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Verbrecher Verlag

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Artikel-Nr.: 978-3-940426-25-3

 

Umkämpfte Vergangenheiten - Die Kultur der Erinnerung im postjugoslawischen Raum


Der Autor gibt einen komplexen Einblick in die postjugoslawische Erinnerungspolitik und eröffnet mit

seinem Entwurf einer kritischen Erinnerungskultur einen Weg zu einem differenzierten Gedenken an die

Verbrechen der neunziger Jahre abseits nationalistischer Schuldabwehr. > 2003 die »Bundesrepublik Jugoslawien« vom Staatenverbund »Serbien und Montenegro« abgelöst wurde, verschwand nicht nur ein Name. »Separate Erinnerungskulturen« der Nachfolgestaaten traten an die Stelle gemeinsamer Erfahrungen und mit diesen ein vehementer Antijugoslawismus. Während etwa die Kriege der neunziger Jahre in Kroatien als Gründungsmythos gelten, brauchte Serbien einige Jahre, um die antifaschistische Staatstradition in eine serbisch-nationale umzumünzen. Auf dem Weg dorthin wurden tausende Denkmale niedergerissen und Straßen umbenannt. Die neuen Erinnerungsorte verweisen auf ein nationales Gedächtnis, das weit in die Vergangenheit zurückreicht und in seiner Vehemenz unversöhnlich erscheint.

Todor Kuljic liefert nicht nur einen längst überfälligen komplexen Einblick in die postjugoslawische Erinnerungspolitik, sondern eröffnet mit seinem Entwurf einer kritischen Erinnerungskultur einen Weg zu einem ausgewogenen Gedenken an die Verbrechen der neunziger Jahre abseits nationalistischer Schuldabwehr.


28,00 *
Artikel-Nr.: 9783940426437

Die Addition der Differenzen: Die Literaten- und Künstlerszene Ostberlins 1979 bis 1989

Thorsten Ahrend , Peter Böthig. Elke Erb , Jan Faktor, Ronald Galenza , Peter Geist , Gerhard Wolf , Bert Papenfuß , Uwe Warnke , Ingeborg Quaas

# Broschiert: 320 Seiten

# Verlag: Verbrecher Verlag; Auflage: 1 (November 2009)

 

 

19,90 *
Artikel-Nr.: 978-3-935843-82-9
Dieser Roman ist eine Rarität, denn zu Lebzeiten der vor 15 Jahren verstorbenen Gisela Elsner erschien "Heilig Blut" nur in russischer Übersetzung. Dabei war eine Publikation des Romans geplant, doch Auseinandersetzungen zwischen der Autorin und ihrem damaligen Verlag verhinderten letztlich ein Erscheinen des Textes. Diese Ausgabe, die von der Germanistin Christine Künzel nach dem Manuskript letzter Hand herausgegeben wird, ist also eine deutsche Erstveröffentlichung. In "Heilig Blut" nimmt Elsner die national geprägte Jägerkultur aufs Korn. Ältere Herren nehmen den Sohn eines erkrankten Kameraden mit in ihre Jagdhütte, um ihn das Leben zu lehren - eine Geschichte mit tödlichen Folgen. Wie stets nimmt sich Gisela Elsner auch in "Heilig Blut" die Zeit, um deutsche Gemütlichkeit in ihrer ganzen Grauenhaftigkeit zu zeigen.
14,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-935843-81-2

Minibar Von Kolja Mensing

Wie komme ich hier raus?, fragte Kolja Mensing mit seinem autobiografischen Provinzroman. Jetzt bestätigt der Berliner Kulturjournalist in 30 kunstvoll gebauten Erzählungen eine schlimme Befürchtung: Mit Mitte 30 suchen wir in den Metropolen noch immer Liebe, Wärme, Zuneigung - und uns selbst. (cs) kulturnews.de

 




