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UdSSR, Rußland, Korea, China & Kuba

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Unerkannt durch Freundesland - Illegale Reisen durch das Sowjetreich
Artikel-Nr.: 978-3-86732-076-4
26,90 €

Preis inkl. MwSt.

Lesung zum Welttag des Buches am 23. April 2012 um 19.00 Uhr.

Eintritt frei.

 

Reisen war für DDR-Bürger auch in Richtung der sozialistischen Bruderländer staatlich reglementiert.

Doch Reisen war in der DDR ein heikles Thema. Der Westen war sowieso tabu, aber auch Richtung Osten gab es vielerlei Einschränkungen. Nicht einmal in die Sowjetunion, den vielbeschworenen Retter und großen Bruder, durfte man ohne offizielle Erlaubnis und den Geleitschutz einer Reisegruppe besuchen. Doch gerade das Verbotene lockte. Unangepasste junge Leute unternahmen mit Hilfe eines Transitvisums, das nur für drei Tage galt, wochenlange riskante Expeditionen in ein Riesenreich, das elf Zeitzonen umfasste und gigantische Landschaften versprach. Wer sich derart illegal und unerkannt durch Freundesland bewegte, konnte alle Absurditäten des sowjetischen Alltags und der Bürokratie kennenlernen, die kein normaler Tourist mitbekam. Zugleich kam die deutsch-sowjetische Freundschaft in den unvermutetsten Situationen zum Tragen. Fast alle Reisenden erlebten eine schier unglaubliche Gastfreundschaft.

Das Buch berichtet von jenen, die im Land bleiben wollten und dennoch die Ferne suchten. Von denen, die die Propaganda von der Völkerfreundschaft beim Wort nahmen und auf eigene Faust kreuz und quer durch die riesige Sowjetunion reisten – immer auf der Flucht vor dem KGB und der Miliz. In zahlreichen Zeitzeugen­interviews, ergänzt durch essayistische Betrachtungen, werden wahrhaft verwegene Reisen rekonstruiert, die bis in die entlegensten Winkel dieser Welt führten. Dorthin, wo manchmal nicht einmal mehr der Sozialismus regierte, sondern nur noch die Gesetze der Natur und des Überlebens herrschten.

Russland - Kein Weg aus dem postkommunistischen Übergang? - Lev Gudkov
Artikel-Nr.: 9783803136350
19,90 €

Preis inkl. MwSt.

Russland - Kein Weg aus dem postkommunistischen Übergang?  

 

Der postkommunistische Übergang ist in Russland historisch einzigartig. Anders als in den ostmitteleuropäischen Staaten fand kein nennenswerter Austausch der Führungselite statt. Veränderungen gab es in der Wirtschaft, wo sich eine gewisse Entstaatlichung vollzog, aber dennoch hat der erbitterte Widerstand des militärisch- industriellen Sektors und der Staats- und Parteibürokratie den Übergang zu einer postindustriellen Gesellschaft verhindert. In der Politik hingegen wird eine Rückbildung zum autoritären Staat immer deutlicher. Das heute herrschende Regime setzt auf die Tradition, Großmachtgehabe, einen paranoiden Nationalismus, die Gleichschaltung der Justiz und eine deklarierte orthodoxe Religiosität und fördert eine Atmosphäre des allgemeinen Zynismus und Massenkonsums. Belegt durch reiches Datenmaterial, beschreiben die Autoren den Weg Russlands vom Ende des Kommunismus zur großen Krise 1998, über den Aufstieg Putins bis hin zu Medwedjew. Und sie kritisieren die westlichen Staaten, deren Haltung mehr von energiepolitischen Erwägungen bestimmt wird als dem Drängen auf Einhaltung der Menschenrechte und die so die autoritäre Staatsmacht festigen.

Lev Gudkov (links), 1946 in Moskau geboren, hat Soziologie, Journalismus und Philologie studiert. Er ist Direktor des unabhängigen Meinungsforschungsinstituts »Levada Center« und Herausgeber der Zeitschrift »The Russian Public Opinion Herald«. Victor Zaslavsky, geboren 1937 in Leningrad, lehrte nach zehn Jahren als Ingenieur Soziologie an der Universität Leningrad.

