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UdSSR, Rußland, Korea, China & Kuba


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Artikel-Nr.: 978-3-10-061610-4

Alexander L. Pantsov / Stephen I. Levine

Mao - Die Biographie

Er lebte und agierte wie der letzte Kaiser von China: Mao Zedong, der »Große Vorsitzende« der Volksrepublik China. Es gibt zahlreiche Mythen und Propagandabilder, die sein Leben nachzeichnen.

Doch wer war er wirklich? Der russische Historiker Pantsov und der amerikanische China-Experte Levine bringen überraschende Einsichten ans Licht: über Maos blutigen Kampf um die Macht, seine Liebschaften, seine Mitstreiter und Rivalen. Diese große Biographie stützt sich auf noch nie genutzte Quellen, u.a. ermöglichen bislang unbekannte Dokumente erstmals, Maos Verhältnis zu Stalin in Gänze zu verstehen. Ein umfassendes und dichtes Porträt einer der einflussreichsten und komplexesten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts.

„Umfassend, fundiert, detailreich… Ein großes Werk.” New York Review of Books

34,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-596-19500-8

Liao Yiwu

Die Kugel und das Opium

Leben und Tod am Platz des Himmlischen Friedens

"Die ruhelosen Seelen von 1989, die Opfer von 1989, meine Brüder, die Väter und Mütter von 1989, im Himmel, unter der Erde, im Regen und vom Wind davongeweht, wie sie waren, ich verneige mich vor euch." Liao Yiwu

Am frühen Morgen des 4. Juni 1989 mobilisierte die chinesische Regierung die Volksbefreiungsarmee, um die friedlichen Demonstrationen Zehntausender Studenten niederzuschlagen, die mehr Freiheit und Demokratie forderten. Am Platz des Himmlischen Friedens richteten sie ein Massaker an, das die Welt schockierte. Wie viele Menschen die Panzer niederrollten, wie viele Studenten von Soldaten erschossen oder zu Tode geprügelt wurden, gab die chinesische Regierung nie bekannt.

Liao Yiwu, der über das Massaker ein Gedicht verfasste und dafür vier Jahre inhaftiert wurde, führte über Jahre hinweg heimlich Interviews mit Augenzeugen und Angehörigen der Opfer. Entstanden ist ein ebenso schockierendes wie bewegendes Zeugnis der unfassbaren Ereignisse vom 4. Juni und eine Verneigung vor den mutigen Menschen, die für ihre Überzeugungen mit ihrem Leben einstanden.

10,99 *
Artikel-Nr.: 9783428138531

Die UdSSR und die deutsche Frage 1941–1949

Dokumente aus russischen Archiven. Bearb. von Jochen P. Laufer unter Mitarbeit von Kathrin König / Reinhard Preuß. Hrsg. von Jochen P. Laufer / Georgij P. Kynin. Band 4: 18. Juni 1948 bis 5. November 1949
2012. CXXX, 736 S. Geb. mit Schutzumschlag (1.135 g)

 

Mit dieser Dokumentensammlung liegt erstmals in deutscher Sprache eine wissenschaftliche Edition maßgeblicher sowjetischer Quellen vor, die Hintergründe und Abläufe der sowjetischen Deutschlandpolitik von 1941 bis 1949 offenlegen. Die Edition ermöglicht detaillierte Einblicke in die Entwicklung der sowjetischen Kriegsziele gegenüber Deutschland, der Besatzungspolitik der UdSSR sowie ihrer Zusammenarbeit mit den westlichen Alliierten bis zu deren Abbruch. So entsteht ein authentisches Bild der Sichtweise der UdSSR und ihres Anteils an jenem Prozess, der schließlich zur deutschen Teilung führte.
Die Auswahl basiert auf den Deutschland für die Jahre 1941 bis 1949 betreffenden Akten des Archivs für Außenpolitik der Russischen Föderation (AVP RF). Der vierte Band bezieht darüber hinaus Quellen des Staatsarchivs der Russischen Föderation (GARF) und dem Russischen Staatsarchiv für soziale und politische Geschichte und zwei weiteren russischen Archiven in die Dokumentenauswahl mit ein. Insgesamt umfassen alle vier Bände 670 Dokumente. Ein umfangreicher wissenschaftlicher Apparat bietet zusätzliche Informationen über Forschungskontroversen (u.a. Zweite Front, Kriegsverbrechen, Friedensfühler, Reparationen, sowjetische Besatzungspolitik, Friedensvertrag, Berliner Blockade und doppelte Staatsgründung), weist auf weitere Quellen hin und enthält vollständig oder in Auszügen ebenfalls relevante Dokumente. Umfangreiche Einleitungen stellen die Quellenauswahl im Kontext der sowjetischen Deutschlandpolitik und deren Überlieferung im AVP RF thematisch zusammenhängend vor. Im vierten Band erhält der Benutzer in zwei selbständigen Einführungen Einblick in die aktuelle deutsch-russische Kontroverse über die Einordnung der sowjetischen Berlin-Politik. Jeder Band kann durch biographische und geographische Verzeichnisse sowie durch ein Sachregister erschlossen werden.
Damit ist diese Edition ein unentbehrliches Arbeitsmittel für alle Forschungen zur deutschen und sowjetischen Geschichte jener Zeit, aber auch zu den Beziehungen der Großmächte in den Anfangsjahren des Kalten Krieges

