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Staatssicherheit - Ein Lesebuch zur DDR-Geheimpolizei

Artikel-Nr.: 978-3-942130-95-0

Daniela Münkel (Hrsg.)

Staatssicherheit

Ein Lesebuch zur DDR-Geheimpolizei

"Kein Organ in der DDR hat solche Möglichkeiten, um die Partei zu unterstützen, ihr zu helfen und Hinweise zu geben, wo mit welchen Methoden angepackt werden muss". So beschrieb Stasichef Erich Mielke im Jahr 1960 die Rolle des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in der DDR-Diktatur. Mithilfe der Geheimpolizei, dem Schild und Schwert der Partei, führte die SED vierzig Jahre lang einen kalten Bürgerkrieg gegen die eigene Bevölkerung. Das Lesebuch zur Staatssicherheit bietet einen Überblick über wichtige Aspekte der DDR-Diktatur und ihrer Geheimpolizei. Es ist gleichzeitig auch ein Begleitband für die Dauerausstellung "Staatssicherheit in der SED-Diktatur" im Stasi-Museum Berlin.

5,00 *

Sperrgebiete in der DDR

Artikel-Nr.: 978-3-942130-77-6

Christian Adam, Martin Erdmann, Horst Henkel, Wolfgang Scholz (Hrsg.)

Sperrgebiete in der DDR

Ein Atlas von Standorten des MfS, des MdI, des MfNV und der GSSD

Allein in Ost-Berlin hatte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) mindestens 232 Dienstgebäude - inklusive der Zentrale in Berlin-Lichtenberg sowie Sport- und Erholungsanlagen und den Flugplatz Johannisthal. Im neuen Band "Sperrgebiete der DDR" lassen sich diese und viele andere Zuordnungen zur Geschichte von Gebäuden und Standorten in der ehemaligen DDR finden.

Das Erarbeiten der Karten und Standortverzeichnisse für diesen Atlas leisteten die Kartografen Horst Henkel und Wolfgang Scholz. Eingeleitet wird der Band von den Herausgebern Christian Adam und Martin Erdmann. Entstanden ist ein thematischer Atlas zur DDR in hybrider Form, bestehend aus gedrucktem Kartenwerk und Verzeichnissen der Liegenschaften, welche als PDf-Datei kostenlos heruntergeladen werden können.

10,00 *

Inoffizielle Mitarbeiter des MfS aus dem Gesundheits- und Sozialwesen des Bezirkes Magdeburg

Artikel-Nr.: Forschungsheft 21

Ulrich Mielke

Inoffizielle Mitarbeiter des MfS aus dem Gesundheits- und Sozialwesen des Bezirkes Magdeburg

Kreisdienststellen Wernigerode und Wolmirstedt

Von April bis November 1973 wurden aus dem Kreis Wernigerode im ehemaligen Bezirk Magdeburg in zwölf Aktionen insgesamt 25 Personen, darunter elf Angehörige der medizinischen Intelligenz, ausgeschleust. Sie kamen wohlbehalten in Westberlin an. Für die Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit muss diese Fluchtwelle ein Trauma gewesen sein, meint Ulrich Mielke, der die damit verbundenen Aktivitäten der Stasi in seinem neuesten Forschungsheft vorstellt. „Zum einen haben die ausgeschleusten Ärzte eine große Lücke in der medizinischen Versorgung hinterlassen, zum anderen waren die erfolgreichen Ausschleusungen eine riesengroße Blamage für den allgegenwärtigen Überwachungsstaat und Beispiel für ein eklatantes Versagen des Geheimdienstes“, sagt er. Bis 1989 sei die Stasi im Kreis Wernigerode diesen Albtraum nicht losgeworden.

36,00 *

Erich Mielke - Meister der Angst

Artikel-Nr.: Erich Mielke

Erich Mielke - Meister der Angst

Halbdokumentarisches Drama über den DDR-Politiker Erich Mielke, der als Minister für Staatssicherheit jede Menge Furcht und Paranoia innerhalb der Bevölkerung auslöste.