Haus der Begegnungen  von Martin Amis
Artikel-Nr.: 9783446230521
19,90 €

Preis inkl. MwSt.

"Ein sehr vielschichtiger und intensiver Roman über "das Jahrhundert der Wölfe", ein ergreifendes Epitaph für alle, deren Lebenswillen und Glücksverlangen unter der schwarzen Sonne von Terror und Gewalt zerstört wurden." (Claus-Ulrich Bielefeld, Die Welt, 23.08.08)
Eine Dreiecksgeschichte in furchtbaren Zeiten: Zwei ungleiche Brüder, der eine ein brutaler Mörder und Vergewaltiger, der andere ein hässlicher Intellektueller, lieben dieselbe Frau. Es ist Lew, der Dichter, der die hinreißend schöne Jüdin Zoya bekommt. Die beiden ungleichen Brüder landen im Gulag. Im Rückblick berichtet der namenlose Bruder von den Schrecken des Lagers. Auch hier mordet er, um zu überleben, während der sanftmütige Lew sich aufgibt und daran zurückdenkt, was in der einzigen Nacht, die er mit Zoya verbracht hat, passiert ist. Martin Amis, der Erfolgsschriftsteller aus England, auf der Höhe seines Könnens.

Der neue Herr des Kreml? Dmitrij Medwedew  von Boris Reitschuster
Artikel-Nr.: 9783430200493
16,90 €

Preis inkl. MwSt.

23.04.08/ sueddeutsche.de /Matthias Kolb
»Es ist der Wert des neuen Buches, dass Reischuster neben den biographischen Details zu Medwedew zugleich ein Porträt des Landes zeichnet.«
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG / Ralf Altenhof / 29.04.08
»Der Autor dringt tief in die russischen Verhältnisse ein, wahrt aber zugleich Distanz, um seinen Gegenstand aus vielen Perspektiven zu betrachten und ein begründetes Urteil abgeben zu können.«

Petschatnikowgasse 3: Moskauer Familienbiografie aus der Stalin-Ära
Artikel-Nr.: 9783931801694
16,80 €

Preis inkl. MwSt.

Petschatnikowgasse 3: Moskauer Familienbiografie aus der Stalin-Ära  von Marina Leuschel , Bernd Leuschel

3. Oktober 1937, Wladiwostok: Die NKWD-Staatssicherheit, die auf Weisung Lenins entstandene Tscheka, holt Konstantin Timofejewitsch Metjolkin ab. Für den Nachwuchswissenschaftler, Jahrgang 1905, an der Akademie der Wissenschaften der UdSSR beginnt eine 16 Jahre lange Odyssee durch Lager und Verbannungsorte. Jekaterina Michajlowna und die Kinder bleiben zurück in der Moskauer Petschatnikowgasse. Die dokumentierte Familienbiografie macht vertraut mit Lebensumständen im Russland vor der Oktoberrevolution 1917 , zeigt die Praxis der so genannten Säuberungsaktionen während der 30-jährigen Herrschaft des KP-Generalsekretärs Stalin und das Dasein im sowjetischen Lagersystem aus der Alltagsperspektive. Die Briefe von Konstantin Timofejewitsch an Jekaterina Michajlowna lassen Marina Leuschel keine Ruhe. Sie recherchiert ...

Es ist die Geschichte ihrer Großeltern. Über den Autor Marina Leuschel, Dr. paed., geboren in Moskau, studierte Linguistik und Pädagogik an der Moskauer Staatlichen Hochschule für Fremdsprachen, promovierte über Probleme der Phonetik der deutschen Sprache. Lebt seit 1995 bei Stuttgart, unterrichtet freiberuflich Deutsch, Englisch und Russisch an verschiedenen Lehranstalten. Seit 2002 zahlreiche Veröffentlichungen, vor allem Lyrik und literaturwissenschaftliche Abhandlungen in literarischen Zeitschriften und Almanachen.

