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UdSSR, Rußland, Korea, China & Kuba

UdSSR, Rußland, Korea, China & Kuba


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Artikel-Nr.: 9783406621840

Timothy Snyder erzählt in seinem aufsehenerregenden, zutiefst aufwühlenden Buch drei miteinander verknüpfte Geschichten - Stalins Terrorkampagnen, Hitlers Holocaust und den Hungerkrieg gegen die Kriegsgefangenen und die nichtjüdische Bevölkerung - so wie sie sich tatsächlich zugetragen haben: zur gleichen Zeit und am gleichen Ort. Makellos recherchiert, atemberaubend geschrieben und von eindringlicher Humanität gehört Bloodlands zu den historischen Büchern, die einen anderen Blick auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts eröffnen. Noch bevor der Zweite Weltkrieg begann, hatte Hitlers zeitweiliger Partner und späterer Gegner Stalin bereits Millionen von Menschen umgebracht - und setzte dieses Morden während des Krieges fort. Bevor Hitler besiegt war, hatte er sechs Millionen Juden ermorden lassen - und ließ Millionen andere Menschen gezielt verhungern. All dies geschah auf einem einzigen Gebiet: den „Bloodlands“ zwischen Russland und Deutschland. Doch als der Zweite Weltkrieg zu Ende war, verschwand die Erinnerung an diesen millionenfachen Mord in der Dunkelheit hinter dem Eisernen Vorhang. Nicht nur unser Bild vom Holocaust erweist sich jedoch mit dem Blick auf die „Bloodlands“ als unvollständig und westlich verzerrt. Auch die Geschichte Europas gewinnt ein verlorenes Terrain im Osten zurück: die gemeinsame Erinnerung an 14 Millionen Tote und die größte Tragödie der modernen Geschichte.


Über den Autor

Timothy Snyder ist Professor für Geschichte an der Yale University und Permanent Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien. „Bloodlands“ erscheint in sechzehn Sprachen.

Welt am Sonntag Drucken Bewerten  Autor: Timothy Snyder| 24.07.2011

"Jeder Mensch starb einen anderen Tod"

 

Damit wir es begreifen: Der Historiker Timothy Snyder erklärt, warum unsere Bilder vom Holocaust und von den Verbrechen Stalins meist falsch sind. Ein exklusiver Auszug aus "Bloodlands"

 

In den Bloodlands lebten die meisten europäischen Juden. Hier überschnitten sich Hitlers und Stalins imperiale Pläne, hier kämpften Wehrmacht und Rote Armee miteinander, und hier konzentrierten SS und NKWD ihre Kräfte. Hier lagen die meisten Mordschauplätze: In der politischen Geografie der Dreißiger- und frühen Vierzigerjahre betraf das Polen, die baltischen Staaten, Weißrussland, die Ukraine und den Westrand Russlands. Stalins Verbrechen werden oft mit Russland assoziiert und die Hitlers mit Deutschland, aber der mörderischste Teil der UdSSR war ihre nichtrussische Peripherie, und die Nazis mordeten vor allem außerhalb Deutschlands.

29,95 *
Artikel-Nr.: 9783932381607

Der Herausgeber hat sich durch die Veröffentlichung der überaus erfolgreichen und populären Reihe „Die Wahrheit Viktor Soworows“ in Rußland einen Namen gemacht. In ihr kommen Autoren zu Wort, die die Erkenntnisse Suworows zur Angriffsvorbereitung der Roten Armee im Sommer 1941 bestätigen und erweitern. Es ist kennzeichnend für den wissenschaftlichen Diskurs, daß russische Forschungsergebnisse im Westen und insbesondere in Deutschland bei etablierten Historikern kaum zur Kenntnis genommen werden. Um diese Ignoranz zu überwinden, läßt sich Dmitrij Chmelnizki mit diesem Buch für den deutschen Leser – nach neun Historikern aus Rußland („Überfall auf Europa“) – jetzt mehrere internationale Wissenschaftler zu Wort kommen, die bis ins Kleinste nachweisen, wie intensiv Stalin von Anfang an auf die Auslösung des großen Weltkrieges hingearbeitet hat. In diesem sollte – nach Erschöpfung der kapitalistischen Kriegsgegner – die Rote Armee wie eine Dampfwalze Europa überrollen und auf den Spritzen ihrer Bajonette die Revolution bis an den Atlantik tragen. Diesem heimtückischen Plan kam der deutsche Präventivschlag am 22. Juni 1941 zuvor. Wer liest, wie die bolschewistische Führung es anstellte, die ganze Sowjetgesellschaft auf dieses eine Ziel der Auslösung des „zweiten imperialistischen Krieges“ auszurichten, wird die politische korrekte These vom „Überfall“ auf die „friedliebende Sowjetunion“ getrost ins Reich der Fabel verweisen können.

