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Leben in der DDR


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Mielke, Macht und Meisterschaft - Dynamo Dresden im Visier der Stasi

Artikel-Nr.: 978-3-86153-756-4

Ingolf Pleil

Mielke, Macht und Meisterschaft - Dynamo Dresden im Visier der Stasi

Zehn Tage im Januar 1981 erschütterten die DDR-Fußballwelt. Kurz vor der Abreise der Nationalmannschaft nach Südamerika wurden Gerd Weber, Peter Kotte und Matthias Müller verhaftet. Auslöser war der Bericht eines Inoffiziellen Mitarbeiters des Staatssicherheitsdienstes, dass die drei Spieler der SG Dynamo Dresden »bei einem der nächsten Spiele in der BRD bleiben« würden und beim 1. FC Köln unter Vertrag kämen. Die Folgen waren Arrest, Verhöre, Spielsperren, gezielt gestreute Gerüchte. Die Hintergründe aber blieben im Dunkeln.Jahrzehnte später hat Ingolf Pleil das Aktenmaterial gesichtet, Zeitzeugen befragt und die Ereignisse um Dy­na­mo Dresden umfassend rekonstruiert. Seine Recherchen decken die enge Verknüpfung von Politik, Fußball und Geheimdienst in der DDR auf und zeigen, wie der national und international erfolgreiche Fußballclub Dynamo Dresden in den siebziger und achtziger Jahren durch die Stasi infiltriert wurde. Die Verstrickungen von Spielern, Trainern, Medizinern und Funktionären sorgten auch nach der Wende noch für Turbulenzen rund um den legendären Verein, über dessen Entwicklung bis in die Gegenwart hinein Pleil berichtet.

Ingolf Pleil, Jahrgang 1968, aufgewachsen in Dresden, nach dem Abitur 1987 Volontariat bei den Sächsischen Neuesten Nachrichten, Wehrdienst in der Nationalen Volksarmee und seit 1990 Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten, Journalistik-Fernstudium an der Freien Universität Berlin, an der er im Jahre 2000 für die vorliegende Arbeit mit dem Fritz-Eberhard-Preis ausgezeichnet wurde.

 

18,00 *

Wehrdienst, Kohle, Bergmannsfusel - Erinnerungen an die DDR

Artikel-Nr.: 978-3-950-19939-0

Johannes Schoenherr,

Wehrdienst, Kohle, Bergmannsfusel

Erinnerungen an die DDR

Im Jahr 2015 jährt sich zum fünfundzwanzigsten Mal das Ende der DDR. Der passende Anlass, in diesem unterhaltenden Buch das persönliche Stimmungsbild einer Zeit zu beschreiben, die indessen über dreißig Jahre zurückliegt. In einer autobiografischen Erzählung wird von Wehrdienst und ideologischer Verblendung berichtet, aber auch von zwischenmenschlichen Erlebnissen, die dem Autor bis heute in Erinnerung geblieben sind. In detaillierten Schilderungen wird der Leser in Handlungsabläufe einbezogen und erlebt eine kleine Episode DDR - Geschichte.

19,95 *

Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus

Artikel-Nr.: 978-3-499-33249-4

Friedrich Christian Delius

Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus

Die unterhaltsame Chronik einer unwahrscheinlichen Reise

„In der Mitte seines Lebens, im Sommer 1981, beschließt der Kellner Paul Gompitz aus Rostock, nach Syrakus auf der Insel Sizilien zu reisen. Der Weg nach Italien ist versperrt durch die höchste und ärgerlichste Grenze der Welt, und Gompitz ahnt noch keine List, sie zu durchbrechen. Er weiß nur, dass er die Mauern und Drähte zweimal zu überwinden hat, denn er will, wenn das Abenteuer gelingen sollte, auf jeden Fall nach Rostock zurückkehren.“ So beginnt F. C. Delius’ Chronik einer modernen Schwejkiade.

