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UdSSR, Rußland, Korea, China & Kuba

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Artikel-Nr.: 9783940938497

Antisemitismus spielte in der russischen Gesellschaft während der Revolution von 1917 und im anschließenden Bürgerkrieg eine bedeutende und bislang weitgehend unterschätzte Rolle. Eine Folge seiner massiven Verbreitung in diesen Jahren waren antijüdische Pogrome mit vermutlich 150 000 bis 200 000 Toten. Das Feindbild vom Judäobolschewismus stellte dabei den wichtigsten zeitgenössischen Bezugsrahmen des Antisemitismus dar.
Die Studie untersucht die Vorbedingungen für die Entstehung des antijüdischen Feindbildes im spätzaristischen Russland, fragt nach dem historisch Neuen am Judäobolschewismus und bietet eine Kontextualisierung bezogen auf Bürgerkriegskonflikte, Trägerschichten und ideologische Exponenten.

24,00 *
Artikel-Nr.: 9783886340804

 

Trotzkismus. Aus dem Russischen übersetzt von Hannelore Georgi und Harald
Schubärth

Nach Lenin war Leo Trotzki der wohl bekannteste Revolutionär des
Oktoberumsturzes im Russland des Jahres 1917. Doch schon bald sollte der Name
des einflussreichen Parteitheoretikers und Organisators der Roten Armee auf
Betreiben Stalins – zum „Ismus” gesteigert – zum Synonym für oppositionelle
Bestrebungen aller Art werden. Der Band ist die Übersetzung eines Buches, das der
1998 verstorbene Historiker Rogowin bereits zu Beginn der 90er-Jahre in russischer
Sprache veröffentlicht hat. Er bildet den Auftakt einer nun abgeschlossenen
sechsbändigen Reihe, die der Frage gewidmet ist, ob es eine Alternative zur
bekannten stalinistischen Entwicklung im nachrevolutionären Russland hätte geben
können. Die Analyse des Verfassers verlässt daher auch nie den sozialistischen
Diskurs, d. h. es handelt sich um eine Untersuchung, die den inneren Zustand der
Partei und der Nomenklatur thematisiert, die aber die Frage, ob es eine Alternative
zum Sozialismus an sich gegeben hätte, gar nicht stellt.

29,90 *
Artikel-Nr.: 9783596173860

Mit ihrer aufwendig recherchierten Sozialgeschichte der Roten Armee beleuchtet Catherine Merridale eine von der historischen Forschung bislang sträflich vernachlässigte Seite der Geschichte der Sowjetarmee während des Zweiten Weltkriegs. Waren aus den unterschiedlichsten Perspektiven bisher vor allem die Heerführer und Militärstrategen Gegenstand der Betrachtung, richtet die englische Historikerin den Fokus auf die im (auch russischen) Volksmund "Iwan" genannten einfachen Soldaten.

Unter welchen Umständen lebte, kämpfte und starb der gemeine Rotarmist? Welche Ängste und Hoffnungen trieben ihn um? Wie ging er damit um, völlig unzureichend ausgerüstet gegen einen zeitweise übermächtigen Feind eine hoffnungslos erscheinende Abwehrschlacht schlagen zu müssen? Wie erlebte er den Tod seiner Kameraden (fast neun Millionen Sowjetsoldaten kostete der Krieg das Leben!), den Umschwung und schließlich den triumphalen Sieg?

Merridales profunde Untersuchung zeichnet ein sehr differenziertes Bild vom gemeinen Sowjet-Soldaten, das wenig gemein hat mit den weit verbreiteten Schwarz-Weiß-Klischees vom moralisch reinen Helden oder blutrünstigen Ungeheuer.