88,00 *
Artikel-Nr.: 9783458174462

In seinem großen historischen Epos inszeniert Mo Yan eine farbenprächtige Pekingoper aus der deutschen Kolonialgeschichte seines Heimatlands. Vor der Kulisse einer untergehenden Epoche treten fünf Figuren auf die Bühne der Geschichte und kämpfen für das, was sie bewahren wollen, und für die, die sie lieben. Viel Neues geschieht im China des Jahres 1899: Von überall her drängen fremde Menschen in das zuvor verschlossene Reich. Sie bringen etwa die Eisenbahn, die bei der Provinzstadt Gaomi über die Gräber der Ahnen verlaufen soll. Vieles geht aber auch zu Ende in diesen letzten Tagen des Jahrhunderts: Das Kaiserreich liegt in Agonie, ebenso wie Sun Bing, der Opernsänger und Anführer des Aufstands gegen die Trasse und deren Erbauer. Um seinen Ungehorsam zu ahnden, bündelt die Staatsmacht all ihre Kräfte und verordnet ein letztes Mal die Sandelholzstrafe, die grausamste und zugleich kunstvollste der überkommenen Foltermethoden. Leib und Leben nicht allein des Opfers, sondern auch seiner Tochter, ihres Ehemanns, ja selbst des Henkers und des Richters stehen mit diesem Urteilsspruch auf dem Richtplatz der Geschichte. In einem der bedeutendsten chinesischen Romane der jüngsten Zeit spielt Mo Yan virtuos das Spiel der Masken, Perspektiven und Kontraste. Gewalt und Poesie, Empathie und schwarzer Humor, Derbheit und Feinsinn, die Fülle des westlichen Romans und die Eleganz der chinesischen Oper gehen in seiner bilderreichen und suggestiven Sprache Hand in Hand.

Nobelpreis für Literatur 2012

 

29,80 *
Artikel-Nr.: Mo Yan erhält Literatur-Nobelpreis 2012
In der Hölle, wo die Klassenfeinde schmoren, hadert der Großgrundbesitzer Ximen Nao mit seinem grausamen Tod. Nein, er war kein Feind der Revolution und hat seine Bauern immer gut behandelt! Der Höllenfürst Yama hat ein Einsehen und erlaubt ihm, in sein früheres Haus zurückzukehren. Doch welch ein Missgeschick, er wird als Esel wiedergeboren. Klug und willig dient er nun seinen früheren Untertanen und erstaunt sie durch unerwartete Talente. Doch auch dem Esel ist kein glückliches Leben beschieden, wieder und wieder wird er neu geboren – als kraftstrotzender Stier, als fruchtbarer Zuchteber, als oberschlauer Affe. So durchlebt er heroische und grausame Zeiten inmitten des Dorfes, dessen Herr er einst war. Als schelmischer Erzähler führt er den Leser durch große und kleine Abenteuer in den Höhen und Tiefen der chinesischen Geschichte. Mo Yans zutiefst menschlicher Roman ist ein funkelnder Bilderbogen, sprühend vor Komik und berührend durch Anteilnahme.
16,95 *
Artikel-Nr.: 9783421045706

Flucht aus Lager 14: Die Geschichte des Shin Dong-hyuk, der im nordkoreanischen Gulag geboren wurde und entkam 

Blaine Harden, Udo Rennert

Ein erschütternder Bericht aus der Hölle Nordkorea

Das diktatorisch regierte Nordkorea ist fast völlig isoliert, aggressiv und bettelarm. Und es hält rund 150.000 seiner Bürger in Lagern gefangen, die vergleichbar sind mit NS-Konzentrationslagern oder dem Gulag. Da die Lager seit Jahrzehnten existieren, gibt es inzwischen Tausende, die dort aufgewachsen sind. Einer von ihnen ist Shin Dong-hyuk.

