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VP, NVA & Volksmarine


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Garnisonen der NVA und GSTD Zur Nutzung der militärischen Standorte von 1871 bis 2010

Artikel-Nr.: 9783895747502

Der Kalte Krieg hat den Lebensalltag und Lebensraum der Bevölkerung in Ost und West über Jahrzehnte maßgeblich mitgeprägt. Die Überwindung dieser bedrohlichen Epoche geht mit einer gewissen historischen Verdrängung einher, sind doch zahlreiche militärische Standorte einem kommentarlosen, ja unbeachteten Verfall preisgegeben. Dabei können nicht wenige dieser Orte auf eine bemerkenswerte Kontinuität der militärischen Nutzung blicken, die bis zur Kaiserlich-deutschen Armee zurückreicht. Es entsprach den jeweiligen sicherheitspolitischen Interessen, dass selbst die ortsansässige Bevölkerung oft nur wenig über die Aktivitäten innerhalb der Garnisonen wusste.
27,80 *

Rollbahnen des Klassenfeindes

Artikel-Nr.: 978-3-86933-136-2

Peter Joachim Lapp

Rollbahnen des Klassenfeindes  

Die DDR-Überwachung des Berlin-Transits 1949 - 1990

Mit einem Geleitwort von Helmut Wulf, Jurist, Ministerialdirigent a.D.,1972 bis 1990 Delegationsleiter der Bundesrepublik Deutschland in der deutsch-deutschen Transitkommission

Millionen Bundesbürger und Westberliner benutzten während der Jahrzehnte der deutschen Teilung die Transitwege von und nach Berlin (West). Seit dem Vier-Mächte-Abkommen über Berlin und dem deutsch-deutschen Transitabkommen von 1971 war die Fahrt durch die DDR vertraglich geregelt und der zweite deutsche Staat verpflichtet, diesen Verkehr über sein Hoheitsgebiet ohne Behinderungen in der einfachsten, schnellsten und günstigsten Weise zuzulassen. Bis dahin unterlag der zivile Verkehr von und nach Westberlin seitens der DDR vielfachen Einschränkungen, die oft mehr als willkürlich waren.    

Die Wege von und nach Berlin (West) waren jedoch auch nach Inkrafttreten des Transitabkommens im Juni 1972 keine Korridore, denn die DDR hatte die Möglichkeit, ihr Recht bei „Missbrauch“ des Transits gegenüber den Reisenden durchzusetzen. Das betraf in erster Linie Fluchtfälle, also Handlungen, bei denen DDR-Bürger über die Transitstrecken mit Westhilfe „ausgeschleust“ wurden. Diese Vorgänge und die stark ansteigenden Zahlen an Transitbenutzern machten nach Ansicht der DDR-Verantwortlichen, insbesondere der Leute um Stasi-Chef Erich Mielke, eine verstärkte, personalintensive Beobachtung notwendig, denn neben den Fluchtmöglichkeiten lösten vor allem Kontaktaufnahmen und „Warenübergaben“ zwischen Westbürgern und Einwohnern der DDR auf und an den Transitwegen Sicherheitsängste aus.

22,80 *

Der Tod des Grenzsoldaten

Artikel-Nr.: 978-3-943112-50-4

Michael Baade

Der Tod des Grenzsoldaten

Egon Schultz, der Tunnel und die Propagandalüge

n der DDR war Egon Schultz eine Legende, ein Märtyrer – angeblich „von Westberliner Agenten meuchlings ermordet“. Erst nach dem Mauerfall stellte sich heraus, dass sein Tod versehentlich durch Kugeln aus der Waffe eines Kameraden verursacht worden war. Von der DDR-Staatssicherheit vertuscht, wurde aus dem Vorfall ein wohlgehütetes Staatsgeheimnis, aus dem toten Grenzer ein Nationalheld.

Michael Baade, Jugendfreund und Kollege von Egon Schultz, berichtet aus persönlichem Erleben, privater Korrespondenz und zahlreichen weiteren Dokumenten vom kurzen Leben und tragischen Ende eines Maueropfers in Uniform. Zusammen mit ausgewählten Veröffentlichungen zum Thema veranschaulicht dieser Band gesellschaftspolitische Hintergründe und trägt zum Verständnis deutsch-deutscher Geschichte bei.

19,00 *

Am Abgrund?

Artikel-Nr.: 978-3-7900-0459-5

Dieter Krüger

Am Abgrund?

Das Zeitalter der Bündnisse: Nordatlantische Allianz und Warschauer Pakt 1947 bis 1991

Schriftenreihe Point Alpha, Band 1

Mit der Nordatlantischen Allianz und dem Warschauer Pakt standen sich nicht nur zwei Militärbündnisse, sondern zwei unterschiedliche Gesellschaftsordnungen gegenüber. Mit einem vergleichenden Blick fragt Dieter Krüger nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten, nach Handlungszusammenhängen und gegenseitigem Einfluss der Bündnise im Zeitalter der Teilung Deutschlands, Europas und der Welt.