9,95 *
Artikel-Nr.: 9783351027292

Auf der Suche nach meinem russischen Vater

Es ist Sommer, Christa und Wolodja sind verliebt. Die Deutsche und der sowjetische Offizier träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Bis sie verraten werden. Jahrzehnte später spürt Ulrich Schacht der verhängnisvollen Geschichte seiner Eltern nach. Gegen den Widerstand seiner Mutter versucht er, seinen Vater zu finden. An einem Frühlingstag steht er einem Mann gegenüber, von dem er hoffte, dass er sein Vater sei. – Ein tief bewegendes Zeitzeugnis, exakt wie ein Geschichtsbuch, anschaulich wie ein Roman. »Aber ihr erster gemeinsamer Sommer war mitten im August schon zu Ende gewesen: vereist, über Nacht. Einen nächsten würde es nicht mehr geben, nie.«

19,95 *
Artikel-Nr.: 9783406459702

Kleine Geschichte der Sowjetunion 1917 - 1991  von Helmut Altrichter

Als im Dezember 1991 mit Gorbatschows Rücktritt das Ende der Sowjetunion kam, ereignete sich dies erstaunlich unaufgeregt: Das kommunistische Riesenreich zerfiel wieder in die früheren geografischen Einheiten. Für Geschichtsprofessor Helmut Altrichter machten sich UdSSR und Ostblock "auf samtenen Pfoten davon". Ein ungewöhnliches, aber nicht unerwartetes Ende einer Weltmacht, die immerhin mehr als 70 Jahre Bestand hatte.

Denn Zerfallserscheinungen im Machtapparat ließen sich schon früh(er) erkennen -- das zeigt Altrichter in seiner Kleinen Geschichte der Sowjetunion 1917-1991. Als roten Faden nutzt der Nürnberger Historiker die Betrachtung von "vier ineinander greifenden Entwicklungssträngen: die Ideologie und das politische System, das Nationalitätenproblem und der außenpolitische Konkurrenzkampf". Logische Ansatzpunkte, um die Entstehung, den langen Fortbestand sowie die späteren Bruchstellen des kommunistischen Systems herauszuarbeiten.

Das tut Altrichter nur mit begrenzter Ausführlichkeit -- der medienpräsente Putsch vom August 1991 etwa wird auf einer Seite abgehandelt. Aber das Wörtchen "Kleine" steht mit Absicht im Buchtitel: Altrichter ging es um eine gestraffte Übersicht der sowjetischen Historie. Die Langfassung kann man beispielsweise in Manfred Hildermeiers Mammutwerk Geschichte der Sowjetunion 1917 - 1991 studieren. Altrichters Neuauflage profitiert von der zwischenzeitlich verbesserten Zugänglichkeit der Archivquellen. So wurden neueste Forschungsergebnisse in die Arbeit integriert (sowohl in Bezug auf die jüngste wie auch auf die ältere UdSSR-Geschichte).

Neben dem Text sowie den -- allerdings wenigen -- Fotografien enthält der Band alle Bestandteile eines guten Übersichtswerkes: Wirtschaftliche, geografische, demografische, politische Tabellen, Schaubilder und Landkarten, ein ausführliches Literaturverzeichnis sowie eine Zeittafel runden den positiven Gesamteindruck des Bandes ab. Das alles macht Altrichters Buch zu dem kompakten Nachschlagewerk in Sachen UdSSR schlechthin. --Joachim Hohwieler

14,90 *
Artikel-Nr.: 978-3-596-18424-8

Alexander Solschenizyn

Der Archipel GULAG I

In den drei Bänden seines monumentalen Werks „Der Archipel GULAG“ hat Solschenizyn die Geschichte des GULAG, dieses Reichs des Terrors, mit der dokumentarischen Sorgfalt eines Historikers und der Sprachgewalt eines großen Epikers aufgezeichnet. „Was die vorliegenden Seiten enthalten, ist keine Beschreibung des Lagerlebens, sondern eine politische Vorgeschichte, die Chronik der Entstehung dieses unheimlichen Inselreichs …“ (Neue Zürcher Zeitung)

 

 

 

 

 

In den drei Bänden seines monumentalen Werks »Der Archipel GULAG« hat Solschenizyn die Geschichte des GULAG, dieses Reichs des Terrors, mit der dokumentarischen Sorgfalt eines Historikers und der Sprachgewalt eines großen Epikers aufgezeichnet.

