| Artikel-Nr.: 9783864060137 |
19,95 €
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Die späten 30er Jahre in der SU, zur Zeit der Großen Säuberung. Ein junger Mann erschießt Oberst Tulajew, der mitverantwortlich ist für Massendeportationen und politische Verfolgungen. Stalins Komitee nutzt den Mord, um weitere unliebsame Funktionäre, Parteimitglieder und Genossen loszuwerden. Es entsteht ein System aus Angst und gegenseitiger Bespitzelung in dem einer nach dem anderen abgeholt wird und verschwindet. Jedes Kapitel funktioniert wie ein Krimi, bei dem der Ausgang zunehmend klarer wird, der Weg als psychologisches Auf und Ab jedoch überraschend bleibt. Selten ist eine Diktatur intensiver und glaubwürdiger beschrieben worden.Die späten Dreißigerjahre in der Sowjetunion: Josef Stalin und seine Gefolgsmänner verüben mit der Verfolgung, Verhaftung und Exekution kommunistischer Genossen, die als mutmaßliche Gegner der stalinistischen Herrschaft eingestuft werden, eines der größten Verbrechen des 20. Jahrhunderts. Die Schreckenszeit dauert vom Herbst 1936 bis Ende 1938 und wird später als der Große Terror oder die Große Säuberung grausame Geschichte schreiben. Hier setzt Victor Serges Roman an und erzählt von Menschen, die diesem Zirkel der Willkür und Gewalt ausgeliefert waren. Der junge Kostja aus Moskau gelangt in den Besitz eines Colts. Zufällig trifft er nachts auf Oberst Tulajew, Mitglied des Zentralkomitees und mitverantwortlich für Massendeportationen und politische Säuberungen . Getrieben von dem Wunsch nach Gerechtigkeit fällt ein Schuss, Tulajew stirbt noch an Ort und Stelle. Kostja läuft davon und entkommt, erleichtert und mit gutem Gewissen. Doch diese Tat tritt eine Lawine von Ereignissen ungeahnten Ausmaßes los.
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Neu Flucht aus Lager 14: Die Geschichte des Shin Dong-hyuk, der im nordkoreanischen Gulag geboren wurde |
19,99 €
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Flucht aus Lager 14: Die Geschichte des Shin Dong-hyuk, der im nordkoreanischen Gulag geboren wurde und entkam Blaine Harden, Udo Rennert Ein erschütternder Bericht aus der Hölle Nordkorea |
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| Artikel-Nr.: 9783943967005 |
24,90 €
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Liao Yiwu, auch bekannt als Lao Wei, ist ein chinesischer
Schriftsteller, Dichter und Musiker. Aufgrund seiner kritischen Haltung
zur chinesischen Regierung sind Liaos Werke in der Volksrepublik China
verboten.
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| Artikel-Nr.: 9783100448156 |
24,99 €
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von Liao Yiwu »Die ruhelosen Seelen von 1989, die Opfer von 1989, meine Brüder, die
Väter und Mütter von 1989, im Himmel, unter der Erde, im Regen und vom
Wind davongeweht, wie sie waren, ich verneige mich vor euch.« Liao Yiwu |
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| Artikel-Nr.: Mo Yan erhält Literatur-Nobelpreis 2012 |
16,95 €
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In der Hölle, wo die Klassenfeinde schmoren, hadert der Großgrundbesitzer Ximen Nao mit seinem grausamen Tod. Nein, er war kein Feind der Revolution und hat seine Bauern immer gut behandelt! Der Höllenfürst Yama hat ein Einsehen und erlaubt ihm, in sein früheres Haus zurückzukehren. Doch welch ein Missgeschick, er wird als Esel wiedergeboren. Klug und willig dient er nun seinen früheren Untertanen und erstaunt sie durch unerwartete Talente. Doch auch dem Esel ist kein glückliches Leben beschieden, wieder und wieder wird er neu geboren – als kraftstrotzender Stier, als fruchtbarer Zuchteber, als oberschlauer Affe. So durchlebt er heroische und grausame Zeiten inmitten des Dorfes, dessen Herr er einst war. Als schelmischer Erzähler führt er den Leser durch große und kleine Abenteuer in den Höhen und Tiefen der chinesischen Geschichte. Mo Yans zutiefst menschlicher Roman ist ein funkelnder Bilderbogen, sprühend vor Komik und berührend durch Anteilnahme.
