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Verbrecher Verlag

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Tolle Bücher aus der Verbrecherei

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Briefe 1 1906- 1928 Von Max Herrmann-Neiße
Artikel-Nr.: 978-3-940426-75-8
42,00 €
38,00 €

Preis inkl. MwSt.

Der aus Schlesien stammende Max Herrmann-Neiße (1886–1941) gehört mit seiner Lyrik, seiner Prosa und einigen Theaterstücken zur großen Zahl der SchriftstellerInnen, deren Werke 1933 verboten und verbrannt wurden. Wie viele andere gerieten er und sein Werk in Vergessenheit. Seine pessimistische Reflexion darüber, dass Opposition nirgends beliebt ist, behielt über seinen Tod hinaus Gültigkeit: »Eher lässt man den erfolgreichen Verbrecher gelten, der die Macht erobert hat, als dass man einem machtlosen Empörer aus Überzeugung, einem anhanglosen Freiheitskämpfer, Gerechtigkeit widerfahren lässt.«

Erst die viel gelobte Ausgabe der »Gesammelten Werke in zehn Bänden« im Verlag Zweitausendeins (1986 -1990) brachte ihn ins literarische Gedächtnis zurück. Von Anfang an sollte dieser Ausgabe eine Edition der gesammelten Briefe von Max Herrmann-Neiße folgen. Nun erscheint sie endlich in zwei Bänden, angepasst an die bisherige Werkausgabe mit Umschlagzeichnungen und Vorsätzen von Johannes Grützke. Erneut sind Klaus Völker und Michael Prinz die Herausgeber und sorgen für die editorische Stringenz und Genauigkeit.

Die Lektüre der »Briefe« ermöglicht eine Wiederentdeckung von Herrmann-Neißes Werk. Darüber hinaus erzählen sie eindrücklich vom Leben der Boheme und dem Alltag eines Schriftstellers am Anfang des 20. Jahrhunderts, von seinen Reflexionen über den politischen Zustand Deutschlands, über sein Exil und sich selbst.

 

Briefe 2 1929-1940 Von Max Herrmann-Neiße
Artikel-Nr.: 978-3-940426-76-5
42,00 €
38,00 €

Preis inkl. MwSt.

Der aus Schlesien stammende Max Herrmann-Neiße (1886–1941) gehört mit seiner Lyrik, seiner Prosa und einigen Theaterstücken zur großen Zahl der SchriftstellerInnen, deren Werke 1933 verboten und verbrannt wurden. Wie viele andere gerieten er und sein Werk in Vergessenheit. Seine pessimistische Reflexion darüber, dass Opposition nirgends beliebt ist, behielt über seinen Tod hinaus Gültigkeit: »Eher lässt man den erfolgreichen Verbrecher gelten, der die Macht erobert hat, als dass man einem machtlosen Empörer aus Überzeugung, einem anhanglosen Freiheitskämpfer, Gerechtigkeit widerfahren lässt.«

Erst die viel gelobte Ausgabe der »Gesammelten Werke in zehn Bänden« im Verlag Zweitausendeins (1986 -1990) brachte ihn ins literarische Gedächtnis zurück. Von Anfang an sollte dieser Ausgabe eine Edition der gesammelten Briefe von Max Herrmann-Neiße folgen. Nun erscheint sie endlich in zwei Bänden, angepasst an die bisherige Werkausgabe mit Umschlagzeichnungen und Vorsätzen von Johannes Grützke. Erneut sind Klaus Völker und Michael Prinz die Herausgeber und sorgen für die editorische Stringenz und Genauigkeit.

Die Lektüre der »Briefe« ermöglicht eine Wiederentdeckung von Herrmann-Neißes Werk. Darüber hinaus erzählen sie eindrücklich vom Leben der Boheme und dem Alltag eines Schriftstellers am Anfang des 20. Jahrhunderts, von seinen Reflexionen über den politischen Zustand Deutschlands, über sein Exil und sich selbst.

 

Kleine Polizei im Schnee Von Dietmar Dath
Artikel-Nr.: 978-3-943167-08-5
24,00 €

Preis inkl. MwSt.

