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Ch.Links Verlag

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Artikel-Nr.: 9783861533276

Verräter oder Verführte  von Ingrid Kerz-Rühling, Tomas Plänkers,

Das Buch ist sorgfältig und plausibel gearbeitet und schöpft seine Stimmigkeit nicht nur aus den eigenen Interviews und theoretischen Überlegungen der Autoren, sondern aus einer Art psychoanalytischem Beirat, der in bewährter »rating-Distanz« die Texte sorgfältig durchdiskutiert hat auf mögliche Täuschungen oder eigene Verstrickungen der Autoren. Tilman Moser

Hier wird nichts beschönigt, das sei ausdrücklich bemerkt. Aber hier werden psychische Dispositionen, Gefühlslagen, Traumatisierungen und Schwächen erläutert, die von der Staatssicherheit perfide genutzt wurden, um Menschen gefügig zu machen.

Indem Ingrid Kerz-Rühling und Tomas Plänkers auf die Polarisierung zwischen Täter und Opfer zunächst verzichten, ist es ihnen gelungen, einen ganzen Strauß von Prägungen aus der Kindheit, Verletzungen, Verlust- und Versagensängsten zusammenzutragen.

25,00 *
Artikel-Nr.: 9783861535201

 

Die Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Berlin-Lichtenberg war bis 1989 ein geheimnisumwitterter Ort. Wer die Frankfurter Allee stadtauswärts fuhr, passierte noch vor der Lichtenberger Brücke den knapp zwei Quadratkilometer großen Ministerialkomplex, der den Willen der SED zur Durchsetzung ihres Herrschaftsanspruches symbolisierte.

Mit dem ab 1950 forcierten Ausbau der Stasi-Zentrale entstand eine hermetisch abgeriegelte und misstrauisch bewachte Sperrzone mitten in einem vor dem gewöhnlichen Wohngebiet - eine Stadt innerhalb der Stadt, in der bis zu 7000 MfS-Mitarbeiter tätig waren. Christian Halbrocks historischer Rundgang führt nicht nur mit detaillierten Informationen und zahlreichen Abbildungen durch das übermächtige Bauensemble rund um die Normannenstraße, sondern zeigt auch, wie sich das Stadtviertel und das Leben in den angrenzenden Straßenzügen zwischen 1950 bis 1989 veränderten und welche »Anwohneraktivitäten« vor allem das Misstrauen des Staatssicherheitsdienstes hervorriefen.  Über den Autor Christian Halbrock: Jahrgang 1963; Ausbildung beim VEB Schiffselektronik Rostock; 1993-1998 Studium der Geschichte und Ethnologie in Berlin; 2004 Promotion; 2004-2005 Vorsitzender des Bürgerkomitees »15. Januar« e.V. in der Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße; seit 2007 Mitarbeiter der Abteilung Bildung und Forschung der BStU. Arbeiten zur DDR-Kirchengeschichte, zur DDR-Auslandspionage in Schweden und zu den Friedens- und Umweltgruppen in der DDR; Ausstellungsprojekt zum Sperrgebiet Karlshorst.

13,00 *
Artikel-Nr.: 9783861535560

Das «weiße Haus» in Ost-Berlin. Die ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR (Broschiert) von Jaqueline Boysen (Autor) # Broschiert: 336 Seiten # Verlag: Ch. Links Verlag; Auflage: 1., Auflage (16. Dezember 2009) # Sprache: Deutsch # ISBN-10: 3861535564 # ISBN-13: 978-3861535560 # Größe und/oder Gewicht: 21,1 x 15 x 2,5 cm

30,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-86153-276-7

Rainer Karlsch Zbynek Zeman Urangeheimnisse Das Erzgebirge im Brennpunkt der Weltpolitik 1933–1960 Ausstattung: Broschur Format: 14.8 x 21.0 cm Seitenzahl: 336 Abbildungen s/w: 31 Reihe / Kategorie: Politik/Zeitgeschichte BOD ISBN: 978-3-86153-276-7 Erstveröffentlichung: 09.2002 Auflage: 4. Erschienen: 01.2010

20,00 *
Artikel-Nr.: 9783861534785

Armee des Volkes? Militär und Gesellschaft in der DDR (Militärgeschichte der DDR): Militär und Gesellschaft in der DDR von Matthias Rogg

