Dänischer Widerstand gegen den Nationalsozialismus: Ein Zeitzeuge berichtet über die Geschichte der

Artikel-Nr.: 9783930345700
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Ein Zeitzeuge berichtet über die Geschichte der dänischen Widerstandsbewegung 1940 bis 1945

Mit einem Vorwort von Therkel Straede


Dieses Buch erzählt die ergreifende Lebensgeschichte des Medizinstudenten Jørgen Kieler zu Beginn des II. Weltkriegs und seiner Widerstandsgruppe, die er und seine Familie ins Leben riefen. Lebendig und mit klaren Worten, die seinen unbeugsamen Geist zum Ausdruck bringen, vermittelt uns Jørgen Kieler ein detailreiches Bild der dänischen Widerstandsbewegung, beschreibt zahlreiche Sabotageakte gegen Kollaborateure, die von den Holger Danske Gruppen verübt wurden und die schrecklichen Zustände im KZ Porta Westfalica. Mutig kämpfte er zusammen mit seinen Genossen gegen die Nazis: Er organisierte u.a. Boote zur Rettung zahlreicher dänischer Juden nach Schweden und betrieb aktiv Sabotage gegen dänische Waffenfabriken, die mit den Nazis kollaborierten. Fünf Familienmitglieder wurden verhaftet, er und sein Bruder wurden ins KZ Porta Westfalica zur Zwangsarbeit verschleppt, wo er extremen Mißhandlungen und mörderischem Hunger ausgesetzt war. Fast die Hälfte der KZ-Insassen starb innerhalb eines halben Jahres. Im letzten Augenblick wurde er durch das Schwedische und Dänische Rote Kreuz gerettet.

Der Autor – einer der bedeutendsten dänischen Widerstandskämpfer – verknüpft seine persönliche Geschichte mit zahlreichen historischen Kommentaren und gibt uns damit einen Überblick über die gesamte Geschichte des dänischen Widerstands. Vor allem ist dies die einfühlende Geschichte eines Mannes, der sich konsequent widersetzte, seine Humanität durch die Nazis korrumpieren zu lassen.

 

Dr. Jørgen Kieler, geboren 1919 in Horsens, Dänemark, unterbrach 1940 sein Medizinstudium und schloß sich der Widerstandsgruppe »Frit Danmark« (Freies Dänemark) an, die gegen die deutsche Besatzung kämpfte. Bis zu seinem Ruhestand 1989 war er Direktor des Fibiger Krebs Instituts in Kopenhagen. Als Überlebender des KZ Porta Westfalica schrieb er eine Reihe von medizinischen Arbeiten über die Spätfolgen der KZ-Haft.

 

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