Ein achtjähriges Mädchen ist Hauptvollzugsorgan des Staates. Der nahe Osten läuft dir kalt den Rücken runter. Unsere Mütter haben falsche Farben, und der Mann, der mit Büchsen wirft, heißt Josef Stasi und macht sich, obwohl seine Frau ihn davor warnt, durch unbedachten Waffengebrauch unglücklich. Ein Albino namens Adrian sucht derweil die Lücke in der Welt, neuartige Endsporen werden entdeckt, und an einer versteckten Stelle löst dieses Buch einige entscheidende Probleme des Menschseins. Außerdem gibt es Pistazien, aber mehr Salz wäre schön.
so schön - Rolald M. Schernikau
Artikel-Nr.: 9783943167108
18,00 €

Preis inkl. MwSt.

und als der prinz mit dem kutscher tanzte, waren sie so schön, daß der ganze hof in ohnmacht fiel: ein utopischer film


Tonio und Franz lieben sich, Bruno und Paul lieben sich auch. Die jungen Männer demonstrieren für den Frieden und singen, sie gehen was trinken, sie lesen und lümmeln. Ronald M. Schernikau hat in diesem Buch, das er Mitte der 80er-Jahre publizieren wollte und das erst als "Einlage" in der "legende", veröffentlicht werden konnte, der Schwulenbewegung Westberlins ein Denkmal gesetzt. Und er geht der Frage nach, ob man mehr als einen Menschen lieben kann.

Ich hatte die Zeit meines Lebens: Über den Film "Dirty Dancing" und seine Bedeutung
Artikel-Nr.: 978-3-943167-13-9
15,00 €

Preis inkl. MwSt.

Auch 25 Jahre nach seinem Erscheinen erzielt „Dirty Dancing“ im Fernsehen Rekordquoten, feiert als Musical Erfolge und wird in zahllosen Serien und Filmen zitiert. Als vermeintlicher „Frauenfilm" abgetan, hat er jedoch weder in der Filmkritik noch in den Film- oder Kulturwissenschaften eine angemessene Würdigung erfahren.

Dieser Sammelband untersucht jetzt erstmals die Bedingungen des zeitlosen Erfolgs des Films, geht den jüdischen Spuren und schwarzen Moves nach, verortet Babys Geschichte im Coming-of-Age-Genre und unterzieht ihn einer feministisch-kritischen Würdigung. Er zeigt den besonderen Blick der 80er-Jahre auf den Sommer 1963 und würdigt dabei natürlich auch den unvergesslichen Soundtrack. Wer glaubte, den Film bereits zu kennen, muss, wenn er dieses Buch gelesen hat, den Film einfach noch einmal ansehen!

Mit Beiträgen von Birgit Glombitza, David Kleingers, Caspar Battegay, Astrid Kusser, Kirsten Rießelmann, Christoph Twickel, Jan Kedves und Christine Kirchhoff.

 

Tief ausatmen - Gedichte Von Peter O. Chotjewitz
Artikel-Nr.: 978-3-943167-02-3
19,00 €

Preis inkl. MwSt.

Mit Zeichnungen v. Fritz Panzer
Herausgegeben von Cordula Güdemann und Jörg Sundermeier


1965, im selben Jahr wie seinen ersten Roman »Hommage à Frantek«, veröffentlichte Peter O. Chotjewitz mit »Ulmer Brettspiele « seinen ersten Lyrikband, seither erschienen immer wieder Gedichte. Als letztes Buch zu Lebzeiten erschien im Winter 2010 der Band »49 VIPs« mit Gedichten zu Bildern seiner Frau Cordula Güdemann. Chotjewitz plante sogar, noch einen weiteren Gedichtband zu publizieren. Aus dem dafür vorgesehenen Material haben Cordula Güdemann und Jörg Sundermeier dieses Buch zusammengestellt. In seinen Gedichten zeigt sich Chotjewitz wie man ihn kennt: eigensinnig, tiefsinnig, hintersinnig.


Totenlob

Landsberg am Lech Blech
Geschmeiß in Ehrengräbern
Horch die Lerche singt

 

Die verbesserte Frau Von Barbara Kirchner
Artikel-Nr.: 978-3-943167-07-8
14,00 €

Preis inkl. MwSt.

