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Nationalsozialismus

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Görings Reich. Selbstinszenierungen in Carinhall
Artikel-Nr.: 9783861533924
19,90 €

Preis inkl. MwSt.

Mit ihrer eindrucksvollen Dokumentation der Bau- und Ereignisgeschichte der Residenz Görings in der Schorfheide wollen Knopf und Martens den auf fehlende Informationen und blanke Unkenntnis zurückzuführenden »Mythos Carinhall« zerstören. (...) Sie schildern ausführlich bis in die Details - nicht zuletzt anhand von Akten und mittels zeitgenössischen Fotos - Entstehung, Ausbau und Ende von Carinhall. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Der Band von Volker Knopf und Stefan Martens trägt erstaunliches Material zusammen, das man in solcher Fülle noch nie gesehen hat. (Die Literarische Welt)

Der sorgfältig gearbeitete Band, auf langen Recherchen basierend, dokumentiert den Protz, welchen der zweite Mann im Nazi-Staat entfaltete. Diplomatenempfänge, Jagdgesellschaften, Führerbesuche, Trinkgelage, Familienleben - viele der historischen Bilder schlummerten bis anhin in den Archiven. (Facts)

Von der Existenz des Waldhofes Carinhall, etwa 65 Kilometer nördlich von Berlin gelegen, zeugen nur noch zwei Torhäuser mit dem Wappen des Reichsmarschalls Göring. Das verschüttete Gelände ist von Mythen umgeben und wird noch immer von Schatzjägern aufgesucht. Hier entstand ab 1933 eine pompöse Residenz, in der über die Geschicke Europas verhandelt wurde, etwa über den "Anschluss" Österreichs und die "Zerschlagung" der Tschechoslowakei. Knopf rekonstruiert die Geschichte von Görings Residenz und beschreibt ihre Gebäude; Martens belegt, welche Politiker, Industrielle und Militärs hier zu Gast waren und welche Entscheidungen fielen. In der erweiterten Neuausgabe werden neue Erkenntnisse über die Beteiligung Görings an der Judenvernichtung und seine Verantwortlichkeit für die Kriegs wirtschaft dargestellt. Außerdem konnten zusätzliche Pläne und Abbildungen aufgenommen werden.

Krakauer Burg - Die Machtzentrale des Generalgouverneurs Hans Frank 1939-1945
Artikel-Nr.: 9783861535751
29,90 €

Preis inkl. MwSt.

Hinter dem Titel »Krakauer Burg« verbirgt sich mehr als ein Bilderbuch über das polnische Nationalheiligtum im Zweiten Weltkrieg. Denn dem Autor gelingt eine kleine, lehrreiche Geschichte der Stadt und des Leidens ihrer Bevölkerung. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Die Krakauer Burg, der Wawel, in der mehr als 30 polnische Könige gekrönt und zu Grabe getragen wurden, ist für die Polen ein nationales Heiligtum. Nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs besetzten die Deutschen die Burg und richteten dort die Schaltzentrale des neu geschaffenen Generalgouvernements ein. Zum Generalgouverneur ernannte Hitler den bisherigen Reichsrechtsführer Hans Frank, der sich aufgrund seiner Prunksucht bald den Spitznamen »König von Polen« erwarb. Hans Frank inszenierte auf der Burg pompöse Feiern und bewirtete dort NS-Prominenz und bekannte Künstler aus dem Deutschen Reich mit ausschweifenden Galadiners. Gleichzeitig ließ er die Kunstschätze Polens beschlagnahmen und erteilte Anweisungen, das Land rücksichtslos auszubeuten, die polnische Intelligenz zu vernichten und den Holocaust vorzubereiten. Dieter Schenk schildert anschaulich, wie die Krakauer Burg zum Kristallisationspunkt der NS-Verbrechen im Generalgouvernement wurde.

Görings Revier: Jagd und Politik in der Rominter Heide
Artikel-Nr.: 9783861534570
29,90 €

Preis inkl. MwSt.

