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UdSSR, Rußland, Korea, China & Kuba

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Artikel-Nr.: 9783938045602

Am 27. Oktober 2011 startet Leander Haußmanns Film Hotel Lux mit Michael Bully Herbig in der Hauptrolle in den Kinos. Der Geschichte im Film steht die wahre Geschichte Ruth von Mayenburgs gegenüber, die sieben Jahre (1938 bis 1945) in dem internationalen Ghetto-Hotel Lux in Moskau lebte. Dabei lernte sie nicht nur dessen Bewohner, meist junge Kommunisten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und ganz Europa kennen, sondern erlebte auch die stalinistischen Säuberungen hautnah mit. Die Neuausgabe ihres Buches wird ergänzt durch bislang unveröffentlichte Drehbuchnotizen des renommierten Filmemachers Heinrich Breloer, die dieser nach einer Reise mit Ruth von Mayenburg nach Moskau verfasst hat. Hotel Lux. Die Menschenfalle erzählt die wahre Geschichte eines erschütternden Orts.

 


Ruth von Mayenburg, 1907 1993, war von 1932 bis 1966 Mitglied der KPÖ, 1934 nahm sie aktiv am Februaraufstand teil und musste anschließend ins Ausland (Prag, dann UdSSR) fliehen. In der Emigration wurde sie Mitglied der illegalen KPÖ und unterstützte die Rote Armee. Während des Zweiten Weltkriegs war sie Mitarbeiterin der Propaganda-Abteilung der Sowjetarmee. Nach der Flucht in die UdSSR wohnte sie von 1938 bis 1945 im Moskauer Hotel Lux. Heinrich Breloer, geboren 1942, deutscher Filmregisseur, realisierte 2001 »Die Manns. Ein Jahrhundertroman. Die Geschichte der Familie Mann«, Doku-Drama, »Speer und Er«, Doku-Drama, 2004, »Buddenbrooks«, Spielfilm, 2008. Heinrich Breloer besuchte 1991 gemeinsam mit Ruth von Mayenburg das ehemalige Hotel Lux in Moskau, 1993 veröffentlichte er das filmische Doku-Drama »Wehner die unerzählte Geschichte« in zwei Teilen.

 

24,80 *
Artikel-Nr.: 9783518224656

Nadeschda Mandelstam (1899-1980), die ihren Mann, den Dichter Ossip Mandelstam, um viele Jahre überlebte, hat sich im Alter mit ihren Memoiren Das Jahrhundert der Wölfe und Generation ohne Tränen international einen Namen gemacht. Erst vor wenigen Jahren wurden in ihrem Nachlass Erinnerungen an Anna Achmatowa (1889-1966) entdeckt - ein bewegendes Dokument der Freundschaft in schwierigsten Zeiten. Achmatowa, die charismatische, unbeugsame Dichterin, bangt um ihren Sohn, der in den stalinistischen Gefängnissen inhaftiert ist, während die Freundin die Gedichte ihres 1938 im Lager umgekommenen Mannes rettet - indem sie jede Zeile seiner verbotenen Texte im Gedächtnis bewahrt. Dieses reiche Buch ist Dichterporträt und Zeitzeugnis zugleich - ein vierzig Jahre währendes Gespräch über Angst und Niedertracht, über die Macht und Ohnmacht von Liebe, Eros und Literatur.

Nadeschda Mandelstam, 1899 geboren, begleitete ihren Mann Ossip Mandelstam 1934 nach Woronesch in die Verbannung. Sie arbeitet als Textilarbeiterin, später als Englischlehrerin. Die ersten beiden Bücher ihrer Memoiren, zuerst im Samisdat verbreitet, erschienen Anfang der 70er Jahre in Westeuropa. Ein drittes Buch blieb Fragment. Ihm sind die Erinnerungen an Achmatowa entnommen, die hier erstmals auf deutsch erscheinen. Nadeshda Mandelstam starb 1980 in Moskau.

18,90 *
Artikel-Nr.: 9783320022662

Wladislaw Hedeler, Studium der Philosophie in Berlin, als Historiker, Übersetzer, Publizist tätig, zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Sowjetunion.

