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Zweiter Weltkrieg

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Der Krieg hat kein weibliches Gesicht

Artikel-Nr.: 978-3-518-46605-6

Swetlana Alexijewitsch

Der Krieg hat kein weibliches Gesicht

Aus dem Russischen von Ganna-Maria Braungardt

„Ganze Züge voller Frauen gingen an die Front“, erinnert sich eine ehemalige Rotarmistin im Gespräch mit Swetlana Alexijewitsch. „Es waren nicht mehr genug Männer da. Sie waren gefallen. Lagen unter der Erde oder waren in Gefangenschaft.“ Die Frauen waren „bereit, für die Heimat zu sterben. So waren wir erzogen.“ Sie waren nicht nur Ärztinnen und Krankenschwestern, sondern auch Fliegerinnen, weibliche Scharfschützen und Panzersoldaten. Und sie waren jung: „Ich war noch so klein, als ich an die Front ging“, erzählt eine ehemalige Scharfschützin, „dass ich im Krieg noch gewachsen bin.“ Und sie waren für ihr Leben traumatisiert.

Sie erzählen der Autorin vom Tod und vom Töten, von Blut, Dreck und Läusen, von Kriegsverbrechen, von Verwundungen, Schmerzen, Hunger und miserabler Ausrüstung – und wie man sie vergessen hat, als es nach dem Krieg darum ging, die "Helden" zu feiern.

Das erschütternde Dokument einer ausgeblendeten Seite des Zweiten Weltkriegs: Rund eine Million Frauen haben in der Roten Armee gekämpft. Swetlana Alexijewitsch lässt sie zu Wort kommen.

12,00 *

Schergen der Macht

Artikel-Nr.: 978-3-95841-095-4

Schergen der Macht

Leben und Wirken dreier umstrittener Persönlichkeiten der frühen Sowjet-Ära

Drei umfangreiche biographische Werke über umstrittene und polarisierende Männer, denen die Sowjetunion unter Josef Stalins Führung in den 1930er und -40er Jahren zu einem Gutteil ihr Überleben verdankte – und deren Leben und Wirken im Verborgenen maßgeblich zu ihrer Legendenbildung beitrug, die mitunter bis heute anhält. 

1408 Seiten, Jeweils 12,5 × 21 cm, Broschur, geschlossen beziehbar im bedruckten, eingeschweißten Schmuckschuber

19,99 *

Krieg der Täter

Artikel-Nr.: 978-3-86854-286-8

Claudia Weber

Krieg der Täter

Die Massenerschießungen von Katyń

Im Frühjahr 1943 wurde in der Nähe des russischen Dorfes Katyń ein grauenvoller Fund gemacht: Massengräber mit Tausenden Toten. Die Täterschaft ist zu diesem Zeitpunkt längst bekannt, wie die Autorin eindrücklich zeigt, und dennoch drehte sich die Geschichte der Massenerschießungen von Katyń Jahrzehnte um die Frage, ob nun das »Dritte Reich« oder Stalins Sowjetunion für das brutale Kriegsverbrechen verantwortlich war, dem im Frühjahr 1940 über 22 000 polnische Armeeangehörige zum Opfer fielen. Inmitten der militärischen Schlachten des Zweiten Weltkriegs wurde ein "Täterkrieg" entfacht: Während sich der deutsche Nationalsozialismus im Wald von Katyń als Entdecker sowjetischer Kriegsgräuel und als Bollwerk gegen den Roten Terror präsentierte, setzte sich der Stalinismus als Opfer einer Verleumdungskampagne der "Hitleristen" in Szene.

35,00 *

Hitlers militärische Elite: 68 Lebensläufe - Gerd R. Ueberschär

Artikel-Nr.: 9783896787279

Hitlers militärische Elite: 68 Lebensläufe  

Die "bislang beste biographische Sammlung über herausragende Vertreter der Militärführung im Dritten Reich". Historische Zeitschrift

Wer waren die Männer, die zu Hitlers militärischer Elite zählten? Namhafte Militärhistoriker porträtieren in 68 Beiträgen Hitlers höchste Offiziere. Sie zeigen, wie weit hohe Militärs aus Heer, Luftwaffe und Marine sowie führende Militärärzte und -juristen in die Machenschaften des Nationalsozialismus verstrickt waren oder auch gegen sie opponierten.

