Ich. Erich Mielke. - Psychogramm des DDR-Geheimdienstchefs


Ich. Erich Mielke. - Psychogramm des DDR-Geheimdienstchefs

Artikel-Nr.: 978-3-95400-555-0
24,99

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Birgit Rasch / Gunnar Dedio

Ich. Erich Mielke.

Psychogramm des DDR-Geheimdienstchefs

Erich Mielke, der Arbeitersohn, der Emigrant, der Minister für Staatssicherheit, der verurteilte Polizistenmörder. Wer war dieser Mann? Er wurde vom proletarischen Straßenkämpfer zum Stalinisten, der Weggefährten über die Klinge springen ließ. Er war verantwortlich für das dichteste Netz an Informanten, das je ein Geheimdienst hatte. Er hielt sich selbst für einen "Humanisten", der alle liebte - "alle, die für den Sozialismus und für den Frieden sind". Aus Fotografien, Dokumenten und Interviews mit Weggefährten wie Gegnern entwickelt diese Biografie ein nie gezeigtes Bild von Erich Mielke und dem System, dem er diente. Die Autoren geben Einblick in bisher unveröffentliche Fotografien und Dokumente aus den Archiven der Geheimdienste. Darunter Karteikarten aus seinem Sekretariat, die den Arbeitsalltag des manischen Alleinherrschers und Ordnungsfanatikers dokumentieren.

Birgit Rasch ist Autorin und Dramaturgin für Film, Fernsehen und Theater. In Berlin und Berkeley studierte sie Theater- und Filmwissenschaft sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Von 1999 bis 2008 war sie Dramaturgin am Maxim Gorki Theater, am Schauspiel Leipzig und am Deutschen Theater Berlin. Dort leitet sie seit 2003 die Gesprächsreihe „Gregor Gysi trifft Zeitgenossen“. Zwei Interviewbände mit Gesprächen aus dieser Reihe hat sie veröffentlicht. Für LOOKS Filmproduktionen hat sie intensiv über Erich Mielke geforscht.

Gunnar Dedio ist ein deutscher Filmproduzent und Autor, der es besonders mag, Geschichten verschiedener Epochen durch die Augen derjenigen zu betrachten, die sie erlebt haben. Im Jahr 1995 gründete er die Filmproduktionsfirma LOOKS. Seitdem produziert er Dokumentationen, Spielfilme, Serien und begleitende Bücher. Zu seinen wichtigsten Produktionen zählen „Damals in der DDR“” (Grimme-Preis 2005), „“Michael Kohlhaas“” (César 2014) und „“14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs". Er ist Autor der Sachbücher „Die letzten Henker.” (Berlin 2002) und „14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs“ (Bucher Verlag, München).

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