundeswehr wurde ab 1955 von kriegserfahrenen Fallschirmjägern aufgebaut, ausgebildet und rekrutiert. Der Autor gehört zu den „Erprobern“ neuer Fallschirme sowie im Springen aus Hubschraubern und bei Nacht. Dadurch wurde er beteiligt bei der Erarbeitung von Ausbildungsanleitungen und Dienstvorschriften für die Fallschirmjäger. Die im Buch genannten Erfahrungen, die Gerhard Leutert als Fallschirmspringer sammeln konnte, sind auch in der Gegenwart verwendbar. Diese Aussage ist dadurch berechtigt, da in seinem Sprungbuch am 27. September 1990 (!) sein 1050. Fallschirmsprung eingetragen wurde – molodetz!! Interessant sind die Schilderungen seiner Mitwirkung bei der Entwicklung und Erprobung neuer Fallschirme, von Ausbildungsgeräten und –anlagen, wie z.B. das Fallschirmjäger-Ausbildungsbasis 40 bei Burg.

Ich betrachte dieses Buch als eine Danksagung und des Respekts an seine Weggefährten im MSB-5, FJB-5/-40, LStR-40und in den Teilstreitkräften. Das Buch ist ein wertvoller Beitrag zur Beschreibung der Geschichte der NVA. Am 7. Juli 2012 wird bei einer Veranstaltung in Lehnin an den 50. Gründungstag des FJB-5 und an den 20. Gründungstag des Fallschirmjäger-Traditionsverbandes Ost e.V. erinnert. Es ist dem Autor zu wünschen, dass recht viele Gäste dieses Buch erwerben." (Quelle: Hans-Georg Löffler)

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