Folterzelle 36 Berlin-Pankow - Erlebnisbericht einer Stasihaft


Folterzelle 36 Berlin-Pankow - Erlebnisbericht einer Stasihaft

Artikel-Nr.: 9783894680601

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Folterzelle 36 Berlin-Pankow - Erlebnisbericht einer Stasihaft
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Timo Zilli kommt 1965 als Gastarbeiter aus Italien nach West-Berlin. Hier lebt er, wie die meisten West-Berliner, ein normales Leben - bis zum 11. November 1970. An diesem Tag kommt er angetrunken von einer Betriebsfeier. Auf dem S-Bahnhof Friedrichstraße muß er umsteigen. Hier kommt es zu einer Auseinandersetzung mit einem Vopo. er wird zusammengeschlagen und am nächsten Tag ins Polizeirevier am Alexanderplatz gebracht, wo man ihn fesselt und erneut schlägt. Timo Zilli wird ins Untersuchungsgefängnis Berlin-Pankow überführt. Er weigert sich, 20.000 DM für seine Freilassung zu bezahlen, woraufhin er zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt wird, wegen staatsfeindlicher Hetze, Beihilfe zur Republikflucht und Gefahr für die sozialistische Gesellschaftsordnung. Wenige Tage später wird das Strafmaß um ein Jahr reduziert und Zilli kommt ins Zuchthaus Rummelsburg. Als Gefangener Nummer 856082 beginnt für ihn die finstere Zeit seiner Gefangenschaft. Folter ist an der Tagesordnung: Stundenlang wird er an seinen Händen aufgehängt, nur die Fußspitzen dürfen den Boden berühren; tagelange Dunkelhaft, die die Häftlinge stehend in einer winzigen Zelle verbringen müssen, Fußtritte, Schläge und nicht zuletzt die zu erduldenden psychischen Qualen - das alles wird er nie ganz vergessen können.

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