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Nationalsozialismus

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Ich war Hitlers letztes Aufgebot

Artikel-Nr.: 978-3-499-62589-3

Günter Lucks / Harald Stutte

Ich war Hitlers letztes Aufgebot - Meine Erlebnisse als SS-Kindersoldat

Das letzte Aufgebot der Nazis bestand zum Teil aus Kindern. Eines davon war der Hamburger Günter Lucks. Im März wird der 16-Jährige von der SS rekrutiert und an die Front bei Wien geschickt. Das Kind kämpft und tötet – und gerät in russische Gefangenschaft. Eine jahrelange Odyssee durch zahlreiche Lager beginnt – und eine unglaubliche Geschichte, die in Moskau in eine große, tragische Liebe mündet …

"Der Text hat mich berührt. Ich hoffe, dass mit Hilfe solch
 anschaulicher Beschreibungen Nachgeborene Gelegenheit ha
ben, aus den Erfahrungen früherer Generationen zu lernen." Günter Grass

9,99 *

Im Schatten der Mozartkugel - Reiseführer durch die braune Topografie von Salzburg

Artikel-Nr.: 978-3-7076-0276-0

Gerald Lehner/Susanne Rolinek/Christian Strasser

Im Schatten der Mozartkugel - Reiseführer durch die braune Topografie von Salzburg

In Salzburg ist die Gegenwart – fast unsichtbar und doch immer spürbar – mit Abgründen der nationalsozialistischen Vergangenheit verbunden. Auf engstem Raum sind Hitlers und Himmlers Machtzentren mit den Schicksalen heimischer Widerständler verknüpft – Gegensätze, die dieser neue Reiseführer erstmals begehbar macht.

Im Schatten von Mozartkugeln und prachtvollen Bergen findet man in der Region Salzburg besonders viele „braune Flecken“ der Vergangenheit. Auf dem Obersalzberg befand sich Hitlers globale Machtzentrale. Der Massenmörder Heinrich Himmler lebte in jener Villa, die der Familie Trapp geraubt worden war. Nördlich von Salzburg liegt Hitlers Geburtsstadt Braunau. Im Salzburger „Haus der Natur“ frönten Wissenschaftler dem Rassenwahn und der Tibet- Esoterik. Auf der anderen Seite kämpfte die couragierte Ordensschwester Anna Bertha Königsegg gegen die Euthanasie. Es wundert nicht, dass Salzburg niemanden kalt ließ und lässt.

19,80 *

Der Auschwitz-Prozess - Bericht über die Strafsache Mulka u.a. vor dem Schwurgericht Frankfurt a.M.

Artikel-Nr.: 978-3-86393-049-3

Bernd Naumann

Der Auschwitz-Prozess

Bericht über die Strafsache gegen Mulka u.a. vor dem Schwurgericht Frankfurt am Main 1963-1965

Im Winter 1963 begann vor den Augen der Weltöffentlichkeit die größte und wichtigste Aufarbeitung des Holocaust, der erste Auschwitzprozess. Fritz Bauer, Generalstaatsanwalt in Hessen hatte diesen Prozess gegen den erbitterten Widerstand seiner Zunft auf den Weg gebracht.

Der Frankfurter »Auschwitz-Prozess« ist ein Stück Zeitgeschichte geworden. Einige von vielen, welche die perfekteste Todesmaschine funktionieren ließen, standen in Frankfurt vor Gericht. Die Prozessberichte von Bernd Naumann schildern die richterlichen Bemühungen, keine Abrechnung über die Vergangenheit Deutschlands zu halten, sondern angesichts von nachweisbarer Schuld allein dem Gesetz Genüge zu tun. Der Verfasser gibt allein den Prozessverlauf wieder, wie er sich in den Aussagen der Zeugen und Angeklagten spiegelt. Die Konsequenzen, die außerhalb des Strafgesetzes liegen, hat der Leser selbst zu ziehen.

 

24,00 *

Wolfgang Benz: Theresienstadt - Eine Geschichte von Täuschung und Vernichtung

Artikel-Nr.: 9783406645495

Wolfgang Benz

Theresienstadt - Eine Geschichte von Täuschung und Vernichtung

Nirgendwo kam der Zynismus der Nationalsozialisten deutlicher zum Ausdruck als in Theresienstadt. Die Weltöffentlichkeit und die zur Deportation bestimmten Juden wurden planmäßig über den Zweck der Einrichtung getäuscht. Bis heute hält sich das Bild des privilegierten "Altersghetto", in dem vor allem musiziert und gemalt wurde. Wolfgang Benz zeichnet in diesem Buch ein Bild von Theresienstadt, das der Realität zwischen Hoffnung und Vernichtung, zwischen Illusion und Untergang nahe kommt.