Uwe Neumärker und Volker Knopf haben die Geschichte der Rominter Heide zwischen Freizeitvergnügen und Schauplatz historischer Entscheidungen recherchiert und in einem üppig bebilderten Band zusammengefasst. Damit entreißen sie ein weiteres Objekt der NS-Selbstrepräsentation nüchtern und sachlich dem Nebel der Geschichte und damit der Mythologisierung. (Die Welt)

Mit diesem Buch ist Neumärker und Knopf ein Werk gelungen, das weder biografische Studie noch kulturgeschichtlicher Essay sein will und sowieso nicht als Lektüre für Jagdliebhaber oder Ostpreußen-Nostalgiker gedacht ist. (...) »Görings Revier« bietet nichts weniger als einen fundierten Einblick in die Komplexität der Geschichte Ostpreußens, ist eber ebenso eine Studie über die Herrschaftspraxis des NS-Regimes. (ZfG (Zeitschrift für Geschichtswissenschaft))

Die Rominter Heide in Ostpreußen war von alters her bevorzugtes Jagdgebiet derjeweiligen Landesherren. 1890/91 ließ sich Kaiser Wilhelm II. dort ein Jagdschlosserrichten, wo er bis 1913 jeden Herbst einkehrte und ab 1900 den jährlichen Marinevortraghielt. Ganz in der Nähe ließ sich 1936 auchder jagdversessene Hermann Göring ein Anwesen erbauen, den Reichsjägerhof Rominten, und nutzte es neben der Jagdfür informelle politische Besprechungen mit ausländischen Gästen. Im Zweiten Weltkrieg diente der Reichsjägerhof Göring als »Gefechtsstand« für die »Luftschlacht um England« und als Quartier während des »Russlandfeldzugs«, bis er 1944 zerstört wurde. Seit Kriegsende verläuft die Grenze zwischen Polen und der Russischen Föderation querdurch die Rominter Heide. Dieser mit vielen seltenen historischen Fotos ausgestattete Band behandeltdie bewegte Geschichte der Jagdhäuser und der politischen Ereignisse,die hier ihren Ausgang nahmen.

Die Leipziger Meuten: Jugendopposition gegen den Nationalsozialismus - Sascha Lange
Artikel-Nr.: 9783954150014
9,95 €

Preis inkl. MwSt.

Bis zu 1500 Mädchen und Jungen trafen sich ab Mitte der 1930er Jahre in Leipzig in Jugendcliquen jenseits der Hitler­jugend und lehnten sich gegen den Nationalsozialismus auf. In diesem Buch kommen erstmalig frühere Meutenmitglieder zu Wort. Interviews und Erinnerungsberichte, Auszüge aus Pro­zessakten, begleitende Texte sowie bislang unveröffentlichte Fotos ermöglichen eine Spurensuche zu einer der größten oppo­sitionellen Jugendbewegung während der NS-Zeit. Sascha Lange forscht seit zehn Jahren zu diesem Thema, pro­movierte 2009 und arbeitet als freier Autor und His­toriker für Zeitungen und das Fernsehen.
General bei Hitler und Ulbricht. Vincenz Müller
Artikel-Nr.: 9783861532866
34,90 €

Preis inkl. MwSt.

Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 26.01.2004
Agnes Steinbauer hat über dieses Buch, in dem der Journalist Joachim Peter Lapp den Wehrmachtsgeneral Vincenz Müller porträtiert, der nach einer steilen Karriere bei den Nazis, auch in der DDR als General weiterwirkte, nur Gutes zu sagen. Die Rezensentin hebt die "akribische" Quellensuche des Autors hervor und findet, dass es Lapp gelungen ist, das Leben der "vielleicht schillerndsten Figur der deutschen Militärgeschichte" überzeugend vor Augen zu führen. Dabei gelinge es ihm, ausgewogen und vorurteilsfrei über den General zu informieren ohne seine Mittäterschaft unter den Nationalsozialisten zu beschönigen, so die Rezensentin angetan. Steinbauer sieht beim Autor einen gewissen Hang zur Detailbesessenheit, doch kann das ihrer Bewunderung, aus diesem "schwierigen Stoff ein äußerst lesenswertes Buch" gemacht zu haben, keinen Abbruch tun.

© Perlentaucher Medien GmbH
Buchnotiz zu : Frankfurter Rundschau, 02.02.2004
Udo Scheer zeigt sich von dieser "unglaublichen" Biografie des ehemaligen Wehrmachtgenerals Vincenz Müller, der 1944 zur Sowjetunion überlief und später in der DDR gar zum Stellvertreter des Verteidigungsministers aufstieg, sehr beeindruckt. Der Autor Peter Joachim Lapp liefert mit seiner Darstellung "die Hintergründe" für ein ebenso aberwitziges wie "widerwärtiges" Stück Militärgeschichte, schreibt der Rezensent. Der weitere Werdegang Müllers lese sich dann wie ein "Politkrimi", wobei es Lapp mit seiner Biografie gelinge, den "militärischen und ideologischen Irrwitz" des 20. Jahrhunderts zu vermitteln, so Scheer angetan.