Das Tagebuch des Levan Atanasjan: Erinnerungen eines ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen
Artikel-Nr.: 9783865833655
19,00 €

Preis inkl. MwSt.

Das Tagebuch des Levan Atanasjan: Erinnerungen eines ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen

 

Der sowjetische Militärarzt Levan Atanasjan geriet im Herbst 1941 in deutsche Kriegsgefangenschaft. 1943 schrieb er nach seiner erfolgreichen Flucht zu den Partisanen in Weißrussland in einem Tagebuch nieder, was er in Gefangenenlagern in den von Deutschen besetzten Gebieten erlebt hatte. Seine Darstellung ist zwangsläufig geprägt von ideologischen Prämissen der damaligen Zeit. Sie ist subjektiv, ohne jedoch das eigene Leid herauszukehren.

Mit seinem Erfahrungsbericht wollte der Autor die Menschen in seinem Land darüber informieren, was einen Rotarmisten in deutscher Gefangenschaft erwartete. Für den deutschen Leser wird erstmalig die Atmosphäre und das Geschehen in den besetzten Gebieten deutlich, dem sowjetische Kriegsgefangene unterlagen und das auch die Haltung der UdSSR langfristig gegenüber dem dann 1945 endgültigen besiegten Deutschland mit prägte.

 

Der aus dem Russischen übertragene Tagebuchtext wird durch Quellen der Wehrmacht und der Roten Armee ergänzt, welche die im Tagebuch beschriebenen Ereignisse aus anderem Blickwinkel beleuchten. Dem Text ist eine thematische Einführung von Klaus-Dieter Müller vorangestellt. Buchrückseite Der sowjetische Militärarzt Levan Atanasjan geriet im Herbst 1941 in deutsche Kriegsgefangenschaft. 1943 schrieb er nach seiner erfolgreichen Flucht zu den Partisanen in Weißrussland in einem Tagebuch nieder, was er in Gefangenenlagern in den von Deutschen besetzten Gebieten erlebt hatte.

 

Seine Darstellung ist zwangsläufig geprägt von ideologischen Prämissen der damaligen Zeit. Sie ist subjektiv, ohne jedoch das eigene Leid herauszukehren. Mit seinem Erfahrungsbericht wollte der Autor die Menschen in seinem Land darüber informieren, was einen Rotarmisten in deutscher Gefangenschaft erwartete. Für den deutschen Leser wird erstmalig die Atmosphäre und das Geschehen in den besetzten Gebieten deutlich, dem sowjetische Kriegsgefangene unterlagen und das auch die Haltung der UdSSR langfristig gegenüber dem dann 1945 endgültigen besiegten Deutschland mit prägte. Der aus dem Russischen übertragene Tagebuchtext wird durch Quellen der Wehrmacht und der Roten Armee ergänzt, welche die im Tagebuch beschriebenen Ereignisse aus anderem Blickwinkel beleuchten. Dem Text ist eine thematische Einführung von Klaus-Dieter Müller vorangestellt.

Das Feindbild vom Jüdischen Bolschewiken: Zur Geschichte des russischen Antisemitismus vor und währ
Artikel-Nr.: 9783940938497
24,00 €

Preis inkl. MwSt.

Antisemitismus spielte in der russischen Gesellschaft während der Revolution von 1917 und im anschließenden Bürgerkrieg eine bedeutende und bislang weitgehend unterschätzte Rolle. Eine Folge seiner massiven Verbreitung in diesen Jahren waren antijüdische Pogrome mit vermutlich 150 000 bis 200 000 Toten. Das Feindbild vom Judäobolschewismus stellte dabei den wichtigsten zeitgenössischen Bezugsrahmen des Antisemitismus dar.
Die Studie untersucht die Vorbedingungen für die Entstehung des antijüdischen Feindbildes im spätzaristischen Russland, fragt nach dem historisch Neuen am Judäobolschewismus und bietet eine Kontextualisierung bezogen auf Bürgerkriegskonflikte, Trägerschichten und ideologische Exponenten.

