Ein Spaziergang war es nicht - Kindheiten zwischen Ost und West - Anna Schädlich

Artikel-Nr.: 9783453200081
19,99

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Die Stimme einer zerrissenen Generation


Als Künstler, Schriftsteller und Dissidenten zusammen mit ihren Familien in den 70er- und 80er-Jahren die DDR verlassen mussten, blieb vieles zurück: vertraute Gesichter, vertraute Orte, ganze Familiengeschichten. Zum ersten Mal ergreifen hier die Kinder von damals das Wort und sprechen über den »Systemwechsel der Seele«. Es sind Erinnerungen von Glück oder Unglück, von Befreiung oder Unsicherheit, von geschärfter Sensibilität oder Verweigerung – vor allem aber erzählen die jungen Frauen und Männer jetzt ihre Geschichte.


Sie wurden in jungen Jahren aus ihrem gewohnten Leben herausgerissen und mussten im Westen neu anfangen: Susanne Schädlich war zwölf, ihre Schwester Anna vier, als sie zusammen mit ihren Eltern, dem Schriftsteller Hans Joachim Schädlich und dessen Frau, 1977 das Land verlassen mussten, das ihre Heimat war. Wie ihnen erging es vielen anderen, deren Familien damals denselben Weg gingen, zwangsweise oder aus eigenem Antrieb. Was weiter war, darüber ist vor allem geschwiegen worden – bis jetzt. Ob Moritz Schleime sich mit großer Erzähllust seinem »Doppelleben« als Kind annähert oder Nadja Klier sich den »Schatten auf der Seele« stellt – es sind eindringliche und eindrucksvolle Berichte von dem zentralen Bruch im Leben, mit denen Julia und Cornelia Franck, Johannes Honigmann, Moritz Kirsch, Jakob und Benjamin Schlesinger und viele andere hier erstmals an die Öffentlichkeit treten.

Die Last des Republikwechsels: Geschichten vom Erwachsenwerden zwischen DDR und BRD.

Darin erzählen heute erwachsene Kinder bekannter DDR-Dissidenten und -Künstler, wie sich der Wechsel von Ost nach West auf ihrLeben ausgewirkt hat. Mit dabei sind u.a. Julia Franck, Nicki Pawlow, Johannes Honigmann, Moritz Kirsch,
Nadja Klier, Moritz Krawczyk, Anna Langhoff, Jakob und Benjamin Schlesinger, Eliyah Havemann,
u.v.a.


Anna Schädlich, geboren 1973 in Berlin, studierte Kunstwissenschaft und arbeitet u. a. als freie Kuratorin. 2010 für die BStU Neukonzeption der Ausstellung des Menschenrechtszentrums Cottbus e. V.: »Künstler in Gefangenschaft – Gefangene, die zu Künstlern wurden«. Susanne Schädlich, geboren 1965 in Jena, ist Schriftstellerin und Übersetzerin. 2009 veröffentlichte sie den Bestseller »Immer wieder Dezember – Der Westen, die Stasi, der Onkel und ich«. 2011 erschien ihr jüngstes Buch »Westwärts, so weit es nur geht«.

 

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