Kaum ein Mensch hat das 20. Jahrhundert so geprägt wie Jossif Stalin. Seine Opfer verfluchten unter der Folter den Tag seiner Geburt,  seine Anhänger glaubten sich heldenhaft, wenn sie mit seinem Namen auf den Lippen fielen. Stalin war der illegitime Erbe der russischen Revolution des Jahres 1917. Ab 1922 als Generalsekretär für die Organisation der Kommunistischen Partei der Sowjetunion zuständig, riß er binnen weniger Jahre alle Macht an sich. Das gelang ihm nicht zuletzt, weil die führenden Revolutionäre auf den halbgebildeten Georgier – der vierschrötig und mit schlechten Manieren daherkam – herabsahen und ihn deshalb unterschätzten. Am Ende hat er alle ausgelöscht. Gerade seine »Einfachheit« und »Volkstümlichkeit« waren es, die es Stalin gestatteten, sich als der geradlinige »Große Steuermann« zu inszenieren – eine Strategie, die in einem obrigkeitsgläubigen Bauernland wie dem riesigen russischen Reich verfing. Noch heute wird der Massenmörder von nicht wenigen Menschen verehrt – überall auf der Welt.

Aus dem Inhalt

»Warum seid ihr gekommen?«

Vom Priesterseminar in den Kreml

Soso – die Kindheit

Dschugaschwili – der Seminarist

Koba – der Räuber

Stalin – der Volkskommissar

Druschkow – der Generalissimus

Chosjain – der Tod des Diktators

Jossif Wissarionowitsch Stalin

Zum Tode Lenins. Rede auf dem II. Sowjetkongress der UdSSR, 26. Januar 1924

Unterredung mit dem deutschen Schriftsteller Emil Ludwig, 13. Dezember 1931

Unterredung mit Roy Howard, Vorsitzender des amerikanischen Zeitungskonzerns »Scripps-Howard Newspapers«, 1. März 1936

Über die Mängel der Parteiarbeit und die Maßnahmen zur Liquidierung der trotzkistischen und sonstigen Doppelzüngler. Schlußwort auf dem Plenum des ZK der KPdSU(B), 5. März 1937

Rede des Genossen J. W. Stalin beim Empfang im Kreml zu Ehren der Befehlshaber der Truppen der Roten Armee, 24. Mai 1945

Rede J. W. Stalins auf dem 19. Parteitag der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, 14. Oktober 1952

Über Jossif Wissarionowitsch Stalin

Wladimir Lenin: Brief an den Parteitag

Henri Barbusse: In den Schranken der Geschichte

Leo Trotzki: Vorwort zu Stalin. Eine Biographie

Anhang

Ausgewählte Daten

Abkürzungsverzeichnis

Biographische Angaben

Jossif Wissarionowitsch Stalin – Werk und Rezeption

Ausgabe der Werke

Zur Biographie

9,90 *
Artikel-Nr.: 9783423248822

»Selten war Geschichtsunterricht so unterhaltsam.«
Glamour 01/2012

 

»Gorokhova schreibt ohne Bitterkeit. Genaue Beobachterin, ortet sie selbst in der Mangelversorgung Situationskomik.«
Barbara Mader, Kurier, Wien 14.01.2012

 

»Ein gut geschriebenes, lesenswertes Buch.«
Altmühl-Bote 12.01.2012

 

 

 

Lena wächst in einem typisch sowjetischen Wohnblock auf: Die Fassade bröckelt, die Mülltonnen im Hof quellen über, in der Wohnung trocknen neben der Wäsche auch die im Wald gesammelten Pilze. Schon im Kindergarten begreift sie, dass das »So tun, als ob« eine lebensnotwendige Disziplin ist. Vor allem wenn man sich wie Lena in die Sprache des Klassenfeindes verliebt:

 

In einem grauen Alltag, in dem nichts auf die offiziell propagierte, kurz bevorstehende leuchtende Zukunft hindeutet, wird der Englischunterricht zum Fenster in eine andere Welt und Lenas persönlicher Weg zu innerer Freiheit.

 

Nach ihrem Studium unterrichtet sie ausländische Studenten. Einer von ihnen ist der Amerikaner Robert, sein Heiratsantrag ermöglicht Lena die Ausreise: Mit 20 Kilo Gepäck checkt sie ein in ein neues Leben.

14,90 *
Artikel-Nr.: 978-3-86732-076-4

Lesung zum Welttag des Buches am 23. April 2012 um 19.00 Uhr.

Eintritt frei.

 

Reisen war für DDR-Bürger auch in Richtung der sozialistischen Bruderländer staatlich reglementiert.

Doch Reisen war in der DDR ein heikles Thema. Der Westen war sowieso tabu, aber auch Richtung Osten gab es vielerlei Einschränkungen. Nicht einmal in die Sowjetunion, den vielbeschworenen Retter und großen Bruder, durfte man ohne offizielle Erlaubnis und den Geleitschutz einer Reisegruppe besuchen. Doch gerade das Verbotene lockte. Unangepasste junge Leute unternahmen mit Hilfe eines Transitvisums, das nur für drei Tage galt, wochenlange riskante Expeditionen in ein Riesenreich, das elf Zeitzonen umfasste und gigantische Landschaften versprach. Wer sich derart illegal und unerkannt durch Freundesland bewegte, konnte alle Absurditäten des sowjetischen Alltags und der Bürokratie kennenlernen, die kein normaler Tourist mitbekam. Zugleich kam die deutsch-sowjetische Freundschaft in den unvermutetsten Situationen zum Tragen. Fast alle Reisenden erlebten eine schier unglaubliche Gastfreundschaft.