Bei der Ausführung seiner verbrecherischen Eroberungs- und Kriegspläne konnte Hitler mit einer großen Gruppe militärischer Funktionsträger rechnen, die seine Politik unterstützten und mehr oder weniger bereitwillig umsetzten. Wer waren diese Männer, die zu Hitlers militärischer Elite zählten? Wie weit stellten sie sich jeweils in den Dienst des nationalsozialistischen Staates? In diesem Sammelwerk porträtieren namhafte Historiker die Karrieren und Verstrickungen führender Militärs im Dritten Reich. Vorgestellt werden nicht nur die prominenten Heerführer, sondern auch Offiziere aus der Luftwaffe und der Marine, Militärärzte, Militärjuristen und Führer der Waffen-SS. Erst diese biographische Gesamtschau zeigt deutlich, wie weit sich große Teile der militärischen Elite auf den NS-Staat eingelassen und seine Kriegspolitik aktiv umgesetzt haben. Bibliographie und Personenregister runden den Band ab.

24,90 *

Soldaten: Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben - Sönke Neitzel Sönke Neitzel

Artikel-Nr.: 9783100894342

Dieses Buch legt auf der Basis von 150.000 Seiten Abhörprotokollen erstmals eine überzeugende Mentalitätsgeschichte des Krieges vor.

In von Briten und Amerikanern eigens eingerichteten Lagern wurden deutsche Kriegsgefangene aller Ränge und Waffengattungen heimlich abgehört. Sie sprachen über militärische Geheimnisse, über ihre Sicht auf die Gegner, auf die eigene Führung und auf die Judenvernichtung. Das Buch zeigt die Kriegswahrnehmung von Soldaten in historischer Echtzeit und vermittelt eine faszinierende und erschreckende Innenansicht des Zweiten Weltkriegs durch jene Soldaten, die große Teile Europas verwüsteten.

Zudem wird im Vergleich zu anderen Kriegen herausgearbeitet, was am Fühlen und Handeln der deutschen Soldaten spezifisch für den Nationalsozialismus war und was nicht.

22,95 *

Die Weiße Liste und die Stunde Null in Deutschland 1945

Artikel-Nr.: 978-3-7766-2756-5

Henric L. Wuermeling

Die Weiße Liste und die Stunde Null in Deutschland 1945

Mit den Originaldokumenten in englischer Sprache übersetzt von Gabriele Rieth-Winterherbst

Es war ein sensationeller Fund, der dem Autor gelang: Der Stempel „Secret” ausgebleicht, die eng beschriebenen Schreibmaschinenseiten vergilbt, so lag sie seit Jahrzehnten unentdeckt im Nationalarchiv in Washington, D.C. – die Liste von rund 1500 Deutschen: Publizisten, Künstler, Anwälte, Kleriker, Gewerkschafter, Politiker und andere, die nach Einschätzung der Alliierten dafür infrage kamen, nach der Kapitulation am Wiederaufbau eines demokratischen Staates mitzuwirken.

Die Amerikaner, die die Namen schon während des Zweiten Weltkriegs zusammentrugen, nannten sie die „Weiße” Liste, weil sie nur Personen mit einer anti- oder nicht-nazistisch vermuteten Gesinnung umfasste. Mitte der 1970er-Jahre stieß der Historiker Henric L. Wuermeling bei Recherchen auf die Liste, die sich wie ein spannendes „Who’s who” der Hoffnungsträger liest: ein einzigartiges Originaldokument, mit einer nicht minder spannenden Geschichte, hier erstmals vollständig veröffentlicht – im Original mit deutscher Übersetzung – und zugleich eine ganz außergewöhnliche Forschungsgrundlage für alle historisch Interessierten.

Die Originale der Weißen Liste werden im Nationalarchiv in Washington D.C. aufbewahrt. Die in diesem Band als Faksimile reproduzierten Kopien wurden dem Autor vom Nationalarchiv zur Verfügung gestellt.

35,00 *

Die letzten Zeugen. Der Auschwitz-Prozess von Lüneburg 2015

Artikel-Nr.: 978-3-15-011057-7

Peter Huth

Die letzten Zeugen. Der Auschwitz-Prozess von Lüneburg 2015

Oskar Gröning war in der Verwaltung des Konzentrationslagers Auschwitz tätig. Im Frühjahr 2015 musste er sich für seine Beteiligung am nationalsozialistischen Massenmord vor dem Landgericht Lüneburg verantworten. Der Vorwurf: Beihilfe zum Mord in 300 000 Fällen.

