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Diener zweier Herren

Artikel-Nr.: 978-3-96289-085-8

Inga Markovits

Diener zweier Herren

DDR-Juristen zwischen Recht und Macht

Waren Juristen in der DDR „ideologieanfälliger“ als die Vertreter anderer Berufe? Dienten die Rechtswissenschaftler einem „Unrechtsstaat“? Wie ging die SED mit den Juraprofessoren um, wie brav befolgten diese die Parteibeschlüsse?

20,00 *

Die anderen Leben

Artikel-Nr.: 978-3-89809-179-4

Dörte Grimm / Sabine Michel

Die anderen Leben

Generationengespräche Ost

Wenn der Staat DDR kritisiert wird, fühlen sich oft auch die Menschen kritisiert, die in ihm gelebt haben. Das macht Gespräche innerhalb von Familien über ihr Leben in der DDR so schwierig. Viele schweigen bis heute, doch in ihrem Schweigen wächst die Wut.

20,00 *

5 Monate und 24 Tage

Artikel-Nr.: 978-3-95638-205-5

Elke Schlegel

5 Monate und 24 Tage

Frauenzuchthaus Hoheneck - eine Extremerfahrung

Elke Schlegel geboren und aufgewachsen in Jena. Ab 1983 stellt sie und ihr Mann mehrfach Ausreiseanträge in den Westen und demonstriert mit Jenaer Regimegegnern des „Weißen Kreises". Ihre Ausreise wurde genehmigt, dann verhaftet sie ihr eigener Bruder. Sie wird unter anderem wegen Versuchter Republikflucht und Landesverräterischer Nachrichtenübermittlung zu 18 Monaten Zuchthaus verurteilt, nur um wieder verkauft zu werden. Kontakt zum Sohn war unmöglich. Wegen Mangelernährung wird sie durch die Bundesrepublik freigekauft. Ihr Sohn durfte ein Jahr später nachfolgen. Sie lebt heute in Koblenz. Bei einer beruflichen Weiterbildung sitzt sie unwissentlich in einem Auto mit einer ehemaligen Wärterin aus Hoheneck.

15,80 *

Der rote Gott - Stalin und die Deutschen

Artikel-Nr.: 978-3-86732-298-0

Andreas Engwert (Hg.), Hubertus Knabe (Hg.)

Der rote Gott - Stalin und die Deutschen

Der allgegenwärtige Personenkult um Josef Stalin prägt die kollektive Erinnerung an die frühen Jahre der kommunistischen Diktatur in Ostdeutschland. Massenveranstaltungen, Huldigungsformeln, Denkmäler und überlebensgroße Porträts an Häuserfassaden zielten darauf ab, den sowjetischen Diktator zum „besten Freund des deutschen Volkes“ zu stilisieren und die Bevölkerung auf das neue Regime einzuschwören.

20,00 *

Der Lange Schatten - Leben mit der Staatssicherheit

Artikel-Nr.: 978-3-00-052105-8

Rüdiger Grunow

Der Lange Schatten

Leben mit der Staatssicherheit

Rüdiger Grunows Roman "Der lange Schatten" erzählt das Schicksal von fünf Freunden. Nach dem Abitur wollen sie gemeinsam etwas gegen die Unfreiheit in der DDR tun. Das Ergebnis sind hohe Haftstrafen. Nach ihrer Entlassung schaffen alle einen akademischen Abschluss, bekommen es regelmäßig mit der Staatssicherheit zu tun und machen unterschiedliche Erfahrungen. Dabei zeigt sich, dass man Anwerbungsversuche des MfS auch ausschlagen konnte. 

13,00 *

Lernort Auschwitz

Artikel-Nr.: 978-3-8353-3897-5

Christian Kuchler

Lernort Auschwitz

Geschichte und Rezeption schulischer Gedenkstättenfahrten 1980-2019

Sind Gedenkstättenbesuche von Schülerinnen und Schülern in Auschwitz-Birkenau zielführend? Der Debatte um verpflichtende Besuche in KZ-Gedenkstätten für alle deutschen Schülerinnen und Schüler fehlt häufig etwas Grundsätzliches: Grundlegende Ergebnisse zum Lernerfolg solcher Schulfahrten. Auf Basis erstmals ausgewerteter Quellen untersucht Christian Kuchler schulische Auschwitz-Besuche der letzten vier Jahrzehnte. 

