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Der Erste Weltkrieg - Die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts

Der Erste Weltkrieg war der erste weltumspannende Waffengang der Geschichte. Er kostete Millionen Menschen das Leben, stürzte die europäische Staatenordnung um und hatte weitreichende Folgen. 

 


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Der Erste Weltkrieg und die Kunst

Artikel-Nr.: 978-3-87536-266-4

Bernd Küster (Hrsg.)

Der Erste Weltkrieg und die Kunst

Von der Propaganda zum Widerstand

Der Erste Weltkrieg zog einen Schlussstrich unter eine Epoche geordneten bürgerlichen Wohlergehens, hinter deren Fassade Militarismus und Selbstherrlichkeit machtvoll gediehen. Er riss zudem alle Stränge auseinander, die das kulturelle Bild der Kaiserzeit so facettenreich machten. Ab August 1914 war nichts mehr ohne die Beziehung zum Krieg denkbar. Fast alle Künstler begrüßten zunächst den Konflikt als reinigende Kraft. Der Katalog entstand aus Anlass der gleichnamigen, eindrucksvollen Ausstellung in Oldenburg. Die von Bernd Küster kunstsoziologisch ebenso wie historisch umfassend informativ zusammengestellten Beiträge erklären die verschiedenen und widersprüchlichen Perspektiven des Bewußtseinswandels, der vom 1. Weltkrieg ausgelöst wurde. 244 Abbildungen von teils bekannten, oft auch ganz unvermuteten Werken von August Macke, Franz Marc, Heinrich Vogeler, Max Liebermann, Käthe Kollwitz und ungezählten weiteren namhaften und weniger bekannten Künstlern bestätigen den jähen Wechsel von anfänglicher Begeisterung des Aufbruchs in alsbaldige Realitätserfahrung und Verzweiflung.

28,00 *

Tiere im Ersten Weltkrieg

Artikel-Nr.: 978-3-86789-200-1

Rainer Pöppinghege

Tiere im Ersten Weltkrieg - Eine Kulturgeschichte

Der Erste Weltkrieg war ein industrialisierter Massenkrieg.

Doch in das Grollen der Artilleriegeschütze und das Rattern der Maschinengewehre mischten sich millionenfaches Hufgetrappel, bellten hunderttausendfach Hunde und vernahm man den leisen Flügelschlag von Brieftauben. Millionen von Reit-, Last- und Zugtieren waren zwischen 1914 und 1918 für die Fortbewegung von Menschen und Material unverzichtbar. Und auch wenn nicht jeder Soldat mit Pferden, Meldehunden oder Militärbrieftauben zu tun hatte, so fochten doch fast alle ihren täglichen Kampf mit Läusen, Wanzen und Flöhen, die in den Quartieren und Schützengräben ebenso omnipräsent waren wie Ratten.

Fernab von gängigen Mythen und Heldengeschichten schildert Rainer Pöppinghege, wie im Ersten Weltkrieg massenhaft Tiere rekrutiert und eingesetzt wurden. Mit kundigem Blick auf die vielfältigen Beziehungen zwischen Mensch und Tier fokussiert er einen vernachlässigten Aspekt der  Historiographie und liefert einen aufschlussreichen Essay zum letzten großen Krieg, in den der Mensch mit dem Tier zog und der somit das Ende einer Jahrtausende alten Kulturgeschichte markiert.

18,95 *

14/18 - Der Weg nach Versailles

Artikel-Nr.: 978-3-549-07317-9

Jörg Friedrich

14/18 - Der Weg nach Versailles

Der kontroverse Beitrag zum 100. Jahrestag des Ersten Weltkriegs

Bevor das Deutsche Reich in den Ersten Weltkrieg eintrat, hatte es den Neid der Völker auf sich gezogen – als wirtschaftlich boomende, kulturell und wissenschaftlich strahlende, sozial fortschrittliche, militärisch brillante Nation. Nach vier Jahren Krieg galt es als aggressiv, reaktionär, rechtsverachtend, schuldbeladen. Wie wurde es vom Musterschüler zum Paria Europas? Jörg Friedrich, bekannt für unorthodoxe Fragen an die Geschichte, wirft einen neuen, unverstellten Blick auf die Weltkriegsjahre 1914 bis 1918.