Die letzten Zeugen dokumentiert den Auschwitz-Prozess von Lüneburg Tag für Tag: die Aussagen des Angeklagten, die Plädoyers von Staatsanwaltschaft, Nebenklägern und Verteidigern und die Aussagen der Holocaust-Überlebenden und ihrer Nachkommen. Es bewahrt deren Zeugnis für die Nachgeborenen und dokumentiert damit die Verbrechen des Nationalsozialismus wie auch das Versagen der deutschen Justiz seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

12,95 *

Die Eskalation des Zweiten Weltkriegs von 1940 bis zum Unternehmen Barbarossa 1941

Artikel-Nr.: 9783428133772

Vor fast siebzig Jahren begann im Sommer 1941 das Unternehmen Barbarossa, der deutsche Angriff auf die Sowjetunion.

Stefan Scheil zeichnet in seiner Studie über die Eskalation des Zweiten Weltkriegs die internationale Politik im Jahr vor diesem Angriff und seine Ursachen nach.

Die britische, deutsche, amerikanische und sowjetische Kriegspolitik und ihre jeweils zugrunde liegenden Interessen stehen im Mittelpunkt seiner Darstellung.

Der Autor zeigt detailliert auf, wie sehr sich die Bedrohungsszenarien und Ziele der damals aktuellen und potentiellen Kriegsparteien auf verschiedenen Schauplätzen gegenseitig beeinflussten und zur Eskalation des Krieges führten, so etwa auf dem Balkan. Er geht auf die sowjetischen Angriffspläne der Jahre 1940/41 ein und weist anhand von Archivmaterial nach, daß die deutsche Entscheidung für den Angriff auf die UdSSR durch die sowjetische Angriffsdrohung wesentlich mit verursacht wurde.

38,00 *

Auf ein letztes Wort

Artikel-Nr.: 978-3-86933-247-5

Eberhard Berndt

„Auf ein letztes Wort“

Zeitzeugen erinnern sich an die Kämpfe um Bautzen 1945

Eine der schwersten Prüfungen der über tausendjährigen Stadt Bautzen waren die Tage im April/Mai 1945. Da Bautzen bisher nicht unmittelbar vom Krieg betroffen war, wurden die Bewohner von der Schnelligkeit des letzten Vorstoßes überrascht und schockiert.

Am Morgen des 19.4. begann der Angriff von Truppen der 52. sowjetischen Armee mit ca. 17000 Mann. Sie drängten die bis zu 4000 Mann starke Kampfbesatzung der Stadt unter beiderseitig schweren Verlusten bis zum 22.4. auf die Ortenburg und wenige Widerstandsnester zurück. Einen Tag zuvor gelang der Deutschen Wehrmacht überraschend der Durchbruch bei Altmarkt (Diehsa). Die Deutschen gelangten in den Rücken der sowjetischen und polnischen Verbände und schnitten diese vom Nachschub ab. Am Nachmittag des 23.4. erzielten die deutsche 20. Panzerdivision und die Panzerdivision „Hermann Göring“ einen Einbruch im Südosten der Stadt. Es entwickelten sich übersichtslose Häuserkämpfe.

 

22,00 *

Deutschland und die Sowjetunion - Band 1: 1933/1934

Artikel-Nr.: 978-3-486-73606-9

v. Slutsch, Sergej / Tischler, Carola (Hrsg.)

Deutschland und die Sowjetunion 1933-1941

Band 1: Januar 1933 – Dezember 1934 / Dokumente aus russischen und deutschen Archiven

Die Beziehungen zwischen Deutschland und der Sowjetunion vom Machtantritt Hitlers 1933 bis zum Angriff auf die Sowjetunion 1941 waren vor allem für die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts prägend. Die vierbändige Edition Deutschland und die Sowjetunion 1933–1941 ist ein deutsch-russisches Gemeinschaftsprojekt im Auftrag der Gemeinsamen Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen, das neue Einblicke in diesen Zeitraum eröffnet. Der erste Band umfasst die Jahre 1933 und 1934; zum Abdruck kommen sowohl bisher unveröffentlichte Quellen aus einer Vielzahl von deutschen und russischen Archiven als auch veröffentlichte Schlüsseldokumente. Dabei werden nicht nur die diplomatischen, sondern auch die ökonomischen, militärischen, kulturellen und wissenschaftlichen Kontakte thematisiert. In einer bisher nicht vorliegenden Zusammenführung werden die zu einem großen Teil bislang schwer zugänglichen Quellen für die Forschung aufbereitet.

198,00 *
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