26,00 *

Grenzenlose Unterhaltung

Artikel-Nr.: 978-3-8353-3534-9

Katja Berg

Grenzenlose Unterhaltung

Radio Luxemburg in der Bundesrepublik 1957 - 1980

Radio Luxemburg gilt als Sonderfall in der deutschen Rundfunkgeschichte: Ab 1957 strahlte der kommerzielle Radiosender mit Sitz im Großherzogtum ein deutschsprachiges Hörfunkprogramm ins Nachbarland aus. Damit importierte er bis dato ungekannte Marktlogiken und Marketingstrategien in das bundesdeutsche Mediensystem. Die Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Hörfunks standen somit vor großen Herausforderungen: Während sie sich vor allem dem gesetzlichen Programmauftrag verpflichtet fühlten, orientierte sich Radio Luxemburg fast ausschließlich an der Nachfrage des Publikums. 

46,00 *

Operntheater in der DDR

Artikel-Nr.: 978-3-89487-817-7

Eckart Kröplin

Operntheater in der DDR

Zwischen neuer Ästhetik und politischen Dogmen

In der DDR lernte das Theaterpublikum schnell, zwischen den Zeilen zu lesen und Zwischentöne zu hören – so wie es der Dramatiker Heiner Müller in seinem Libretto zur Oper „Lanzelot“ von Paul Dessau formulierte: „Was man noch nicht sagen kann, kann man vielleicht schon singen.“

In diesem Buch, das eine bislang einmalige, komplexe Aufarbeitung des Themas ist, wird das Operntheater in seiner ganzen Bandbreite in den Blick genommen. Aufführungspraxis, Rezeption, neue Werke, der Umgang mit der klassischen Tradition, theatergeografische Strukturen im kulturpolitischen Raum, Inszenierungsgeschichten, Repertoirepolitik und ästhetische Diskussionen werden in einen Zusammenhang gebracht und gewertet.

28,00 *

Der Blick der Staatssicherheit

Artikel-Nr.: 978-3-95498-529-6

Philipp Springer

Der Blick der Staatssicherheit

Fotografien aus dem Archiv des MfS

Die Fotografie galt im Ministerium für Staatssicherheit als „wichtige Waffe“, die von den Stasi-Mitarbeitern in vielfältiger Weise eingesetzt wurde. Wenn sie Oppositionelle beschatteten, Flucht- und Protest­aktionen unter­suchten, Dienst­gebäude, Straßen und Plätze überwachten, ihre eigene Arbeit oder gemeinsame Aktivitäten dokumentierten – der Griff zur Kamera war oft Teil ihres Auftrags. Wohl weit mehr als zwei Millionen Foto­grafien, darunter auch beschlagnahmte Auf­nahmen, bilden das visuelle, bis heute kaum erforschte Erbe des MfS. Der Bildband gewährt Einblicke in die Bilderwelt der Staatssicherheit, analysiert Entstehung und Funktion der Fotografien im Repressions­system des MfS, stellt einzelne Foto­grafen vor und präsentiert unerwartete Blicke auf den Alltag in der DDR.

29,00 *

Die lange Geschichte der "Wende"

Artikel-Nr.: 978-3-96289-103-9

Kerstin Brückweh / Clemens Villinger / Kathrin Zöller (Hrsg.)

Die lange Geschichte der „Wende“

Geschichtswissenschaft im Dialog

Wie haben Menschen in Ostdeutschland die letzten Jahre der DDR und den Systemwechsel erlebt? Wie haben sie die 1990er-Jahre bewältigt und gestaltet? Wie erinnern sie sich heute daran? Diesen Fragen ging die Forschungsgruppe „Die lange Geschichte der Wende. Lebenswelt und Systemwechsel in Ostdeutschland vor, während und nach 1989“ aus mehreren Perspektiven nach. Ausgangspunkt war die Annahme: Wer Ostdeutschland verstehen will, muss sowohl die Zeitebenen vor, während und nach dem Umbruch von 1989/90 miteinander verbinden als auch mit jenen Menschen ins Gespräch kommen, die diese Phasen erlebt haben.

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