12,99 *
Artikel-Nr.: 9783596184231

Der Archipel GULAG von Alexander Solschenizyn

Alexander Solschenizyn verbrachte viele Jahre seines Lebens in den Straflagern Sibiriens und in der Verbannung. Gestützt auf seine eigenen Erfahrungen und die Berichte von über 200 Überlebenden hat er zwischen 1958 und 1967 ein aufrüttelndes Epos geschaffen, das die "unmenschliche Macht von Menschen über Menschen" bezeugt: Der Archipel Gulag.

Das Buch besteht aus drei Bänden. Im ersten Band steht die geschichtliche Entwicklung des Systems im Mittelpunkt. Band 2 schildert die Lagerwelt aus der Sicht der verschiedenen Gruppen, die sie bevölkerten und beschreibt den Weg der Häftlinge von der Einlieferung bis zum Tode durch Erschöpfung, Krankheiten oder den Sadismus der Bewacher. Mit dem dritten Band ist das Werk abgeschlossen. Er handelt von der Bestrafung politischer Häftlinge unter dem zaristischen und dem bolschewistischen System, schildert die Massenvertreibung ganzer Klassen, die Zwangsumsiedlung ganzer Völker und gibt einen Ausblick auf die Zeit nach Stalin.

Solschenizyn nennt Der Archipel Gulag den "Versuch einer künstlerischen Bewältigung", "all jenen gewidmet, die nicht genug Leben hatten, um dies zu erzählen". Das Buch ist ein Aufschrei, eine Anklage gegen die Unmenschlichkeit, gegen die Unfreiheit und gegen den Terror. Solschenizyn hat das sowjetische Lagersystem weltweit bekanntgemacht, er hat die Öffentlichkeit aufgerüttelt und er hat das Sowjetunionbild des Westens maßgeblich geprägt. Es mag inzwischen wissenschaftlich fundiertere Arbeiten über den Gulag geben, an der herausragenden Bedeutung von Solschenizyns Werk ändert das nichts.

Mögen die Lager auch verschwunden sein, Solschenizyns Botschaft ist heute noch so aktuell wie vor dreißig Jahren: "Es wurde mir nach und nach klar, daß die Grenze zwischen Gut und Böse nicht zwischen Staaten, Klassen oder Parteien verläuft, sondern quer durch das Herz des Menschen. Es ist unmöglich, das Böse ganz aus der Welt zu schaffen, aber es ist möglich, es aus dem Innern des einzelnen Menschen zu vertreiben."

12,00 *
Artikel-Nr.: 9783800073634

Die Russen kommen: Wer sie sind und was sie hier machen  von Livia Klingl

Dass Opernstar Anna Netrebko 2006 die österreichische Staatsbürgerschaft annahm, ist symptomatisch für ein neues Phänomen: Die Russen kommen nach Österreich. Touristen aus den GUS-Staaten geben hier pro Urlaubstag doppelt so viel Geld aus wie deutsche und sind damit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden. Oligarchen wie Oleg Deripaska investieren in österreichische Firmen und eröffnen neue Märkte. Die Reporterin Livia Klingl zeigt in ihrem neuen Buch, wie Russland tickt, wie die dortigen Millionäre zu ihrem Geld kamen und was das alles für Österreich bedeutet.

19,95 *
Artikel-Nr.: 9783462040463

Väterchen Don: Der Fluss der Kosaken  von Fritz Pleitgen und Tina Baumeister

19,95 *
Artikel-Nr.: 9783776624502

Zwischen zwei Mühlsteinen: Mein Leben im Exil  von Alexander Solschenizyn , Fedor B. Poljakov

Die Memoiren eines Unbeugsamen: Literaturnobelpreisträger Alexander Solschenizyn erinnert sich an seine ersten Jahre im Exil und an die Herausforderungen, denen er im Kampf gegen die Lüge auch im Westen begegnete. Klappentext Im Februar 1974 wurde der Literaturnobelpreisträger Alexander Solschenizyn vom KGB verhaftet, in ein Flugzeug gesetzt und nach Deutschland ausgewiesen. Die sowjetischen Machthaber wollten so ihren schärfsten Kritiker außer Gefecht zu setzen. Doch Solschenizyn, Autor des »Archipel Gulag«, führte seinen Kampf gegen die Lüge auch im Ausland weiter.

12,99 *
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