Er beschreibt das Wechselbad von Spannung und Entspannung zwischen den nuklear und konventionell hochgerüsteten Supermächten und den von ihnen angeführten Allianzen. Häufig fühlten sich die Menschen am Abgrund zum atomaren Weltuntergang. Der Autor erzählt die spannende Geschichte, wie die Menschheit überlebte und der Warschauer Pakt mit dem Kommunismus unterging.

12,95 *

Die NVA im Spiegel der Staatssicherheit

Artikel-Nr.: 978-3-8428-9628-4

Michael Breska

Die NVA im Spiegel der Staatssicherheit: Nonkonformität, Verweigerung, Protest und Widerstand in den Streitkräften der DDR

Bücher und Untersuchungen zum Thema Opposition in der DDR gibt es viele. Jedoch gibt es bisher kaum ein Werk, das oppositionelle Verhaltensweisen innerhalb der sogenannten Bewaffneten Organe untersucht. Hierin besteht die Einzigartigkeit dieses Buches. Erstmals wird hier der Versuch unternommen, normabweichendes Verhalten von Angehörigen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR in das von Detlev Peukert in Bezug auf den Nationalsozialismus entwickelte System der Formen abweichenden Verhaltens einzuordnen und somit dessen Übertragbarkeit auf die DDR im Allgemeinen und die NVA im Speziellen zu prüfen. Diese Formen gehen von Nonkonformität über Verweigerung bis hin zum Protest und schließlich zum Widerstand . Die Bedeutung dieser Begriffe sowie ihre Auswirkungen auf den Alltag in der NVA werden in diesem Buch genauer erklärt. Dabei wird auch auf die inneren Strukturen der NVA eingegangen. In dieser Hinsicht weist sie zwei Spezifika auf. Zum einen gab es innerhalb der Truppe eine inoffizielle Hierarchie, die den Kasernenalltag bestimmte und deren Ausprägungen und Auswüchse nicht einmal von der sonst allmächtigen Staatssicherheit zu kontrollieren waren: die EK-Bewegung. Zum Anderen gab es die im Ostblock einzigartige Besonderheit des Dienstes als Bausoldat, den Menschen antraten, die aus religiösen oder politischen Gründen den Dienst mit der Waffe verweigerten und daher einen waffenlosen Wehrdienst ableisten mussten.

39,99 *

Offiziershochschule "Rosa Luxemburg"

Artikel-Nr.: 978-3-86933-113-3

Peter Joachim Lapp

Offiziershochschule "Rosa Luxemburg" - Kaderschmiede der DDR-Grenztruppen

Seit dem Untergang der DDR haben höhere und hohe Offiziere der Nationalen Volksarmee über die Offiziershochschulen ihrer Teilstreitkräfte mehrere Publikationen vorgelegt. Eine Veröffentlichung über die Offiziershochschule der DDR-Grenztruppen fehlt bis heute. Es liegt daher nahe, ein Vierteljahrhundert nach dem Mauer- und Grenzfall eine Arbeit über diese vorzulegen. Diese Schrift erhebt keinen wissenschaftlichen Anspruch, sondern will aus der kritischen, subjektiven Sicht eines Westdeutschen „mit Osterfahrung“ die Ausbildung und Erziehung „sozialistischer Grenzoffiziere“ an der Offiziershochschule (OHS) in Plauen und Suhl aufzeigen und bewerten. Dazu wurden Dokumente und Unterlagen des Bundesarchivs (Abteilung Militärarchiv) und der Stasi-Unterlagenbehörde sowie Veröffentlichungen der DDR-Grenztruppen (einschließlich der Schriftenreihe der OHS) ausgewertet. Außerdem konnte auf Arbeiten und Erlebnisberichte ehemaliger Offiziersschüler und früherer Lehrkräfte, darunter auf eine längere, bislang unveröffentlichte Studie eines Ex-Vizekommandeurs der OHS, zurückgegriffen werden.

22,00 *

Die Schiffe der Volksmarine 1960-1990

Artikel-Nr.: 978-3-86245-649-9

Ulf Kaack

Die Schiffe der Volksmarine 1960–1990

Typenatlas NVA - Das Kompendium über die Volksmarine

Der Autor beschreibt in diesem Buch die Seestreitkräfte der DDR, den gesamten Schiffs- und Bootsbestand. Umfangreiches, zum Teil erstmals veröffentlichtes Bildmaterial, exakte technische Daten, Infos zur Bewaffnung, zu In- und Außerdienststellung sowie Beschreibung der Besonderheiten bei Planung, Entwicklung, Bau und Einsatz der einzelnen Typen erklären die Volksmarine im Detail.