Kurzbeschreibung

Die Figuren in Minibar haben auch mit Mitte Dreißig noch das Gefühl, ganz am Anfang zu stehen. Es war doch zu wenig passiert, stellt ein junger Mann in der Erzählung Aspirin ernüchtert fest. Sein Lebenslauf ist nichts wert, nicht einmal im Bett: Und so erzählten wir uns nachts, wenn wir miteinander geschlafen hatten und wach lagen, gegenseitig die traurigsten Geschichten aus unserem Leben. Sie schlug mich dabei um Längen. Nach Wie komme ich hier raus?, seinem autobiografischen Essay über das Aufwachsen in der Provinz, beschreibt der Kritiker und Filmemacher Kolja Mensing, Jahrgang 1971, in seinem literarischen Debüt Minibar erneut Alltagssituationen. Doch die Protagonisten seiner kurzen und streng durchkomponierten Erzählungen leben in der Großstadt. Sie wohnen in renovierten Altbauwohnungen und anonymen Hotelzimmern, treffen sich auf der Dating-Line zum schnellen Sex und flüchten sich vor der schweren Last der Zufriedenheit in die zerbrechliche Welt der eigenen Kindheit. Kolja Mensing erzählt Geschichten, übrigens mit beachtlicher literarischer Potenz, und entkommt durchgängig souverän der Gefahr der billigen Häme wie auch der Nostalgie. Jochen Schimmang

13,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-940426-03-1

Bremenbuch

Bremen liegt an der Weser. Früher gab es Kolonialwarenhändler, Werften, Räterepublik und die rote Kaderschmiede, aber das ist lange her. Nach wie vor essen die Bremer Labskaus und Kohl mit Pinkel, exportieren Becks und die Bremer Stadtmusikanten in alle Welt, lieben Paula Modersohn-Becker und Tim Fischer, sind natürlich für Werder und stolz auf Schnoorviertel, Böttcherstrasse, Roland, Dom und Überseemuseum. Doch was ist die Stadt, die zusammen mit ihrer Hafendependance in Niedersachsen das kleinste Bundesland bildet, wirklich? Texte und Bilder von Jean Philipp Baeck, Nina Bittcher, Detlev Claussen, Knud Kohr, Rudolf Lorenzen, Eric Peters, Linus Volkmann, Germar Grimsen, Hyman Roth, Tim Schomaker, Frank Oliver Sobich, Arn Strohmeyer, Andrea Trumann und vielen anderen.

13,00 *
Artikel-Nr.: 9783940426369

Pressenotiz zu : Die Tageszeitung, 30.05.2000

"Deutlich besser schneidet Daths "Am blinden Ufer" in Rapps Rezension ab. Die Geschichte, in der auch "üble Monster und untote Seemänner" zum Zuge kommen, scheinen nicht nur die Fantasie des Rezensenten auf angenehme Weise anzuregen. Er begeistert sich vor allem für die Verknüpfung "der kleinen Welt der Volkers und Cordulas mit Meeresbiologie, Astronomie, Physik" und Daths fantastischer Welt, in der die Linearität der Zeit völlig aufgehoben ist. Dieser Roman ist tatsächlich "Speculative Fiction", resümiert Rapp erfreut."

 

14,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-940426-73-4
Unsere Welt ist supervernetzt, superglobalisiert und superkomplex. Sind wir daher auch superdemokratisch? Internationale Autorinnen und Autoren aus Deutschland und Lateinamerika entwickeln in kurzen Essays ein eigenes politisches Vokabular, um über Liebe, Politik, Arbeit, Migration und Literatur im 21. Jahrhundert zu schreiben. Wie fern sind wir uns und wie nah? Und wie kommen wir uns überhaupt näher als politische Subjekte? Über das Netz? In Gedanken? Beim Reagieren? Ein Buch auf der Suche nach intellektuellem Fairtrade. Mit Beiträgen u.a. von Emma Braslavsky, Luis Felipe Fabre, René Hamann, Abbas Khider, Alan Mills, Tilsa Otta, Sabine Scho, Carlos Velázquez.
Herausgegeben von den Autorinnen und Bloggerinnen Rery Maldonado und Nikola Richter.

Über den Autor

Rery Maldonado, geboren 1976, kommt aus Tarija, Bolivien, und lebt seit 1997 in Berlin. Sie Arbeitet als Redakteurin und Übersetzerin, ist Dichterin und schreibt einen Blog. In Berlin hat sie das Cumbiatanzen gelernt, ist aber immer noch eine Rockerin. Hatte mal einen Buchladen.Nikola Richter, geboren 1976 in Bremen, lebt in Berlin. Studium der Germanistik, Anglistik und Komparatistik in Tübingen, Norwich und Berlin.Emma Braslavsky, 1971 in Erfurt geboren, lebt nach Zwischenstationen in Rom, New York und Tel Aviv heute mit ihrer Familie in Berlin. Seit Ende ihres Studiums der Russistik, Italianistik und Südostasienstudien 1999 in Berlin, Moskau und Ho-Chi-Minh-Stadt arbeitet sie als freie Autorin, Kuratorin und Übersetzerin. Sie ist Mitbegründerin und künstlerische Leiterin des papirossa - netzmuseums fuer sprache und Vorstandsvorsitzende des interdisziplinären Kunstvereins GdK Galerie der Künste e.V. Berlin. Würdigungen 2005, Werkstatt-Stipendium des Literarischen Colloquiums Berlin 2006, Grenzgänger-Stipendium der Robert Bosch Stiftung 2007, Uwe-Johnson-Förderpreis 2008. Aufenthaltsstipendium am Studienzentrum Venedig.Rene Hamann, geboren 1971 in Solingen, Studium der Germanistik, Anglistik und Philosophie in Köln. Seit 1995 regelmäßíg Veröffentlichungen von Lyrik und Prosa in Anthologien bzw. Zeitschriften, u.a. in den Jahrbüchern der Lyrik, C.H.Beck. Er ist Mitglied im Forum der 13. Der Autor lebt in Berlin als freier Autor, Journalist und Übersetzer.