25,95 *
Artikel-Nr.: 9783446238466

Ai Weiwei verkörperte schon vor seiner Verhaftung den Traum von einem anderen China. Im Gespräch mit Hans Ulrich Obrist entwickelt er seine künstlerischen und politischen Überzeugungen, vor denen sich das Regime in Peking so sehr fürchtet. In fünf Interviews erzählt er von seinem Weg aus der chinesischen Isolation nach New York, von seinen ersten Begegnungen mit der westlichen Kunst und wie er im Laufe der Jahre sein Repertoire von der Zeichnung über die Skulptur und das Design bis hin zur Architektur erweitert hat. Ai Weiweis Kunst ist politisch. Dieses Buch gibt einem großen Künstler, den die chinesische Regierung zum Schweigen bringen will, die Stimme zurück.

 


Hans Ulrich Obrist ist Co-Direktor für Ausstellungen and Programme und Direktor für Internationale Projekte bei der Serpentine Gallery, London.Ai Weiwei, geb. 1957, wuchs in der Provinz Xinjiang auf. 1981-93 lebte er vor allem in New York, 1933 kehrte er nach Peking zurück.Andreas Wirthensohn, geb. 1967, lebt als freier Lektor, Übersetzer und Literaturkritiker in München.

 

14,90 *
Artikel-Nr.: 9783100448132

Originaltitel: My Testimony

Ein großes literarisches Zeugnis über das Menschsein in widrigsten Umständen

Bis zum Vorabend des 4. Juni 1989 führt Liao Yiwu das Leben eines so unbekannten wie unpolitischen Hippie-Poeten. Doch mit dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens ist schlagartig alles anders. Nachdem Liao ein kritisches Gedicht verfasst hat, wird er zu vier Jahren Haft im Gefängnis und in einem Arbeitslager verurteilt.

In seinem großen Buch schildert Liao auf literarisch höchst eindringliche Weise die brutale Realität seiner Inhaftierung. Dabei ist er schonungslos, auch sich selbst gegenüber: Er beschreibt, wie er und seine Mithäftlinge zu Halbmenschen degradiert werden und dabei manchmal selbst vergessen, was es bedeutet, Mensch und Mitmensch zu sein.

Liao Yiwu zeigt sich in diesem eindrucksvollen Buch abermals als einer der ganz großen Autoren Chinas, als einer der sprach- und bildmächtigsten Schriftsteller unserer Zeit.

 

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2012

12,99 *
Artikel-Nr.: 9783981093421

Wie man die Hölle überlebt  

John H. Noble , Werner Rehm (Sprecher) CD



Die Kamerafabrik von Charles Noble in Dresden erlangt Weltruf, aber die Nobles sind als Amerikaner ab 1938 den Repressalien der NS-Regierung auch ausgesetzt. Im Sommer 1945 werden Vater und Sohn John ohne jede Erklärung von den Sowjets inhaftiert, einer Enteignung steht nichts im Weg. Es beginnt für die Nobles eine Odyssee durch russische Konzentrations- und Arbeitslager. John wird nach Sibirien verbannt, er überlebt die Hölle. Durch eine Karte gelingt es ihm, den Bann der Verleugnung zu durchbrechen.


1990 kommt er nach Dresden zurück, um seinen nie aufgegebenen Kampf um die Kamerawerke fortzuführen, aber die Praktiken der Treuhand lassen ihn vorerst scheitern. Seine Bemühungen dauern an.

 


1923 in Detroit geboren, kommt John H. Noble 1938 nach Dresden, um mit seinen Vater ein Kamerawerk aufzubauen. 1945 werden beide von den Sowjets inhaftiert. John wird nach Workuta verbannt. Das Kamerawerk - inzwischen von Weltruf - wird enteignet. 1955 kommt John frei und in die USA zurück. Er sieht seine Mission in der Aufklärung der Folgen von Diktatur und Menschenverachtung und hält bis zu 1.000 Vorträge im Jahr. Aufgrund seiner selbstlosen, lebensgefährlichen Rettungsaktion kurz vor seiner Entlassung wird er 1979 in den Ritterstand erhoben. 1990 kommt er nach Dresden, um seinen nie aufgegebenen Kampf um die Kamerawerke fortzuführen. Aber die Praktiken der Treuhand lassen ihn scheitern.

