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Hinterm Horizont allein - Der Prinz von Prora

Artikel-Nr.: 978-3-73924-845-5

Stefan Wolter

Hinterm Horizont allein - Der Prinz von Prora

Erfahrungen eines NVA-Bausoldaten

Bestseller (2006) in 4. Auflage

Prora ist heute bekannt für seinen feinen Sandstrand - und für seine gigantische "KdF-Anlage". Das im "Dritten Reich" geplante Seebad für 20.000 "Volksgenossen" wurde jedoch nie bezugsfertig. In den 1950er Jahren begann der Ausbau zu einem der größten Militärstandorte der DDR. Überwältigend authentisch und ohne Tabus erzählt das Buch die Geschichte eines Jugendlichen, der in den Fängen des berüchtigten "Koloss' von Prora" erwachsen wird. Eindrucksvoll und sensibel offenbaren Briefe und literarische Reflexionen den täglichen Kampf um das Überleben des eigenen Stolzes. Ein Ringen, in dem sich eine immer enger werdende Freundschaft anbahnt...

15,00 *

Dicke Luft: Zwischen Ruß und Revolte

Artikel-Nr.: 978-3-374-04271-5

Michael Beleites

Dicke Luft: Zwischen Ruß und Revolte - Die unabhängige Umweltbewegung in der DDR

Schriftenreihe des Sächsischen Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Band 16

Dicke Luft in Bitterfeld, Schaum auf der Elbe, Tagebaukrater in der Lausitz, radioaktive Wismut-Halden: Weite Teile Sachsens waren einst in der DDR ökologisches Krisengebiet. Junge Menschen begannen deshalb über Zukunftsfragen öffentlich zu diskutieren. Das war Ende der siebziger Jahre. Es entstand eine alternative Szene, die spektakuläre Aktionen erdachte, Untergrundschriften druckte und erste Demonstrationen organisierte. Viele Mitstreiter wurden deshalb von der Stasi verfolgt und dadurch politisiert. Die unabhängige Umweltbewegung entwickelte sich so zu einem wichtigen Teil der Opposition und zu einer Säule der Demokratiebewegung im Herbst ’89.

9,90 *

Kontrollierte Freiräume

Artikel-Nr.: 978-3-95410-059-0

Christopher Dietrich

Kontrollierte Freiräume

Das Kabarett in der DDR zwischen MfS und SED

Die Kabaretts in der DDR unterlagen zahlreichen staatlichen Beschränkungen und Zensureingriffen. Dennoch gehörten sie zu den wenigen Orten, an denen öffentlich Kritik an den bestehenden Verhältnissen geübt und erlebt werden konnte. Die Studie von Christopher Dietrich beleuchtet erstmals das gesamte Spektrum des politisch-satirischen Kabaretts in der DDR, darunter die zwölf Berufsensembles von der Berliner Distel bis zu den Lachkartenstanzern aus Karl-Marx-Stadt, aber auch zahlreiche Amateurgruppen und freischaffende Solisten. Berücksichtigt werden außer dem kirchliche Laienkabaretts und subkulturelle Gruppen, die zum Teil unter konspirativen Bedingungen auftraten. Dabei offenbart sich statt eines festen Systems der politischen Kontrolle ein vielschichtiges und dynamisches Wechselverhältnis von Künstlern, Kulturpolitik und dem Ministerium für Staatssicherheit.

Aus der Reihen "Diktatur und Demokratie im 20. Jahrhundert"