Die Nationalsozialisten sind mit ihren Lügen über Theresienstadt nicht erfolglos geblieben: In der Literatur findet man immer wieder Hinweise darauf, dass hier die Lebensbedingungen besser waren als in anderen Lagern, dass die Kinder und Jugendlichen in den Genuss von Schulbildung gekommen seien, nirgendwo fehlt der Verweis auf das kulturelle Leben im Ghetto. Dies alles gab es, doch wird dabei ein entscheidender Teil der Wirklichkeit ausgeblendet. Denn Theresienstadt war in das Programm der "Endlösung" eingebunden und von Hunger, Elend und einer hohen Sterblichkeit geprägt. Das Ghetto war hoffnungslos überfüllt und immer wieder gingen Transporte in die Vernichtungslager im Osten. Insgesamt wurden 141 000 Juden, vor allem aus der Tschechoslowakei, Deutschland und Österreich, nach Theresienstadt deportiert, nur 23 000 von ihnen überlebten den Holocaust.

 

24,95 *

Landschaften der Metropole des Todes - Ausschwitz und die Grenzen der Erinnerung

Artikel-Nr.: 9783421045935

Otto Dov Kulka

Landschaften der Metropole des Todes

Ausschwitz und die Grenzen der Erinnerung und der Vorstellungkraft

Die Metropole des Todes, das ist Auschwitz-Birkenau. Als Kind wird Otto Dov Kulka zusammen mit seiner Mutter erst in das Ghetto Theresienstadt und dann nach Auschwitz deportiert. Er überlebt die zweimalige Liquidierung des sogenannten Familienlagers und verlässt Auschwitz schließlich im Januar 1945 auf einem Todesmarsch. Lange Zeit hat er über seine Erlebnisse geschwiegen, sich als Historiker allein streng wissenschaftlich mit dem Mord an den Juden befasst. In diesem außergewöhnlichen Text erkundet Kulka nun die Fragmente seiner Erinnerung an Auschwitz, die wiederkehrenden Träume und Bilder, die sein Leben begleiten und unauslöschlich prägen. Eine beeindruckende literarische Reflexion, die unsere Wahrnehmung der Vergangenheit verändert.

"Dies ist eines der außergewöhnlichsten Zeugnisse über Unmenschlichkeit, das ich kenne. Dov Kulkas tief berührende Erinnerungen an seine Kindheitsjahre in Auschwitz, seine Reflexionen von elegischer, poetischer Qualität lassen den Horror der Todeslager, das Trauma von Familie und Freunden und den unauslöschlichen Eindruck auf die Erinnerung eines Jungen, der zu einem bedeutenden Holocaustforscher wurde, anschaulich werden. Ein außerordentlich wichtiges Buch, das gelesen werden sollte." Ian Kershaw

19,99 *

Das Dritte Reich und die Juden 1933-1945

Artikel-Nr.: 9783406644337

Saul Friedländer

Das Dritte Reich und die Juden 1933-1945

"Ein erstaunliches und ergreifendes, ein unvergessliches Buch." Marcel Reich-Ranicki 

 

"Das Dritte Reich und die Juden 1933–1945" ist eine gekürzte Ausgabe der berühmten Geschichte des Holocaust von Saul Friedländer. Das Werk und sein Autor wurden vielfach ausgezeichnet – es gilt als eines der historischen Meisterwerke unserer Zeit.

Saul Friedländers Buch über die Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden ist einhellig als eines der bedeutendsten historischen und literarischen Werke unserer Zeit gerühmt worden. Nirgendwo sonst wird die Geschichte des Holocaust so eindringlich, kenntnisreich und reflektiert erzählt. Wer wissen will, was in Deutschland und dann in ganz Europa zwischen 1933 und 1945 geschehen ist, wie es geschehen konnte, der kommt an dieser vielfach preisgekrönten Darstellung nicht vorbei. 

