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Ministerium für Staatssicherheit


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Stasi-Stadt - Die MfS-Zentrale in Berlin-Lichtenberg. Ein historischer Rundgang Stasistadt Berlin

Artikel-Nr.: 9783861535201

 

Die Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) in Berlin-Lichtenberg war bis 1989 ein geheimnisumwitterter Ort. Wer die Frankfurter Allee stadtauswärts fuhr, passierte noch vor der Lichtenberger Brücke den knapp zwei Quadratkilometer großen Ministerialkomplex, der den Willen der SED zur Durchsetzung ihres Herrschaftsanspruches symbolisierte.

Mit dem ab 1950 forcierten Ausbau der Stasi-Zentrale entstand eine hermetisch abgeriegelte und misstrauisch bewachte Sperrzone mitten in einem vor dem gewöhnlichen Wohngebiet - eine Stadt innerhalb der Stadt, in der bis zu 7000 MfS-Mitarbeiter tätig waren. Christian Halbrocks historischer Rundgang führt nicht nur mit detaillierten Informationen und zahlreichen Abbildungen durch das übermächtige Bauensemble rund um die Normannenstraße, sondern zeigt auch, wie sich das Stadtviertel und das Leben in den angrenzenden Straßenzügen zwischen 1950 bis 1989 veränderten und welche »Anwohneraktivitäten« vor allem das Misstrauen des Staatssicherheitsdienstes hervorriefen.  Über den Autor Christian Halbrock: Jahrgang 1963; Ausbildung beim VEB Schiffselektronik Rostock; 1993-1998 Studium der Geschichte und Ethnologie in Berlin; 2004 Promotion; 2004-2005 Vorsitzender des Bürgerkomitees »15. Januar« e.V. in der Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße; seit 2007 Mitarbeiter der Abteilung Bildung und Forschung der BStU. Arbeiten zur DDR-Kirchengeschichte, zur DDR-Auslandspionage in Schweden und zu den Friedens- und Umweltgruppen in der DDR; Ausstellungsprojekt zum Sperrgebiet Karlshorst.

13,00 *

Die Stasi und der Westen: Der Fall Kurras von Sven Felix Kellerhoff

Artikel-Nr.: 9783455501452

 

Erich Loest erhält Hohenschönhausen‑Preis.
Ehrenpreis für den Journalisten Sven Felix Kellerhoff


Der Schriftsteller Erich Loest erhält den Hohenschönhausen‑Preis 2012.
Mit einem Ehrenpreis 2012 wird der Journalist und Historiker Sven Felix Kellerhoff bedacht.

Ein eher zufälliger Aktenfund aus dem Frühjahr 2009 zeigt: Die deutsch-deutsche Nachkriegsgeschichte birgt noch viele Geheimnisse. Ein Buch über die verschwiegenen Ostspitzel im Westen, einen verhängnis-vollen Todesschuss und den stillen Krieg der DDR gegen die Bonner Republik.

Der Verlag über das Buch Im Mai und Juni gab die Birthler-Behörde rund 3500 Aktenblätter frei, die für heftigen Wirbel sorgten.

Seit der West-Berliner Polizist Karl-Heinz Kurras, der am 2. Juni 1967 den Studenten Benno Ohnesorg erschoss, überraschend als MfS-Spion entlarvt wurde, ist schlagartig deutlich geworden, dass die DDR in zuvor ungeahntem Ausmaß auf die bundesdeutsche Gesellschaft eingewirkt hat.

Kurras war nur einer von Tausenden, die in geheimdienstlicher Mission im Westen unterwegs waren – als klassische Spione, Desinformatoren und Einflussagenten. Am Beispiel von Kurras, aber auch vieler anderer Fälle erzählt der Autor eine haarsträubende Geschichte, die zentrale vermeintliche Gewissheiten in Frage stellt.

23,00 *

Kundschafterin des Friedens

Artikel-Nr.: 978-3-95841-025-1

Gabriel Gast

Kundschafterin des Friedens

17 Jahre Topspionin der DDR beim BND

Am Anfang sprach nichts dafür, dass die sozial engagierte Politikstudentin Gabriele Gast, Mitglied der CDU, zur wichtigsten Agentin von Markus Wolf aufsteigen würde. Doch die Schrecken des Kalten Krieges und das politische Klima Ende der 1960er Jahre machten die Studentin empfänglich für die Argumente des östlichen Geheimdienstes. Angeworben während eines DDR-Aufenthaltes lernt die junge Frau das Handwerk der Konspiration von der Pike auf, sie wird zu einer „Kundschafterin des Friedens“, wie die HV A ihre Agentinnen nannte. Und als sie schließlich Anfang der 1970er Jahre eine Stelle beim BND in Pullach bekommt, wird sie zu einer entscheidenden und Markus Wolf direkt unterstellten Quelle.

9,99 *

Sorben im Blick der Staatssicherheit

Artikel-Nr.: 978-3-7420-2363-6

Timo Meškank

Sorben im Blick der Staatssicherheit

Die sorbische Geschichtsschreibung über die DDR-Zeit weist bis heute weiße Flecken auf. Besonders augenscheinlich wird dies beim Thema Überwachung der Sorben durch den Staatssicherheitsdienst der DDR. Dabei hatte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) von Anfang an den Auftrag, den „nationalistischen Umtrieben“ unter den Sorben Beachtung zu schenken, ein Netz an Geheimen Mitarbeitern unter den Sorben aufzubauen und jegliche von der offiziell propagierten Nationalitätenpolitik abweichenden Erscheinungen im Keim zu ersticken.