Die Stasi galt zu ihrer Zeit als einer der größten Geheimdienste der Welt. Mit teils 90.000 hauptberuflichen Mitarbeitern und 100.000 weiteren, inoffiziellen Anhängern, war das Ministerium für Staatssicherheit eine mächtige Institution, die das Volk stark zu lenken wusste. Ab 1957 zog Erich Mielke die Fäden als neuer Staatssicherheitsminister, und organisierte dort nicht nur gezielt Bespitzelungen und Überwachungen, sondern ließ auch Menschen entführen, in die Psychiatrie einweisen und sogar ermorden. Dabei verstand er sich als Strippenzieher aus dem Hintergrund, der die Geschicke der DDR lenkte, ohne jemals im Mittelpunkt der Öffentlichkeit zu stehen. Auf diese Weise gilt Mielke bis heute als eine der kontroversesten Personen der modernen deutschen Geschichte.

14,90 *

Volkes Stimmen

Artikel-Nr.: 978-3-423-28084-6

Siegfried Suckut

Volkes Stimmen

In Tausenden von Briefen an die Staatsspitze, Parteifunktionäre und Medien äußerten DDR-Bürger ihre Meinung, manche offen unter ihrem Namen, die meisten anonym. Die Kritik ist deutlich: „SED = selten etwas da“; „Die Maschinen- und Ersatzteilversorgung ist eine große Pleite!“. Klar spiegeln die Briefe Gedanken, Ängste und die zunehmende Wut der Bevölkerung wider. Es gab auch Post an Politiker und Medien in der BRD, und umgekehrt wandten sich Westdeutsche an DDR-Institutionen. Ihre Adressaten erreichten diese Schreiben niemals, dafür sorgte die Stasi, die täglich ca. 100.000 Briefe kontrollierte. Der Politologe Siegfried Suckut, langjähriger Mitarbeiter der Stasiunterlagenbehörde, hat mit ›Volkes Stimmen‹ eine prägnante Briefauswahl aufbereitet, die eine spannende, manchmal fast absurd anmutende Lektüre bietet und faszinierende Einblicke in den DDR-Alltag und in die deutsch-deutsche Geschichte eröffnet.

26,90 *

Sich-frei-Sprechen

Artikel-Nr.: 978-3-95462-638-0

Freihart Regner

Sich-frei-Sprechen

Zur (psychosozialen) Bedeutung des Zugangs zur demokratischen Öffentlichkeit für Verfolgte der SED-Diktatur

Die Opfer von politischer Repression, willkürlichem Freiheitsentzug und Verfolgung in der DDR spielen in der öffentlichen Debatte oftmals eine untergeordnete Rolle, obwohl viele bis heute unter ihrer Traumatisierung leiden. Wichtig scheint hier die Frage, welche Rolle der Zugang zur demokratischen Öffentlichkeit für die Opfer politischer Verfolgung spielt und inwiefern er zur Selbstermächtigung und Befreiung vom Opferstatus beitragen kann. Hier setzt Dr. phil. Freihart Regner, Dipl.-Psychologe und Heilpraktiker für Psychotherapie, mit seiner Untersuchung an, für die er im Rahmen des Projekts „Psychosoziale Beratung für SED­-Verfolgte“ in Sachsen-Anhalt u.a. Zeitzeugen, Gedenkstättenmitarbeiter und Psychotherapeuten befragte. Die Ergebnisse stellt er hier vor und schlägt dabei eine argumentative Brücke von den Menschenrechten über psychosozial-therapeutische Ansätze wie Testimonio oder Normatives Empowerment bis hin zur demokratischen Öffentlichkeit als Rezipient der Lebens- und Verfolgungsgeschichten im SED-Regime.

29,95 *

Annährungern an Robert Havemann

Artikel-Nr.: 978-3-525-35117-8

Bernd Florath (Hg.)

Annäherungen an Robert Havemann

Biographische Studien und Dokumente

Robert Havemann zählt zweifelsohne zu den bedeutendsten DDR-Dissidenten. Als Kommunist war er vom Volksgerichtshof 1943 zum Tode verurteilt worden, als Kommunist beteiligte er sich führend am Aufbau der DDR. Angetrieben wurde Havemann dabei vom Ideal der Überwindung sozialer und politischer Knechtschaft, das ihn schließlich zum Gegner seiner ehemaligen Genossen werden ließ. Seine schonungslose Kritik am SED-Regime ging nicht zuletzt auf seine im Widerstand gegen das NS-Regime gewachsene Haltung zurück.