"So beschreibt er nicht nur die Entstehung, die Vorbereitung und den Vollzug des Massenmordes von Nachbarn an ihren Nachbarn, sondern dokumentiert ganu, stilsicher und mitleiden die klassische Triade der Gewalt: die Täter und ihre Obsessionen, die Opfer und ihre Verzweiflung, die schweigende Menge der Zuschauer und ihrer Lust und ihrem Schrecken - und wenige, zu wenige Retter. Saul Friedländer hat den zu Asche verbrannten Menschen Klage und Schrei gestattet, Gedächtnis und Namen geschenkt. Er hat den Ermordeten die ihnen geraubte Würde zurückgegeben, deren Anerkennung die Grundlage des Friedens unter den Menschen ist." Stiftungsrat für die Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels

Inhalt:

ERSTER TEIL: VERFOLGUNG

(Januar 1933 – August 1939)

1 Der Weg ins Dritte Reich: Januar 1933 – Dezember 1933

2 Der Geist der Gesetze: Januar 1934 – Februar 1936

3 Ideologie und Kartei: März 1936 – März 1938

4 Radikalisierung: März 1938 – November 1938

5 Ein gebrochener Rest: November 1938 – September 1939

 

ZWEITER TEIL: TERROR

(September 1939 – Dezember 1941)

6 Polen unter deutscher Herrschaft: September 1939 – April 1940

7 Eine neue europäische Ordnung: Mai 1940 – Dezember 1940

8 Eine Schlinge zieht sich zu: Dezember 1940 – Juni 1941

9 Der Angriff im Osten: Juni 1941 – September 1941

10 Die «Endlösung»: September 1941 – Dezember 1941

 

DRITTER TEIL: SHOAH

(Januar 1942 – Mai 1945)

11 Totale Vernichtung: Januar 1942 – Juni 1942

12 Totale Vernichtung: Juli 1942 – März 1943

13 Totale Vernichtung: März 1943 – Oktober 1943

14 Totale Vernichtung: Herbst 1943 – Frühjahr 1944

15 Das Ende: März 1944 – Mai 1945

 

14,00 *
Auf Lager

Berta Drews: Mein Man Heinrich George

Artikel-Nr.: 9783784433288

Berta Drews

Mein Mann Heinrich George

»Ob ich von ihm rede oder wie hier von ihm schreibe, ich finde kein Ende. Ich möchte so viel über ihn sagen! Es gab erfüllte Stunden mit ihm, die sich wie Leuchtzeichen aus der Vergangenheit von täglichem Gleichmaß unvergessen abhoben … Wie viel Leben er in sich hatte! Oft fehlte mir die Puste, um Schritt zu halten.«

So charakterisiert Berta Drews ihren Mann Heinrich George (1893 – 194 ) , einen der bekanntesten Schauspieler der Weimarer Republik, der später zum populären Filmstar aufstieg und Intendant des legendären Berliner Schiller-Theaters wurde. Sie lernte ihn 1930 am Staatstheater Berlin kennen, eine Begegnung, die sie beide entscheidend prägen und zu einer ungewöhnlichen Beziehung führen sollte. Berta Drews gewährt hier einen sehr persönlichen Blick auf das gemeinsame Leben mit einem schier übermächtigen Mann, das nicht immer einfach war, aber : »Ich hatte mich entschieden, bei ihm auszuhalten, durch dick und dünn.«

Die gemeinsame Zeit fand ein jähes Ende, als Heinr ich George in sowjetische Lagerhaft 1945/46 in Hohenschönhausen und in Sachsenhausen bei Oranienburg kam, die er nicht überlebte. Der zutiefst bewegende Briefwechsel zwischen Berta Drews und ihrem Mann sowie zahlreiche bislang unveröffentlichte Dokumente und Fotos aus dem Familienarchiv werfen ein neues Licht auf diese ungewöhnliche Künstlerbeziehung, auf die dunkle Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und den tragischen Tod eines bis heute unvergessenen Schauspielers.