Was unterschied Deutschlands Verhalten im Krieg von dem der Versailler Siegermächte – von den kolonialistischen Briten, den revanchistischen Franzosen oder den rassistischen Amerikanern? Führten sie Krieg, um die Menschheit mit Völkerrecht und Demokratie zu beglücken? Achteten sie die Neutralität ihrer Nachbarn? Prüften sie ernsthaft Deutschlands Kompromissangebote oder setzten sie von Anfang an auf einen Unterwerfungsfrieden? Mit der ihm eigenen erzählerischen Kraft schildert Friedrich einen Zivilisationsbruch, der Europa über Nacht in ein Schlachtfeld verwandelte, auf dem Recht, Humanität, christliche Werte, politisches Augenmaß und wirtschaftliche Vernunft auf allen Seiten mit Füßen getreten wurden.

34,99 *

Zeitenwende 1914

Artikel-Nr.: 978-3-7766-2734-3

Steffen Bruendel

Zeitenwende 1914

Künstler, Dichter und Denker im Ersten Weltkrieg

Künstler, Schriftsteller, Philosophen und Historiker jubeln bei Kriegsausbruch 1914 und versuchen, dem Krieg einen höheren Sinn zu verleihen. Sie sehen ihn als geistig kulturelle Auseinandersetzung mit den Feinden und deuten ihn als Chance zur gesellschaftlichen Erneuerung. Viele melden sich sogar freiwillig an die Front – und sind umso desillusionierter, je länger der Krieg andauert. Der Historiker Steffen Bruendel zeigt anhand zahlreicher Originaltexte, inwiefern Entwicklungen im künstlerischen, gesellschaftlichen und politischen Bereich angestoßen wurden, die bis heute nachwirken. Die Zeit des Ersten Weltkriegs als Ideenwende – ein außergewöhnliches Leseerlebnis.

2014 jährt sich der Ausbruch des Ersten Weltkriegs zum hundertsten Mal. Er brachte die damalige politische und geistige Ordnung ins Wanken und gilt als Aufbruch in die Moderne. Wenig ist bis heute zum künstlerischen bzw. publizistischen Einsatz deutscher Künstler, Dichter und Denker in dieser Zeit bekannt. Welche Ideenwelt beherrschte sie kurz vor und kurz nach Kriegsausbruch? Welche Visionen entwickelten oder bekämpften sie zwischen 1914 und 1918? Und welches waren die kurz- und langfristigen Wirkungen, die ihnen zugeschrieben werden können?

19,99 *

Juli 1914

Artikel-Nr.: 978-3-944305-48-6

Sean McMeekin

Juli 1914 - Der Countdown in den Krieg

Wie eine handvoll Männer in einem einzigen Monat die Welt in Brand setzte

Am 28. Juni 1914 wird der österreichische Erzherzog Franz Ferdinand erschossen. Zunächst nicht mehr als eine Randnotiz für die Weltöffentlichkeit, entzündet sich an diesem Mord ein Konflikt, der in den Ersten Weltkrieg mündet. Wie konnte der Krieg praktisch über Nacht ausbrechen? Wer waren die wirklichen Drahtzieher? Der US-amerikanische Historiker Sean McMeekin stieß bei seiner Forschungsarbeit u. a. in Berlin auf bisher unbekannte Aktennotizen und Depeschen. Er beweist, dass es vor allem russische und französische Interessen waren, die die Welt in die Katastrophe stürzten. Die entscheidenden Wochen zwischen Juni und August 1914, minutiös recherchiert und dokumentiert, spannend wie ein Thriller.

29,99 *

Menschen im Krieg - Europas Katastrophe

Artikel-Nr.: 978-3-86497-190-7

Joachim Käppner / Jakob Wetzel (Hrsg.)

Menschen im Krieg - Europas Katastrophe

Der Erste Weltkrieg war der erste industrialisierte Krieg der Geschichte: Mehr als 15 Millionen Soldaten und Zivilisten starben, viele mehr wurden verwundet und entstellt. Neue Waffen wie Giftgas, Maschinengewehre und von Flugzeugen abgeworfene Bomben degradierten Menschen zu Kriegsmaterial. Doch es sind deren Schicksale, die uns berühren. Dieses Buch zeigt den Krieg in einzigartigen, bislang oft unveröffentlichten Aufnahmen aus dem Archiv der Süddeutschen Zeitung. Und SZ-Autoren erzählen von Menschen im Krieg: vom Grauen in den Gräben, vom Hunger in der Heimat, von der Angst um Söhne, Ehemänner und Väter oder auch vom Überleben und Sterben in der vom Buschkrieg verheerten Kolonie Deutsch-Ostafrika. Sie zeichnen nach, wie der Krieg Europa spaltete und den Tod in die Welt trug. Und sie sprachen mit den letzten noch lebenden Zeitzeugen.