Lapp legt mit seinem Buch das erste umfassende Lebensbild Müllers vor. Und es ist gleich ein Standardwerk geworden. (...) Ihm gelingt nicht nur, Müllers einzigartige »deutsche Karriere« akribisch nachzuzeichnen, sondern er vermittelt zugleich ein sehr lebendiges und plastisches Bild von der facettenreichen Persönlichkeit Müllers. (Tagesspiegel)

Peter Joachim Lapp hat es geschafft, aus diesem schwierigen Stoff ein äußerst lesbares Buch zu machen. Es ist ihm gelungen, die Lebensgeschichte Müllers abgewogen darzustellen und dem Leser nebenbei deutsche (Militär)-Geschichte zu vermitteln. (Süddeutsche Zeitung)

Eine Biografie, die den ideologischen Irrwitz des vorigen Jahrhunderts widerspiegelt. (Sächsische Zeitung)

Die Verbrechen der anderen: Auschwitz und der Auschwitz-Prozess der DDR
Artikel-Nr.: 9783506713636
42,90 €

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Auschwitz und der Auschwitz-Prozess der DDR.

Das Verfahren gegen den KZ-Arzt Dr. Horst Fischer  von Christian Dirks

Die DDR führte 1966 ihren eigenen Auschwitz-Prozess. Dies ist das erste Buch, das über diesen Prozess und die Biographie des Angeklagten, des stellvertretenden SS-Standortarztes von Auschwitz und Lagerarztes im IG Farben-Lager Monowitz, Dr. Horst Fischer, umfassend informiert. Der Schauprozess vor dem Obersten Gericht der DDR 1966 war in vielerlei Hinsicht ein besonderes Verfahren. Fischer war der ranghöchste SS-Mediziner, der jemals vor einem deutschen Gericht, Ost oder West, stand, und sein Prozess gilt als das bedeutendste NS-Verfahren der DDR. Er muß auch im Kontext des Kalten Krieges und der westdeutschen Auschwitz-Prozesse (1963 1966) gesehen werden.

Christian Dirks, promovierter Historiker und Ausstellungsmacher, geschäftsführender Gesellschafter von BERGZWO communication+concepts, Berlin, Kurator mehrerer Ausstellungen des Centrum Judaicum.

NS-Verbrecher und Staatssicherheit. Die geheime Vergangenheitspolitik der DDR
Artikel-Nr.: 9783525350188
29,90 €

Preis inkl. MwSt.

IM-Anwerbungen von NS-Verbrechern, verweigerte Rechtshilfe, Strafvereitelung, verschleppte Ermittlungen - Henry Leides Studie analysiert die dunkle Kehrseite des DDR-Antifaschismus.Bis heute gilt die konsequente Verfolgung von NS-Tätern als"gute Seite"des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR. Doch hinter der Fassade des antifaschistischen Musterstaats wurde ein sorgsam verhülltes, doppeltes Spiel gespielt: SED und Staatssicherheit prangerten die Bundesrepublik an und lieferten Fälle für Vorzeigeprozesse, aber zugleich stellten sie Ermittlungen gegen NS-Täter hintan, wenn sie dem Image der DDR zuwiderliefen.
Henry Leide analysiert systematisch die Formen dieser Politik: Anwerbungen von früh amnestierten oder nie verurteilten NS-Verbrechern als Informanten und Agenten in Ost und West, mangelhafte Ermittlungen gegen Hunderte belastete DDR-Bürger, vereitelte Strafverfahren gegen angesehene DDR-Ärzte und verweigerte Rechtshilfe für die ausländische Justiz bei gleichzeitiger Monopolisierung vieler Akten durch die Geheimpolizei. In dieser Praxis entpuppt sich der DDR-Antifaschismus als instrumentelles Kampfprogramm in der deutsch-deutschen Systemkonkurrenz.

Der gute Göring - Hermanns Bruder: Wer war Albert Göring?
Artikel-Nr.: 9783351027476
19,99 €

Preis inkl. MwSt.

