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Thema: Erster Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg - Die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts

Der Erste Weltkrieg war der erste weltumspannende Waffengang der Geschichte. Er kostete Millionen Menschen das Leben, stürzte die europäische Staatenordnung um und hatte weitreichende Folgen. 

 


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Die Zeit ist aus den Fugen: Vom Kaiserleutnant zum Vertriebenen

Artikel-Nr.: 978-3-492-05657-1

Teja Fiedler

Die Zeit ist aus den Fugen: Vom Kaiserleutnant zum Vertriebenen

Ein Schicksal, wie es nur das Leben selbst erfinden kann.

Auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs beginnt die Geschichte des Alois Fiedler, die sein Sohn, der „Stern“-Autor Teja Fiedler, einfühlsam und aus nächster Nähe erzählt: Der Bauernsohn und k.u.k. Oberleutnant steigt nach dem Krieg in Böhmen zum angesehenen Notar auf. Doch dann wird seine Frau geisteskrank, Adolf Hitler holt die Sudetendeutschen „heim ins Reich“, im Zweiten Weltkrieg bangt Alois um seine älteren Söhne in Russland. Beim Zusammenbruch des Dritten Reiches rettet ihn die Rote Armee vor tschechischen Partisanen, dann wird er als Landesverräter inhaftiert und schließlich mit seiner Familie aus der Heimat vertrieben. Im niederbayerischen Plattling versucht der mittellose Flüchtling einen schwierigen Neuanfang.

29,99 *

"Und wir verrosten im Hafen"

Artikel-Nr.: 978-3-423-28025-9

Nicolas Wolz

"Und wir verrosten im Hafen" - Das Fiasko der deutschen Flotte

Deutschland, Großbritannien und der Krieg zur See 1914-1918

Die Marine war der Stolz des Kaiserreichs. Doch im Ersten Weltkrieg kam sie kaum zum Einsatz. Ihre kostspielige Existenz war durch ihre Leistung nicht gerechtfertigt. Die Blockade-Strategie der Royal Navy verhinderte ein direktes Kräftemessen. Vor allem die Offiziere empfanden Frustration und Demütigung darüber, dass sie ihr Leben nicht für die Verteidigung des Vaterlandes opfern konnten.

So entstand gegen Kriegsende der selbstmörderische Plan einer Entscheidungsschlacht mit der Royal Navy. Doch die Mannschaften sahen das anders. Sie verweigerten den Befehl. Der Matrosenaufstand in Kiel 1918 markierte den Beginn der Revolution in Deutschland. Nach dem Krieg wurde die Flotte im britischen Kriegshafen Scapa Flow interniert und versenkte sich im Juni 1919 selbst. Ihre Wracks sind heute noch ein beliebtes Taucherziel.

Der Krieg zur See ist in Deutschland bisher wenig beachtet worden. Er wird in „Und wir verrosten im Hafen“ vor allem aus der Sicht der Zeitgenossen geschildert, auf der Basis von Tagebüchern, Briefen und Erinnerungen der Matrosen und Offiziere. Ein faszinierender Blick auf eine Zeit, deren Mentalität uns glücklicherweise total fremd geworden ist. Nicolas Wolz trägt mit diesem Buch erheblich zum Verständnis dieser Epoche und ihrer Folgen bis in das „Dritte Reich“ bei.

21,90 *

Der Erste Weltkrieg

Artikel-Nr.: 978-3-423-34512-5

Stephan Burghoff / Klaus Wiegrefe

Der Erste Weltkrieg 

Die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts

Der Erste Weltkrieg von 1914 bis 1918 war der erste weltumspannende Waffengang der Geschichte und er hat das 20. Jahrhundert grundlegend wie kaum ein zweites Ereignis geprägt.

Die moderne Kriegstechnologie führte zu Opfern in bis dahin nicht gekannter Größenordnung. Die Monarchien in Deutschland stürzten, Österreich-Ungarn, Russland und das Osmanische Reich zerfielen. Die Kolonialmächte England und Frankreich gerieten ins Wanken. Die "Urkatastrophe" verhalf Lenin in Russland an die Macht und legte den Grundstein für den Aufstieg des Meldegängers Adolf Hitler zum verbrecherischen Diktator des Deutschen Reiches.

14,90 *

Russlands Weg in den Krieg

Artikel-Nr.: 978-3-944305-63-9

Sean McMeekin

Russlands Weg in den Krieg

Der Erste Weltkrieg - Urspung der Jahrhundertkatastrophe

Sean McMeekins historische Sachbuch-Studie über den Ersten Weltkrieg zeigt, dass die Schuldfrage neu gestellt werden muss.