19,99 *
Artikel-Nr.: 9783940206381

Eine westdeutsche Frau trifft 1999 einen ostdeutschen Mann in Brandenburg. Erinnerungen öffnen Türen zur Vergangenheit, dem schmerzenden Kern des Werkes. Max Olgart ist 13, als er 1946 vom russischen Militärtribunal zu zehn Jahren Haft wegen angeblich „organisiertem Kampf gegen die Sowjetunion“ verurteilt wird. Er kommt ins Lager Sachsenhausen bei Berlin, das die russischen Militär-Mächte wie viele KZs als Gulag weiternutzten.

Die Leser begleiten Max in die Haft unter grausigen Bedingungen; erfahren in brennender, klarer Sprache vom Ankämpfen gegen das Aufgeben, von einem immer wieder neuen Akt, Mut zu schöpfen. Max wird volljährig entlassen und muss sein Leben emotional distanziert zu den Eltern gestalten. Wir erleben ihn als Lehrer und Kulturschaffenden im Bezirk Potsdam. Wandlungen um 1989 sowie Neuanfänge in Ost und West gehören ebenso zu diesem autobiographischen Roman.

14,95 *
Artikel-Nr.: 9783938045602

Am 27. Oktober 2011 startet Leander Haußmanns Film Hotel Lux mit Michael Bully Herbig in der Hauptrolle in den Kinos. Der Geschichte im Film steht die wahre Geschichte Ruth von Mayenburgs gegenüber, die sieben Jahre (1938 bis 1945) in dem internationalen Ghetto-Hotel Lux in Moskau lebte. Dabei lernte sie nicht nur dessen Bewohner, meist junge Kommunisten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und ganz Europa kennen, sondern erlebte auch die stalinistischen Säuberungen hautnah mit. Die Neuausgabe ihres Buches wird ergänzt durch bislang unveröffentlichte Drehbuchnotizen des renommierten Filmemachers Heinrich Breloer, die dieser nach einer Reise mit Ruth von Mayenburg nach Moskau verfasst hat. Hotel Lux. Die Menschenfalle erzählt die wahre Geschichte eines erschütternden Orts.

 


Ruth von Mayenburg, 1907 1993, war von 1932 bis 1966 Mitglied der KPÖ, 1934 nahm sie aktiv am Februaraufstand teil und musste anschließend ins Ausland (Prag, dann UdSSR) fliehen. In der Emigration wurde sie Mitglied der illegalen KPÖ und unterstützte die Rote Armee. Während des Zweiten Weltkriegs war sie Mitarbeiterin der Propaganda-Abteilung der Sowjetarmee. Nach der Flucht in die UdSSR wohnte sie von 1938 bis 1945 im Moskauer Hotel Lux. Heinrich Breloer, geboren 1942, deutscher Filmregisseur, realisierte 2001 »Die Manns. Ein Jahrhundertroman. Die Geschichte der Familie Mann«, Doku-Drama, »Speer und Er«, Doku-Drama, 2004, »Buddenbrooks«, Spielfilm, 2008. Heinrich Breloer besuchte 1991 gemeinsam mit Ruth von Mayenburg das ehemalige Hotel Lux in Moskau, 1993 veröffentlichte er das filmische Doku-Drama »Wehner die unerzählte Geschichte« in zwei Teilen.

 

24,80 *
Artikel-Nr.: 9783518224656

Nadeschda Mandelstam (1899-1980), die ihren Mann, den Dichter Ossip Mandelstam, um viele Jahre überlebte, hat sich im Alter mit ihren Memoiren Das Jahrhundert der Wölfe und Generation ohne Tränen international einen Namen gemacht. Erst vor wenigen Jahren wurden in ihrem Nachlass Erinnerungen an Anna Achmatowa (1889-1966) entdeckt - ein bewegendes Dokument der Freundschaft in schwierigsten Zeiten. Achmatowa, die charismatische, unbeugsame Dichterin, bangt um ihren Sohn, der in den stalinistischen Gefängnissen inhaftiert ist, während die Freundin die Gedichte ihres 1938 im Lager umgekommenen Mannes rettet - indem sie jede Zeile seiner verbotenen Texte im Gedächtnis bewahrt. Dieses reiche Buch ist Dichterporträt und Zeitzeugnis zugleich - ein vierzig Jahre währendes Gespräch über Angst und Niedertracht, über die Macht und Ohnmacht von Liebe, Eros und Literatur.

Nadeschda Mandelstam, 1899 geboren, begleitete ihren Mann Ossip Mandelstam 1934 nach Woronesch in die Verbannung. Sie arbeitet als Textilarbeiterin, später als Englischlehrerin. Die ersten beiden Bücher ihrer Memoiren, zuerst im Samisdat verbreitet, erschienen Anfang der 70er Jahre in Westeuropa. Ein drittes Buch blieb Fragment. Ihm sind die Erinnerungen an Achmatowa entnommen, die hier erstmals auf deutsch erscheinen. Nadeshda Mandelstam starb 1980 in Moskau.