Blaine Harden erzählt die Geschichte des 1982 im sogenannten Lager 14 geborenen Shin, der bis zu seiner Flucht nie etwas anderes kennengelernt hatte als die grausame und primitive Lagerwelt. Menschlichkeit, Vertrauen, Wärme, Zuneigung und jegliche Errungenschaften der Zivilisation waren ihm unbekannt, Hunger, Misstrauen und brutale Züchtigungen hingegen Alltag. Shins Zeugenbericht gibt einen tiefen Einblick in die unmenschlichen Lebensverhältnisse, die in dieser Lagerhölle herrschen, und schildert das berührende Schicksal eines jungen Mannes, dem wie durch ein Wunder die Flucht in die Freiheit gelang.

19,99 *
Artikel-Nr.: 9783937233734

''Das Buch von Gertrud Pickhan und Maximilian Preisler trägt dazu bei, Eddie Rosners außergewöhnliche Lebensgeschichte vor dem Vergessen zu bewahren.'' (Deutschlandfunk)


Und auch dieses äußerst lesenswerte und lebendige Buch bewahrt einen Musiker vor dem Vergessen, der zu den ganz Großen des europäischen Jazz gehört. (JazzPodium, Okt. 2010)

 

In der Geschichte des europäischen Jazz war Eddie Rosner (1910 - 1976) eine Ausnahmegestalt. In Berlin machte er bereits in jungen Jahren als Mitglied der 'Weintraub Syncopators' Karriere. Als Jude in Deutschland ab 1933 nicht mehr sicher, führte ihn ein unruhiges Leben durch ganz Europa. 1939 landete er schließlich in der Sowjetunion, wo er als 'Westimport'; im Zweiten Weltkrieg schnell zu einem Superstar mit eigenem Jazzorchester wurde. Nach Kriegsende wurde er jedoch als Verräter gebrandmarkt und zu 10 Jahren Arbeitslager verurteilt. Aber auch als Gulag-Häftling machte Rosner Musik und konnte nach Stalins Tod in Moskau an seinen alten Ruhm anknüpfen, bis er schließlich 1973 nach (West-)Berlin zurückkehrte. Rosners Charisma, seine Energie und die Liebe zur Musik ließen ihn zwei Diktaturen überstehen. Sein Lebensweg, der in Berlin begann und endete, hat paradigmatische Bedeutung für das 20. Jahrhundert und dessen Migrationsgeschichte.

19,95 *
Artikel-Nr.: 978-3-7766-2714-5

Martha Schad

Stalins Tochter - Das Leben der Swetlana Allilujewa

"Siebenundzwanzig Jahre lang war ich Zeuge der geistigen Zerstörung meines eigenen Vaters und beobachtete Tag für Tag, wie ihn alles Menschliche verließ und er immer mehr zu einem finsteren Monument seiner selbst wurde."

Stalins Tochter Swetlana, durch den Selbstmord der Mutter früh zur Halbwaisen geworden, liebte ihren Vater abgöttisch, bis sie als junge Erwachsene seine eiserne Hand selbst zu spüren bekam. Das ganze Ausmaß seiner despotischen Herrschaft wurde ihr aber erst nach Stalins Tod 1953 bewusst: Selbst seine Verwandten ließ der Sowjetdiktator skrupellos hinrichten. 1957 brach Swetlana endgültig mit dem »Vater der Nation««und legte den Namen Stalin ab. Doch Russland ließ sie nicht los: Nun bestimmte das Politbüro über ihr Leben, bis ihr 1967 über Indien die Flucht in die Vereinigten Staaten gelang.