Gab es eine Alternative? / Trotzkismus: BD 1 Wadim S. Rogowin
Artikel-Nr.: 9783886340804
29,90 €

Preis inkl. MwSt.

 

Trotzkismus. Aus dem Russischen übersetzt von Hannelore Georgi und Harald
Schubärth

Nach Lenin war Leo Trotzki der wohl bekannteste Revolutionär des
Oktoberumsturzes im Russland des Jahres 1917. Doch schon bald sollte der Name
des einflussreichen Parteitheoretikers und Organisators der Roten Armee auf
Betreiben Stalins – zum „Ismus” gesteigert – zum Synonym für oppositionelle
Bestrebungen aller Art werden. Der Band ist die Übersetzung eines Buches, das der
1998 verstorbene Historiker Rogowin bereits zu Beginn der 90er-Jahre in russischer
Sprache veröffentlicht hat. Er bildet den Auftakt einer nun abgeschlossenen
sechsbändigen Reihe, die der Frage gewidmet ist, ob es eine Alternative zur
bekannten stalinistischen Entwicklung im nachrevolutionären Russland hätte geben
können. Die Analyse des Verfassers verlässt daher auch nie den sozialistischen
Diskurs, d. h. es handelt sich um eine Untersuchung, die den inneren Zustand der
Partei und der Nomenklatur thematisiert, die aber die Frage, ob es eine Alternative
zum Sozialismus an sich gegeben hätte, gar nicht stellt.

Iwans Krieg -  Die Rote Armee 1939-1945
Artikel-Nr.: 9783596173860
9,95 €

Preis inkl. MwSt.

Mit ihrer aufwendig recherchierten Sozialgeschichte der Roten Armee beleuchtet Catherine Merridale eine von der historischen Forschung bislang sträflich vernachlässigte Seite der Geschichte der Sowjetarmee während des Zweiten Weltkriegs. Waren aus den unterschiedlichsten Perspektiven bisher vor allem die Heerführer und Militärstrategen Gegenstand der Betrachtung, richtet die englische Historikerin den Fokus auf die im (auch russischen) Volksmund "Iwan" genannten einfachen Soldaten.

Unter welchen Umständen lebte, kämpfte und starb der gemeine Rotarmist? Welche Ängste und Hoffnungen trieben ihn um? Wie ging er damit um, völlig unzureichend ausgerüstet gegen einen zeitweise übermächtigen Feind eine hoffnungslos erscheinende Abwehrschlacht schlagen zu müssen? Wie erlebte er den Tod seiner Kameraden (fast neun Millionen Sowjetsoldaten kostete der Krieg das Leben!), den Umschwung und schließlich den triumphalen Sieg?

Merridales profunde Untersuchung zeichnet ein sehr differenziertes Bild vom gemeinen Sowjet-Soldaten, das wenig gemein hat mit den weit verbreiteten Schwarz-Weiß-Klischees vom moralisch reinen Helden oder blutrünstigen Ungeheuer.

Vereister Sommer: Auf der Suche nach meinem russischen Vater von Ulrich Schacht
Artikel-Nr.: 9783351027292
19,95 €

Preis inkl. MwSt.

Auf der Suche nach meinem russischen Vater

Es ist Sommer, Christa und Wolodja sind verliebt. Die Deutsche und der sowjetische Offizier träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Bis sie verraten werden. Jahrzehnte später spürt Ulrich Schacht der verhängnisvollen Geschichte seiner Eltern nach. Gegen den Widerstand seiner Mutter versucht er, seinen Vater zu finden. An einem Frühlingstag steht er einem Mann gegenüber, von dem er hoffte, dass er sein Vater sei. – Ein tief bewegendes Zeitzeugnis, exakt wie ein Geschichtsbuch, anschaulich wie ein Roman. »Aber ihr erster gemeinsamer Sommer war mitten im August schon zu Ende gewesen: vereist, über Nacht. Einen nächsten würde es nicht mehr geben, nie.«

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