26,99 *

"Stillgestanden - Blick zur Flamme!" - Das DDR-Militärstrafgefängnis in Schwedt/Oder

Artikel-Nr.: 9783944836102

Torsten Dressler

"Stillgestanden - Blick zur Flamme!"

Das DDR-Militärstrafgefängnis und die NVA-Disziplinareinheit in Schwedt/Oder von 1968-1990

Von 1968 bis 1990 stand in Schwedt/Oder das einzige Militärstrafgefängnis der DDR, das 1982 um die berüchtigte Disziplinareinheit der NVA erweitert wurde. Strengstens reglementiert waren hier die Militärstrafgefangenen, Strafarrestanten und Disziplinarbestraften harter Akkordarbeit im Schichtsystem, militärischem Drill und politischer Erziehung unterworfen.

Anhang von erstmals vorgestellten Bauplänen und Grundrissen, Originalfotos, ausgewerteten Archivalien sowie persönlich beim Abriss des Verwahrbereiches geretteten Bauakten wird die Geschichte des „DDR-Armeeknastes“ detailgetreu rekonstruiert, beschrieben und mit 138 Abbildungen umfangreich dargestellt. Zeitzeugeninterviews sowohl mit mehreren Haftinsassen als auch mit dem Kommandeur und weiterem Dienst- und Wachpersonal veranschaulichen die Ereignisse jeweils aus deren Perspektive, geben Einblicke in den Alltag und vertiefen die Thematik.

Das Buch entfaltet seine Wirkung aus der präzisen Beobachtung und Beschreibung, nicht aus dem Urteil. Die Recherchen und wissenschaftlichen Forschungsergebnisse leisteten u.a. einen entscheidenden Beitrag zur Eintragung der baulichen (Über-)Reste der ehemaligen Militärstrafvollzugseinrichtung Schwedt/Oder in die Denkmalliste des Landes Brandenburg 2012/2013.

 

29,90 *

Hüter des Luftraumes? Die Luftstreitkräfte der DDR im Diensthabenden System des Warschauer Paktes

Artikel-Nr.: 9783861535805

Luftstreitkräfte nahmen in den militärischen Planungen des Kalten Krieges auf beiden Seiten des Eisernen Vorhanges eine zentrale Stellung ein. Vor allem die mitteleuropäischen Staaten sahen sich aufgrund einer möglichen atomaren Bedrohung aus der Luft gezwungen, ihre Luftverteidigung auf supranationaler Ebene in den Bündnissen zu organisieren. Die an der Nahtstelle der rivalisierenden Blöcke gelegene DDR war davon in ganz besonderer Weise betroffen. Julian-André Finke beschreibt die Integration der ostdeutschen Luftstreitkräfte in das Luftverteidigungssystem des Warschauer Paktes und analysiert zugleich, inwieweit die politische und militärische Führung der DDR eigene Spielräume bei der Ausgestaltung der Bündnisluftverteidigung auf ihrem Territorium besaß und in welchem Maße sie durch sowjetische Vorgaben fremdbestimmt war.
Julian-André Finke: Jahrgang 1981; 2000 Eintritt in die Bundeswehr, Ausbildung zum Offizier; 2001-04 Studium der Geschichte und Sozialwissenschaften an der Universität der Bundeswehr Hamburg; 2004-08 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt Potsdam; 2009 Promotion an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn; seit 2009 Lehrbeauftragter an der Universität der Bundeswehr München.

40,00 *

Klaus Funke: Heimgang

Artikel-Nr.: 9783898766913

Klaus Funke

Heimgang

Dieses Buch ist ein Kriegsbericht. Ein Bericht über den Alltag an der ehemaligen Staatsgrenze der DDR in den Siebzigerjahren. Wir befinden uns mitten im Kalten Krieg: Die ehemalige Staatsgrenze ist ein lebensgefährliches Gebiet. Nicht nur für Republikflüchtige, sondern auch für die Grenzsoldaten selbst kann sie zum Todesstreifen werden. Der Held der Geschichte Franz Malef wird als Soldat zu den Grenztruppen der DDR eingezogen. Am „Strich“, wie die Grenze genannt wird, herrscht im dichten Überwachungsnetz der Staatssicherheit ein Klima der Angst, der Repressalien und des gegenseitigen Belauerns. Als sich Malef eines Tages in eine junge Genossenschaftsbäuerin verliebt, gerät der verheiratete junge Vater in einen ­Strudel dramatischer Ereignisse und auch in den Fokus der Stasi.

 

14,95 *
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