Der Nazi und der Judenretter Unterschiedlicher könnten zwei Brüder nicht sein: Hermann Göring, geboren 1893, ist rebellisch, hasst die Schule, findet seine Bestimmung im Soldatentum. Albert, geboren 1895, ist wohlerzogen und musisch veranlagt. Während Hermann sich der Hitler-Bewegung anschließt und zu einem der größten Nazi-Verbrecher wird, geht Albert ins Ausland, unterstützt die tschechische Widerstandsbewegung, verhilft Verfolgten zur Flucht.

Die Liste der 34 Personen, die er gerettet haben soll, führt Jahrzehnte später den jungen Australier William Hastings Burke quer durch Deutschland, Europa und die USA. Er interviewt Zeitzeugen und Hinterbliebene und sucht zugleich nach dem, was dieDeutschen heute ausmacht. Ein wunderbares Stück Literatur.“ Aliza Olmert

 William Hastings Burke wurde 1983 geboren und wuchs in Syndey auf. Er lebte in den USA, Deutschland, Norwegen und Großbritannien und absolvierte ein Volkswirtschaftsstudium an der University of Sydney. Derzeit lebt er in London.

Gesine Schröder, geb. 1976, studierte in Kiel und Berlin. Sie übersetzte u. a. Kim Edwards und Curtis Sittenfeld aus dem Englischen.

Nicht ermittelt - Polizeibataillone und die Nachkriegsjustiz. Ein Handbuch von  Stefan
Artikel-Nr.: 9783837506631
39,95 €

Preis inkl. MwSt.

Stefan Klemp legt eine aktualisierte und überarbeitete Neuauflage des Handbuchs der Polizeibataillone vor. Die Studie ist das Ergebnis einer imposanten Rechercheleistung innerhalb eines Langzeit-Forschungsprojekts. Die Neuauflage zeichnet ein noch genaueres Profil der Ordnungspolizei während des Dritten Reiches und vervollständigt das Wissen über Polizeibataillone. Mit detektivischem Spürsinn hat Stefan Klemp Ermittlungsverfahren ausgewertet und dabei erhebliche Versäumnisse der Ermittler aufgedeckt. Handbuch Meisterwerk Pflichtlektüre (Jakob Knab, amazon.de) Handbücher, die Spannung vermitteln und mit großem Interesse zu lesen sind, kenne ich nur wenige. (...) Vom historischen Wert her ein ungemein wichtiges Buch, von der Thematik her ebenso, dafür aber für ein breites Publikum gedacht: So etwas schaffen nur wenige Historiker. (Michael Gering, dooyoo.de) Klemps Fazit schreibt letztlich Goldhagen ausdifferenziert fort. (Andreas Hilger, sehepunkte)
Hitlers Tor zum Atlantik Die deutschen Marinestützpunkte in Frankreich 1940-1945
Artikel-Nr.: 978-3-86153-672-7
34,90 €

Preis inkl. MwSt.

von Lars Hellwinkel

Nachdem die Wehrmacht im Frühsommer 1940 Frankreich überrollt hatte, erhielt die deutsche Kriegsmarine ihren Zugang zum Atlantik. In Brest, Lorient, St. Nazaire, La Pallice und Bordeaux baute sie die bestehenden Häfen zu Militärstützpunkten aus.

45 000 Arbeiter der Organisation Todt ließen dort gewaltige Bunkeranlagen entstehen, in denen bis zu 20 U-Boote gleichzeitig gewartet und repariert werden konnten. Die Bunker waren so massiv - allein der in Brest war rund 330 Meter breit, 190 Meter lang und besaß bis zu sechs Meter dicke Betondecken -, dass sie die alliierten Bombardierungen nahezu unbeschadet überstanden, während die Städte um sie herum in Trümmer fielen.

Der Marinehistoriker Lars Hellwinkel schildert die Geschichte dieser Stützpunkte von ihrer Entstehung 1940 bis zu ihrem Untergang 1944/45 und ihrer Nachnutzung.

Er legt dabei erstmals den Schwerpunkt auf das ambivalente Verhältnis der französischen Bevölkerung zu den Deutschen, das sowohl eine Kollaboration der ortsansässigen Werften und der französischen Marine als auch den Widerstand gegen die Besatzungsmacht einschloss

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