Orlando Figes schrieb zur Originalausgabe in der Sunday Times: Sean McMeekin argumentiert in dieser mutigen und brillanten Studie, dass Russland ebenso verantwortlich für den Ausbruch war wie Deutschland. Mit einer Vielzahl von Quellen (...) belegt er, dass die Russen ihre eigenen Ziele hatten – die Zerschlagung des österreichisch-ungarischen und des Osmanischen Reichs.

Die Auseinandersetzung mit der Katastrophe des Ersten Weltkrieges hat viele Publikationen in den vergangenen Jahrzehnten und vor allem jetzt, 100 Jahre später, hervorgebracht. Die Schuldfrage erneut zu stellen und Ergebnisse neu zu interpretieren, gleicht einem kleinteiligen Puzzle. Bei dem Versuch einer Neuinterpretation des Konflikts lehnt der US-amerikanische, derzeit in Istanbul lehrende Historiker Sean McMeekin die bislang dominierenden Vorstellungen vom Beginn des Krieges entweder als einem deutsch-österreichischen Präventivschlag, oder als einer fatalen "Tragödie als Folge von Fehleinschätzungen" der europäischen Nationen, ab. Stattdessen belegt er, dass die wahren Drahtzieher, die die Gewalt eskalieren ließen, in St. Petersburg zu suchen sind.

22,99 *

Der grosse Krieg. Die Welt 1914-1918

Artikel-Nr.: 978-3-87134-720-7

Herfried Münkler

Der grosse Krieg. Die Welt 1914-1918

Er fegte die alte Welt hinweg und haftet seit vier Generationen im kollektiven Gedächtnis: der Große Krieg. Als Ausbruch aus einem scheinbar stillstehenden Zeitalter der Sicherheit wurde sein Beginn am 1. August 1914 von vielen noch euphorisch begrüßt. An seinem Ende, im November 1918, waren zu bilanzieren: 17 Millionen Tote, eine in Trümmer gestürzte Weltordnung und ungestillte Revanchegelüste. Der Erste Weltkrieg veränderte alles. Nicht nur betraten die USA und die Sowjetunion die Weltbühne, auch die Ära der Ideologien und Diktaturen begann, die zu Hitler und schließlich zum Zweiten Weltkrieg mit all seinen Verwerfungen führte. Herfried Münkler schildert in seiner großen Gesamtdarstellung diese „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts, zeigt, wie der Erste Weltkrieg das Ende der Imperien besiegelte, wie er Revolutionen auslöste, aber auch den Aufstieg des Sozialstaats und der Nationalismen förderte. Ein Zeitpanorama von besonderem Rang, das nicht nur die politischen und menschlichen Erschütterungen vor Augen führt, sondern auch zahlreiche Neubewertungen dieses epochalen Ereignisses vornimmt. Wenn wir den Ersten Weltkrieg nicht verstehen, wird uns das ganze 20. Jahrhundert ein Rätsel bleiben.

29,95 *

Der Sprung ins Dunkle

Artikel-Nr.: 978-3-86189-827-6

Dieter Hoffmann

Der Sprung ins Dunkle oder Wie der 1. Weltkrieg entfesselt wurde

Der Erste Weltkrieg war eine Katastrophe von bis dahin unbekannten Ausmaßen, eine Zäsur in der Geschichte, nach der nichts mehr war wie zuvor. Wie aber konnte es zu dieser Tragödie kommen? Die Debatte um den Kriegsausbruch bewegte sich bisher zwischen der These eines von Deutschland planmäßig vorbereiteten Hegemonialkriegs und der Ansicht, die Völker Europas seien in den Konflikt einfach "hineingeschlittert".

Dieter Hoffmanns Buch geht der Frage nach, welche Bedeutung das Motiv eines Präventivkriegs hatte. Eine Vielzahl von Quellen zeigt, dass die führenden Militärs in der Staatsleitung einen Krieg gegen die erstarkenden Nachbarn Frankreich und Russland für unvermeidlich hielten. Sie forderten einen Präventivschlag, um dem zuvorzukommen. Um sich die Unterstützung des Volkes für das Losschlagen zu sichern, verfolgten sie ein wohl überlegtes Kalkül: der Kampf musste als Verteidigungskrieg beginnen. Eine Gelegenheit bot das Attentat von Sarajewo – und das deutsche Volk ließ sich in die Irre führen.

29,90 *

Hineingeworfen

Artikel-Nr.: 978-3-7466-2816-5

Wolf-Rüdiger Osburg

Hineingeworfen

Der Erste Weltkrieg in den Erinnerungen seiner Teilnehmer

Wie erlebten die Männer den Ersten Weltkrieg?