36,00 *

Die DDR im Blick der Stasi 1981 - Die geheimen Berichte an die SED-Führung

Artikel-Nr.: 978-3-525-37505-1

Matthias Braun / Bernd Florath

Die DDR im Blick der Stasi 1981 - Die geheimen Berichte an die SED-Führung

1981: Während die SED-Führung auf ihrem X. Parteitag unbeirrt an ihrer politischen Linie festhält, vollziehen sich in den Augen der Stasi bedrohliche Entwicklungen. Die Ängste der Machthaber und ihre Feindbilder spiegeln sich in ihren Berichten zu den Auswirkungen der Ereignisse im Nachbarland Polen genauso wie in denen zu den friedenspolitischen Aktivitäten und gesellschaftspolitischen Überlegungen innerhalb der evangelischen Kirche der DDR. Weitere Schwerpunkte der Berichterstattung betreffen Havarien und Arbeitsniederlegungen, Zwischenfälle mit sowjetischen Soldaten sowie die zunehmenden West-Engagements von DDR-Künstlern. Zum Jahresende dominieren Stimmungsbilder zum Treffen von Erich Honecker und Helmut Schmidt sowie zur »Berliner Begegnung« von Schriftstellern aus Ost und West.

30,00 *

Zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte

Artikel-Nr.: 978-3-7307-0082-2

Jutta Braun / Michael Barsuhn (Hrsg.)

Zwischen Erfolgs- und Diktaturgeschichte

Perspektiven der Aufarbeitung des DDR-Sports in Thüringen

Seit 1968 schnitt die DDR bei Olympischen Spielen regelmäßig besser ab als die Bundesrepublik Deutschland. Der Stolz auf den ostdeutschen Medaillenglanz lässt jedoch leicht die Schattenseiten des DDR-Sportsystems vergessen. Im sportlichen Vorzeigeland Thüringen ist der Streit um die Vergangenheit mit besonderer Vehemenz entbrannt. Dieses Buch geht daher der Frage nach, weshalb dort bis heute sportlicher Regionalstolz mit dem Wunsch nach einer angemessenen Würdigung der Opfer von Doping und Staatssicherheit kollidiert.

24,90 *

Gerd Poppe - Ein unangepaßtes Leben in der DDR

Artikel-Nr.: 978-3-83820-500-7

Christin Leistner

Gerd Poppe - Ein unangepaßtes Leben in der DDR

Warum arrangierte sich die Mehrzahl der Menschen in der DDR mit den Verhältnissen im Staat, während einige wenige das Gegenteil taten: Aktive Opposition betreiben und Widerstand leisten?

Genau diese Frage untersucht Christin Leistner exemplarisch anhand der Biographie von Gerd Poppe. Der DDR-Bürgerrechtler zählte als einer der geistigen Väter der Friedlichen Revolution 1989 laut Ministerium für Staatssicherheit zum "harten Kern der Feinde des Systems" und war eine der meistbespitzelten Personen der DDR.

In ihrer Studie ergründet Leistner die Hintergründe zur Entstehung politischer Dissidenz und liefert Einblicke in das Alltagsleben politischer Nonkonformisten in der DDR. Zugleich hat sie damit die erste umfangreiche Biographie zu einem der bedeutsamsten Vordenker der DDR-Opposition verfasst.

29,90 *

Geheimes Tagebuch eines Bausoldaten in Prora

Artikel-Nr.: 978-3-7386-1976-8

Stefan Wolter

Geheimes Tagebuch eines Bausoldaten in Prora

Nach dem Bau der Mauer ging der SED-Staat zu einer rigorosen Wehroffensive über. Im Januar 1962 folgte die Einführung der Wehrpflicht. Auf Bestreben junger Männer sowie der Kirche gelang bald darauf einim Ostblock einmaliger, aber umstrittener Kompromiss: der waffenlose Dienst in den Reihen der NVA. Zwanzig Jahre später entstand in Prora auf Rügen, in den Räumen der heutigen Jugendherberge, die größte Einheit von „Spatensoldaten“ in der DDR. Autor Uwe Rühle (1956 –1989) berichtet aus den Jahren 1982/83 feinsinnig, wie die friedfertigen Männer ausgebeutet und gedemütigt wurden. Und er erzählt von ihrem Geist und ihrer Gewaltlosigkeit, die sie zu Wegbereitern der friedlichen Revolution machten.