Im Juni 1988 gelingt es Gompitz, mit einer Jolle von Hiddensee nach Dänemark zu segeln. Delius erzählt von der Mühsal der Vorbereitungen, von der Hartnäckigkeit, wie Gompitz das Segeln lernte, sein Boot tarnte, Geld in den Westen schaffte, wie er gegen jede Gefahr eine List fand, immer etwas schlauer als die Staatssicherheit. Einfach auf sein Recht auf eine Bildungs- und Pilgerreise pochend, auf den Spuren Johann Gottfried Seumes, dessen „Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802“ er seit Jugendzeiten im Kopf hat. Doch zunehmend irritiert ihn die Frage: „Wie kommst du am besten wieder zurück?“

9,99 *

Erich Mielke, die Stasi und das runde Leder

Artikel-Nr.: 978-3-89533-448-1

Hanns Leske

Erich Mielke, die Stasi und das runde Leder

Der Einfluss der SED und des -Ministeriums für Staatssicherheit auf den Fußballsport in der DDR

Fußball in der DDR – das ist auch die Geschichte schier unglaublicher Pressionen seitens des SED-Regimes, das Sport in erster Linie als Politikum sah. Hanns Leske hat jahrelang in Vereins- und Stasi-archiven geforscht und eine Fülle von brisantem Material entdeckt. Er beschreibt eindrucksvoll

- die permanenten staatlichen Eingriffe in den Spielbetrieb, wodurch die „politisch erwünschten“ Erfolge erzwungen werden sollten

- das Spitzelwesen gegenüber regimekritischen Spielern oder potenziellen „Republikflüchtlingen“

- die Abschirmungsmaßnahmen bei deutsch-deutschen Fußballbegegnungen

- die Repressionen gegenüber unbotmäßigen Fans

- das besonders krasse Beispiel des zehnfachen Meistervereins Berliner FC Dynamo, den Stasi-Chef Erich Mielke als seinen Privatklub ansah.

Leskes Untersuchung bildet die erste wissenschaftlich fundierte Arbeit über die systematische Überwachung des Fußballsports in der DDR.

38,00 *

Die anderen Leben

Artikel-Nr.: 978-3-89809-179-4

Dörte Grimm / Sabine Michel

Die anderen Leben

Generationengespräche Ost

Wenn der Staat DDR kritisiert wird, fühlen sich oft auch die Menschen kritisiert, die in ihm gelebt haben. Das macht Gespräche innerhalb von Familien über ihr Leben in der DDR so schwierig. Viele schweigen bis heute, doch in ihrem Schweigen wächst die Wut.

20,00 *

Neu Avantgarde der Computernutzung

Artikel-Nr.: 978-3-8353-3370-3

Julia Gül Erdogan

Avantgarde der Computernutzung

Hackerkulturen der Bundesrepublik und der DDR

Die schillernden Vorreiter des Informationszeitalters: Hacker im Spiegel der deutsch-deutschen Zeit- und Technikgeschichte.

Hacker und Haecksen zählen zur Avantgarde der Computerisierung. Seit den späten 1970er-Jahren bildeten sie sich in der Bundesrepublik und in der DDR zu eigensinnigen ComputernutzerInnen mit einschlägigem Wissen heraus. 

34,00 *

Neu Die Kinder von der Fischerinsel

Artikel-Nr.: 978-3-8148-0250-3

Andreas Ulrich

Die Kinder von der Fischerinsel

Zwischen 1969 und 1973 entstand im Zentrum Ost-Berlins ein einzigartiger Hochhauskiez.

In die markanten Neubauten auf der Fischerinsel zogen neben kinderreichen Familien vor allem Künstler, Wissenschaftler, Funktionäre und Diplomaten ein – DDR-Alltag traf hier auf Prominenz und Extravaganz.

Auch die Familie von Andreas Ulrich lebte eine Zeitlang auf der Fischerinsel. Fünf Jahrzehnte später begibt sich der Journalist auf die Suche nach seinen einstigen Mitschülern, um herauszufinden, was aus ihnen geworden ist. Die Recherchen führen ihn weit über Berlin hinaus und offenbaren bewegende und außergewöhnliche Lebensgeschichten.

20,00 *
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