Drucken

Grenze - Mauer & Mauerbau


Anzeige pro Seite
Sortieren nach
21 - 30 von 94 Ergebnissen

Rollbahnen des Klassenfeindes

Artikel-Nr.: 978-3-86933-136-2

Peter Joachim Lapp

Rollbahnen des Klassenfeindes  

Die DDR-Überwachung des Berlin-Transits 1949 - 1990

Mit einem Geleitwort von Helmut Wulf, Jurist, Ministerialdirigent a.D.,1972 bis 1990 Delegationsleiter der Bundesrepublik Deutschland in der deutsch-deutschen Transitkommission

Millionen Bundesbürger und Westberliner benutzten während der Jahrzehnte der deutschen Teilung die Transitwege von und nach Berlin (West). Seit dem Vier-Mächte-Abkommen über Berlin und dem deutsch-deutschen Transitabkommen von 1971 war die Fahrt durch die DDR vertraglich geregelt und der zweite deutsche Staat verpflichtet, diesen Verkehr über sein Hoheitsgebiet ohne Behinderungen in der einfachsten, schnellsten und günstigsten Weise zuzulassen. Bis dahin unterlag der zivile Verkehr von und nach Westberlin seitens der DDR vielfachen Einschränkungen, die oft mehr als willkürlich waren.    

Die Wege von und nach Berlin (West) waren jedoch auch nach Inkrafttreten des Transitabkommens im Juni 1972 keine Korridore, denn die DDR hatte die Möglichkeit, ihr Recht bei „Missbrauch“ des Transits gegenüber den Reisenden durchzusetzen. Das betraf in erster Linie Fluchtfälle, also Handlungen, bei denen DDR-Bürger über die Transitstrecken mit Westhilfe „ausgeschleust“ wurden. Diese Vorgänge und die stark ansteigenden Zahlen an Transitbenutzern machten nach Ansicht der DDR-Verantwortlichen, insbesondere der Leute um Stasi-Chef Erich Mielke, eine verstärkte, personalintensive Beobachtung notwendig, denn neben den Fluchtmöglichkeiten lösten vor allem Kontaktaufnahmen und „Warenübergaben“ zwischen Westbürgern und Einwohnern der DDR auf und an den Transitwegen Sicherheitsängste aus.

22,80 *

Grenzziehungen - Grenzerfahrungen - Grenzüberschreitungen

Artikel-Nr.: 9783534244140

Rund 40 Jahre lang teilte die deutsch-deutsche Grenze Landschaften, Städte und Dörfer, zerschnitt Verkehrswege und trennte Familien; sie prägte nachhaltig das Leben von vielen Millionen Menschen und forderte nicht zuletzt zahlreiche Opfer. Zum 50. Jahrestag des Mauerbaus am 13. August widmet sich eine Ausstellung im Historischen Museum Hannover der deutschen Grenze und Teilung. Das reich bebilderte Begleitbuch zeigt diese traumatische Erfahrung der jüngeren Geschichte auf eindrucksvolle Weise.
24,90 *

Halt! Grenzgebiet! Leben im Schatten der Mauer

Artikel-Nr.: 978-3-86163-030-2

 von Thomas Scholze & Falk Blask

Aus dem Zwielicht der Nachkriegszeit hervor tritt ein einzigartiges Stück legendenumwobener Alltagsrealität im geteilten Berlin. Mütter, Väter und Kinder führen ihr Doppelleben als Schmuggler, hautnah observiert von anonymen Spitzeln. Unter den Augen der Vopos passieren die Grenzgänger. 1961 legt sich über alles der Schatten der Mauer. Mit Drohungen und Nötigungen unterbindet das
DDR-Regime die letzten Kontaktversuche: Zwangsräumung. Ein Grenzgebiet entsteht, dessen Bewohner die Verfolgung Flüchtender im Todesstreifen erleben, während sich Westberliner am Ufer des Landwehrkanals sonnen. Kontrolliert, isoliert und ausgegrenzt
lernen die Menschen dennoch, mit ihren Bewachern "normal" zu leben.
Unter historischem Blickwinkel haben die Autoren über hundert Fotos, unglaubliche Dokumente und Wortmeldungen Betroffener zusammengetragen und zu einem spannenden Tatsachenbericht verarbeitet.