Selbst dort konnte Swetlana sich nicht vom Schatten ihres Vaters lösen. Weder gelang ihr der Durchbruch als Schriftstellerin, noch hatte ihre Ehe zu Wesley W. Peters, dem Zögling des renommierten Architekten Frank Lloyd Wright, Bestand. Ihr unstetes Leben, immer getrieben von der Sehnsucht nach Heimat, führte Swetlana nochmals kurzfristig zurück nach Russland, bis sie schließlich in Wisconsin zur Ruhe kam.

Dort spürte sie Martha Schad 2004 auf. Die Historikerin beschreibt mit sehr viel Einfühlungsvermögen das außergewöhnliche Schicksal jener Frau, die einmal Stalins »kleiner Spatz« war und deren Lebensweg zu einem Spiegelbild des 20. Jahrhunderts wurde. Unmittelbare Authentizität gewinnt die Biografie durch die Gespräche und den regen Briefwechsel der Autorin mit Swetlana Allilujewa sowie Besuchen bei deren Verwandten. Ein einmaliges Zeitdokument.

19,99 *
Artikel-Nr.: Katyn

Oder die Rache des Jerzy Poniatowski

Autor: Jürgen Wiechmann

Erstauflage 2011 jetzt lieferbar!

Ausstattung: 242 Seiten, Format 14,8 x 21 cm, Broschur

Inhalt: Mehr als 22.000 polnische Offiziere, die von der russischen Armee in Kriegsgefangenschaft genommen wurden, ferner Ärzte, Lehrer, Priester, Rechtsanwälte, Apotheker, Journalisten, Polizisten – die Intelligenz und Elite Polens –, wurden auf Stalins Befehl vom sowjetischen Geheimdienst durch den NKWD General Wsewolot Merkulow im Wald bei dem weißrussischen Dorf Katyn, nahe Smolensk, durch Schuss in den Hinterkopf im Jahr 1940 erschossen. Der Held des Romans, Jerzy Poniatowski, ein gebürtiger Oberschlesier aus Ruda bei Beuthen, überlebte das Massaker.

Sein ganzes Leben ist von der Angst geprägt, vom russischen Geheimdienst entdeckt zu werden. Sein Lebenswerk ist die Vergeltung an die Ermordung seiner Kameraden in Katyn, die ihm gelingt. Mit dem spannend geschriebenen Roman, der teilweise die oberschlesische Heimat des Autors einbezieht, wird ein ungeheuerer Völkermord festgehalten. Miteinbezogen ist der Absturz der polnischen Präsidentenmaschine bei Smolensk am 10. April 2010, der 70. Jahrestag des Massakers.
 

 

19,80 *
Artikel-Nr.: 9783518422359
Revolutionäres Vorbild, Internationalist und Kosmopolit, Theoretiker, Philosoph, Schriftsteller, Politiker, Liebhaber, Ehemann, Vater, Jude, Feind und verfolgtes Opfer. Leo Trotzki, einer der bedeutendsten politischen Führer der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, war von schillernder Gestalt. Der 1879 in der Südukraine als Lew Dawidowitsch Bronstein geborene hat den Grundstein zur Gründung der Sowjetunion gelegt, und wird doch immer wieder unterschlagen, wenn die führenden Köpfe der russischen Revolution genannt werden. Zusammen mit Lenin stand er, der Gründer der Roten Armee, 1917 an der Spitze der Oktoberrevolution. Als Volkskommissar war er unter anderem verantwortlich für das Kriegs- und Verlagswesen. Trotzki war nicht nur politischer Führer, sondern auch produktiver Schriftsteller und begnadeter Redner. Fragen nach Kultur und Alltagsleben waren ihm ebenso wichtig wie Politik und Geschichte. Der Aufstieg der Stalinfraktion nach Lenins Tod 1924 führte zu seinem Ausschluß aus den politischen Führungspositionen und schließlich zu seiner Verbannung 1929. Im Jahr 1940 wurde Trotzki in Mexiko-City von einem GPU-Agenten mit einem Eispickel erschlagen. Robert Service, Professor für Russische Geschichte und Spezialist für Russische Revolutionsgeschichte, hat viele Jahre unveröffentlichtes Archivmaterial gesichtet und mit seiner packenden Biographie nicht nur das Bild eines der brillantesten politischen Köpfe der Revolution gezeichnet, sondern sich – unparteiisch und unverfälscht – auch mit der überfälligen Debatte um das Verhältnis zwischen Trotzki und Stalin auseinandergesetzt.
34,95 *
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