18,90 *
Artikel-Nr.: 9783320022662

Wladislaw Hedeler, Studium der Philosophie in Berlin, als Historiker, Übersetzer, Publizist tätig, zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Sowjetunion.

Kaum ein Mensch hat das 20. Jahrhundert so geprägt wie Jossif Stalin. Seine Opfer verfluchten unter der Folter den Tag seiner Geburt,  seine Anhänger glaubten sich heldenhaft, wenn sie mit seinem Namen auf den Lippen fielen. Stalin war der illegitime Erbe der russischen Revolution des Jahres 1917. Ab 1922 als Generalsekretär für die Organisation der Kommunistischen Partei der Sowjetunion zuständig, riß er binnen weniger Jahre alle Macht an sich. Das gelang ihm nicht zuletzt, weil die führenden Revolutionäre auf den halbgebildeten Georgier – der vierschrötig und mit schlechten Manieren daherkam – herabsahen und ihn deshalb unterschätzten. Am Ende hat er alle ausgelöscht. Gerade seine »Einfachheit« und »Volkstümlichkeit« waren es, die es Stalin gestatteten, sich als der geradlinige »Große Steuermann« zu inszenieren – eine Strategie, die in einem obrigkeitsgläubigen Bauernland wie dem riesigen russischen Reich verfing. Noch heute wird der Massenmörder von nicht wenigen Menschen verehrt – überall auf der Welt.

Aus dem Inhalt

»Warum seid ihr gekommen?«

Vom Priesterseminar in den Kreml

Soso – die Kindheit

Dschugaschwili – der Seminarist

Koba – der Räuber

Stalin – der Volkskommissar

Druschkow – der Generalissimus

Chosjain – der Tod des Diktators

Jossif Wissarionowitsch Stalin

Zum Tode Lenins. Rede auf dem II. Sowjetkongress der UdSSR, 26. Januar 1924

Unterredung mit dem deutschen Schriftsteller Emil Ludwig, 13. Dezember 1931

Unterredung mit Roy Howard, Vorsitzender des amerikanischen Zeitungskonzerns »Scripps-Howard Newspapers«, 1. März 1936

Über die Mängel der Parteiarbeit und die Maßnahmen zur Liquidierung der trotzkistischen und sonstigen Doppelzüngler. Schlußwort auf dem Plenum des ZK der KPdSU(B), 5. März 1937

Rede des Genossen J. W. Stalin beim Empfang im Kreml zu Ehren der Befehlshaber der Truppen der Roten Armee, 24. Mai 1945

Rede J. W. Stalins auf dem 19. Parteitag der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, 14. Oktober 1952

Über Jossif Wissarionowitsch Stalin

Wladimir Lenin: Brief an den Parteitag

Henri Barbusse: In den Schranken der Geschichte

Leo Trotzki: Vorwort zu Stalin. Eine Biographie

Anhang

Ausgewählte Daten

Abkürzungsverzeichnis

Biographische Angaben

Jossif Wissarionowitsch Stalin – Werk und Rezeption

Ausgabe der Werke

Zur Biographie

9,90 *
Artikel-Nr.: 9783423248822

»Selten war Geschichtsunterricht so unterhaltsam.«
Glamour 01/2012

 

»Gorokhova schreibt ohne Bitterkeit. Genaue Beobachterin, ortet sie selbst in der Mangelversorgung Situationskomik.«
Barbara Mader, Kurier, Wien 14.01.2012

 

»Ein gut geschriebenes, lesenswertes Buch.«
Altmühl-Bote 12.01.2012

 

 

 

Lena wächst in einem typisch sowjetischen Wohnblock auf: Die Fassade bröckelt, die Mülltonnen im Hof quellen über, in der Wohnung trocknen neben der Wäsche auch die im Wald gesammelten Pilze. Schon im Kindergarten begreift sie, dass das »So tun, als ob« eine lebensnotwendige Disziplin ist. Vor allem wenn man sich wie Lena in die Sprache des Klassenfeindes verliebt:

 

In einem grauen Alltag, in dem nichts auf die offiziell propagierte, kurz bevorstehende leuchtende Zukunft hindeutet, wird der Englischunterricht zum Fenster in eine andere Welt und Lenas persönlicher Weg zu innerer Freiheit.

 

Nach ihrem Studium unterrichtet sie ausländische Studenten. Einer von ihnen ist der Amerikaner Robert, sein Heiratsantrag ermöglicht Lena die Ausreise: Mit 20 Kilo Gepäck checkt sie ein in ein neues Leben.

14,90 *
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