
| Artikel-Nr.: 978-3-940426-30-7 |
19,00 €
Preis inkl. MwSt. |
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Leonhard Loreks
Gedichte und poetische Prosatexte zeichnet eine "klare, knappe Sprache"
(Berliner Zeitung) aus, die den Leserinnen und Lesern mitunter den Boden
unter den Füßen wegreißt. Lorek kann ganz ohne Wortgeklingel die
Weltwahrnehmung erschüttern. Und treffen: "Gedichte sind ein brauchbares
Mittel, jedwedem Seelenelend beizukommen. Sie helfen einem, sich selbst
zu ertappen, Unausweichlichem den Status der Konsequenz zuzugestehen,
sich zu verhalten. Gute Gedichte sind wie gute Therapeutinnen,
Analytiker; was sie von diesen unterscheidet, ist zweierlei: Zum einen
tritt ihr Unterhaltungsfaktor anders in Kraft und zum anderen sind sie
unbezahlbar." |
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| Artikel-Nr.: 978-3-940426-23-9 |
14,00 €
Preis inkl. MwSt. |
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In dieser rabenschwarzen Satire führt Elsner eine Gruppe von Kindern vor, die in den Trümmerlandschaften, die die Bombenangriffe in den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges hinterlassen haben, regelrecht aufblühen. Im Gegensatz zu den Erwachsenen begrüßen die Kinder die Bombenangriffe, verschaffen diese ihnen doch immer neue Abenteuerspielplätze. In ihren Spielen imitieren die Kinder auf makabere Weise die Prinzipien und Strukturen des NS-Staates. Sie bezichtigen ihre Eltern der Feigheit, wobei sie selbst „hart wie Leder, zäh wie Kruppstahl“ sein wollen. Doch bald bemerken die Kinder, dass ihnen für das authentische Nachstellen der NS-Zeit noch etwas Entscheidendes fehlt: ein KZ und ein „Jude“ ... "Fliegeralarm" ist der letzte zu Lebzeiten erschienene Roman von Gisela Elsner, die damit bereits 1989 einen Beitrag zu der erst zehn Jahre später einsetzenden Debatte um den Bombenkrieg in der deutschsprachigen Literatur leistete. Nach zwanzig Jahren erscheint dieser bedeutende Text, der bei seinem Erscheinen 1989 gänzlich missverstanden und fehlinterpretiert wurde, erstmals wieder im Rahmen der Gisela-Elsner-Werkausgabe. Die Herausgeberin Christine Künzel hat den Text auf der Grundlage des Typoskriptes letzter Hand überprüft.
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| Artikel-Nr.: 978-3-940426-42-0 |
14,00 €
Preis inkl. MwSt. |
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Die
Männer und Frauen, die in „Chinageschichten“ zu Wort kommen, sind heute
um die achtzig Jahre alt. Sie waren also 1949, als Mao Zedong auf dem
Platz des Himmlischen Friedens die Volksrepublik China ausrief, um die
Zwanzig. Damit gehören sie zur Aufbaugeneration ihres Landes. Sie haben
noch ein Stück altes China erlebt, kennen das Ende der letzten Dynastie
aus den Erzählungen der Eltern, wissen, wie geschnürte Füße aussahen und
wie es in Peking zur Zeit der japanischen Besatzung zuging. |
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| Artikel-Nr.: 978-3-940426-01-7 |
13,00 €
Preis inkl. MwSt. |
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"Als ich am 25. Juni
1922 in der westfälischen Fabrikstadt Lüdenscheid das gebrochene Licht
in einem Mietshaus erblickte, war?s gerade rot auf dem Kalenderblock."
Der kleine Egon Neuhaus ist ein Sonntagskind. Und sehr dünn, ein
"Spinnewipp", ein Spinnweben. Nach wenigen Jahren geht die Ehe der
Eltern in die Brüche, das Kind wird zur Großmutter gegeben. 1933 stirbt
die Oma, und der "Spinnewipp" kommt ins Heim. Dort entdeckt er seinen
rebellischen Geist. Er wird bald zur Landarbeit gezwungen, reißt aus,
erlebt die ersten sechs Jahre des "Dritten Reichs" hauptsächlich in
Erziehungsanstalten, die zweite Hälfte übersteht er knapp in der
Wehrmacht. 1945 gerät er in russische Gefangenschaft, 1947 kehrt er
heim. Da er keine Arbeit findet, schlägt er sich als Schmuggler, auf dem
Bau und später als "Goldgräber", als Schrottsammler durch. Er wohnt in
Dortmund in einem ehemaligen Luftschutzbunker, von den Bewohnern
ironisch "Paradies" genannt. Nebenher beginnt er zu zeichnen. Nach der
Währungsreform schließlich verlässt Neuhaus den Bunker und die
Schrottplätze, um in München ein neues Leben zu suchen. |
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| Artikel-Nr.: 978-3-940426-58-1 |
13,00 €
Preis inkl. MwSt. |