Was wissen wir über Gefühle und Ängste unserer Großväter und Urgroßväter? Anfang der 90er Jahre hat Wolf-Rüdiger Osburg sich aufgemacht, die letzten Zeugen des Krieges aufzusuchen. 135 Frontsoldaten gaben ihm Auskunft und berichten über den Krieg in all seinen Facetten: schonungslos, detailliert und ehrlich. Erzählt wird von totaler Erschöpfung, von Hunger und Entbehrung, von der ständigen Nähe des Todes, aber auch von Kameradschaft und dem Willen zu überleben. Selten ist schonungsloser und ehrlicher  über die Katastrophe des Krieges geschrieben worden. 

 

16,99 *

Schlachtbank Düppel

Artikel-Nr.: 978-3-940731-72-2

Tom Buk-Swienty

Schlachtbank Düppel

Geschichte einer Schlacht

Ein Sachbuch über eine Schlacht zugleich ein literarisches Ereignis.

Wie schafft man es in der heutigen Zeit, mit einem Buch über eine Schlacht den erfolgreichsten Non-Fiction-Titel des Jahres zu schreiben? Tom Buk-Swienty ist dies 2008 in Dänemark gelungen, indem er das Kriegsleiden eindringlich aus der Perspektive des einfachen Soldaten, der Offiziere, Feldärzte und Kriegskorrespondenten erzählt. Was so entstanden ist, ist ein mitreißender, dokumentarischer Bericht über die Schlacht, für die die Soldaten den "Kosenamen" "Schlachtbank" Düppel erfanden.

18,50 *

Der Erste Weltkrieg und die Kunst

Artikel-Nr.: 978-3-87536-266-4

Bernd Küster (Hrsg.)

Der Erste Weltkrieg und die Kunst

Von der Propaganda zum Widerstand

Der Erste Weltkrieg zog einen Schlussstrich unter eine Epoche geordneten bürgerlichen Wohlergehens, hinter deren Fassade Militarismus und Selbstherrlichkeit machtvoll gediehen. Er riss zudem alle Stränge auseinander, die das kulturelle Bild der Kaiserzeit so facettenreich machten. Ab August 1914 war nichts mehr ohne die Beziehung zum Krieg denkbar. Fast alle Künstler begrüßten zunächst den Konflikt als reinigende Kraft. Der Katalog entstand aus Anlass der gleichnamigen, eindrucksvollen Ausstellung in Oldenburg. Die von Bernd Küster kunstsoziologisch ebenso wie historisch umfassend informativ zusammengestellten Beiträge erklären die verschiedenen und widersprüchlichen Perspektiven des Bewußtseinswandels, der vom 1. Weltkrieg ausgelöst wurde. 244 Abbildungen von teils bekannten, oft auch ganz unvermuteten Werken von August Macke, Franz Marc, Heinrich Vogeler, Max Liebermann, Käthe Kollwitz und ungezählten weiteren namhaften und weniger bekannten Künstlern bestätigen den jähen Wechsel von anfänglicher Begeisterung des Aufbruchs in alsbaldige Realitätserfahrung und Verzweiflung.

28,00 *

Tiere im Ersten Weltkrieg

Artikel-Nr.: 978-3-86789-200-1

Rainer Pöppinghege

Tiere im Ersten Weltkrieg - Eine Kulturgeschichte

Der Erste Weltkrieg war ein industrialisierter Massenkrieg.

Doch in das Grollen der Artilleriegeschütze und das Rattern der Maschinengewehre mischten sich millionenfaches Hufgetrappel, bellten hunderttausendfach Hunde und vernahm man den leisen Flügelschlag von Brieftauben. Millionen von Reit-, Last- und Zugtieren waren zwischen 1914 und 1918 für die Fortbewegung von Menschen und Material unverzichtbar. Und auch wenn nicht jeder Soldat mit Pferden, Meldehunden oder Militärbrieftauben zu tun hatte, so fochten doch fast alle ihren täglichen Kampf mit Läusen, Wanzen und Flöhen, die in den Quartieren und Schützengräben ebenso omnipräsent waren wie Ratten.

Fernab von gängigen Mythen und Heldengeschichten schildert Rainer Pöppinghege, wie im Ersten Weltkrieg massenhaft Tiere rekrutiert und eingesetzt wurden. Mit kundigem Blick auf die vielfältigen Beziehungen zwischen Mensch und Tier fokussiert er einen vernachlässigten Aspekt der  Historiographie und liefert einen aufschlussreichen Essay zum letzten großen Krieg, in den der Mensch mit dem Tier zog und der somit das Ende einer Jahrtausende alten Kulturgeschichte markiert.

18,95 *
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