Wo morgens der Hahn kräht


Wo morgens der Hahn kräht

Artikel-Nr.: 9783866141681
18,90

Preis inkl. MwSt.



Zum Buch: Der Schuber umfasst drei Taschenbücher, die auch als Einzelbuch zu je 6,90 Euro erhältlich sind: Taschenbuch, Band 1, 1914-1945. Euro 6,90 Taschenbuch, Band 2, 1945-1968. Euro 6,90 Kinder des Jahrhunderts, 1914-196. Euro 6,90 > Infos für den Buchhandel: Der Schuber enthält ein standfestes Plakat zur einfachen Dekoration im Verkaufsraum. Mit einem Handgriff ist es bis zum eingebauten Anschlag herausgezogen (zwei Fotos). Aus dem Inhalt / Wo morgens der Hahn kräht Authentischen Erinnerungen aus vergangener Zeit, machen diese Sammlung von Dorfgeschichten aus ganz Deutschland so spannend. Aus über 1.000 Zeitzeugen-Erinnerungen des Zeitgut-Archivs sind 55 ausgewählt worden und liegen nun als gebundene Ausgabe vor. Eltern, Großeltern und Urgroßeltern erinnern sich an die Zeit von 1912 bis 1968 und bringen ein halbes Jahrhundert Geschichte in greifbare Nähe. Das Leben auf dem Land war durch harte Arbeit auf Feld und Hof geprägt. Sehnsüchtig wurde die nächste Kirmes erwartet, die einmal im Jahr, meist im September stattfindet. Jung und alt haben dort die Gelegenheit ausgelassen zu feiern, es wird zum Tanz geladen - froh vergisst man für eine Zeit das anstrengende Alltagsleben. Währen der Kriegszeit werden viele Stadtkinder in ländliche Umgebungen geschickt. "Das also ist das Land, das Feld. Es riecht nach Kuhstall," erinnert sich ein Zeitzeuge an seine Ankunft im thüringischen Eichsfeld. Für den Jungen aus Berlin ist das Landleben aufregend. Er erlebt seine erste Kutschfahrt, hilft bei der Runkelrübenernte mit und genießt sein reichhaltiges Frühstück: in Würfel geschnittenes Graubrot, das mit Malzkaffee, frischer Milch und Zucker serviert und "Bröckchen" genannt wird. In den 50er Jahren kommen dann die ersten elektrischen Weidezäune in Mode. Doch wozu teuere Batterien kaufen, wenn der Strom gleich aus der Melkkammer nebenan fließen kann? Der Bauer macht sich ans Werk und bastelt flink aus isolierten Haken, dünnen Drähten und ein paar Holzpfählen einen elektrischen Weidezaun. "Rosa, laß die Küah raus, dr Zau isch fertig", ruft er stolz. Schon erreicht die erste Kuh den Zaun, berührt ihn und fällt wie vom Blitz getroffen um. Dass nicht auch der Bauer, der die kostbaren Kühe retten will, fast sein Leben lässt, hat er seiner Frau zu verdanken. Die Erinnerungen sind interessant für diejenigen, "die diese Zeit miterlebt haben, und ihre Kinder und Enkel, die mehr erfahren wollen, als in den üblichen Geschichtsbüchern zu lesen ist." (Westfälische Rundschau) Aus dem Inhalt / Kinder des Jahrhunderts "Erzähl doch mal, wie’s früher war" - leider immer seltener findet der persönliche Austausch zwischen den Generationen statt. Der Band "Kinder des Jahrhunderts" lässt mit seinen 35 episodenhaften, authentischen Erinnerungen aus dem Alltag die Vergangenheit lebendig werden. Ein Buch voller spannender Jahrhundertgeschichten, die beschreiben, wie es damals war. Im Jahr 1927 war Autofahren noch ein richtiges Abenteuer, besonders wenn die Fahrt durch dichte Nebelschwaden ging: Fehlende moderne Technik musste damals mit ganzem Körpereinsatz wettgemacht werden. Das konnte so aussehen: Der Vater am Steuer, die Mutter vorneweg mit schwenkender Stabtaschenlame, die Kinder in Intervallen Kreischtöne ausstoßend, um entgegen kommende Radfahrer, Fußgänger und Pferdefuhrwerke zu warnen. Ende der 30er hielten die ersten Radios Einzug. Die Devise hieß, selbst ist der Mann, und aus erworbenen Schaltplänen nebst Zubehör wurde das Empfangsgerät gebastelt. Tagelang beschlagnahmte der Vater den Küchentisch, verbissen, ja fast besessen werkelte das Familienoberhaupt bis der Apparat seine ersten Töne von sich gab. Mit ganz anderen Problemen hatten die Menschen kurz nach dem Krieg zu kämpfen. Das Essen war immer knapp und entsprechend groß war die Freude als es eines Tages mehrere Harzer Käse zum Verzehr gab. Im Dämmerlicht, da der Strom wohl wieder einmal ausgefallen zu sein schien, wurde die Köstlichkeit gierig verschlungen. Als der Käse fast verzehrt war, kam es ans Licht - von wegen Stromausfall! Als die rausgedrehte Birne über dem Tisch wieder brannte, mochte kaum einer hinsehen, denn der köstliche Käse lebte, viele kleine Maden krabbelten darin herum. Schwierig war die Situation auch für die so genannten Schlüsselkinder, also diejenigen Jungen und Mädchen, die den Haustürschlüssel an kratzigen Kordeln um den Hals trugen. Die Mütter konnten sich nur wenig um ihre Kinder kümmern, denn sie mussten für den Lebensunterhalt ihrer Familien sorgen. Schon früh wurden die Kleinen selbstständig. Schöne Erinnerungen hat der kleine Siegfried. Er berichtet wie aufregend es war als einige Jahre nach dem Krieg die ersten Kinos wieder aufgebaut wurden. Die Lichtspiele faszinierten Groß und Klein, jede Woche gab es ein neues Programm, dass konnten sich der Junge und seine Kameraden nicht leisten. Doch es gab einen Trick: Mancher Kartenverkäufer drückte schon mal ein Auge zu und so konnte man sich in manchen Film schleichen und ganz umsonst zuschauen Zum Schnupperpreis von nur 6,90 Euro bietet das Auswahltaschenbuch der Reihe Zeitgut, eine vergnügliche Reise durch das 20. Jahrhundert an. Ein Buch für jung und alt, das alle Leser fesselt, die sich für das "Wie war es damals?" interessieren.

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