Sich-frei-Sprechen


Sich-frei-Sprechen

Artikel-Nr.: 978-3-95462-638-0
29,95

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Freihart Regner

Sich-frei-Sprechen

Zur (psychosozialen) Bedeutung des Zugangs zur demokratischen Öffentlichkeit für Verfolgte der SED-Diktatur

Die Opfer von politischer Repression, willkürlichem Freiheitsentzug und Verfolgung in der DDR spielen in der öffentlichen Debatte oftmals eine untergeordnete Rolle, obwohl viele bis heute unter ihrer Traumatisierung leiden. Wichtig scheint hier die Frage, welche Rolle der Zugang zur demokratischen Öffentlichkeit für die Opfer politischer Verfolgung spielt und inwiefern er zur Selbstermächtigung und Befreiung vom Opferstatus beitragen kann. Hier setzt Dr. phil. Freihart Regner, Dipl.-Psychologe und Heilpraktiker für Psychotherapie, mit seiner Untersuchung an, für die er im Rahmen des Projekts „Psychosoziale Beratung für SED­-Verfolgte“ in Sachsen-Anhalt u.a. Zeitzeugen, Gedenkstättenmitarbeiter und Psychotherapeuten befragte. Die Ergebnisse stellt er hier vor und schlägt dabei eine argumentative Brücke von den Menschenrechten über psychosozial-therapeutische Ansätze wie Testimonio oder Normatives Empowerment bis hin zur demokratischen Öffentlichkeit als Rezipient der Lebens- und Verfolgungsgeschichten im SED-Regime.

Dr. phil. Freihart Regner, Dipl.-Psychologe, Heilpraktiker für Psychotherapie, seit 2015 psychologischer Leiter des Projekts „Inter Homines – Brandenburg“ für traumatisierte Flüchtlinge. Von 2010 bis 2014 Durchführender des Projekts „Psychosoziale Beratung für SED-Verfolgte“, in Verbindung mit der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt sowie der Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Magdeburg.

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