Die Frage, ob das Militär in der DDR gesellschaftlich integriert oder sogar akzeptiert war, gehört zu den besonders kontrovers diskutierten Themen der DDR-­Geschichte. Für nicht wenige Menschen verkörpert die Nationale Volksarmee bis heute die »Armee für Frieden und Sozialismus«, die zugleich als »Schule der Nation« wirkte. Auf der anderen Seite ruft die NVA bei vielen negative Bilder hervor, die mit Drill, persönlicher Unterdrückung und Parteidiktatur verbunden werden. In der vorliegenden Arbeit wird erstmals untersucht, wie es um die »Armee des Volkes« konkret bestellt war, inwieweit die propagierte Interessenidentität zwischen ziviler und militärischer Gesellschaft tatsächlich bestand. Das Spektrum der Untersuchung reicht von der wehrpolitischen Mobilisierung über die Erfahrungen in den Kasernen bis zum Reservistendienst und dem Einsatz von Armeeangehörigen in der Landwirtschaft, auf Baustellen und in der Produktion. Auf der Grundlage zahlreicher und zum Großteil bisher nicht veröffentlichter Archivalien, Bild­ und Filmdokumente, empirischer Meinungsbefragungen sowie Zeitzeugenberichte zeichnet der Autor ein differenziertes Bild vom spannungsreichen Verhältnis zwischen Militär und Gesellschaft in der DDR.

50,00 *
Artikel-Nr.: 9783861532651

In einer ausgewogenen Darstellung zeichnet Hans Ehlert die einzelnen Phasen dieses nicht nur organisatorisch, sondern auch psychologisch vielleicht kompliziertesten Kapitels des deutsch-deutschen Einigungsprozesses nach. Ein rundum gelungenes Buch, das neben zwei Vorträgen von Egon Bahr und Hans-Peter Kirchbach sowie einem Interview mit Rainer Eppelmann durch nicht weniger als 96 bisher meist unveröffentlichte Dokumente vervollkommnet wird. (H-Soz-u-Kult)
Ehlert hat mit dieser interessanten Zusammenstellung eine Wissenslücke geschlossen, sie auch wissenschaftlich aufgearbeitet und gleichzeitig verständlich gehalten. Darüber hinaus ist es dem Herausgeber gelungen, mit einer bereits erwähnten Vielzahl von Dokumenten die vielfältigen Entscheidungsabläufe nachzuzeichnen und so einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So werden die Zeitläufe abgerundet vorgestellt und dienen als grundlegende Aufarbeitung, die sowohl Experten als auch Interessierten hervorragende Dienste leistet. (Europäische Sicherheit)
Eine sachkundige Einleitung des Herausgebers steckt den gesamtgeschichtlichen Rahmen ab und resümiert die Ergebnisse. Zeittafel, Abkürzungsverzeichnis, Personenregister und Kurzbiografien erleichtern die Benutzung des Buches, dessen Lektüre unerlässlich ist für jeden, der sich in Forschung und Lehre mit dem Zusammenbruch der DDR und der dadurch ermöglichten Wiedergewinnung der deutschen Einheit befasst. (Deutschland Archiv)

30,00 *
Artikel-Nr.: 9783861535706

Die letzten Monate der DDR - Die Regierung de Maizière und ihr Weg zur deutschen Einheit

Am 18. März 1990 fanden die ersten freien Wahlen zur Volkskammer, dem Parlament der DDR, statt. Es sollten zugleich die letzten sein. Ein gutes halbes Jahr später hörte die DDR als Staat zu existieren auf. Ed Stuhler schildert diese sechs Monate auf dem Weg zum Beitritt der DDR zur Bundesrepublik erstmals aus der Sicht der politisch Verantwortlichen auf ostdeutscher Seite - von der komplizierten Regierungsbildung über den Einfluss der Westseite auf die zum Teil politisch unerfahrenen Akteure, das Tauziehen um eine gerechte Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion bis hin zu den Diskussionen über den richtigen Weg zur deutschen Einheit. Der Band beruht auf Interviews der Dokumentarfilmer Rainer Burmeister und Hans Sparschuh mit einem Großteil der politischen Entscheidungsträger der Regierung de Maizière sowie der Volkskammerfraktionen. Aber auch Oppositionspolitiker kommen zu Wort.
Über den Autor
Ed Stuhler: Jahrgang 1945; 1965 - 68 Studium zum Chemieingenieur in Magdeburg; 1973 - 78 Studium der Kultur- und Literaturwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin; ab 1976 Redakteur im Haus für Kulturarbeit in Berlin; seit 1979 freiberuflicher Autor. Liedtexte, Hörfunkfeatures und Buchveröffentlichungen, u. a. »Margot Honecker - Eine Biografie« (Wien 2003).