Der Band vereint Studien zu entscheidenden Wendepunkten der Biografie Havemanns und Untersuchungen zu seiner Bedeutung in historischen Umbrüchen. Die Aufsätze werden ergänzt durch biografische Schlüsseldokumente aus dem Nachlass Havemanns im Archiv der Robert-Havemann-Gesellschaft Berlin und die Stasiberichte über Havemanns aufsehenerregende Vorlesungen an Spitzenfunktionäre der SED 1964.

Analysen und Dokumente. Wissenschaftl. Reihe des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes d. ehemaligen DDR (BStU) - Band 043

50,00 *

Mit vereinten Kräften

Artikel-Nr.: 978-3-8379-2319-3

Sibylle Plogstedt

Mit vereinten Kräften

Die Gleichstellungsarbeit der DGB-Frauen in Ost und West (1990-2010)

Die Geschichte des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) nach 1990 wurde entscheidend von der Wiedervereinigung geprägt: Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern strömten in die West-Gewerkschaften. Doch ihre Erwartung, der DGB könne etwas gegen die wachsende Arbeitslosigkeit unternehmen, wurde nicht erfüllt; als Folge ging ein Großteil des Zuwachses wieder verloren und die Gewerkschaften gerieten in eine Krise, die erst durch Fusionen zu Großgewerkschaften aufgelöst werden konnte.

Nachdem sich die Frauen in den Vorständen der DGB-Gewerkschaften anfänglich vor allem um die strukturellen Folgen der Wiedervereinigung kümmerten, standen später Themen wie Gleichstellung, Frauenquote, Frauen in die Aufsichtsräte, aber auch Kinderbetreuung und Mindestlohn im Mittelpunkt. Sibylle Plogstedt beleuchtet die Kämpfe der Gewerkschafterinnen anhand von Biografien, internen Protokollen und Interviews. Das Ergebnis ist eine spannende Sozialgeschichte der Frauen nach der Wiedervereinigung und des Anteils, den die Gewerkschafterinnen daran hatten.

19,90 *

Die Macht der Kirchen brechen

Artikel-Nr.: 978-3-64735-121-6

Markus Anhalt

Die Macht der Kirchen brechen

Die Mitwirkung der Staatssicherheit bei der Durchsetzung der Jugendweihe in der DDR

Als der eben erst gebildete „Zentrale Ausschuss für Jugendweihe“ der DDR im November 1954 völlig unvermittelt seinen Aufruf zur Jugendweihe veröffentlichte, kam dies vor allem für die Kirchen überraschend. Bereits die Jugendweihen vor 1933 hatten deutlich antikirchliche Züge getragen. Auch deshalb vertraten die Kirchen nun eine strikte Entweder-oder-Haltung, die Konfirmationen bzw. Firmungen für Jugendgeweihte ausschloss. Die Studie untersucht anhand der überlieferten Archive des Staatssicherheitsdienstes, welcher Anteil der Stasi bei der Einführung der Jugendweihe zukam. Mit Erfolg beeinflusste sie geistliche Amtsträger und versuchte, einen Keil zwischen die Gläubigen und ihre Seelsorger zu treiben. Ziel war es, Gegner der Jugendweihe mundtot zu machen. „Die Macht der Kirchen brechen“ zeichnet die Anfänge der Jugendweihe in der DDR bis zum Ende der 1950er Jahre nach und klärt über die Mitwirkung der Staatssicherheit bei der Durchsetzung kirchenpolitischer Ziele auf.

18,00 *

1965 - Der kurze Sommer der DDR

Artikel-Nr.: 978-3-446-24856-4

Gunnar Decker

1965 - Der kurze Sommer der DDR

Künstler und Intellektuelle in der DDR streiten um den richtigen Weg des Sozialismus

Es war ein kurzer Sommer. Mitte der Sechzigerjahre versuchte die DDR, sich aus der Umklammerung durch die Sowjetunion zu befreien und ihren Künstlern und Intellektuellen größere Freiräume zuzugestehen. Doch schon bald setzten sich die Hardliner durch, die letzten unabhängigen Köpfe verabschiedeten sich von der SED. Für Gunnar Decker setzt damals jene innere Erosion ein, die 1989 zum Zusammenbruch des deutschen Sozialismus führte. Sein Buch spiegelt Aufstieg und Niedergang der DDR in den Schicksalen bekannter und unbekannter Schriftsteller, Theaterleute und Filmemacher. Decker, 1965 in der DDR geboren, erzählt ein Kapitel deutscher Kulturgeschichte, das mit dem Fall der Mauer noch lange nicht zu Ende ist.

26,00 *
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