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| Artikel-Nr.: 9783458174462 |
29,80 €
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In seinem großen historischen Epos inszeniert Mo Yan eine farbenprächtige Pekingoper aus der deutschen Kolonialgeschichte seines Heimatlands. Vor der Kulisse einer untergehenden Epoche treten fünf Figuren auf die Bühne der Geschichte und kämpfen für das, was sie bewahren wollen, und für die, die sie lieben. Viel Neues geschieht im China des Jahres 1899: Von überall her drängen fremde Menschen in das zuvor verschlossene Reich. Sie bringen etwa die Eisenbahn, die bei der Provinzstadt Gaomi über die Gräber der Ahnen verlaufen soll. Vieles geht aber auch zu Ende in diesen letzten Tagen des Jahrhunderts: Das Kaiserreich liegt in Agonie, ebenso wie Sun Bing, der Opernsänger und Anführer des Aufstands gegen die Trasse und deren Erbauer. Um seinen Ungehorsam zu ahnden, bündelt die Staatsmacht all ihre Kräfte und verordnet ein letztes Mal die Sandelholzstrafe, die grausamste und zugleich kunstvollste der überkommenen Foltermethoden. Leib und Leben nicht allein des Opfers, sondern auch seiner Tochter, ihres Ehemanns, ja selbst des Henkers und des Richters stehen mit diesem Urteilsspruch auf dem Richtplatz der Geschichte. In einem der bedeutendsten chinesischen Romane der jüngsten Zeit spielt Mo Yan virtuos das Spiel der Masken, Perspektiven und Kontraste. Gewalt und Poesie, Empathie und schwarzer Humor, Derbheit und Feinsinn, die Fülle des westlichen Romans und die Eleganz der chinesischen Oper gehen in seiner bilderreichen und suggestiven Sprache Hand in Hand. Nobelpreis für Literatur 2012
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| Artikel-Nr.: 9783821862132 |
32,00 €
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Das spannungsvolle Erbe der zaristischen Tradition Das neue Russland unter Putin ist für uns vor allem eines: unheimlich. Wie berechenbar ist ein Land, das mit aller Macht zu alter Größe zurück will - und dabei von ungelösten Konflikten im Inneren zerrieben wird? Die literarische und politische Elite des halb-asiatischen Imperiums Russland misst sich seit eh und je am westlichen Nachbarn, an Europa. Doch im Vergleich zu Deutschland oder Frankreich hat das Riesenreich keines seiner zahlreichen Probleme konsensfähig gelöst. Es wird von Geheimdiensten in weiten Teilen beherrscht und gelenkt. Kerstin Holm zeichnet vor dem Hintergrund der Verhaftungen und Morde an kritischen Journalisten ein zeitgeschichtliches Panorama des Landes - und seiner Selbstdeutung in Literatur und Musik.Es sind der Romancier Wladimir Sorokin, die Dichterin Alina Wituchnowskaja und die so gegensätzlichen Komponisten Wladimir Martynow und Wladimir Tarnopolski, von denen Kerstin Holm die "menschliche Situation mit ihrer russischen Zuspitzung ausleuchten" lässt.Informationsverschleierung ist Russlands Stärke. Die Autorin zeigt, wie durch Desinformation und Sekretierung der Archive der Blick hinter die Kulissen von Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik verhindert wird. Doch Russlands ungelöste Probleme, so die provokativ-dialektische Diagnose, sind der Schlüssel zu seinem Reichtum: Die zivilisatorischen Defizite des Landes werden in Dichtung und Musik nicht nur kommentiert, sondern kompensiert: durch satirische Schärfe, Vitalität und die Kunst der Verstellung.