10,00 *
Artikel-Nr.: 9783861535713

»Alexander Osangs Texte sind federleicht und krallenscharf, sinnlich und süffig.« (Tages-Anzeiger Zürich) »Kino im Kopf, das ist die Kunst, die der Reporter Alexander Osang meisterhaft beherrscht, als wärs das Einfachste auf der Welt.« (Hessischer Rundfunk) »Der Mann hat ein Gespür für Menschen und Situationen.

Seine Betrachtungen kommen nie langweilig oder gar oberflächlich daher. Die Choreografie seiner Texte fasziniert den Leser bis zur letzten Seite.« (Stuttgarter Nachrichten) Kurzbeschreibung Alexander Osang hat sich mit seinen hintergründigen, hellsichtigen und pointierten Reportagen ein großes Publikum erobert.

In seinem zehnten Publizistik-Band beschreibt der preisgekrönte Spiegel-Journalist vor allem Menschen, die gern etwas anderes sein wollen, die von einem nächsten Leben träumen oder einen Neuanfang wagen. Er porträtiert den Schauspieler Ulrich Mühe, der nie seiner ostdeutschen Vergangenheit entfliehen konnte, den Hollywood-Reporter Tom Kummer, der sich nicht nur Interviews mit Filmstars ausdachte, einen Pforzheimer Zuhälter, der endlich aus dem Rotlichtmilieu treten will, deutsche Rentner, die in Thailand das Paradies suchen, amerikanische Kriegsveteranen aus fünf Jahrzehnten, die keinen Frieden finden, den Musiker Cat Stevens, der sein Heil in einer neuen Religion sucht und viele andere Menschen, die auf eine zweite Chance hoffen.

22,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-861-53749-6

Michael Meyen & Anke Fiedler

Wer jung ist, liest die Junge Welt - Die Geschichte der auflagenstärksten DDR-Zeitung

»Warum hat die DDR eigentlich keine Bild-Zeitung?«, fragt ein Besucher aus dem Westen einen Genossen. »Na, wir haben doch die Junge Welt!«
Beim Neuen Deutschland waren sie neidisch, wenn die SED-Führung das »bessere Zentralorgan« lobte und die Leser sich auf Mittwoch freuten, wenn es in der Rubrik »Unter vier Augen« Partner- und Sexualtipps gab, und auf Montag, wenn gute Fußballreportagen im Blatt waren. Unerbittlich wurde aber auch hier »der Feind« bekämpft, ob kritische Filmemacher oder Mahnwächter in einer Kirche.
Michael Meyen und Anke Fiedler haben die Junge Welt noch einmal gelesen, zwanzig Jahre nachdem die Aufl age von anderthalb
Millionen Exemplaren täglich auf ein paar Tausend geschrumpft war. Sie haben mit den Machern von einst und heute gesprochen, in den Archiven von Partei, FDJ und Staatssicherheit gegraben und dabei die Geschichte einer Zeitung zutage gefördert, die wie kein anderes Blatt für das Wachsen und Vergehen der DDR steht. 

 

29,90 *
Artikel-Nr.: 9783861535447

Die Geschichte der DDR-Rückkehrer

Wer einmal die DDR in den Westen verlassen hatte und dann zurückkehren wollte, musste Durchleuchtungs- und Umerziehungsprogramm über sich ergehen lassen. Im Zentralen Aufnahmeheim Röntgental am Rande Berlins hatten die Rückkehrer wochen-, oft monatelang auszuharren, bis sie zurück zu ihren Familien durften. Viele erlitten einen »Lagerkoller«, mehrere nahmen sich dort das Leben.

Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall hat der ZDF-Reporter Ulrich Stoll zahlreiche Rückkehrer besucht und ihre Geschichten rekonstruiert. Er traf auf Familien, die erpresst und als Geiseln genommen wurden, um republikflüchtige Angehörige zur Rückkehr zu bewegen. Er hörte von Skepsis und Argwohn im gesellschaftlichen Umfeld, in dem die Rückkehrer nicht willkommen waren, sondern bespitzelt und als »Verräter am Sozialismus« ausgegrenzt wurden. Ein Buch voller erschütternder persönlicher Schicksale.

 

 

18,00 *
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