 

19,99 *

Die Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942: Dokumente Forschungsstand Kontroversen

Artikel-Nr.: 9783412210700

Mit der Wannsee-Konferenz wurde der gesamte deutsche Staatsapparat zum Mitwisser und Mittäter bei der Ermordung der europäischen Juden. Der bereits stattfindende Massenmord wurde zum systematischen Völkermord. Das Buch bündelt den aktuellen Forschungsstand zur Geschichte der Konferenz und zeigt die Kontroversen um ihre Deutung auf. Auf Einladung des Chefs der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdiensts, Reinhard Heydrich, fand am 20. Januar 1942 im Gästehaus am Großen Wannsee eine etwa 90 Minuten dauernde Besprechung von Vertretern der SS, der NSDAP und mehrerer Reichsministerien statt. Der einzige Tagesordnungspunkt der Besprechung mit anschließendem Frühstück war die Endlösung der Judenfrage. An keiner zweiten Sitzung nahmen ähnlich hochrangige Vertreter teil, und an keinem weiteren Treffen oberster Reichsbehörden wurde die Strategie des Holocaust noch einmal so offen ausgesprochen. Doch die Staatssekretär-Besprechung ist in ihrer Interpretation umstritten: Verbirgt sich in dem überlieferten Protokoll noch die Zwangsarbeit der Juden im deutschen Machtbereich als Alternative zum sofortigen Tod? Waren die Interessen von Ministerien und Behörden nicht zu verschieden, um die Kompetenzhoheit der SS und Polizei über die Endlösung in allen Fragen zu akzeptieren? Das Konferenzprotokoll als schriftliche Quelle und seine Überlieferung, die Interpretation seiner bürokratischen Sprache, die Interessen der Konferenzteilnehmer, aber auch die Kontextualisierung in Geschichtsschreibung, Erinnerungskultur und Pädagogik werden in diesem Buch analysiert. Alle wichtigen Dokumente zur Konferenz und ihrem Umfeld sowie Eichmanns zahlreiche Äußerungen hierzu in Argentinien und Israel sind als Faksimilie oder in Abschrift wiedergegeben.
39,90 *

Hitlers Elite: Die Wegbereiter des nationalsozialistischen Massenmords

Artikel-Nr.: 978-3549074206

Sie waren jung, hochintelligent, kultiviert. Und sie waren verantwortlich für den Tod Hunderttausender Menschen – Hitlers Elitetruppe, die Führungsriegeder SS. Die mörderische Effizienz des Holocaust ist ohne diese Funktionselite von hervorragend ausgebildeten Akademikern nicht zu denken, und doch war bislang kaum etwas über sie bekannt. Christian Ingrao, einer der renommiertesten französischen Historiker und NS-Spezialist, wertet zum ersten Mal achtzig repräsentative Biographien dieser radikalen Überzeugungstäter aus und bietet neue Erkenntnisse zu der immer wieder gestellten Frage,was aus »ganz normalen Männern« Massenmörder macht.Anhand konkreter Fallbeispiele vermag Ingrao erstmals überzeugend nachzuweisen, dass es nicht in erster Linie dumpfe Nazi-Schergen und gescheiterte Existenzen waren, die die Mordmaschinerie des Holocaustin Gang setzten, sondern überdurchschnittlich begabte, oftmals promovierte Juristen, Ökonomen, Geographen oder Historiker, die die Plänezur Massentötung der europäischen Juden entwickelten und akribisch umsetzten. Ein wegweisendes Buch, das in Frankreich großes Aufsehen erregte.
24,99 *

Fremde Heere Ost - Hitlers militärische Feindaufklärung

Artikel-Nr.: 9783861536949

Magnus Pahl

Fremde Heere Ost - Hitlers militärische Feindaufklärung

Die ab April 1942 unter Leitung von Reinhard Gehlen operierende Generalstabsabteilung Fremde Heere Ost bildete den Mittelpunkt von Hitlers militärischer Feindaufklärung an der Ostfront. Die Abteilung arbeitete professionell und operativ-taktisch zuverlässig. Auf strategischer Ebene wies ihre Arbeit jedoch deutliche Defizite auf: Die Leistungsfähigkeit der sowjetischen Rüstungsindustrie, die militärpolitischen Absichten und konkrete Offensivplanungen der Roten Armee blieben ihr zumeist verborgen. Bei Kriegsende diente Gehlen Akten und Mitarbeiter von Fremde Heere Ost den US-Amerikanern an. Mit ihrer Unterstützung konnte er in der jungen Bundesrepublik einen neuen Auslandsgeheimdienst aufbauen, aus dem später der Bundesnachrichtendienst (BND) hervorging. Mit seinem Buch legt der Militärhistoriker Magnus Pahl erstmals einen Gesamtüberblick über Struktur, Personal und Wirkungsweise der Abteilung Fremde Heere Ost vor.

49,90 *
*

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