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| Artikel-Nr.: 9783428138531 |
88,00 €
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Die UdSSR und die deutsche Frage 1941–1949 Dokumente aus russischen Archiven. Bearb. von Jochen P. Laufer unter Mitarbeit von Kathrin König / Reinhard Preuß. Hrsg. von Jochen P. Laufer / Georgij P. Kynin. Band 4: 18. Juni 1948 bis 5. November 1949
2012. CXXX, 736 S. Geb. mit Schutzumschlag (1.135 g)
Mit dieser Dokumentensammlung liegt erstmals in deutscher Sprache eine
wissenschaftliche Edition maßgeblicher sowjetischer Quellen vor, die
Hintergründe und Abläufe der sowjetischen Deutschlandpolitik von 1941
bis 1949 offenlegen. Die Edition ermöglicht detaillierte Einblicke in
die Entwicklung der sowjetischen Kriegsziele gegenüber Deutschland, der
Besatzungspolitik der UdSSR sowie ihrer Zusammenarbeit mit den
westlichen Alliierten bis zu deren Abbruch. So entsteht ein
authentisches Bild der Sichtweise der UdSSR und ihres Anteils an jenem
Prozess, der schließlich zur deutschen Teilung führte. |
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| Artikel-Nr.: 9783886341283 |
29,90 €
Preis inkl. MwSt. |
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Die in diesem Band abgebildeten Fotografien waren jahrzehntelang verschollen in den Tiefen der Lubjanka, des Hauptquartiers der Geheimpolizei mitten in Moskau. Es sind Polizeifotos aus Vernehmungsakten von Menschen, die während Stalins Schreckensherrschaft von Ende der 1920er Jahre bis zu seinem Tod 1953 aufgrund falscher Anklagen verhaftet, verurteilt und erschossen wurden.
Diese ganz normalen Bürger stehen für Millionen Unschuldiger, die in das Räderwerk von Stalins Tötungsmaschinerie gerieten. Ingenieure, Künstler, Fabrikarbeiter, Lehrer, Hausfrauen, Helden der Sowjetunion, sogar Agenten der Geheimpolizei selbst: Niemand war vor der Verfolgung sicher. Jedes Foto wird ergänzt durch allgemeine Lebensdaten der betreffenden Person und die gegen sie erhobene Anklage. Da diese Aufnahmen im Gegensatz zu westlichen Polizeifotos in natürlichem Licht mit einer längeren Belichtungszeit entstanden, geben sie eine Vielfalt von Gesichtsausdrücken wieder: Furcht, Wut, Trotz, Verzweiflung oder einfach nur grenzenlose Traurigkeit. Manche lächeln sogar in die Kamera. Welch grauenhafte Ironie, dass der tödliche Blick der Geheimpolizei solch sensible Porträts hervorbringen konnte. David Kings Einleitung schildert die wichtigsten Ereignisse, die zur Tyrannei durch die Geheimpolizei mit ihren furchtbaren Folgen für das sowjetische Volk führten. Die Fotografien stammen aus seinem umfangreichen Archiv, das die Geschichte der Sowjetunion dokumentiert.
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| Artikel-Nr.: Katyn |
19,80 €
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Oder die Rache des Jerzy Poniatowski Autor: Jürgen Wiechmann Erstauflage 2011 jetzt lieferbar! Ausstattung: 242 Seiten, Format 14,8 x 21 cm, Broschur Inhalt: Mehr als 22.000 polnische Offiziere, die von der russischen Armee in Kriegsgefangenschaft genommen wurden, ferner Ärzte, Lehrer, Priester, Rechtsanwälte, Apotheker, Journalisten, Polizisten – die Intelligenz und Elite Polens –, wurden auf Stalins Befehl vom sowjetischen Geheimdienst durch den NKWD General Wsewolot Merkulow im Wald bei dem weißrussischen Dorf Katyn, nahe Smolensk, durch Schuss in den Hinterkopf im Jahr 1940 erschossen. Der Held des Romans, Jerzy Poniatowski, ein gebürtiger Oberschlesier aus Ruda bei Beuthen, überlebte das Massaker. Sein ganzes Leben ist von der Angst geprägt, vom russischen
Geheimdienst entdeckt zu werden. Sein Lebenswerk ist die Vergeltung an
die Ermordung seiner Kameraden in Katyn, die ihm gelingt. Mit dem
spannend geschriebenen Roman, der teilweise die oberschlesische Heimat
des Autors einbezieht, wird ein ungeheuerer Völkermord festgehalten.
Miteinbezogen ist der Absturz der polnischen Präsidentenmaschine bei
Smolensk am 10. April 2010, der 70. Jahrestag des Massakers.
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