15,20 *

Die Grenze - Ein deutsches Bauwerk

Artikel-Nr.: 978-3-86153-560-7

Jürgen Ritter / Peter Joachim Lapp 

Die Grenze

Ein deutsches Bauwerk

Die innerdeutsche Grenze hat über Jahrzehnte Landschaften, Dörfer und Familien zerschnitten. Über 1.393 Kilometer zog sich ein teilweise verminter Sperrstreifen von der Ostseeküste bis nach Bayern. Zehntausende Menschen waren in ihrem täglichen Leben unmittelbar davon betroffen.

Jürgen Ritter (Fotos) und Peter Joachim Lapp (Text) legen eine präzise recherchierte Dokumentation dieser erschreckend perfekten Sperranlage vor. Sie informieren nicht nur über die technischen Einzelheiten und die militärischen Konzepte, sondern berichten auch von jenen Menschen, denen diese Grenze zum tödlichen Verhängnis wurde. Dies geschieht vor dem Hintergrund einer politischen Geschichte, die vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zu den Versuchen einer juristischen Aufarbeitung nach der deutschen Vereinigung reicht. Der Band dokumentiert die Veränderungen der letzten Jahre und behandelt zugleich Möglichkeiten einer angemessenen historischen Aufarbeitung.

Die aktualisierte 9.Auflage (September 2015) ist daher erneut um einen Farbbogen erweitert worden, in dem die Veränderungen eindrucksvoll fotografisch nachgezeichnet werden.

30,00 *

Mauerfall 1989 - Berlin und Brandenburg grenzenlos mit Bahn und Bus

Artikel-Nr.: 978-3-89218-089-0

Unmittelbar nach dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 befanden sich in der Stadt die Bahnen und Busse im permanenten Ausnahmezustand. Millionen DDR-Bürger stürmten die öffentlichen Verkehrsmittel Richtung West-Berlin. Quasi über Nacht improvisierten die Verkehrsunternehmen in Stadt und Umland und richteten grenzüberschreitende Buslinien ein, die bald von zahlreichen „Soli-Bussen“ aus der Bundesrepublik unterstützt wurden. Auf den „Geisterbahnhöfen“ der West-U-Bahn unter Ost-Berlin hielten auf einmal wieder Züge, welche die Menschenmassen kaum fassen konnten. Die bisher verschlafene West-Stadtbahn zwischen Friedrichstraße und Zoologischer Garten platzte plötzlich aus allen Nähten, die Deutsche Reichsbahn borgte unbürokratisch S-Bahnwagen nach West-Berlin aus. Nach Potsdam zogen die Diesellokomotiven des DDR-Regierungszuges nun die Grenzgängerzüge. Und bald konnten S-Bahnen wieder ungehindert zwischen Ost und West durch die Stadt fahren, zuerst über die Stadtbahnstrecke am Bahnhof Friedrichstraße. Dieses Buch berichtet von den turbulenten Tagen im November und Dezember 1989 im Berliner Nahverkehr mit seinen Kuriositäten, weltverändernden Ereignissen und der Freude und Hilfsbereitschaft der Fahrgäste und Betriebspersonale. Es nennt umfassend die Fakten der Zeit vor und nach dem 9. November 1989 und ruft auf 96 Seiten mit vielen Fotos die Erinnerungen an diese (welt-)bewegende Zeit wach.
Auszug Inhaltsverzeichnis