Ein schüchterner Jäger, der seine köstliche Beute gern mit Samthandschuhen erwürgen möchte; eine Musikstudentin, die auf der Suche nach der großen Liebe manchmal auf eine frische Leiche stößt; eine durchtriebene Turbowissenschaftlerin, die betont humanistisch Karriere macht; ein Mitbewohner, der seine Freizeit mit spießigen SM-Spielen verbringt; ein genialischer Dr. Dr., der sich unglücklich in ein Versuchskaninchen verliebt und von ihm erledigt wird – davon und von vielem mehr handelt der Thriller »Die verbesserte Frau«. Und raubt seinen Leserinnen und Lesern den Atem.

Das Buch ist endlich in einer überarbeiteten Neuausgabe erhältlich.

 

Fluchtästhetische Novelle Von Giwi Margwelaschwili
Artikel-Nr.: 978-3-943167-01-6
18,00 €

Preis inkl. MwSt.

Kapitän Wakusch besteigt bang das Flugzeug, das ihn zu Verwandten in das ferne, unbekannte Georgien bringen soll. Doch die Maschine will nicht abheben: Wieder und wieder drehen sich die Propeller, wieder und wieder gehen die Fluggäste an Bord – das Flugzeug jedoch startet nie. Wie kann das sein? Kapitän Wakusch ist eine Buchfigur, deren Buch unter Leserschwund leidet.
Ihm sind die Leserinnen und Leser abhanden gekommen. Und ohne sie kann bekanntlich keine Geschichte stattfinden, denn niemand füllt sie mehr mit seiner Leselebenskraft aus. Wie aber soll sich die Geschichte vom Kapitän Wakusch vollenden, wenn sie nicht weitergeht? Kapitän Wakusch muss einen Weg finden, sein Schicksal selbst in die Hand nehmen zu können …

Mit großem philosophischen Scharfsinn und sehr viel Witz schildert Giwi Margwelaschwili in seiner »Fluchtästhetischen Novelle« die Welt der Buchfiguren. Die Novelle stellt eine gute Einstiegslektüre in das vielfach preisgekrönte Werk Margwelaschwilis dar und erscheint zum 85. Geburtstag dieses großen deutsch-georgischen Autors.

 

Tagebücher. Band 3. 1912-1914 Von Erich Mühsam
Artikel-Nr.: 978-3-940426-79-6
28,00 €

Preis inkl. MwSt.

Herausgegeben von Chris Hirte und Conrad Piens

Erich Mühsam führte 15 Jahre lang, von 1910 bis 1924, ein Tagebuch. Und schuf damit ein »einmaliges zeitgeschichtliches Dokument.« (Oliver Pfohlmann/Neue Zürcher Zeitung) Der dritte Band der »Tagebücher« beginnt im Juni 1912 mit Heft 10, und knüpft an den vorherigen an: Er erzählt von seinen Erlebnissen in der Münchner Boheme, von Klatsch und Tratsch ebenso wie von Theateraufführungen, Diskussionen, Finanznöten und Liebesaffären.

Die regelmäßige Rechenschaft seit knapp zwei Jahren hat sich gelohnt, sein Tun ist planvoller geworden. Doch kurz nachdem er Heft 11 begonnen hat, versiegt seine Feder.

Erst nach 20 Monaten Tagebuchabstinenz geht es weiter – mit einem gewaltigen Donnerschlag. Der 1. Weltkrieg hat begonnen. Mühsam braucht das Tagebuch jetzt, um Schock und Verzweiflung in Worte zu fassen, die Trümmer seiner alten Gewissheiten neu zu sortieren. Er braucht lange, bis er die Propagandalügen durchschaut und zu einer eigenen Haltung findet. Das Kriegstagebuch dokumentiert sein Tasten und Irren, seine Suche nach der Wahrheit über den Krieg und nach einer neuen Rolle für sich selbst. So bleibt Mühsam trotz aller Abstürze bei sich und bei seinen Lesern: Als einer, der seine Wege und Irrwege offenlegt und zu einem Stück deutscher Geschichte werden lässt. Die historisch-kritische Ausgabe der »Tagebücher« wird von Chris Hirte und Conrad Piens herausgegeben.

Sie erscheint in 15 Bänden im Verbrecher Verlag und zugleich als Online-Edition. Der Anmerkungsapparat im Internet bietet neben einem Sach- und Personenregister und ergänzenden Materialien die digitalisierte Handschrift und umfassende Suchfunktionen, siehe unter: www.muehsam-tagebuecher.de.

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