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Geschichte – Zeitgeschichte – Politik

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Artikel-Nr.: 978-3-86331-047-9

Tobias Kaiser · Heinz Mestrup (Hrsg.)

Politische Verfolgung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena von 1945 bis 1989

Wissenschaftliche Studien und persönliche Reflexionen zur Vergangenheitsklärung

Anlässlich der Feier ihres 450-jährigen Jubiläums im Jahr 2008 widmete sich die Universität Jena auch ihrer wechselvollen Geschichte im 20. Jahrhundert. Der Band basiert auf einer Tagung, die im Jubiläumsjahr zum Thema politische Verfolgung 1945–1989 stattfand. Er versammelt in Stil, Aufbau und Perspektive sehr unterschiedliche Beiträge. Ein Anliegen ist die Dokumentation des Schicksals der Betroffenen, die auch persönlich zu Wort kommen. Gleichzeitig liefert der Band einen Überblick über den Forschungsstand, stellt aktuelle Studien vor und zieht einen Vergleich mit anderen Hochschulen der DDR.

29,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-86331-074-5

Marcus Böick · Anja Hertel · Franziska Kuschel (Hrsg.)

Mehr als 20 Jahre nach dem Ende der DDR begeben sich 25 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus allen Teilen Deutschlands auf eine Entdeckungsreise in die Geschichte des untergegangenen Staates. In anschaulichen wie lebendigen Geschichten berichten sie über ihre historiografischen Streifzüge, die sie von der brandenburgischen Provinz bis nach Manhattan führen. Sie verfolgen Spuren der DDR von ihrer Gründung bis in die jüngste Gegenwart. Ihre Texte sollen anregen, weiterzulesen, sich zu erinnern und über die jüngste deutsche Vergangenheit zu diskutieren. Die Berichte spiegeln die Vielfalt an Themen, Perspektiven und Methoden, sich mit der DDR zu beschäftigen. Sie geben Einblicke in die Arbeiten einer jungen Forschergeneration, die aufgebrochen ist, ein „Land vor ihrer Zeit“ jenseits befestigter Pfade neu zu erkunden.

19,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-86331-101-8

 Jeannette Madarász-Lebenhagen (Hrsg.)

DDR-Alltag in Brandenburg Mit 100 Kalenderblättern (1982–1984) von Hubert Biebl

Schriftenreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Bd. 1

Kalenderblätter, Büttenreden und Erinnerungen aus der brandenburgischen Kleinstadt Premnitz veranschaulichen den sozialistischen Alltag in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik.

Ergänzende Dokumente und ausgewählte Fotografien zu Premnitz und dem örtlichen Chemiefaserwerk gewähren überraschende Einblicke in die Lebens- und Arbeitssituation in der ostdeutschen Provinz in den 1970er- und 1980er-Jahren.

19,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-86331-112-4

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur,
Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt (Hrsg.)

Es ist noch lange nicht vorbei
Erinnerungen und die Herausforderungen bei der Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit

Bearbeitet von Annegret Stephan und Daniel Bohse

Der an die Tagung „Trauma, Erinnerung und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Folgen politischer Gewalt“ anknüpfende Band spannt einen Bogen von der Einordnung der Erinnerung an die DDR in die deutsche und europäische Erinnerungskultur über das Spezifische des Erinnerns an Repressionserfahrungen, von Problemen ehemals politisch Verfolgter bei ihrem Ringen um die Anerkennung von Haftfolgeschäden über Auswirkungen politischer Traumatisierung auf die Zweite Generation bis hin zu den Ergebnissen der gesellschaftlichen Aufarbeitung des SED-Unrechts.

 

19,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-86331-102-5

 

Krzysztof Wojciechowki (Hrsg.)


Andersdenkende
Oppositionelle aus dem Raum Frankfurt (Oder) – Gorzów Wielkopolski berichten

Dreizehn polnische und ostdeutsche Dissidenten geben konkrete Einblicke in ihre Lebenswelt unter der kommunistischen Diktatur. Sie beschreiben die oft beschwerlichen Wege vom Arrangement über die Abkehr bis hin zum Widerstand. Zur Sprache kommen die Unterschiede des oppositionellen Daseins in Polen und in der DDR, die mit der jeweiligen Geschichte und Tradition in beiden Ländern, aber auch mit den spezifischen politischen Rahmenbedingungen verbunden sind. Mit den Interviews sind hervorragende Zeitdokumente entstanden, die jene geistigen und moralischen Ressourcen vermitteln können, aus denen die Kraft erwuchs, ein hoch gerüstetes politisches System zu Fall zu bringen.

 

19,00 *
Artikel-Nr.: 3938690143

"Erschossen in Moskau ..." Die deutschen Opfer des Stalinismus auf dem Moskauer Friedhof Donskoje 1950 - 1953 Erschossen in Moskau ist ein internationales Projekt, gefördert von der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berlin; gemeinsam bearbeitet und betreut von Facts & Files - Historisches Forschungsinstitut Berlin und Memorial Internationale Gesellschaft für Menschenrechte, Moskau.