Das Buch berichtet von jenen, die im Land bleiben wollten und dennoch die Ferne suchten. Von denen, die die Propaganda von der Völkerfreundschaft beim Wort nahmen und auf eigene Faust kreuz und quer durch die riesige Sowjetunion reisten – immer auf der Flucht vor dem KGB und der Miliz. In zahlreichen Zeitzeugen­interviews, ergänzt durch essayistische Betrachtungen, werden wahrhaft verwegene Reisen rekonstruiert, die bis in die entlegensten Winkel dieser Welt führten. Dorthin, wo manchmal nicht einmal mehr der Sozialismus regierte, sondern nur noch die Gesetze der Natur und des Überlebens herrschten.

26,90 *
Artikel-Nr.: 9783803136350

Russland - Kein Weg aus dem postkommunistischen Übergang?  

 

Der postkommunistische Übergang ist in Russland historisch einzigartig. Anders als in den ostmitteleuropäischen Staaten fand kein nennenswerter Austausch der Führungselite statt. Veränderungen gab es in der Wirtschaft, wo sich eine gewisse Entstaatlichung vollzog, aber dennoch hat der erbitterte Widerstand des militärisch- industriellen Sektors und der Staats- und Parteibürokratie den Übergang zu einer postindustriellen Gesellschaft verhindert. In der Politik hingegen wird eine Rückbildung zum autoritären Staat immer deutlicher. Das heute herrschende Regime setzt auf die Tradition, Großmachtgehabe, einen paranoiden Nationalismus, die Gleichschaltung der Justiz und eine deklarierte orthodoxe Religiosität und fördert eine Atmosphäre des allgemeinen Zynismus und Massenkonsums. Belegt durch reiches Datenmaterial, beschreiben die Autoren den Weg Russlands vom Ende des Kommunismus zur großen Krise 1998, über den Aufstieg Putins bis hin zu Medwedjew. Und sie kritisieren die westlichen Staaten, deren Haltung mehr von energiepolitischen Erwägungen bestimmt wird als dem Drängen auf Einhaltung der Menschenrechte und die so die autoritäre Staatsmacht festigen.

Lev Gudkov (links), 1946 in Moskau geboren, hat Soziologie, Journalismus und Philologie studiert. Er ist Direktor des unabhängigen Meinungsforschungsinstituts »Levada Center« und Herausgeber der Zeitschrift »The Russian Public Opinion Herald«. Victor Zaslavsky, geboren 1937 in Leningrad, lehrte nach zehn Jahren als Ingenieur Soziologie an der Universität Leningrad.

19,90 *
Artikel-Nr.: 9783446230521

"Ein sehr vielschichtiger und intensiver Roman über "das Jahrhundert der Wölfe", ein ergreifendes Epitaph für alle, deren Lebenswillen und Glücksverlangen unter der schwarzen Sonne von Terror und Gewalt zerstört wurden." (Claus-Ulrich Bielefeld, Die Welt, 23.08.08)
Eine Dreiecksgeschichte in furchtbaren Zeiten: Zwei ungleiche Brüder, der eine ein brutaler Mörder und Vergewaltiger, der andere ein hässlicher Intellektueller, lieben dieselbe Frau. Es ist Lew, der Dichter, der die hinreißend schöne Jüdin Zoya bekommt. Die beiden ungleichen Brüder landen im Gulag. Im Rückblick berichtet der namenlose Bruder von den Schrecken des Lagers. Auch hier mordet er, um zu überleben, während der sanftmütige Lew sich aufgibt und daran zurückdenkt, was in der einzigen Nacht, die er mit Zoya verbracht hat, passiert ist. Martin Amis, der Erfolgsschriftsteller aus England, auf der Höhe seines Könnens.