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Geschichten über Kranke, Psychotiker, Gescheiterte und Ausgeschlossene – es sind Geschichten von kleinen Leuten, Figuren vom Rand der Gesellschaft, die Frédéric Valin interessieren. Mit einem feinen Hang zur Ironie, doch nie ohne Empathie erzählt Valin von den Schicksalen der Randgruppenmitglieder. "Man hat schon das Bedürfnis, sie in den Arm zu nehmen, aber das will sie nicht, nie. Es wäre auch unprofessionell, klar, aber wenn sie dasitzt, verspüre ich einen Impuls, sie in den Arm zu nehmen und irgendwas zu flüstern. Irgendwas Erlogenes. Dass alles wieder wird und es nicht so schlimm ist und, ja. Doch wenn ich in ihre Nähe komme, denk ich immer, wenn sie ein Beil hätte, würde sie’s mir in den Oberschenkel hacken." |
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| Artikel-Nr.: 978-3-940426-68-0 |
13,00 €
Preis inkl. MwSt. |
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Nach »Allein unter
1,3 Milliarden« und »Bliefe von dlüben« ist «Im Jahr des Tigerochsen«
das dritte China-Buch von Christian Y. Schmidt. Zum größten Teil beruht
es auf Kolumnen, die auf der »Wahrheit«, der Satireseite der taz,
erschienen sind. So geht es auch in diesem Buch ebenso komisch zu wie
lehrreich. Der Autor legt Zeugnis davon ab, wie sich Seehofer in Peking
zum Horst macht, begegnet chinesischen Multimillionären, deutschen
Staatssekretären und dem Pekinger Fußballorakel. Zudem handelt das Buch
von innovativer Scheiße, schlagenden Chinesinnen, nichtsaufenden
Mongolen, chinesischen Anhängern der LOHAS-Religion, der Free
Fickbildchen-Bewegung und Posern in Pekinger Freibädern. |
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| Artikel-Nr.: 978-3-935843-56-0 |
13,00 €
Preis inkl. MwSt. |
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Frankfurt am Main ist
für die meisten absonderlich - hier Äppelwoi, grüne Soße und
Trinkhallen, dort das internationale Business-Zentrum, die Hochhäuser,
die Universität. Für viele ist Frankfurt auch die Batschkapp, Joschka
Fischer, die Eintracht, die alte und die Neue Frankfurter Schule, die
Museumsmeile, das Bahnhofsviertel, die Zeil und die Fressgass, die
Messe, die Oper und die Schirn. Doch was ist die Stadt zwischen
Niedererlenbach und Flughafen, zwischen Fechenheim und Sossenheim
wirklich? |
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| Artikel-Nr.: 978-3-940426-32-1 |
12,00 €
Preis inkl. MwSt. |
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"Wie
komme ich hier raus?" ist ein Buch über das Aufwachsen in der Provinz.
Kolja Mensing erzählt vom aufgeräumten Leben in der
Einfamilienhaus-Siedlung, von Flatrate-Partys im Dorfgemeinschaftshaus
und tristen Nachmittagen in der Fußgängerzone, zwischen Jeans Shop,
Sonnenstudio und Fielmann. Viele Wege führen aus dieser Welt heraus:
Autobahnen, Eisenbahnschienen oder ein Flug mit der Billig-Airline. Doch
am Ende landet man auch in Berlin, New York oder Tokyo immer wieder
dort, wo man hergekommen ist: "Einst ging man in die Stadt, um der
Provinz zu entkommen. Aber wohin soll man gehen, wenn überall Provinz
ist?" |
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| Artikel-Nr.: 978-3-940426-48-2 |
24,00 €
Preis inkl. MwSt. |
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Beruhend auf einer wahren Geschichte stellt die erfolgreiche Theaterautorin Nino Haratischwili in ihrem ersten Roman die Frage nach Authentizität. Das Buch »Die Eiszeit« von Jeanne Saré wird in den Siebziger Jahren ein großer Verkaufserfolg, vor allem in feministischen Kreisen. Das hasserfüllte Buch der jugendlichen Selbstmörderin Saré animiert mehrere Leserinnen zum Suizid. Nun, in der Jetztzeit, machen sich in Paris einige Menschen auf die Suche nach Saré. Was hat der Verleger des Buches, ein grantiger älterer Herr mit Saré zu tun? Warum gibt es keine Zeugnisse? Und wie konnte das Buch derart wirken? Nino Haratischwili beschreibt auf schwindelerregende Weise, welche Bedeutung Geschichten für das Leben haben können.
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| Artikel-Nr.: 978-3-940426-46-8 |
19,00 €
Preis inkl. MwSt. |
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"Manche Gedichte in diesem Buch sind absurd, die kommen der Wahrheit am nächsten. Man schreibt sie nicht absichtlich, sie werden einem eingeflüstert, sind also unbeabsichtigte Gedichte." Die unbeabsichtigten Gedichte von Georg Kreisler haben es in sich. Scheinbar leichthin und beschwingt geschrieben, verweisen sie auf Abgründe und Absonderlichkeiten. Der Dichter ordnet die Welt, indem er sie erfindet. Er erfindet sie, um sie vorzeigen zu können. Kreisler erweist sich in diesem, seinem ersten ausschließlichen Lyrikband als ein ebenso hellsichtiger wie subtiler Dichter. "Hüte dich vor Kompromissen! / Das sind keine Leckerbissen. // Meide jede Konzilianz, / denn die nagt an der Substanz." Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Homburg 2010!
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