29,90 *

Die Staatssicherheit und die Grünen

Artikel-Nr.: 978-3-86153-842-4

Jens Gieseke / Andrea Bahr 

Die Staatssicherheit und die Grünen

Zwischen SED-Westpolitik und Ost-West-Kontakten

Als die Grünen 1980 die politische Bühne betraten, waren Aktivistinnen wie Petra Kelly für die DDR zunächst umworbene Partner in der Friedensbewegung. Doch als Verfechter eines blockübergreifenden Politikansatzes wurden die Grünen mit ihren Wahlerfolgen im Westen zunehmend unbequem. Die DDR-Führung versuchte, gegen die grüne Doppelstrategie von offiziellem Dialog mit den SED-Oberen und Basiskontakten zur Unterstützung der DDR-Opposition geheimdienstlich vorzugehen.

30,00 *

Die DDR war immer dabei: SED, Stasi & Co. und ihr Einfluss auf die Bundesrepublik

Artikel-Nr.: 9783789283567

Richard von Weizsäcker schrieb 20 Jahre nach dem Fall der Mauer, es wäre menschlich unzumutbar und rechtsstaatlich unerträglich über die Stasi-Praxis einen Mantel des Vergessens zu breiten.

Deshalb seien für ihn Aufklärung und Erinnerung unverzichtbar und er berührte damit einen wunden Punkt unserer Befindlichkeit im wiedervereinigten Deutschland.

Die feindselige, auf Irreführung, Verleumdung und Zersetzung der westdeutschen Gesellschaft gerichtete Haltung der SED und ihrer Krake Staatssicherheit darf in beiden Teilen des Landes nicht unter den Teppich gekehrt werden. Es ist Aufgabe aller, der Frage nachzugehen, warum einst so viele Menschen in der prosperierenden Bundesrepublik auf die Propagandasprüche und Friedensschalmeien der DDR-Politstrategen sowie die finsteren Machenschaften der Stasi hereinfallen konnten. Nur wenn wir darauf eine Antwort gefunden haben, wird die Epoche der zweiten deutschen Diktatur aufgearbeitet sein.Schon 1950 klagte Konrad Adenauer darüber, dass eine Fünfte Kolonne des ostdeutschen Kommunismus in Westdeutschland aktiv sei. In den darauf folgenden vier Jahrzehnten des Kalten Krieges waren SED, Stasi &. Co. nicht nur in ihrem Herrschaftsbereich der DDR, sondern auch in der Bundesrepublik allgegenwärtig. Sie sahen im Westen Klassenfeinde , Kriegstreiber , Imperialisten sowie Faschisten am Werk, suchten und gewannen als Friedenskräfte Einfluss auf drei Friedensbewegungen. Mit großem Propaganda-Aufwand führte der ostdeutsche Arbeiter- und Bauernstaat Verleumdungsfeldzüge gegen Westdeutschland und seine Politiker. 20 Jahre nach dem Ende dieses Spuks darf das, was die diktatorischen Regime von Walter Ulbricht und Erich Honecker auch in der Bundesrepublik anrichteten, nicht unter den Teppich gekehrt werden. Nur wenn sich die nachwachsende Generation damit beschäftigt und die notwendigen Schlüsse zieht, wird sie künftigen Auseinandersetzungen mit extremistischen Gegnern der freiheitlichen Demokratie gewachsen sein. Das vorliegende Buch soll ein Beitrag zu dem bisher nur langsam und zäh vorankommenden Aufarbeitungsprozess sein.

26,90 *

Die Postkontrolle der Staatssicherheit

Artikel-Nr.: 978-3-94208-801-5

Peter Hellström

Die Postkontrolle der Staatssicherheit

Die Postkontrolle der Staatssicherheit (Abt. M) stellte am 10.11.1989 in Berlin ihre Tätigkeit ein. Geschuldet war das dem Druck der Strasse auf das SED-Regime und dem Fall der Mauer. Bis zu diesem Zeitpunkt waren zuletzt 2177 Stasi-Mitarbeiter in Berlin und den Bezirksstädten damit beschäftigt, täglich ca. 90.000 Briefe zu kontrollieren. Mit der Gründung des Ministeriums für Staatssicherheit am 1. Februar 1950 wurde auch die Postkontrolle als Abt. VI a gegründet. Ihre Aufgabe bestand zunächst darin, Druckmaterial aus dem westlichen Ausland abzufangen, sowie Meinungen und Stimmungen der DDR-Bevölkerung mit geheimpolizeilichen Methoden zu erkunden. Ende 1952 war die Arbeit der Abt. VI a in der Bundesrepublik so weit bekannt geworden, dass sich Mielke gezwungen sah, die Postkontrolle als Abt. M neu zu organisieren.

Nach dem 17. Juni 1953 veranlasste er den Beginn der Überwachung der DDR-Bevölkerung. Nach dem Bau der Mauer wurde die Aufdeckung von Fluchtvorhaben ein neuer Schwerpunkt der Abt. M. 1985 schliesslich befahl Mielke die flächendeckende Überwachung der DDR- Bevölkerung, mit gravierenden Auswirkungen auf den Postbetriebsdienst in der DDR.

19,90 *
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