„Als der Historiker und Prora-Experte Stefan Wolter 20 Jahre nach der Wende auf den Bericht aufmerksam wird, erkennt er dessen zeitgeschichtliches Potenzial: Das Manuskript gehört (...) zum Authentischsten, was über Bausoldaten und die Kaserne Prora bisher geschrieben wurde.“ (Der Tagesspiegel)

„Bei dieser (...) Geschichte reiben sich Altgediente aus der Nationalen Volksarmee verwundert die Augen.“ (Leipziger Volkszeitung)

„Gut für den Schulunterricht (...) ein leuchtendes Beispiel von Zivilcourage und gewaltloser Konfliktlösung“ (Theologische Hochschule Friedensau)

14,00 *

Der Osten

Artikel-Nr.: 978-3-658-06401-3

Sandra Matthäus / Daniel Kubiak

Der Osten

Neue sozialwissenschaftliche Perspektiven auf einen komplexen Gegenstand jenseits von Verurteilung und Verklärung

Das Buch versammelt Beiträge, die neue Perspektiven auf „den Osten“ eröffnen. Sie hinterfragen jenseits einer den Diskurs lähmenden „Einheitsfiktion“ unterkomplexe Ost-West- und Wiedervereinigungsnarrative sowie Nachwendemythen und decken blinde Flecken in der bisherigen Ostdeutschlandforschung auf. Forschungslogisch sind sie verstärkt theoriegeleitet und qualitativ ausgerichtet. Auf diese Art lösen sie die privaten und politischen sowie die wissenschaftlichen Diskurse aus ihrer Trägheit und Eindimensionalität und tragen zu einem besseren Verständnis des Werden und Seins innerdeutscher (Ungleichheits-) Verhältnisse bei.

39,99 *

Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus

Artikel-Nr.: 978-3-499-33249-4

Friedrich Christian Delius

Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus

Die unterhaltsame Chronik einer unwahrscheinlichen Reise

„In der Mitte seines Lebens, im Sommer 1981, beschließt der Kellner Paul Gompitz aus Rostock, nach Syrakus auf der Insel Sizilien zu reisen. Der Weg nach Italien ist versperrt durch die höchste und ärgerlichste Grenze der Welt, und Gompitz ahnt noch keine List, sie zu durchbrechen. Er weiß nur, dass er die Mauern und Drähte zweimal zu überwinden hat, denn er will, wenn das Abenteuer gelingen sollte, auf jeden Fall nach Rostock zurückkehren.“ So beginnt F. C. Delius’ Chronik einer modernen Schwejkiade.

Im Juni 1988 gelingt es Gompitz, mit einer Jolle von Hiddensee nach Dänemark zu segeln. Delius erzählt von der Mühsal der Vorbereitungen, von der Hartnäckigkeit, wie Gompitz das Segeln lernte, sein Boot tarnte, Geld in den Westen schaffte, wie er gegen jede Gefahr eine List fand, immer etwas schlauer als die Staatssicherheit. Einfach auf sein Recht auf eine Bildungs- und Pilgerreise pochend, auf den Spuren Johann Gottfried Seumes, dessen „Spaziergang nach Syrakus im Jahre 1802“ er seit Jugendzeiten im Kopf hat. Doch zunehmend irritiert ihn die Frage: „Wie kommst du am besten wieder zurück?“

9,99 *

Nach den Diktaturen

Artikel-Nr.: 978-3-525-36971-5

Günther Heydemann, Clemens Vollnhals (Hg.)

Nach den Diktaturen

Der Umgang mit den Opfern in Europa

Der Band untersucht erstmals in vergleichender Perspektive den politischen und gesellschaftlichen Umgang mit den Opfern nach dem Fall der Diktaturen. Welche Entschädigungsleistungen erhielten die Opfer der faschistischen und der nationalsozialistischen Diktatur nach 1945 in Italien, in der Bundesrepublik Deutschland und Österreich? Wie gingen die Gesellschaften in Spanien, Portugal und Griechenland nach dem Fall der Militärdiktaturen in den 1970er Jahren mit den Opfern um? Was erreichten die Opfer kommunistischer Diktaturen nach 1989 im wiedervereinten Deutschland, in Tschechien, Polen, Ungarn, Lettland und Russland?

(Schriften des Hannah-Arendt-Instituts - Bank 059)

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