19,90 *
Artikel-Nr.: 9783430200493

23.04.08/ sueddeutsche.de /Matthias Kolb
»Es ist der Wert des neuen Buches, dass Reischuster neben den biographischen Details zu Medwedew zugleich ein Porträt des Landes zeichnet.«
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG / Ralf Altenhof / 29.04.08
»Der Autor dringt tief in die russischen Verhältnisse ein, wahrt aber zugleich Distanz, um seinen Gegenstand aus vielen Perspektiven zu betrachten und ein begründetes Urteil abgeben zu können.«

16,90 *
Artikel-Nr.: 9783931801694

Petschatnikowgasse 3: Moskauer Familienbiografie aus der Stalin-Ära  von Marina Leuschel , Bernd Leuschel

3. Oktober 1937, Wladiwostok: Die NKWD-Staatssicherheit, die auf Weisung Lenins entstandene Tscheka, holt Konstantin Timofejewitsch Metjolkin ab. Für den Nachwuchswissenschaftler, Jahrgang 1905, an der Akademie der Wissenschaften der UdSSR beginnt eine 16 Jahre lange Odyssee durch Lager und Verbannungsorte. Jekaterina Michajlowna und die Kinder bleiben zurück in der Moskauer Petschatnikowgasse. Die dokumentierte Familienbiografie macht vertraut mit Lebensumständen im Russland vor der Oktoberrevolution 1917 , zeigt die Praxis der so genannten Säuberungsaktionen während der 30-jährigen Herrschaft des KP-Generalsekretärs Stalin und das Dasein im sowjetischen Lagersystem aus der Alltagsperspektive. Die Briefe von Konstantin Timofejewitsch an Jekaterina Michajlowna lassen Marina Leuschel keine Ruhe. Sie recherchiert ...

Es ist die Geschichte ihrer Großeltern. Über den Autor Marina Leuschel, Dr. paed., geboren in Moskau, studierte Linguistik und Pädagogik an der Moskauer Staatlichen Hochschule für Fremdsprachen, promovierte über Probleme der Phonetik der deutschen Sprache. Lebt seit 1995 bei Stuttgart, unterrichtet freiberuflich Deutsch, Englisch und Russisch an verschiedenen Lehranstalten. Seit 2002 zahlreiche Veröffentlichungen, vor allem Lyrik und literaturwissenschaftliche Abhandlungen in literarischen Zeitschriften und Almanachen.

16,80 *
Artikel-Nr.: 9783865833655

Das Tagebuch des Levan Atanasjan: Erinnerungen eines ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen

 

Der sowjetische Militärarzt Levan Atanasjan geriet im Herbst 1941 in deutsche Kriegsgefangenschaft. 1943 schrieb er nach seiner erfolgreichen Flucht zu den Partisanen in Weißrussland in einem Tagebuch nieder, was er in Gefangenenlagern in den von Deutschen besetzten Gebieten erlebt hatte. Seine Darstellung ist zwangsläufig geprägt von ideologischen Prämissen der damaligen Zeit. Sie ist subjektiv, ohne jedoch das eigene Leid herauszukehren.

Mit seinem Erfahrungsbericht wollte der Autor die Menschen in seinem Land darüber informieren, was einen Rotarmisten in deutscher Gefangenschaft erwartete. Für den deutschen Leser wird erstmalig die Atmosphäre und das Geschehen in den besetzten Gebieten deutlich, dem sowjetische Kriegsgefangene unterlagen und das auch die Haltung der UdSSR langfristig gegenüber dem dann 1945 endgültigen besiegten Deutschland mit prägte.

 

Der aus dem Russischen übertragene Tagebuchtext wird durch Quellen der Wehrmacht und der Roten Armee ergänzt, welche die im Tagebuch beschriebenen Ereignisse aus anderem Blickwinkel beleuchten. Dem Text ist eine thematische Einführung von Klaus-Dieter Müller vorangestellt. Buchrückseite Der sowjetische Militärarzt Levan Atanasjan geriet im Herbst 1941 in deutsche Kriegsgefangenschaft. 1943 schrieb er nach seiner erfolgreichen Flucht zu den Partisanen in Weißrussland in einem Tagebuch nieder, was er in Gefangenenlagern in den von Deutschen besetzten Gebieten erlebt hatte.

 

Seine Darstellung ist zwangsläufig geprägt von ideologischen Prämissen der damaligen Zeit. Sie ist subjektiv, ohne jedoch das eigene Leid herauszukehren. Mit seinem Erfahrungsbericht wollte der Autor die Menschen in seinem Land darüber informieren, was einen Rotarmisten in deutscher Gefangenschaft erwartete. Für den deutschen Leser wird erstmalig die Atmosphäre und das Geschehen in den besetzten Gebieten deutlich, dem sowjetische Kriegsgefangene unterlagen und das auch die Haltung der UdSSR langfristig gegenüber dem dann 1945 endgültigen besiegten Deutschland mit prägte. Der aus dem Russischen übertragene Tagebuchtext wird durch Quellen der Wehrmacht und der Roten Armee ergänzt, welche die im Tagebuch beschriebenen Ereignisse aus anderem Blickwinkel beleuchten. Dem Text ist eine thematische Einführung von Klaus-Dieter Müller vorangestellt.

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