Schreien hilft Dir nicht - Ein Augenzeugenbericht mit Dokumentenanhang


Schreien hilft Dir nicht - Ein Augenzeugenbericht mit Dokumentenanhang

Artikel-Nr.: 9783865835710
24,00

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Schreien hilft Dir nicht ...: Ein Augenzeugenbericht mit Dokumentenanhang  

Harald Beer 

Zwei mehrjährige Haftstrafen verbüßt von 1946 bis 1950 im sowjetischen Speziallager Sachsenhausen und von 1961 bis 1963 in Gefängnissen der DDR bilden zwei markante Signaturen im Leben von Harald Beer.

Seine nunmehr aus dem zeitlichen Abstand mehrerer Jahrzehnte vorgelegten Erinnerungen verfolgen nicht vorrangig das Ziel, die politische Willkür der damaligen Urteile anzuklagen. Solchen Beweises bedarf es heute nicht mehr. Vielmehr sind die rückblickenden Reflexionen darauf gerichtet, Klarheit darüber zu gewinnen, mit welchen Strategien es gelang, diese Jahre nicht nur zu überleben, sondern sich in den Schinderhütten (Ernst Jünger) als Mensch zu behaupten. Harald Beer verlässt sich dabei nicht allein auf das Gedächtnis, eine umfangreiche Literatur- und Aktendurchsicht beglaubigt seine Schilderungen eindrucksvoll.

Entstanden ist ein ganz persönlicher Bericht, der ein bedrückendes Kapitel der Sozial- und Gesellschaftsgeschichte der SBZ/DDR dokumentiert und damit weit über den Rahmen individueller Memoiren hinaus Geltung beanspruchen darf.

 


Zwei mehrjährige Haftstrafen – verbüßt von 1946 bis 1950 im sowjetischen Speziallager Sachsenhausen und von 1961 bis 1963 in Gefängnissen der DDR – bilden zwei markante Signaturen im Leben von Harald Beer. Seine nunmehr aus dem zeitlichen Abstand mehrerer Jahrzehnte vorgelegten Erinnerungen verfolgen nicht vorrangig das Ziel, die politische Willkür der damaligen Urteile anzuklagen. Solchen Beweises bedarf es heute nicht mehr. Vielmehr sind die rückblickenden Reflexionen darauf gerichtet, Klarheit darüber zu gewinnen, mit welchen Strategien es gelang, diese Jahre nicht nur zu überleben, sondern sich in „den Schinderhütten“ (Ernst Jünger) als Mensch zu behaupten. Harald Beer verlässt sich dabei nicht allein auf das Gedächtnis, eine umfangreiche Literatur- und Aktendurchsicht beglaubigt seine Schilderungen eindrucksvoll. Entstanden ist ein ganz persönlicher Bericht, der ein bedrückendes Kapitel der Sozial- und Gesellschaftsgeschichte der SBZ/DDR dokumentiert und damit weit über den Rahmen individueller Memoiren hinaus Geltung beanspruchen darf.

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