Seit 2004 wurden im Rahmen des Projektes die Biografien von ca. 1000 Deutschen recherchiert, die zwischen 1950 und 1953 vom obersten Militärtribunal der sowjetischen Besatzungstruppen in der DDR zum Tode verurteilt und in Moskau erschossen wurden. In russischen und deutschen Archiven konnten bisher völlig unbekannte bzw. verschlossene Akten erstmals eingesehen und ausgewertet werden. Ergänzt durch detailreiche Hintergrundtexte wurden die Biografien im Herbst 2005 in einem Totenbuch publiziert. Darüber hinaus werden die Forschungsergebnisse in einer Wanderausstellung präsentiert, die anhand von Beispielen die Schicksale der Opfer darstellt. Namentlich bekannt sind nunmehr 927 deutsche Opfer sowohl aus der DDR als auch aus West-Berlin und Westdeutschland, die in geheimen Verhandlungen wegen "Spionage", "antisowjetischer Agitation und Propaganda" oder "illegalem Waffenbesitz" nach § 58 des Strafgesetzbuchs der RSFSR das Todesurteil erhielten.

Nach ihren Prozessen wurden die Verurteilten in das Gefängnis Berlin-Lichtenberg gebracht und anschließend vom sowjetischen Geheimdienst in getarnten Eisenbahnwaggons nach Moskau verschleppt, wo man sie im Keller des Gefängnisses Butyrka erschoss.

Noch in der gleichen Nacht ließ der sowjetische Geheimdienst die Toten im einzigen Krematorium der Stadt auf dem Friedhof Donskoje einäschern. Ihre Asche wurde im Umfeld des Krematoriums in Massengräbern verscharrt. Memorial schätzt die Zahl aller auf dem Friedhof Donskoje bestatteten Opfer des NKWD/MGB auf mehr als 7000 Personen.

22,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-940938-63-3

Acht Jahre stand der Augsburger Ex-Polizist Hans Loritz an der Spitze der Konzentrationslager Esterwegen, Dachau und Sachsenhausen, ehe er 1942 die Führung von Gefangenenlagern der SS in Norwegen übernahm. Loritz übte als dienstältester KZ-Kommandant starken Einfluss auf die SS-Karrieren anderer Täter aus, unterhielt gute Beziehungen zur Nachbarschaft der Lager und verfügte über weitreichende Handlungsspielräume.
Der ebenso rücksichtslose wie korrupte Lagerkommandant trieb im Dienst der „Volksgemeinschaft“ die Eskalation der Gewalt bis hin zum Massenmord zielstrebig voran.

24,00 *
Artikel-Nr.: 9783940938114

Affäre Walter: Die vergessene Verhaftungswelle von Enrico Heitzer

18,00 *
Artikel-Nr.: 9783940938800

Die sowjetischen Geheimdienstmitarbeiter in Deutschland 24. November 19 Uhr »Sowjetische Tschekisten zwischen Elbe und Oder.

Die sowjetische Geheimpolizei in der SBZ und frühen DDR« Buchpräsentation gemeinsam mit Memorial International, Moskau, Memorial Deutschland e. V. und dem Metropol Verlag Berlin Mit der sowjetischen Armee rückten auch die sowjetischen Geheimdienste in das kriegszerstörte Nachkriegsdeutschland ein. Rasch hatten die »Tschekisten« ihr Spinnennetz über Ostdeutschland gelegt. Die allerorts eingerichteten GPU-Keller waren für viele Männer und Frauen die erste Etappe eines Leidensweges, der durch die Speziallager bis nach Sibirien oder gar zum Schafott führen konnte. Die neu gegründeten politischen Parteien und Verbände, die deutsche Polizei waren ebenso im Visier der sowjetischen Geheimdienste wie tatsächliche oder vermeintliche Spionage und Unterwanderungsversuche seitens des Westens. Der Moskauer Historiker Nikita Petrov hat für Memorial mit Unterstützung der Bundesstiftung Aufarbeitung das leitende Personal der sowjetischen Geheimdienste in Deutschland zwischen 1945 und 1954 dokumentiert.

39,90 *
Artikel-Nr.: 9783863310721

Ines Reich · Maria Schultz (Hrsg.)

Sowjetisches Untersuchungsgefängnis Leistikowstraße Potsdam

Schriftenreihe der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Band 33

Die Dauerausstellung erzählt auf etwa 1000 m2 die Geschichte des zentralen Untersuchungsgefängnisses der sowjetischen Spionageabwehr in der Potsdamer Leistikowstraße. Erinnerungsstücke, Alltagsgegenstände, Fotos und Dokumente sowie Filme und Hörstationen veranschaulichen, wie Menschen in vollkommener Isolation und unter katastrophalen Haftbedingungen gelitten haben. Einen Schwerpunkt bilden die Schicksale ehemaliger Häftlinge, insgesamt werden auf drei Etagen 50 Lebensgeschichten vorgestellt. Außerdem informiert die Ausstellung über Strukturen und Personal der sowjetischen Spionageabwehr, die das Gefängnis bis 1989 betrieb. Neunzehn ausführliche Häftlingsbiografien findet der Besucher in drei Räumen im südlichen Flügel des Obergeschosses, in denen der Geheimdienst Häftlinge in Sammelzellen einsperrte. Der Katalog dokumentiert die gesamte Ausstellung mit allen Texten und Abbildungen von vielen der gezeigten Dokumente, Fotos und Objekte.

19,00 *
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