Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben: Zeitzeugen und Dokumente geben AuskunftArtikel-Nr.: 9783360018250
Inzwischen sind sich alle, die sich ernsthaft mit dem 13. August 1961
und seinen Ursachen befassen, darin einig: a) Die Maßnahmen beendeten
eine latente Krise in Zentraleuropa, welche in einen Krieg zwischen West
und Ost hätte münden können. Und b) die DDR handelte im Auftrag des
Warschauer Vertrages und seiner Führungsmacht, der Sowjetunion. Aus
Anlass des 50. Jahrestages dieser Operation äußern sich im Gespräch:
Heinz Keßler und Fritz Streletz, die letzten noch lebenden prominenten
Beteiligten, die Zeugnis darüber ablegen können.
Über den AutorHeinz Keßler, Jahrgang 1920, trat 1941 als Wehrmachtsoldat zur Roten Armee über. 1961 war er Chef der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung und Stellvertretender Verteidigungsminister. Fritz Streletz, Jahrgang 1926, war von 1945 bis 1948 als Unteroffizier in sowjetischer Kriegsgefangenschaft. 1961 beendete er sein Studium an der Generalstabsakademie der UdSSR.
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