24,90 *

14 - Tagebücher des Ersten Weltkrieges

Artikel-Nr.: 978-3-7658-2041-0

Gunnar Dedio, Florian Dedio

14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs

Farbfotografien und Aufzeichnungen aus einer Welt im Untergang

Über 1.000 Tagebücher und Briefsammlungen standen für dieses ehrgeizige Projekt zur Verfügung. Daraus wählten die Autoren die bewegendsten aus: Aufzeichnungen von Krankenschwestern, Offizieren und Frontsoldaten, aber auch von bekannten Persönlichkeiten wie Stefan Zweig, Manfred von Richthofen und Kurt Tucholsky. Rund 300 verschollen geglaubte Farbfotografien aus dem Archiv von August Fuhrmann zeigen den Ersten Weltkrieg, wie ihn bisher noch keiner gesehen hat.

36,99 *

Der Tod fliegt mit

Artikel-Nr.: 978-3-7658-2082-3

Michael Dörflinger

Der Tod fliegt mit

Schicksale der Flieger-Asse im Ersten Weltkrieg

Dieser Band stellt die Fliege-Asse der im Ersten Weltkrieg kämpfenden Nationen vor. Neben dem heute noch bekanntesten Piloten unter ihnen, dem „Roten Baron“ Manfred von Richthofen, erzählt der Autor auch die fesselnden Biografien zahlreicher anderer, berichtet von unglaublichen Taten und traurigen Unglücksfällen. Die immer besser werdenden Maschinen und die Entwicklung der Luftkampftechnik werden ebenso gezeigt wie die historischen Hintergründe.

19,99 *

14 - Der große Krieg

Artikel-Nr.: 978-3-59339-589-0

Oliver Janz

14 - Der große Krieg

1914 bebte die Welt. Eine historische Katastrophe mit Kollateralschäden, die bis in die Gegenwart wirken. Was wissen wir über den Ersten Weltkrieg? Westfront, Schützengräben, Verdun - und sonst? Der Historiker Oliver Janz wirft einen ungewohnten Blick auf den "großen Krieg" und schildert ihn als globales Ereignis, das auf dem Balkan begann und mit 1918 nicht zu Ende war. Aus zahlreichen zeitgenössischen Stimmen gewinnt Janz eine faszinierend neue, globale Perspektive, die Ihr Bild des Ersten Weltkriegs verändern wird - ein Kriegsbild mit vielen Gesichtern, das neben der politischen und ökonomischen auch eine menschliche Dimension hat.

24,99 *

Süß und ehrenvoll

Artikel-Nr.: 978-3-86995-058-7

Avi Primor

Süß und ehrenvoll

Frankfurt am Main, 1914. Bürgersohn Ludwig kann nach Kriegsausbruch seine Einberufung kaum erwarten, obwohl der Dienst an der Front die Trennung von seiner geliebten Karoline bedeutet. Als deutscher Soldat fühlt er sich endlich voll akzeptiert und will sich für sein Vaterland auszeichnen. Bordeaux, ebenfalls 1914. Der Bäckerssohn Louis wird mit der deutschen Kriegserklärung aus einer unbeschwerten Rekrutenzeit gerissen. Trotz aller Ängste schreibt er stolz seinem Vater, an der Front könne er dem französischen Volk endlich zurückzahlen, was es für ihn getan habe. - Inmitten der Grauen des Ersten Weltkriegs werden die beiden jüdischen Protagonisten einander zum Schicksal werden. Auf der Grundlage zahlreicher historischer Dokumente hat Avi Primor einen Roman geschrieben, der unter die Haut geht - über die erste Liebe, über die Absurdität des Krieges, über die Suche nach Zugehörigkeit. Eine ergreifende, große Geschichte, wie sie in Deutschland noch niemand zu schreiben gewagt hat.

19,99 *
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