  • Ein politischer Überblick
  •    Folgen des Mauerbaues • Stillgelegte S- und U-Bahnstrecken • Weitere Auswirkungen
  • Zwölf Monate, die die Welt verändern
  • Die Ereignisse von 1989 bis 1990
  • Ein verkehrlicher Überblick
  • Akteure, Vorschriften, Finanzen
  • Was es kostet: Tarife
  • Wie komme ich nach … ?
  • S-Bahn
  • Endstation Friedrichstraße
  • • Durchgangsstation Friedrichstraße
    Bornholmer Straße
  • Bornholmer Straße
  • Nordsüd-S-Bahn vor 1989
  • • Nordsüd-S-Bahn nach 1989
    Potsdamer Platz: Tod & Auferstehung
    Vorortstrecken: etappenweise voran
        Festlegung der Strecken • Klärung der Betreiberfrage • Durchführung der Baumaßnahmen
    Ringbahn: Ein mühsamer Weg
    Dienst am S-Bahnhof Wollankstraße
    Praktische Herausforderungen im Betriebsalltag
  • Potsdamer Platz: Tod & Auferstehung
  • Vorortstrecken: etappenweise voran
  •     Festlegung der Strecken • Klärung der Betreiberfrage • Durchführung der Baumaßnahmen
  • Ringbahn: Ein mühsamer Weg
  • Dienst am S-Bahnhof Wollankstraße
  • Praktische Herausforderungen im Betriebsalltag
  • U-Bahn
  • Transitlinien: U 6
  • Transitlinien: U 8
  • Die U-Bahnlinien U 1 und U 2
  • „Schön, aber sehr anstrengend"
  • Stadtmitte umsteigen
  • Autobus
  • Dauer-Berufsverkehr auf Berlins Straßen
  • Neue Ost—West-Verbindungen
  • Neue Innenstadt-Verbindungen
  • BVG-Großstadtverkehr in Potsdam
  • Mit der BVG ins Umland: Norden/Westen
  • Mit der BVG ins Umland: Süden/Westen
  • Eisenbahn
  • Der Bahnverkehr vor 1989
  • Der Bahnverkehr nach 1989
  • 3. Oktober 1990

14,80 *

Die weisse Linie - Mauer und Flucht im Berliner Nordosten

Artikel-Nr.: 978-3-938414-49-1

Jorge Scholz / Christine Kisorsy / Bernt Roder

Die weisse Linie - Mauer und Flucht im Berliner Nordosten

(Inklusive DVD - 11 digitale Daumenkinos zur Stadt im Wandel)

Eine weiße Linie -von Grenzpolizisten auf das Steinpflaster gemalt war das erste sichtbare Anzeichen der Teilung Berlins. Also die Geburtsstunde der Berliner Mauer. 

Mit dem Bau des Antifaschistischen Schutzwalles am 13. August 1961 wurde diese Spaltung endgültig und blieb es die folgenden 28 Jahre. Die Berliner Mauer, die im Laufe der Zeit zu einem schwer gesicherten Grenzbefestigungssystem ausgebaut wurde, durchschnitt Straßen und Plätze, durchteilte Häuser und Friedhöfe, verödete Landschaften und hinterließ Wunden, deren Narben bis heute sichtbar sind. Der historische Stadtführer nimmt den Leser mit zu den ausgewählten Schauplatzen der Geschichte von Mauer und Flucht entlang der ehemaligen Sektorengrenze zwischen den Bezirken Prenzlauer Berg und Pankow im Osten und Wedding und Reinickendorf im Westen. In elf Kapiteln folgt das Buch dem ehemaligen Mauerverlauf von der Straßenkreuzung Bernauer - Eberswalder - Oderberger - Schwedter Straße im Zentrum Berlins bis zur Stadtgrenze zu Brandenburg am Tegeler Fließ. Zu jedem der elf Orte wurden historische Ereignisse und dessen Hintergründe recherchiert, illustriert durch zeitgeschichtliche Dokumente und Kartenmaterial. Die beiliegende DVD enthält darüber hinaus elf digitale Daumenkinos, die den Wandel, den die historischen Orte durchlaufen haben, Schicht für Schicht freilegen und durch Überlagerung sichtbar machen.

Die beiliegende DVD enthält darüber hinaus elf digitale Daumenkinos, die den Wandel, den die historischen Orte durchlaufen haben, Schicht für Schicht freilegen und durch Überlagerung sichtbar machen.

16,80 *

Schlachtfeld Fulda Gap

Artikel-Nr.: 978-3-79000-486-1

Dieter Krüger

Schlachtfeld Fulda Gap

Strategien und Operationspläne der Bündnisse im Kalten Krieg

Schriftenreihe Point Alpha, Band 2

"Fulda Gap" - so die amerianische Bezeichung für die Fuldasenke in Osthessen schon seit dem 2. Weltkrieg - war Gegenstand vieler sicherheitspolitischer Debatten während des Kalten Krieges. In dem gebiet zwischen Vogelsberg, Spessart und Rhön ragte die ehemalige DDR weit in die Bundesrepublik Deutschland hinein. In den Angriffsplanungen der Truppen des Warschauer Paktes galt die Region rund um Fulda als strategisch besonders bedeutsam. In den Verteidigungsplanungen der NATO spielte der "OP Alpha" eine wesentliche Rolle.