 

14,00 *
Artikel-Nr.: 3-935843-22-4

Neue Nordwelt Von Wolfgang Müller

Von hohem historischem Interesse ist das neue Buch des Islandspezialisten Wolfgang Müller.

Er wendet sich der "Neuen NortWelt" des Universalgelehrten Hieronymus Megiser zu, dem ersten größeren deutschen Druckwerk, in dem ausführlich über Island, Grönland und die Phantominsel Frißland berichtet wird. 1613 in Leipzig erschienen, enthält es Texte von Blefken, Arngrimur Jónsson und den Brüdern Zeni. Übertragen in originaler Orthographie, sachkundig eingeleitet und kommentiert von Wolfgang Müller. "Ich hab ein Isländer gesehen/der eine Hamburgische Tonnen voll Bier so leichtlich an den Mund hielt/und daraus tranck/als wann er nur ein Kannen hette in der Hand gehabt...Und sie leben also viel Jahr ohn Arzney und Arzt. Es erreichen ihre viel das 150. Jahr. Ich habe einen alten Mann gesehen/der sagte daß er damals schon 200. Jahr gelebet hette. Ja, Olaus Magnus schreibet im 20. Buch/die Isländer leben 300. Jahr."

14,00 *
Artikel-Nr.: 3-935843-73-9

Gustav, ein pensionierter Lokomotivführer, erzählt von seinen Fahrten in alle Welt. Er habe, behauptet er, eine Lokomotive gekauft, und mit ihr die Welt und auch das Weltall erforscht. "Das Meer ist die eigentliche Bestimmung des Lokomotivführers", stellt er bei Gelegenheit fest. Seine Geschichten sind versponnen, schlüpfrig und immer wieder drollig.

Irmtraud Morgner hat mit diesem 1972 erstmals erschienenen Roman den Geschichtenerzählern ein Denkmal gesetzt. "Großvater Gustav war von Kultur ein Lügner, nicht von Natur. In ihm arbeitete die Schöpferkraft der Machtlosen. Zu ungeduldig, um warten zu können, eignete er sich die Welt an, bevor sie ihm errungen war." Ein begeisterter Fritz J. Raddatz sagte über das Buch "voller Lügen, Fabuliergeschichten und Köstlichkeiten": "Man kann es nicht genug empfehlen."

 

13,00 *
Artikel-Nr.: 978-3-940426-59-8

Erfundene Literatur erfreut sich großer Beliebtheit. Von François Rabelais existieren seitenlange Aufzählungen von Phantomwerken, Charles Dickens füllte ein ganzes Regal mit Attrappen erfundener Bücher. Jorge Luis Borges, Sir Arthur Conan Doyle, Joanne K.Rowling und Jonathan Swift zitieren erfundene Werke. "Unsere Popmoderne" ist ein weiterer wunderbarer Beitrag zur fiktiven Literatur. Zwei Jahre lang veröffentlichte die FAZ die Kolumne, in der Marc Degens Ausschnitte aus literarischen Büchern der Gegenwart, samt kurzen Erläuterungen zu Autor und Werk präsentierte. Die zitierten Texte waren jedoch allesamt erfunden. Das sorgte in der FAZRedaktion für zahlreiche Anfragen von ratlosen Buchhändlern. Die Sammlung wurde 2005 als Buch veröffentlicht. Seither setzt Marc Degens die Kolumne in der Literaturzeitschrift Volltext fort. Diese Ausgabe von "Unsere Popmoderne" bietet ein Best-of aus zehn Jahren – mit vielen erstmals in Buchform veröffentlichten Texten.

 

13,00 *
*

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