Görings Revier: Jagd und Politik in der Rominter Heide


Görings Revier: Jagd und Politik in der Rominter Heide

Artikel-Nr.: 9783861534570
19,90

Preis inkl. MwSt.



Uwe Neumärker und Volker Knopf haben die Geschichte der Rominter Heide zwischen Freizeitvergnügen und Schauplatz historischer Entscheidungen recherchiert und in einem üppig bebilderten Band zusammengefasst. Damit entreißen sie ein weiteres Objekt der NS-Selbstrepräsentation nüchtern und sachlich dem Nebel der Geschichte und damit der Mythologisierung. (Die Welt)

Mit diesem Buch ist Neumärker und Knopf ein Werk gelungen, das weder biografische Studie noch kulturgeschichtlicher Essay sein will und sowieso nicht als Lektüre für Jagdliebhaber oder Ostpreußen-Nostalgiker gedacht ist. (...) »Görings Revier« bietet nichts weniger als einen fundierten Einblick in die Komplexität der Geschichte Ostpreußens, ist eber ebenso eine Studie über die Herrschaftspraxis des NS-Regimes. (ZfG (Zeitschrift für Geschichtswissenschaft))
 

 

Die Rominter Heide in Ostpreußen war von alters her bevorzugtes Jagdgebiet derjeweiligen Landesherren. 1890/91 ließ sich Kaiser Wilhelm II. dort ein Jagdschlosserrichten, wo er bis 1913 jeden Herbst einkehrte und ab 1900 den jährlichen Marinevortraghielt. Ganz in der Nähe ließ sich 1936 auchder jagdversessene Hermann Göring ein Anwesen erbauen, den Reichsjägerhof Rominten, und nutzte es neben der Jagdfür informelle politische Besprechungen mit ausländischen Gästen. Im Zweiten Weltkrieg diente der Reichsjägerhof Göring als »Gefechtsstand« für die »Luftschlacht um England« und als Quartier während des »Russlandfeldzugs«, bis er 1944 zerstört wurde. Seit Kriegsende verläuft die Grenze zwischen Polen und der Russischen Föderation querdurch die Rominter Heide. Dieser mit vielen seltenen historischen Fotos ausgestattete Band behandeltdie bewegte Geschichte der Jagdhäuser und der politischen Ereignisse,die hier ihren Ausgang nahmen.

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