17,95 *

Amerikanische Feldbefestigungsanlagen bei Üchtelhausen

Artikel-Nr.: 978-3-9815712-2-6

Elke Erhard / Andreas Erhard / Manuel Erhard

Amerikanische Feldbefestigungsanlagen bei Üchtelhausen/Bayern

Archäologische Studien zur Denkmalforschung

Die Zeit der Ost-West-Konfrontation sowie der Teilung Deutschlands ist in die Geschichte eingegangen. In Verbindung zu dieser 40-jährigen Zeitspanne steht auch die Besatzungszeit in Deutschland sowie ab der Unterzeichnung des Deutschlandvertrags im Jahr 1955 die alliierte Truppenstationierung auf  bundesdeutschem Gebiet. Ab den 1960er Jahren verschärfte sich der Umgangston beider deutscher Staaten sowie der Ost-West-Weltmächte. Westdeutschland wurde daraufhin Schauplatz einer massiven Truppenstationierung der westalliierten Streitkräfte. Im Bundesland Bayern waren in erster Linie die Amerikanischen Streitkräfte sowie Nato-Truppenverbände stationiert. Gerade in Verbindung zu den oft umfänglichen amerikanischen Kasernen und Übungs- sowie Unterkunftsanlagen erfolgten in regelmäßigen abständen Alarmübungen und taktisch-nukleare Verteidigungsszenarien.

14,50 *

Feldbefestigungs- und Grenzaufklärungsanlage der sowjetischen Armee bei Schwickershausen

Artikel-Nr.: 978-3-9815712-5-7

Elke Erhard / Andreas Erhard / Manuel Erhard

Feldbefestigungs- und Grenzaufklärungsanlage der sowjetischen Armee bei Schwickershausen/Thüringen

Archäologische Studien zur Denkmalforschung / e-documentation (CD-Rom)

Über 40 Jahre unterhielten die Gewinner des II. Weltkriegs in Ost- und Westdeutschland unterschiedliche Truppenkontingente. Auf dem Territorium der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik waren dies in erster Linie Soldaten der Sowjetischen Armee. Der Besatzungsstatus der Sowjetunion über die Deutsche Demokratische Republik wurde zwar in Verbindung zu mehreren Verträgen und Vereinbarungen im Jahr 1955 förmlich aufgelöst, ein Statut zur weiteren Stationierung von sowjetischen Truppen auf DDR-Gebiet blieb allerdings bis Mitte der 1990er Jahre bestehen. Bei den in Ostdeutschland tätigen sowjetischen Soldaten, handelte es sich um einen besonderen Truppenteil. Dieser führte die Bezeichnung „Gruppe der sowjetischen Soldaten in Deutschland“ (GSSD). Gerade am innerdeutschen Grenzverlauf errichteten diese sowjetischen Armeeverbände, bereits ab den 1950er Jahren Feldstellungen, Aufklärungs- und Beobachtungsstationen oder mehr oder minder große Bunkeranlagen.

14,90 *

Der Tod des Grenzsoldaten

Artikel-Nr.: 978-3-943112-50-4

Michael Baade

Der Tod des Grenzsoldaten

Egon Schultz, der Tunnel und die Propagandalüge

n der DDR war Egon Schultz eine Legende, ein Märtyrer – angeblich „von Westberliner Agenten meuchlings ermordet“. Erst nach dem Mauerfall stellte sich heraus, dass sein Tod versehentlich durch Kugeln aus der Waffe eines Kameraden verursacht worden war. Von der DDR-Staatssicherheit vertuscht, wurde aus dem Vorfall ein wohlgehütetes Staatsgeheimnis, aus dem toten Grenzer ein Nationalheld.

Michael Baade, Jugendfreund und Kollege von Egon Schultz, berichtet aus persönlichem Erleben, privater Korrespondenz und zahlreichen weiteren Dokumenten vom kurzen Leben und tragischen Ende eines Maueropfers in Uniform. Zusammen mit ausgewählten Veröffentlichungen zum Thema veranschaulicht dieser Band gesellschaftspolitische Hintergründe und trägt zum Verständnis deutsch-deutscher Geschichte bei.

19,00 *
*

Preise inkl. MwSt.

21 - 30 von 94 Ergebnissen